Universal schützt Youtube-Videos clever

Dienstag, 16. September 2008

Youtube dient ja mittlerweile bei so ziemlich jedemn Internet User als kostenfreie Jukebox. Denn mittlerweile gibt es so ziemliche jedes Lied auf Youtube vertreten. Das ist für Youtube dank Verträgen mit GEMA und den Labels nicht einmal strafbar. Um sich die Musik dann auch noch transportabel zu machen, benutzt der ein oder andere sogenanne Youtube-MP3-Ripper und wandelt die Audio-Spur des Musikvideos ganz einfach in eine DRM-freie MP3 um.

Dagegen hat UniversalMusic jetzt einen cleveren Schutz entwickelt. Die aktuellen Musik-Videos, die auf dem offiziellen Account des Labels upgeloaded werden, bekommen eine Audio-Spur verpasst, die wortwörtlich, so ihre "Höhen und Tiefen" hat. Die Lautsträke des Videos ändert sich jede 2 Sekunden und macht somit das Rippen bzw. das Brennen auf CD äußerst unattraktiv.

Gute Idee von Universal, die zeigt dass man nicht immer mit dem Vorschlaghammer handeln muss, denn das Angebot auf Youtube bleibt für potentielle Kunden trotz Schutzmaßnahme erhalten.

Hier nun ein paar aktuelle Beispiele (Das Einbetten der Videos wurde auch deaktiviert) :

http://de.youtube.com/watch?v=a6zdhHLvT7k (Rihanna- Disturbia)

http://de.youtube.com/watch?v=dKtZF-Mxv2I (Lil Wayne - Got Money)

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Youtube neues Feature - Suchvorschläge

Donnerstag, 24. April 2008

Soeben bin ich in Kontakt mit einem neuen Feature von Youtube gekommen. Ich glaube zumindest, dass es neu ist, denn gestern konnte ich es noch nicht erblicken.

Was an dem Feature so besonders ist, ist die Tatsache, dass es nicht eines dieser zahlreichen unsichtbaren Features  von Youtube ist, welche sich erst bei intensivieren Benutzen der Plattform offenbaren. bzw. als nutzvoll erweisen.

Denn das Feature setzt genau am Kern der Plattform an - Der Videosuche ! Beginne ich in die Suchleiste ein von mir gewünschtes Wort einzutippen, beginnt Youtube direkt, mir Vorschläge zu geben, was ich wohl meine, bzw. was auch interessant wär und oft gesucht wird. Unterfüttert wird das ganz mit der Information, wieviele Suchergebnisse es zu den vorgeschlagenen Suchbegriffen gibt. Ein cooles Features welches von mir sofort angenommen wurde. Eignet sich übrigens auch super zum Trend-Scouten.

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Youtube Videos ohne Wasserzeichen

Donnerstag, 13. März 2008

Seit heute, werden Youtube Videos, die auf externen Websiten eingebunden werden, ohne das typischen Wasserzeichen ab rechten-unteren Rand, gezeigt. stattdessen wird das Youtube-Logo direkt in den Embedded Player intergriert. Es befindet sich nun auf einem "Youtube-Button" der per Klick, den Embedded-Code und Direct-Link zeigt. 





Schade eigentlich, denn jetzt kann man nicht mehr, aus dem Embedded-Video ,per Klick auf das Wasserzeichen, auf die videospezifische Youtubeseite kommen. Ob diese Designänderung mit der kommenden , beinahme White-Label-Lösung von Youtube zusammenhängt ? Hat jemand eine Antwort ?

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Googles nächstes Standbein - Video Adsense

Freitag, 22. Februar 2008

Wie ich soeben im Adplace-Blog vernehmen konnte, hat sich Google ein weiteres Standbein im Bereich Werbevermarktung wachsen lassen, bzw. anoperiert. Video-Adsense nennt sich das ganze und konnte vor kurzem erfolgreich in die Beta-Phase starten.

