MeinVZ ist online - Und jetzt ?

Donnerstag, 28. Februar 2008

Nach langen Spakulationen um den Namen des neuen StudiVZ Netzwerkes und langer Geheimniskrämerei und Rumeierei, ist es nun online - MeinVZ. Nicht wie groß angekündigt um 8:00 sondern mit 67 Minuten Verspätung, um exakt 9:07.

Ich hab mich natürlich direkt für einen Umzug beworben um das neue Netzwerk zu begutachten und euch über die Änderungen und Neuerungen zu informieren. 



Das was ich bei Martin im Blog in den Pre-Sreenshots gesehen habe, war ja nicht mehr als eine Exakte Kopie von StudiVZ in einem anderen Farbvariante - Mehr als enttäuschend ! Wenn das, was sich in den Screenshots angedeutet wurde,erschreckende Realtität ist, muss ich mich doch ernsthaft fragen, was sich studiVZ-Jungs dabei gedacht haben. Machen unglaublich Wirbel, um dann wieder direkt ein PR-Uppercut der übersten Sorte verpasst zu bekommen. Ich hätte gedacht man hat aus seinen Fehler gelernt. 



Weshalb man von studiVZ zu meinVZ wechseln sollte, überleg ich mir jetzt schon ne Weile, kann aber keinen Grund finden. Es gibt  keinerlei Mehrwert, zumal die beiden Plattform eh miteinander vernetzt sind und ich aus beiden Nutzerschaften Freunde finden kann. Ich kann mir dennoch vorstellen, dass sich eine nicht unerhebliche Masse an Usern wechseln wird, allein um sagen zu können "Isch bin MeinVZ - StudiVZ ist nicht mehr cool !"  

Aber irgendwie verstehe ich die StudiVZ-Jungs auch. Weshalb sollte man mit einem neuem Netzwerk live gehen, was einen klaren Mehrwert bietet. Denn dann dauert es nicht lange und schon ist das StudiVZ leer. MeinVZ bietet ja allein durch den Namen kein Hindernis, für einen Studenten, zu wechseln. StudiVZ geht es allein darum, für jeden Internetuser das passende Netzwerk zu bieten - natürlich nur namentlich. So siebt man bereits vorher, für zielgerichtete Werbung, aus und deckt die komplette Bandbreite ab ( RenterVZ ist sicher in Planung). Funktionale Neuerungen werden dann für alle Vzs zugänglich gemacht und 1 Jahr vorher mit einem weiteren Ei angekündigt...ich freu mich einfach schonmal im Voraus!

Was und wie meinVZ nun wirklich sein soll erklären Michael Brehm und Dennis Benmann im Interview mit Marko Krause vom Gründerszene Blog 



Link: sevenload.com

Schade finde ich, dass nachdem Heise.de eine Meldung über MeinVZ geschrieben hat, ich beim Google Suchergebnis zu "meinVZ" nicht mehr auf Platz 1 bin...aber es gibt sicher schlimmeres ;-)   

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MeinVZ - Ich hatte recht

Mittwoch, 27. Februar 2008

Jaaa! Eben gerade habe ich es im DenQuer Blog gelesen. Die neue StudiVz Plattform wird meinVZ heißen, so sagt es Marcus Rieke im Handelsblatt.  Ich hatte also recht und meine Recherchen und Aussagen waren berechtigt und alle Spekulationen sind nun endlich beendet. 

Das geht an alle die nur an  FreundeVZ  gedacht und mich beschmunzelt  hatten - ne Rob Green ;-)

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MeinVZ - Name der neuen StudiVZ Plattform

Mittwoch, 20. Februar 2008

Ich habs herrausgefunden ! Und wie komme ich dazu ? Ganz einfach ! Nachdem ich gestern über das Interview mit StudiVZ CEO Marcus Riecke gelesen hatte und dieser nicht mit dem Namen der neuen Plattform rausrücken wollte, habe ich mir gedacht, das muss doch rauszufinden sein - War es dann auch ! 

Ich hab mich einfach hingesetzt und alle möglichen Namen, die für eine solche Plattform  in Frage kommen, bzw. mir in den Kopf kamen, aufgeschrieben. Vorraussetzung dabei war für mich, die Endung "VZ". Heraus kam eine lange Liste an möglichen Namen, wie z.B.  wirVZ, allVz, unserVZ, allumniVz, poebelVZ, dasVZ, theVZ, VolkVZ, aber eben auch MeinVZ. 

