Kleines Glossar

Wer? Wie? Was? Hier gibt's das kleine 1x1 der Blog-Begriffe!

Ist unser Glossar unvollständig? Wenn Sie noch eine Erklärung vermissen, freuen wir uns auf Ihre Benachrichtigung.


Blog (oder auch Weblog):

Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Begriffen "web" und "log" (Logbuch). Er beschreibt eine einfach gestaltete Website, die periodisch neue Artikel (sogenannte "Posts") enthält, wobei der jeweils neueste Artikel an oberster Stelle auf der Seite zu finden ist. Ältere Einträge folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

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Feed (oder auch Newsfeed):


Technisch gesehen ist ein Feed ein Transportmechanismus, um ausgewählte Informationen von einer Website in vereinfachter Form zu transportieren. Praktisch gesehen bleiben Sie über einen abonnierten Feed automatisch immer auf dem neuesten Stand über die Artikel im MAGIX Blog. So verpassen Sie zum Beispiel nie einen neuen Artikel in Ihrer Lieblingskategorie. Mehr Infos rund um das Abonnieren und Verwenden von Feeds gibt's hier.

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Feedreader (oder auch Aggregator):

Ein Feedreader ist sozusagen das Sammelbecken für Ihre abonnierten Feeds. Es gibt diverse Formen und Anbieter von Feedreadern.
Mal als Software für den PC, mal als (meist kostenfreier) Online Service, den Sie von überall abrufen können. Zum Teil verfügen auch Internetbrowser bereits über eingebaute Feedreader. So können Sie in Windeseile die neuesten Inhalte Ihrer Lieblings-Internetseiten auf einen Blick sehen, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Natürlich können sämtliche Feeds auch jederzeit problemlos wieder abbestellt werden.

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RSS:

Abkürzung für „Really Simple Syndication“, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“. Hierunter versteht man eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Website – oder Teiler davon – zu abonnieren.

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ATOM:

ATOM ist –als Weiterentwicklung von RSS– ein weiterer Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen über das Internet.

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Charpashey - schau dich um

Freitag, 6. Februar 2009

Vor einigen Tagen erreichte mich eine DVD vom JFF-Institut für Medienpädagogik aus München. Der Film vermittelt einen wunderbaren Einblick in ein Projekt des Goethe Instituts in Kolkata (ja, das klingt nicht nur zufällig so ähnlich wie Kalkutta). Dort wurde ein Teil eines indisch-deutschen Kurzfilmworkshops mit Handys und Fotokameras durchgeführt. Dabei schauten sich Schüler zwischen 13 und 16 Jahren in ihrer direkten Umgebung um und drehten etwa einminütige Mini-Filme. Wer bei diesem Making-of genau hinschaut, wird auf den Rechnern von uns bereitgestellte Versionen von MAGIX Video deluxe entdecken können. Deutsche Schüler nahmen an dem Projekt auch teil und wurden zu der gemeinsamen Abschlussfeier per Videokonferenz zugespielt. Die Projektwebseite des Goethe Instituts hält noch tiefergehende Infos bereit.



Ich danke dem JFF-Institut, das an dem Projekt beteiligt war, ganz herzlich für die Erlaubnis, das Video hier im Blog veröffentlichen zu dürfen.

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Bauklötzchen staunen mit Brickfilmen

Freitag, 30. Januar 2009


Kurz vorm Start der Berlinale kann ich aus eigenen Erfahrungen als Juror eines Internet-Filmfestivals berichten: Werke mit anspruchsvoller Inszenierung und mit großartigen Charakterdarstellern! Die Rede ist von Brickfilmen, Animationsfilmen, die ausschließlich mit Legosteinen und Figuren erstellt wurden. Als großer Legofan von Kindesbeinen an fiel es mir auch nicht schwer, mit unseren Produkten das Ganze zu sponsern. Die Top 10 gibt es hier zu sehen: http://brick-cinema.com/xmastop08.php 

Der Gewinner Boone erhielt für seinen Film unser Programm Video deluxe. "Extreme Geschenking" zeigt, wie hoch technisiert es auch beim Weihnachtsmann zugeht.

Mir gefiel "Auf der Suche" auch sehr gut. Auf der Suche nach dem idealen Geschenk kommt die Legofigur auf einen Baukasten namens "echt". Verkehrte Welt im wahrsten Sinne des Wortes. 

Mit einem Klick aufs Bild geht es zu diesem "philosophischen" Film.

Ein Echt-Baukasten für die Legoleute
 


Legoregisseure alias Brickfilmer haben auch bereits die MAGIX-Community magix.info 'unterwandert'. Dort wird z.B.gezeigt, wie man in seinem Brickfilm die Bluescreen-Technik ganz einfach mit MAGIX Video deluxe anwendet. Klickt einfach mal aufs Bild.



Wie Legofiguren das Fliegen lernen, zeigt dieser Workshop auf www.magix.info






Viel Spaß beim Anschauen!

Es kommt nicht immer auf die Länge an

Montag, 14. April 2008

Ich hab vor einiger Zeit eine Studie gelesen, nach der nur etwas mehr als ein Zehntel aller Camcorder-Besitzer ein Videoschnittprogramm verwenden. Zunächst glaubte ich an einen Druckfehler. Kann das denn sein? Schauen sich knapp 90 Prozent ihre Filme ungeschnitten an und zeigen sie so ihren Freunden und Bekannten? Für mich als Videofilmer eine Gruselvorstellung.

Ich halte mich technisch für recht versiert und es gelingen mir - bei aller Bescheidenheit - öfters mal sehr spannende Kameraaufnahmen. Trotzdem würde ich mich nicht trauen, das unbearbeitete Material vom Camcorder aus einem größeren Publikum als mir selbst zu zeigen. Schließlich probiert man Einstellungen aus, entdeckt Motive mit dem Sucher und verwirft sich gleich darauf wieder - oder hat aus Versehen die Kamera laufen lassen, während man sie ausgeschaltet zu haben geglaubt hatte. Das will ich meinen Zuschauern beim besten Willen nicht zumuten. Es wäre mir peinlich, weil sich die Leute an die Patzer genauso oder vielleicht sogar besser erinnern werden wie an die gelungenen Szenen. Ganz abgesehen von der Länge.

Kein Mensch auf dieser Welt ohne masochistische Neigungen möchte eine Hochzeit über acht Kassetten verteilt in Echtzeit noch einmal erleben. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass das auch für das Brautpaar selbst gilt. Wie öde muss das dann erst für außenstehende Zuschauer sein? Es sind ja nicht nur die schon fast sprichwörtlichen Dia-Abende, denen jede Kurzweil nach mehreren Stunden abhanden geht, sondern eben auch Videofilme. Bei professionellen Produktionen rechnet man mit einem Längenverhältnis (finaler Film/Rohmaterial) je nach Genre von bis zu 1:10. Liefe also eine ansonsten 45-minütige Reportage ungeschnitten, dürfte sich der geneigte Zuschauer auf bis zu 7,5 Stunden feinstes Rohmaterial freuen - ohne Kommentar, ohne Musik, ohne Dramaturgie, ohne Ende. Wer will das sehen? Richtig: keiner. Gleiches gilt für Heimvideos.

Die schönsten Videoerinnerungen aus dem Urlaub sollten nicht länger als 20-30 Minuten dauern. Dann macht es Spaß zuzugucken - aber das klappt eben nur selten ohne Videoschnitt. Mein Appell alle, die ihren Camcorder direkt an den Fernseher anschließen: Habt ein Herz für eure Freunde und Bekannten: Bitte langweilt sie nicht weiter. Es geht auch anders.

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