Mit Hilfe dieser Technologie wird es ermöglicht Videos mit Werbung anzureichern., was natürlich enormes Potential in sich birgt. Allein auf Youtube werden täglich ca. 65.000 neue Videos veröffentlicht und über 100 Millionen Videos angesehen und es werden nicht weniger. Und da die größte Videoplattform "Youtube" nunmal Google gehört, dürften die Etablierung und schnelle Umsätze nicht lange auf sich warten lassen. Zwar beginnt die Startphase nur mit 20 US-Partnern, doch ist schnelle Erweiterung geplant. Google kommt also endlich  an den Punkt, an dem sich der 1.65 Millarden Deal bzgl. Youtube richtig zu lohnen beginnt. 

Eine genauere Erklärung der Thematik bekommt ihr im folgenden Video



Anna Coralee - Youtube's Secrent Talent

Dienstag, 11. Dezember 2007

Einige von euch werden sich vielleicht noch erinnern können. Vor einer Zeit habe ich einmal über eine junge Dame mit dem Namen Anna Corallee geschrieben, die ich auf Grund ihrer Stimme und ihre Vorliebe für MAGIX Video deluxe, in den Weiten des Youtube Universums ausfindig gemacht habe.

Und wie es ausschaut sollte ich Talent-Scout werden. Die junge Dame aus Hamburg hat vor einigen Tage den viel umworbenen Youtube-Secret Talent Award eingeheims - Ihr Cover zu Amy Winehouse's - Rehab, steht deshalbt, nun schon seit einiger Zeit auf der Starseite von youtube.de und youtube.com - Grandios ! Herzlichen Glückwunsch Anna !



Weiter Videos von ihr gibt's in ihrem Online Album

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iPhone, gPhone oder Goople?

Dienstag, 13. November 2007

Google hat die SDK für das Linux-basierte Betriebssystem Android vorgestellt. Neben berechtigten Anmerkungen zur Frisur von Sergei Brin führte dies zu ausgiebigen Diskussionen und Gedankenspielen darüber, ob dieses System denn nun ein Schlag gegen Apple gewesen sei. Auch die üblichen „Apple ist aber viel besser! – Näh, ist es gar nicht!“ Kindereien blieben natürlich nicht aus.

Offene Standards bringen, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, eine Dynamik, mit der ein einzelnes Unternehmen mit proprietärer Software nur schwerlich wird schritthalten können. Befürchtungen, Apple könne den gleichen Fehler machen, wie in den Achtziger Jahren, scheinen daher nicht unberechtigt zu sein.

Ob nun iPhone oder GPhone (das es ja eigentlich gar nicht gibt) das bessere mobile Internet bieten, könnte allerdings schnell vollkommen egal werden. Dann nämlich, wenn die beiden Konzerne, denen die gesamte Medienbranche zur Zeit aus der Hand zu fressen scheint, gemeinsame Sache machen. Bereits vor einiger Zeit wurde von niemand geringerem als Nick Carr der gemeinsame Computer von Apple und Google vorausgesagt, der Goople. Ein Gerät, das letztlich nur als eine Art Terminal fungiert und den Zugang zu den SaaS-Lösungen von Google’s Internetuniversum liefert. So ein Terminal ließe sich natürlich auch perfekt als mobiles Geräte entwickeln.

Schaut man sich die institutionellen Verflechtungen der beiden Unternehmen an, und zieht man in Betracht, dass sowohl beim iPhone (google maps, youtube) als auch bei der Android-Demo (web-kit) bereits eine intensive Zusammenarbeit stattfindet, klingt das für mich äußerst einleuchtend.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich das Verhältnis der beiden Unternehmen zu einander in Zukunft entwickeln wird.

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Youtube.de ist online

Donnerstag, 8. November 2007

Die, lang erwartete, deutsche Youtube-Version ist seit heute online !

Endlich öffnet sich auch was, wenn ich mal wieder in meiner Verwirrtheit "youtube.de" in die Browser-Adressleiste eintippe. ;-) Aber daraus erschließt sich für mich auch der einzige Vorteil. Da Youtube sich solange mit der deutschen Version Zeit genommen hat, sind glaube ich die meisten so auf  das Eintippen von "youtube.com" und die dort vorhandenen englischen Linkbezeichnungen konditioniert, dass eine deutsche Version kaum noch einen merkbaren Vorteil bringt. Vor allem, wenn die deutschen Übersetzungen mehr oder weniger "Denglisch" sind (Bsp.: siehe "Promotete Videos" :-) )



Zu hoffen bleibt jedoch, dass die Länderspezifizierung zu einer merkbaren Traffic-Entlastung führt. So kann ich auch mal um 23 Uhr ungestört ein Video schauen ohne, dass ich weiß, dass in den USA gerade Primetime herrscht und das "Youtuben" ungefähr überhaupt keinen Spaß mehr macht. Wollen wir es hoffen !