Dann bin ich die Liste einfach mal mit whois.de durchgegangen und siehe da, die Domains MeinVZ.de (.net / .com / .eu / .info / .mobi / .org) sind auf studiVZ registriert. 



Dazuzusagen ist , dass der Name in meiner Liste auch der Favorit war. DasVZ.de hätte es auch sein können, passt aber meiner Meinung nach nicht, vor allem nicht in dem schonmal von mir angesprochen Kontext, der Namensgebung im Web 2.0. Zudem konnten für den Namen "dasVZ" nicht alle Domains registriert werden, da teilweise schon besetzt. Und es spricht noch ein weiterer Punkt  für den Namen "MeinVZ" - Selbst die Verschreib-Variante  "MainVZ" ist auf studiVZ registriert :-)  

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studiVZ - Die ersten Änderungen

Donnerstag, 7. Februar 2008

Das bliebteste deutsche Studennetzwerk studiVZ, hat seit heute ein paar Systemupdates live gestellt. StudiVZ selbst schreibt von einem "komlett neuem Motot für das Netzwerk". So wurde die Performance merklich verbessert. Die Ladezeiten besonders der Bildergallerien konnte verbessert werden.

Desweiteren wurden einige kleine optische veränderungen vorgenommen, die auf Einbindung von AJAX Elementen beruhen. Eingabefelder fahren nun dynamisch , per Klick auf. Besonders bemerkbar macht sich dies beim Nachrichtendienst. 




Äußerlich verändert sich dadurch wenig. Aber unter der Motorhaube steckt demnächst richtig Power. Damit Ihr auch in Zukunft Berge an Fotos hochladen und Euch die Finger wund tippen könnt :-) Und weil unsere neue Software viel einfacher zu warten ist, können wir bald viel schneller neue Funktionen für Euch bauen.

Ich gehe davon aus, dass studiVZ mit der Einbettung von AJAX die Verweildauer, auf einzelnen Seiten erhöhen wird  Die PIs werden sich aufjedenfall stark reduzieren. Man muss gegeneinander abwägen.

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StudiVZ - Is watching Big Brother

Montag, 28. Januar 2008

StudiVZ wird wohl bist zum Untergang nicht aufhören Facebook zu immitieren. So sehe ich zumindest die am Wochenende veröffentlichte Strategie der deutschen Studenten-Community. 

Durch Probleme mit den Usern und dem Umsatz,  hatte die Blogospähre und Experten (Was sich nicht unbedingt ausschließt) dazu bewegt , StudiVZ keine besonders hohen Chancen auf eine erfolgreiche, Holzbrink geführte, Zukuft  zu geben.Vor allem der ständig alles besser könnende große Bruder aus den USA , Facebook, macht den Jungs aus Berlin ordentlich Druck.

Am Wochende, hat StudiVZ Gründer Rieke, einige zukünftige Strategie-Punkte in einem Interview mit der FAZ veröffntlicht. 

Fokussierung auf die deutsche Plattform, Neue Plattform für Nicht-Studenten, enge Vernetzung der Plattformen, API für offene Entwickler, Vorrtaussichtliche Teilnahme an der Open-Scoial Innitiative, Verbesserung bestehender Funktionen, Zeil für Ende 2008 sind 14 Mio. Mitgleider , Der Verkauf an Facebook ist nicht geplant

Was ist zu erkennen? StudiVZ benimmt sich wie der kleine Bruder, der seinem größeren Bruder in allem nacheifert, es aber niemals besser kann und deshalb immer verbissener wird. Alles was verändert wird hat eine Angleichung an Facebook als Ziel. Diese Strategie ist meiner Meinung nach fatal. StudiVZ liegt schon seit geraumer Zeit technologisch auf einem weit tieferen Level als Facebook. Nochdazu fehlt das Geld um geplante Punkte sehr schnell umzusetzten. Da Facebook nicht stehen bleibt, wird der Technologische Rücksprung beibehalten und es ist nichts gewonnen.

