adtunes startet open beta

Mittwoch, 2. Juli 2008

adtunes - der Musik Dienst über den ich bereits ausführlich berichtete, wird heute seine Pforten für 100.000 User öffnen. Ab 16 Uhr sind Invitations nicht mehr notwendig, jedoch eine deutsche IP. ( die ich anscheinend nicht habe ?)



Adtunes erlaubt als erstes Dienst in Deutschland, kostenlos und legal die allerneuste Musik zu hören. Finanziert wird das ganze über Werbung. Zugegebener Maßen, das ganze ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ab einen bestimmten Punkt erkennt man die Vorteile die der Dienst bietet und dann macht es richtig Spaß.

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Dr.StayDry eine AXE Kampagne ?

Dienstag, 25. März 2008

Ich bin vorgestern auf ein sehr interessantes Video aufmerksam geworden, das Video ist nicht nur höchst interessant weil ein Freund von mir darin mitspielt, sondern auch weil ich hinter diesem Video mehr vermute als die reine Musik. Das ganze "stinkt" gewaltig nach eine von AXE inizeierten Kampagne. 

Alleine der Name des Künstlers und der dazugehörige Trackname machten mich zunächst nicht stutzig: "Dr.StayDry - Don't sweat that". Doch wenn man sich das Video genauer anschaut erkennt man ganz klare Paraleelen zur bestimmten AXE Werbespots.  Vielleicht versucht sich der Künster durch eben diese Paraleelen Gehör zu verschaffen, vielleicht ist das ganze aber auch nur eine gute AXE Kampagne, in der versucht wird ein sozusagen "branded-artist" ,unbemerkt in die Charts zu bringen.  Weiß jemand mehr ? 





Dr. Staydry feat. Lumidee - don´t sweat that - MyVideo

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FedEX vs. Brieftauben

Donnerstag, 7. Februar 2008

Hier einer der bestem Werbespots, die ich seit langem begutachten konnte. Auch dieser Spot lief im dem wohl teuersten Werbeblock der Welt - der Halbzeitpause des Superbowls.  Warum sich alle über die viel schlechteren Werbespots von z.B. Audi den Mund zerreißen ist klar. An diesem FedEX Spot gibt es nichts zu kritisieren. Oder doch ?

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Microsoft auf Shoppingtour

Freitag, 1. Februar 2008

Ein Mega-Deal bahnt sich an. Mircosoft möchte die zweitgrößte Suchmaschine  der Welt, Yahoo, aufkaufen. Rund 45 Milliarden Dollar kostet das Prachtexemplar und soll Microsoft einen Platz neben bzw. vor Google in der Online Werbevermarktung verschaffen.   

Hätte ich jetzt eine Menge Yahoo Aktien würde ich den Artikel nicht mehr schreiben sonder mich schon im Flieger nach Hawaii befinden, denn der Yahoo Aktien-Kurs schoss nach der Meldung um 6 € nach oben.

Sicherlich höchst interessate Meldung die es sich zu beobachten lohnt.  Mein Tipp für die Zukunft:  Google kauft Baidu.com



 

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Move your Lederhos'n - Die Hüttengaudi

Dienstag, 15. Januar 2008

Also diese Idee gab's aber auch schon gefühlte 300 mal (Bsp.: hier, hier). Für MC Donalds kein Problem, sie recyceln die Sache einfach als "coole" Hüttengaudi - Fertig ! Werbung scheint bei denen wie das Zubereiten von Burgen zu funktionieren. 

Bei mir würde das übrigens folgender Maßen aussehen. schauts halt ma'

Kinder Pingui und die vergessene Pointe

Freitag, 9. November 2007

Seit gestern bin ich mit Sachar am diskutieren. Er versteht den Sinn des neuen Kinder Pingui Spot einfach nicht. Wo liegt der Witz, wo liegt die Pointe, was soll ausgedrückt werden ?





Da ihm meine und andere Ausführungen nicht ausreichend waren, habe ich mich direkt mit dem "Geschäftsführer Kreation" von JvM, Arno Lindemann, in Verbindung gesetzt und ihm mit dem Problem konfrontiert.

Er war etwas verwundert über die Anfrage, doch auch durchaus positiv überrascht, dass man sich so mit dem Werbespot auseinandersetzt.