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Helloween-Kostüm gefällig ?

Freitag, 2. November 2007

via Nerdcore / makezin.com fand ich, wenn auch etwas zu spät, dieses absolut geniale Helloween-Kostüm.Aber ich glaube mit diesem Kostüm kann man auch auf Party auftauchen ohne das Helloween ist :-D

 
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Facebook, YouTube, StudiVZ – Eine neue Internetblase?

Freitag, 26. Oktober 2007

Im Zuge der Berichterstattung über die Beteiligung von Microsoft an Facebook laß ich heute einen Artikel in der Süddeutschen, wonach sich nach dem großen Crash 2001 eine neue Internetblase abzeichne:

1,8 Mrd.
US$ für YouTube, 240 Mio. US$ für eine Beteiligung von 1,6% an Facebook und ein wohl dreistelliger Millionenbetrag in Euro für das deutsche StudiVZ. Auf den ersten Blick lässt einen das vielleicht mit dem Kopf schütteln. Die gezahlten Preise ergeben für ein Unternehmen wie Facebook bspw. eine Bewertung von 15 Mrd. EUR, was in etwa dem Unternehmenswert der Lufthansa entspricht. Während diese aber jährlich 20 Mrd. EUR Umsatz einfährt, ist bei Facebook noch nicht einmal sicher, ob im aktuellen und vierten Geschäftsjahr der Break-Even erreicht wird.

Also alles rausgeschmissenes Geld? Ein Hirngespinnst übermütiger Manager, die wie die Lemminge gemeinsam die nächste Internetblase aufpusten und ohne Sinn und Verstand Unmengen von Geld zum Fenster rausschmeißen?

Ich finde, dass der Vergleich mit der Lufthansa genauso hinkt, wie der Vergleich mit der Internetblase zu Beginn des Jahrhunderts.

Damals war die kommerzielle Nutzung des Internet noch etwas verhältnismäßig neues. Jeder hatte tolle Ideen, wie man damit Geld verdienen könnte, aber keiner wusste, ob sie auch wirklich funktionieren. Trotzdem steckte die Börse bereitwillig Geld in alles und jeden der halbwegs einen geraden Satz mit dem Wort Internet herausbringen konnte, ohne dass diese Start-ups jemals irgendetwas auf die Reihe gebracht hatten

Jetzt machen die YouTubes dieser Welt immer noch keine nennenswerten Umsätze, das ist richtig. Aber heute sind es Firmen wie Google, Yahoo oder Microsoft, die ihr Geld in diese Projekte stecken. Bei allen handelt es sich um Firmen, die meiner Meinung nach sehr deutlich bewiesen haben, dass sie wissen, wie man mit dem Internet Geld verdient.

Nämlich über Reichweite. Im Internet kann jeder gehen, wohin er will, aber am meisten Spaß macht es den Leuten dann doch immer da, wo alle anderen auch sind. Deswegen wird heute auch nicht – anders als 2001 – jedes x-beliebige Internet Start-up für Milliarden verkauft, sondern nur die mit einer millionenschweren Community. Das sind aber genau die Projekte, die schon gezeigt haben, dass ihr Modell funktioniert. Nur gibt es davon auch nicht unbegrenzt viele und gerade diese Kombination macht die Beteiligungen so teuer. Wie gezeigt, arbeitet Google bereits daran YouTube zu Geld zu machen und ist dabei trotz noch bestehender Hürden auch äußerst einfallsreich.