Wenn es nach mir gehen würde, hätte man die Chance nutzen sollen aus der Defensive in die Offensive zu wechseln und sich nicht von Facebook diktieren zu lassen. Wie hätten die Medien reagiert, wenn StudiVZ einen komplett anderen Weg eingeschlagen hätte und Funktionalitäten angedacht hätte, die einen echten USP bieten bzw. ihre Zukunft anderes definiert hätten ? Stattdessen ein zweites Facebook für Deutschland zu entwickeln ist meies Erachtens nach hoffnungslos und tötet jegliches Innovationspotenzial innherhalb der Gesellschaft.

Desweiteren lernen Sie ihren Usern auf eine Art den Umgang  von Facebook. Eine der größten Einstiegshürden, die Berliner Mauer des Userwechsels, die Überzahl und daraus reslutierende Unübersichtlichkeitl an Funktionen bei Facebook etc. wird einfach zu nichte gemacht. 





Das StudiVZ eine Plattform bringen wird , die jeden Internetuser anspechen soll, war nur logisch. Wie oft wurde gesagt, dass StudiVZ einen großen strategische Nachteil gegenüber Facebook hat - Den Namen. Wachstumspotenzial sei bei StudiVZ bregrenzt, denn alleine der Name grenz bestimmte Userschafften aus. Das konnte man natürlich nicht  auf sich sitzenlassen und versucht nun  die 2 großen Communities studiVZ und SchuelerVZ auf eine Ebene zu bringen. Ob das alles was helfen wird , werde wir nach der Umsetzung sehen !

Ich persönlich kann mir vorstellen, dass StudiVZ nur noch an der neuen Plattform arbeitet, dann versucht sämtliche User aus StudiVZ und SchuelerVZ dort einzuschreiben (ganz einfach über Single-LogIns) und dann früher oder später StudiVZ und SchuelerVZ sterben lässt.

Vielleicht sind aber auch alle Spekulationen sinnfrei und Facenbook kauft StudiVZ auf bevor auch nur irgendwas passiert ;-) Ich lasse überraschen und mir nicht den Spass nehmen, den Namen der neuen Plattform herauszufinden. :-) Irgendwas mit VZ wirds ja wohl werden....habt ihr Vorschläge ?


Update: Hier gibts weiteres zu diesem Thema
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studiVZ - Be Real, Bitte !!!

Donnerstag, 17. Januar 2008

StudiVZ erlaubt dem User seit eingigen Tagen, seinen Namen so oft zu änden wie er möchte. Wieso ? Ganz klar, es wird sich erhofft und das wird auch noch kommunikativ unterstützt, dass die User, Phantasienamen ablegen und wieder ihre echten Namen eintragen. 

Und wieso sollte ich jetzt meinen Namen wechseln ? Na Darum !

- Dein Name ist viel Geld wert uns heilig und wird nicht an Dritte weitergegeben wenn du die Datenschutzeinstellungen gefunden und dementsprechen konfiguriert hast

- Dein echter Name ist , auch wenn wir überhaupt nicht wissen wie du heißt, schön.

- Dein richtiger Name ist wichtig, dass wir es endlich schaffen qualtitativ hochwertige Daten zu sammeln und dann vielleicht endlich mal schwarze Zahlen zu schreiben, damit die alte Freunde wiederfinden können.

Ürbigens, vor dieser Aktion, durfte man seinen Namen nur per Antrag alle 3 Monate ändern. Woher der plötzliliche Sinneswandel ;-) Nagut ich will mal nicht ganz zu populistisch sein, man kann sie auch verstehen. Wenn ich mit ansehen müsste, wie mein größter Marktvorteil, nämlich die Suche nach echten Namen, so langsam aber sicher verschwindet, würde ich auch irgendwas tun (ne Martin ;-) ) .... so und jetzt ihr.



Facebook, YouTube, StudiVZ – Eine neue Internetblase?

Freitag, 26. Oktober 2007

Im Zuge der Berichterstattung über die Beteiligung von Microsoft an Facebook laß ich heute einen Artikel in der Süddeutschen, wonach sich nach dem großen Crash 2001 eine neue Internetblase abzeichne:

1,8 Mrd.
US$ für YouTube, 240 Mio. US$ für eine Beteiligung von 1,6% an Facebook und ein wohl dreistelliger Millionenbetrag in Euro für das deutsche StudiVZ. Auf den ersten Blick lässt einen das vielleicht mit dem Kopf schütteln. Die gezahlten Preise ergeben für ein Unternehmen wie Facebook bspw. eine Bewertung von 15 Mrd. EUR, was in etwa dem Unternehmenswert der Lufthansa entspricht. Während diese aber jährlich 20 Mrd. EUR Umsatz einfährt, ist bei Facebook noch nicht einmal sicher, ob im aktuellen und vierten Geschäftsjahr der Break-Even erreicht wird.