Folgendes hat er also geschrieben:


"Also hier die Idee des Spots: Die beiden Geschwister wollen an die Kinder Pinguis im Kühlschrank. Die Schwester lenkt die Mutter ab, indem sie ihr einen "erfundenen Tanz" (ice ice pingui) vortanzt. Derweil kann der Bruder im Hintergrund unbemerkt an den Kühlschrank gelangen und 2 Kinder Pingui "klauen". Als  er sie hat wedelt er auch sofort damit zu seiner Schwester und gibt er so ein Zeichen, dass sie aufhören kann. Deshalb stoppt sie auch ihre kleine Vorführung abrupt ab (mit den Worten "Äh...ich muss weg". Und beide geniessen Pingui draussen vorm Fenster. Das sieht die Mutter und deshalb fordert sie die beiden dann auch auf, ihren "tollen Tanz" doch mal dem papa vorzuführen, als der nach Hause kommt.

Der "Witz", wenn man ihn dann so nennen will, liegt darin, dass die Mutter den Trick mit dem Ablenkungstanz mitbekommen hat und als nun der Vater mit einem lauten "Hallo" zur Tür herein kommt, sie sich rächen will und die Kinder auffordert dann doch mal dem Papa den Tanz vorzuführen.

Das ist es - nicht mehr und nicht weniger. Und alles in 25" mit viel Produkt und Genusssequenzen und allem, was Ferrero sonst noch wichtig ist."


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Google ggn. Facebook oder Socializing der Social Networks?

Donnerstag, 1. November 2007

Unter der Überschrift „Google attackiert Facebook“ verkündet heute das Handelsblatt eine „Allianz“ von verschiedenen Unternehmen, die unter dem Namen „Open Social“ gemeinsame APIs für soziale Netzwerke entwerfen wollen. Über die Schnittstellen sollen Daten wie die Profile der Nutzer, deren Kontakte und Informationen über Aktivitäten auf der Plattform besser ausgetauscht werden.

Mit von der Partie sind neben Google unter anderem das Portal „friendster“, der SaaS-Anbieter salesforce.com, SAP-Konkurrent Oracle und die deutsche Xing AG.

Bislang hatte Facebook als einziges soziales Netzwerk seine Schnittstellen für Drittanwendungen offen gelegt und sich so ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. In der Folgezeit entwickelte die Community über 5000 Anwendungen, die allein auf Facebook eingebunden werden konnten.

Laut Marc Andreessen, dessen Unternehmen Ning ebenfalls Teil der Open Social-Allianz ist, fällt oft weniger als ein Prozent der Entwicklungsarbeit auf die Schnittstellenanbindung. Anwendungen die für Facebook konzipiert wurden, können also nun mit relativ geringem Entwicklungsaufwand über die Open-Social-APIs bei allen teilnehmenden sozialen Netzwerken eingebunden werden. Zukünftig werden die Anwendungen dann von vorneherein für beide Schnittstellen ausgelegt sein.

Wer glaubt, dass Google mit seiner Allianz lediglich dieses Alleinstellungsmerkmal von Facebook minimieren will, greift meiner Meinung nach jedoch zu kurz.

Das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg wächst zur Zeit derartig schnell (Anfang der Keynote), dass mittlerweile allein die Größe der Community der wichtigste Alleinstellungsfaktor ist. Wer derzeit im angelsächsischen Raum alten Freunde sucht, findet sie bei Facebook. Ob die zusätzlichen Anwendungen, die es dort gibt, exklusiv sind oder nicht, dürfte kaum noch eine Rolle spielen. Darüber hinaus kann FaceBook den Open Social Standard ja jederzeit übernehmen.

Durch diese Allianz gewinnt also niemand einen Vorsprung gegenüber Facebook. Es bietet sich höchstens die Gelegenheit einen Rückstand schnellstmöglich wieder aufzuholen.

Wie Robert Basic , fragt man sich also, worum es Google bei dieser Kooperation aber dann im Kern geht?

Joe Kraus, Google Direktor für das Produktmanagement erklärt das laut Handelsblatt so: Ein Großteil der Nutzer des Internet ignoriere bislang soziale Netzwerke. Hier liege also noch ein erhebliches Wachstumspotential, insbesondere da die Zahl der Internetnutzer ständig steige. Je mehr Anwendungen den Nutzern von sozialen Netzwerken zur Verfügung stünden, um so mehr Zeit würden die Nutzer im Internet verbringen. Das bedeute aber wiederum mehr Reichwerte für die Werbekunden und somit für Google bessere Möglichkeiten, Werbeeinnahmen zu generieren.