Was den Vergleich von Facebook mit der Lufthansa angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass es Microsoft herzlich egal gewesen sein wird, welchen Unternehmenswert der Preis der 1,6%igen Beteiligung für das gesamte Unternehmen ausmacht. Diesen Preis müssen sie ja nicht bezahlen. Für Microsoft war es aber strategisch ungemein wichtig, an die über 45 Millionen Nutzer auf diesem Portal exklusiv Werbung vermarkten zu können. Hätte Google sich dieses Portal auch noch geschnappt, wäre für Microsoft kaum noch eine interessante Community übrig gewesen. Das hätte es dem Unternehmen ungemein schwer gemacht, sich auf dem Markt für Online-Werbung neue Anteile zu erkämpfen. Da sind 240 Mio. US$ für ein Unternehmen, das im abgelaufenen Quartal mehr als 4 Mrd. Dollar Gewinn gemacht hat, eine absolut richtige Investition. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Google mit Online-Werbung pro Quartal etwa eine Milliarde Gewinn einstreicht.

Natürlich wird für das ein oder andere Unternehmen eventuell zu viel bezahlt und es werden auch Wetten auf die Zukunft eingegangen, deren Ausgang ungewiss ist (siehe Ebay und Skype). Aber wo ist das anders?

In einem Markt, in dem viel Geld vorhanden ist, wird auch schneller viel Geld gezahlt. Sollten sich diese Investitionen nicht rentieren, werden die Preise wieder geringer ausfallen. Ich vermute einmal, dass alle bisher für Web 2.0-Communities gezahlten Preise zusammen nicht die Verluste aufwiegen können, die nach 2001 eingefahren wurden. Man könnte also überlegen, ob der Markt vielleicht Gefahr läuft, zu überhitzen. Die Internetblase bedeutet jedoch für mich das kollektive über-Bord-werfen jeglicher wirtschaftlicher Vernunft durch die Anleger. Und meiner Meinung nach sind wir davon heute meilenweit entfernt.

Bündnis gegen Urheberrechtsverletzungen - ohne Google

Freitag, 19. Oktober 2007

Mehrere US-Konzerne, darunter Viacom, Disney, Microsoft und myspace.com haben heute gemeinsame Richtlinien zum Umgang mit nutzergenerierten Inhalten verabschiedet.

Damit wollen sie gegen Urheberrechtsverstöße vorgehen, die Anwender durch die unkontrollierte Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Inhalten im Internet begehen. Während sich die beteiligten Internetunternehmen verpflichten, wirksame Filter gegen die Verwendung proprietärer Inhalte einzusetzen, verpflichten sich die Medienunternehmen im Gegenzug, auf Klagen zu verzichten, sofern dennoch geschütztes Material im Netz auftauchen sollte.

Google hatte erst am Dienstag ein Filtersystem zur Verhinderung von Urheberrechtsverletzungen vorgestellt. Obwohl der Konzern mit YouTube das derzeit größte Internetportal für nutzergenerierte Inhalte betreibt, gehört er nicht zu den unterzeichnenden Unternehmen. Nach einem Bericht des Wall Street Journal habe Google allerdings sehr wohl mit den anderen Beteiligten über einen Beitritt verhandelt.

Über den Grund, warum Google trotz eines bereits vorhandenen Filtersystems außen vor blieb, lässt sich nur spekulieren. So besteht die Möglichkeit, dass das Vertrauen in das von Google verwendete Schutzprogramm nicht groß genug war. Vielleicht sahen die Rechteinhaber auch lukrative Klagen gegen Google gefährdet, hätte man heute dem YouTube-Betreiber einen zukünftigen Klageverzicht zugesichert. Derzeit führt der Vermarkter für Online-Werbung mit Viacom einen Rechtsstreit über 1 Mrd. US$ wegen Urheberrechtsverletzungen auf seinem Videoportal. Mit NBS Universal und CBS, die heute beide ebenfalls die Richtlinien verabschiedet haben, hatte Google hingegen bereits Lizenzierungsabkommen geschlossen.

Sollen Portale wie myspace oder YouTube in Zukunft aber weiterhin solche Publikumsmagneten bleiben, können deren Betreiber auf die geschützten Inhalte nicht verzichten. Sicherlich ist das ein oder andere Privatvideo auch mal ganz nett anzusehen. Attraktiv ist YouTube für mich
aber, weil ich dort jedes Musikvideo, jeden Trailer und jeden TV-Ausschnitt sehen kann. Und zwar immer genau wann ich will.  Wenn Filtersysteme dies in Zukunft verhindern, werden die Betreiber die entsprechenden Inhalte lizenzieren müssen, oder die Nutzer werden abwandern.