Geheimnisse der Akustik

Montag, 16. Februar 2009

composers_approachAuch wenn gerade der MAGIX Music Maker sich dadurch auszeichnet, seinen Nutzer ohne Vorwissen Musik machen zu lassen, ist die Gestaltungstiefe beim Erstellen von Songs beinahe unendlich. Im ersten Teil der Serie „The Composer’s Approach” (am 16. Januar erschienen bei CW Music zum Preis von €24,-. Deutsche Übersetzung folgt in den nächsten Tagen) beschreibt der Autor Mike Novy die Prinzipien von Raum-Akustik und grundlegende Techniken für digital arrangierten Orchester.

Anhand  verschiedener Programme – so auch des Sequenzers Samplitude 10 – bringt der Autor dem geneigten Leser generelle Regeln bei der Beschallung von Räumen näher. Erklärt die Verortung von Klang und hilft ganz allgemein dabei, für das Komponieren im Zeitalter von Digitaler Technik gangbare Lösungen zu finden. Da Mike Novy seine Hinweise Schritt für Schritt erklärt, wird der Leser gezielt an die Hand genommen und sollte nach der Lektüre bessere Resultate mit seinem Sequenzer erzielen können.

Tags für diesen Artikel: , ,

Interview mit Sascha Eversmeier - Samplitude PlugIn Entwickler

Donnerstag, 17. Januar 2008

Viele werden Sascha Eversmeier bereits kennen, denn in einschlägigen Kreisen, genießt er, dank seiner Free VST-Plugin-Entwicklungen auf digitalfishphones.com, ein legendären Ruf. 

Markus Dollinger führte Ende des letzten jahres ein sehr interssantes Interview, mit dem MAGIX Samplitude Plugin (Magix Analogue Modelling Suite und des Magix Variverb ) Entwickler.

Bitte hier entlang ...



(Quelle: digitalfishphones.com)
Tags für diesen Artikel: , , , , ,

Schlechter Ton - schlechtes Video

Donnerstag, 1. November 2007

Aus gegebenem Anlass möchte ich ein paar Worte zu der Wichtigkeit von Ton in Videofilmen verlieren. Gestern erst musste ich ein Hochzeitsvideo über mich ergehen lassen, wo man außer Rauschen, Geschepper und zu leise aufgenommener Festtagsrede eigentlich nur die Hintergrundmusik erkannt hat. Die Kameraführung und der Schnitt waren in Ordnung, der Rest eine Tortour für Ohren und Nerven...





Ein Blick auf die Einsteigermodelle der großen Kamerahersteller beweist es. Aus Design- oder Platzgründen werden die eingebauten Mikrofone in der Oberseite des Gehäuses versenkt. Zu Recht fragt man sich, wie so eine überzeugende Audioaufnahme gelingen soll - wohlmöglich sogar in 5.1-Surroundsound. Die eingebauten Mikrofone reichen in den seltensten Fällen aus, um dem hohen Standard der digitalen Aufzeichnungstechnik gerecht zu werden. Sie enttäuschen durch äußerst bescheidene Qualität und bannen zudem auch mehr oder weniger starke Zoom- und Laufwerksgeräusche mit aufs Band. Das ist offensichtlich der Preis, den man für immer kleiner werdende Camcorder bezahlen muss. SD-Camcorder sind übrigens nur vermeindlich leiser: Viele haben einen Lüfter eingebaut. Ganz ohne Motor scheinen selbst die fortschrittlichsten Geräte nicht auszukommen. Also sollte - zumindest bei anspruchsvollen Aufnahmen - ein externes Mikrofon her. Das kann sich aber als ziemlich schwierig erweisen. Die Auswahl ist riesig, die Preisspannen auch. Selbst bei große Marken ist man nicht vor Ausfällen gefeit. Letztendlich ist die Qualität eines Mikros wie bei Lautsprechern nicht selten auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der selbstgesetzten Ansprüche.

Sind die Filmaufnahmen erst einmal im Kasten, ist die Audiobearbeitung noch nicht abgeschlossen - auch wenn viele Videoschnittprogramme uns das glauben machen wollen. Während viele Einsteigeranwendungen fast immer vollständig auf eine nennenswerte Tonkorrektur verzichten, haben wir bei MAGIX Video deluxe den Anspruch, Bild und Ton gleichwertig zu behandeln. Was jedoch kann man am Ton nachträglich noch verbessern? Gerade bei Sprachaufnahmen erweist sich eine Korrektur besonders schwierig. Verändert man einzelne Frequenzbereiche, kommt es schnell zu Verfremdungen. Daher gilt auch hier, schon bei der Aufnahme für das bestmögliche Signal zu sorgen. Fehler, die man gar nicht erst begeht, muss man hinterher auch nicht wieder korrigieren. Wenn man einen Film aus unterschiedlichen Quellen zusammenschneidet, kommt es häufig zu erheblichen Lautstärkesprüngen. Mit der Normalisierungs-Funktion bringt man die einzelnen Clips auf ein einheitliches Niveau und kann dann sehr viel effizienter die Lautstärkeanpassung innerhalb des Videoprojekts vornehmen. Zudem verfügen dedizierte Tonbearbeitungsprogramme wie Samplitude über ausgezeichnete Rauschverminderungstechniken mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Eine anspruchsvolle Audioaufnahme kann also durchaus einige Anstrengungen kosten. Das Ergebnis lohnt sich jedoch allemal. Die Filme können sich dann nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Das Publikum wird sehr dankbar sein.