Soweit also die offizielle Aussage von Google.

Vielleicht attackiert Google aber Facebook tatsächlich, nur an ganz anderer Stelle als es das Handelsblatt vermutet?

Wie Erick Schonfeld auf TechCrunch am Dienstag berichtete, plane Facebook derzeit einen Dienst der sich SocialAds nennen und der ähnlich wie Google's Adsense Werbung vermarkten soll. Der kleine aber feine Unterschied ist jedoch, dass die Werbung auf das soziale Profil des Nutzers bei Facebook zugeschnitten werde. Über Cookies, die beim Besuch von Facebook auf den Rechnern der Nutzer platziert würden, könnten diese später auf anderen Seiten identifiziert und über SocialAds passgenau mit Werbung gefüttert werden.

Eine überzeugende Idee wie ich finde. Und es wäre meines Erachtens kein Wunder, wenn Google alles versuchen würde, diese heranwachsende Konkurrenz in die Ecke zu drängen. Schließlich geht es um die Haupteinnahmequellen des Konzerns. Einheitliche Schnittstellen für Soziale Netzwerke könnten es Google erleichtern, die Communities zu durchsuchen und Werbung damit ebenfalls effektiver zu platzieren.

Was auch immer am Ende der Grund für die Kooperation dieser Allianz gewesen ist. Sie bringt eine Menge Vorteile mit sich: Den Entwicklern verhilft sie zu einem wesentlich größeren Nutzerkreis. Der Austausch zwischen den sozialen Netzwerken wird leichter, was den Nutzern wiederum ein größeres Dienstleistungsangebot verschafft. Ich gehe davon aus, dass unsere Produkte myGOYA und mufin ebenfalls von dieser Entwicklung profitieren werden.

Einheitliche offene Standards haben die Entwicklung des Computerzeitalters bislang immer beschleunigt. Das wird auch dieses Mal wieder der Fall sein.



E wie einfach Congstar

Montag, 22. Oktober 2007

Also, ich bin jetzt mittlerweile zum X-ten Male über den sehr ähnlich wirkenden Werbeauftritt des Tochterunternehmens von E.On  "E-Wie einfach" und der Telekom Tochter "Congstar" gestolpert. Anscheinend hatte beide unternehmen die Idee mit einer sehr prägnanten Farbkomibation die Blicke auf sich zu ziehen, leider schien keiner von beiden zu wissen, dass jemand anders zeitgleich mit der ähnlichen Farbkombination  wirbt. 

    

Die blau, gelb und rot/rosa Töne kommen in beiden  Kampagnen Designs ( wenn auch in etwas unterschiedlichen Farbtönen) vor und addieren oder subtrahieren, je nach dem, die Werbewirkung, wenn man sich nicht genau mit der Print-Werbung beschäftigt und genau hinguckt, aber welcher "Otto Normalverbraucher" macht das schon. Kann auch gut sein das ich der Einzige bin dem das aufgefallen ist, aber ich gehe mal davon aus, dass sich viele Leute diese knalligen Farbtöne, aufgrund des hohen Werbedrucks beider Unternehmen, eingeprägt haben und jetzt jedesmal wenn sie diese Kombination wahrnehmen, sich an eine der beiden Unternehmen erinnern. Ein weiterer "Verwechselungsfaktor" ist, dass es sich bei beiden Werbetreibenden um ein Tochterunternehmen handelt und beide mit dem UAP " Wir sind günstiger als andere" werben und somit auch die Message, die auf den Plakaten transportiert wird, eine ähnlich ist.

Ich verrate jetzt einfach mal , dass ich mich jedesmal an Congstar erinnert habe :D  Als ich mal genau hingeschaut habe ist auch mir zusätzlich noch aufgefallen, dass das Logo von "e wie einfach", sehr dem von Evonik ähnelt ;-) Naja vielleicht liegt das daran, dass das Vorstandmitglied von E.ON, Dr. Wulf H. Bernotat,  ebenfalls ein Aufsichtsrat-Mitglied bei Evonik ist. Aber man sieht ja da auch nicht mehr wirklich durch, wer da bei wem Einfluss hat.