Also alles rausgeschmissenes Geld? Ein Hirngespinnst übermütiger Manager, die wie die Lemminge gemeinsam die nächste Internetblase aufpusten und ohne Sinn und Verstand Unmengen von Geld zum Fenster rausschmeißen?

Ich finde, dass der Vergleich mit der Lufthansa genauso hinkt, wie der Vergleich mit der Internetblase zu Beginn des Jahrhunderts.

Damals war die kommerzielle Nutzung des Internet noch etwas verhältnismäßig neues. Jeder hatte tolle Ideen, wie man damit Geld verdienen könnte, aber keiner wusste, ob sie auch wirklich funktionieren. Trotzdem steckte die Börse bereitwillig Geld in alles und jeden der halbwegs einen geraden Satz mit dem Wort Internet herausbringen konnte, ohne dass diese Start-ups jemals irgendetwas auf die Reihe gebracht hatten

Jetzt machen die YouTubes dieser Welt immer noch keine nennenswerten Umsätze, das ist richtig. Aber heute sind es Firmen wie Google, Yahoo oder Microsoft, die ihr Geld in diese Projekte stecken. Bei allen handelt es sich um Firmen, die meiner Meinung nach sehr deutlich bewiesen haben, dass sie wissen, wie man mit dem Internet Geld verdient.

Nämlich über Reichweite. Im Internet kann jeder gehen, wohin er will, aber am meisten Spaß macht es den Leuten dann doch immer da, wo alle anderen auch sind. Deswegen wird heute auch nicht – anders als 2001 – jedes x-beliebige Internet Start-up für Milliarden verkauft, sondern nur die mit einer millionenschweren Community. Das sind aber genau die Projekte, die schon gezeigt haben, dass ihr Modell funktioniert. Nur gibt es davon auch nicht unbegrenzt viele und gerade diese Kombination macht die Beteiligungen so teuer. Wie gezeigt, arbeitet Google bereits daran YouTube zu Geld zu machen und ist dabei trotz noch bestehender Hürden auch äußerst einfallsreich.

Was den Vergleich von Facebook mit der Lufthansa angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass es Microsoft herzlich egal gewesen sein wird, welchen Unternehmenswert der Preis der 1,6%igen Beteiligung für das gesamte Unternehmen ausmacht. Diesen Preis müssen sie ja nicht bezahlen. Für Microsoft war es aber strategisch ungemein wichtig, an die über 45 Millionen Nutzer auf diesem Portal exklusiv Werbung vermarkten zu können. Hätte Google sich dieses Portal auch noch geschnappt, wäre für Microsoft kaum noch eine interessante Community übrig gewesen. Das hätte es dem Unternehmen ungemein schwer gemacht, sich auf dem Markt für Online-Werbung neue Anteile zu erkämpfen. Da sind 240 Mio. US$ für ein Unternehmen, das im abgelaufenen Quartal mehr als 4 Mrd. Dollar Gewinn gemacht hat, eine absolut richtige Investition. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Google mit Online-Werbung pro Quartal etwa eine Milliarde Gewinn einstreicht.

Natürlich wird für das ein oder andere Unternehmen eventuell zu viel bezahlt und es werden auch Wetten auf die Zukunft eingegangen, deren Ausgang ungewiss ist (siehe Ebay und Skype). Aber wo ist das anders?

In einem Markt, in dem viel Geld vorhanden ist, wird auch schneller viel Geld gezahlt. Sollten sich diese Investitionen nicht rentieren, werden die Preise wieder geringer ausfallen. Ich vermute einmal, dass alle bisher für Web 2.0-Communities gezahlten Preise zusammen nicht die Verluste aufwiegen können, die nach 2001 eingefahren wurden. Man könnte also überlegen, ob der Markt vielleicht Gefahr läuft, zu überhitzen. Die Internetblase bedeutet jedoch für mich das kollektive über-Bord-werfen jeglicher wirtschaftlicher Vernunft durch die Anleger. Und meiner Meinung nach sind wir davon heute meilenweit entfernt.