     

Videos und Werbung: Google will YouTube zur Cash-Cow machen

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Einen innovativen Internetdienst zu akquirieren ist die eine Sache. In gewinnbringend einzusetzen eine andere. Das musste jüngst erst Ebay schmerzlich erfahren. Wie das Online-Auktionshaus letzte Woche meldete, fährt es mit dem kostenlosen Telefondienst Skype bei immensen Kosten kaum nennenswerte Umsätze ein. Jetzt soll es ein neuer Geschäftsführer richten,der den Skype-Mitbegründer Niklas Zennstrom ersetzt.

Auch Google möchte endlich anfangen, die 1,8 Milliarden Dollar Kaufpreis für YouTube zu refinanzieren. Deshalb wird Google Adsense nun um Filme des meistgenutzten Videoportals erweitert.

Ein Film über eine Radtour könnte so bspw. mit Werbung für eine bestimmte Fahrradmarke versehen werden. Ein Betreiber einer Internetseite über Radtouren meldet sich bei Adsense an, über die Erkennung von Schlüsselworten wird ihm das Video zugeteilt. Klickt der Nutzer auf das Video verdienen der Ersteller des Films, der Betreiber der Internetseite und natürlich Google.

Der Markt für Videos als Werbeträger steckt noch in den Kinderschuhen, aber das Potenzial erscheint enorm. Die meist lustigen Beiträge auf YouTube sind geeignet, den Nutzer in eine positive Stimmung zu bringen. Sie könnte entsprechend auf das beworbene Produkt abfärben.

Doch gerade die emotionalen Reaktionen auf die Videos könnten kurzfristig das größte Hindernis für ihre Kommerzialisierung werden. Denn die Zuweisung von Anzeige und Video ist automatisiert und erfolgt allein anhand von Tags.

Der werbende Kunde hat also keinen Einfluss darauf, mit welchem Film seine Produkte in Verbindung gebracht werden, sondern ist auf die treffende Beschreibung durch den Urheber angewiesen. Gerade bei einem so starken Medium wie bewegten Bildern ist es aber für den Auftraggeber enorm wichtig, kontrollieren zu können, dass die Bilder der Werbebotschaft nicht zuwider laufen. Dabei können die geringsten Kleinigkeiten eine Rolle spielen, die sich durch das Tagging gar nicht erfassen lassen.

Gleiches gilt für die Betreiber größerer Internetseiten. Auch sie werden sich damit schwer tun, auf ihrer Seite Filme anzubieten, deren Inhalt sie nicht kontrollieren können.

Nach Aussage des Handelsblatts wird Goolge deshalb zunächst nur die Filme von etwa 100 ausgesuchten Kooperationspartnern mit Werbung versehen. Damit läuft aber das Momentum des Internetportals ins Leere, derzeit Anlaufpunkt für alles und jeden zu sein, der ein Video ins Netz stellen will. Geeignete Kooperationspartner hätte man sicherlich auch ohne den Erwerb von YouTube finden können.

Bis sich die Akquisition als echte Cash-Cow erweisen wird, dürfte also noch einige Zeit ins Land gehen. Ich bin gespannt darauf, wie Google diese Herausforderung meistern wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass der Branchenprimus in Sachen Online-Werbung auch hierfür eine passende Lösung entwickeln wird.

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Aufgepasst ! Ekel !

Montag, 24. September 2007

Der Spießer Alfons rief , mit seinem aktuellen Beitrag, Erinnerungen an an einen alten Eintrag des Werbebloggers in mir hervor, der von einem Werbespot Samsungs für ihre Handy Slimline Serie, der eine Tortenschlacht mit Insekten zeigt, berichtete. Dieser wirkt vielleicht zunächst als Hingucker.




Ja, auch ich finde die Idee sehr gelungen und gut umgesetzt. Dennoch stelle ich mir folgende Frage:

Wurde da etwas nicht bedacht?


Also soweit ich weiß und es auch öfter selber zu spühren bekomme, gibt es eine Menge Menschen, die Insekten (insgesamt) abstoßend und ekelhaft finden. Und nun auch noch die detailgenaue Darstellung der kleine ekelhaften Gliedmaßen!?! Wie abstoßend !!!

Also meine Mutter kauft keines dieser Handys, soviel ist sicher :-D


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