Kleines Glossar

Wer? Wie? Was? Hier gibt's das kleine 1x1 der Blog-Begriffe!

Ist unser Glossar unvollständig? Wenn Sie noch eine Erklärung vermissen, freuen wir uns auf Ihre Benachrichtigung.


Blog (oder auch Weblog):

Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Begriffen "web" und "log" (Logbuch). Er beschreibt eine einfach gestaltete Website, die periodisch neue Artikel (sogenannte "Posts") enthält, wobei der jeweils neueste Artikel an oberster Stelle auf der Seite zu finden ist. Ältere Einträge folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

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Feed (oder auch Newsfeed):

Technisch gesehen ist ein Feed ein Transportmechanismus, um ausgewählte Informationen von einer Website in vereinfachter Form zu transportieren. Praktisch gesehen bleiben Sie über einen abonnierten Feed automatisch immer auf dem neuesten Stand über die Artikel im MAGIX Blog. So verpassen Sie zum Beispiel nie einen neuen Artikel in Ihrer Lieblingskategorie. Mehr Infos rund um das Abonnieren und Verwenden von Feeds gibt's hier.

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Feedreader (oder auch Aggregator):

Ein Feedreader ist sozusagen das Sammelbecken für Ihre abonnierten Feeds. Es gibt diverse Formen und Anbieter von Feedreadern.
Mal als Software für den PC, mal als (meist kostenfreier) Online Service, den Sie von überall abrufen können. Zum Teil verfügen auch Internetbrowser bereits über eingebaute Feedreader. So können Sie in Windeseile die neuesten Inhalte Ihrer Lieblings-Internetseiten auf einen Blick sehen, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Natürlich können sämtliche Feeds auch jederzeit problemlos wieder abbestellt werden.

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RSS:

Abkürzung für „Really Simple Syndication“, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“. Hierunter versteht man eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Website – oder Teiler davon – zu abonnieren.

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ATOM:

ATOM ist –als Weiterentwicklung von RSS– ein weiterer Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen über das Internet.

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Jeder hat mal angefangen: 10 - mein Popkomm Jubiläum

Mittwoch, 26. September 2007

Hallo,

nachdem neben dem Fußball nun auch das Videothema hier im Blog auftauchte, möchte ich gern als Magix-Audioverantwortlicher auch Musik hier zum Thema machen. Eigentlich wollte ich als Kind Trompete lernen, doch da Vater tagsüber nach Nachtschichten schlief, wurde ich von meiner Mutter sanft zur klassischen Gitarre konvertiert. Im Nachhinein sicher ein Glückumstand, denn klingendes Blech ist wesentlich ungeeigneter um Sympathien beim anderen Geschlecht zu erspielen. Nach Konservatorium, Musikstudium und jahrelanger Live-Mugge hatte ich die Seite gewechselt um in Plattenfirmen, im Fachhandel, bei Musikproduktionen und im Werbemusikrecht mein KnowHow zu vermarkten, was mich schließlich 2000 als "Sholly" zu Magix führte.

Letzte Woche hatte ich Jubiläum: meine 10. Popkomm - vielen Dank! Selbstverständlich denkt man da zurück, viele Teilnehmer sicher auch wehmutsvoll an die großen Auftritte von Major Labels und Startups Ende der 90er in Köln-Deutz. Oder an so tolle Aktionen wie "Wir stellen mal einen Mülleimer auf den Stand und schreiben drauf: Für Demos." ... und der Eimer war voll. Oder der "Aufschlag" von HiFind: ein Stand größer als zwei Majorlabel-Auftritte zusammen genommen und cooler als MTV+Viva im Quadrat mit atemberaubenden Hostessen obendrein.

>>> mehr  ///
>>> Musik Blok   

Deren Geschäftszweck kennt man heute von Pandora: dutzende (oder hunderte) Musikexperten beurteilen und bewerten Musik in einem umfangreichen System und an Hand dieser Matrix werden mir als Nutzer Empfehlungen gegeben, damit ich neue Musik entdecken kann. Ich ließ mich damals von allem Schnickschnack nicht blenden und interssierte mich trotzdem sehr dafür, aber meine Hauptfrage blieb leider unbeantwortet: "Wann denkt ihr, das ihr den ganzen heute erhältlichen Katalog im System habt und inklusive der Neuvorstellungen mir Empfehlungen von neuer oder alter Musik geben könnt?" Der offene ökonomische Aspekt, wie teuer es sein muss all diese kenntnisreichen Musikfreaks zu bezahlen hielt später auch die VCs ab - bis Pandora kam, aber mit den gleichen Problemen, bei größerer Titelanzahl und gewohnt zielsicherer Qualität innerhalb dieses Universums.

Doch das Grundbedürfnis unbekannte oder neue Songs & Künstler automatisch auf Basis der Musik innerhalb eines Kataloges von Millionen von Titeln zu entdecken ließ auch die Forscher u.a. bei Fraunhofer nicht ruhen. Und genau Teil dieses Suchprozesses innerhalb der letzten Monate und Jahre gewesen zu sein, das war für mich mehr als spannend & nervenaufreibend - im positiven wie auch stressigen Sinne. Neue Musik finden oder in neuem Kontext zu hören, das ist mein neues Hobby, für musikalische Reisen um Genre-Mauern und Vorbehalte aufzuweichen - demonstriert mit beispielhaften Playlists im "Musik Blok".

Der "Musik Blok" startet heute aus Anlass meines Jubiläums mit einem Alptraumthema für alle Musik-Macher, -Hörer &-Vermarkter als Ausgangs-Song:

"The Doors / When the music`s over" - das wird niemals passieren, wenn auch die Modelle für Geschäfte, die Sternchen & Styles alle im Fluß hin zu unbekannten Ufern sind, die Musik geht nur aus wenn der letzte das Licht ausmacht, da bin ich mir absolut sicher, denn "...music is your only friend until the end."

Den Dreh in der Playlist hin zu "The Verve / All in Mind" hätte ich "per Hand" nicht hinbekommen, und textlich passt es auch prima: keep "all in mind" - alle Optionen müssen auf den Tisch um das Tal des Jammerns zu verlassen, neue Alianzen müssen geschmiedet werden wie "You´ve got the money I`ve got the time" - jeder wirft seine Beiträge in die Waagschale.

Danish Dynamite "D.A.D. / Sleeping my day away" macht es klar: man kann am Tag schlafen wenn man in der Nacht losgeht, wäre schon schlimm wenn alle die Nacht nach dem verschlafenen Tag auch noch verschlafen. (Anmerkung: das hier ist übrigens eine Liveaufnahme aus Osaka, da haben die Jungs öfter als in Deutschland gespielt)

"Deep Purple / You fool no one" von der meiner Meinung nach viel zu wenig beachteten "Burn"-LP kann zum Thema beitragen"When you tell me lies I can see by the look in your eyes", also bei allem was man vorhat: keine Taschen vollhauen. (Anmerkung: dass ich die Strophe wo Bassis Glenn Hughes singt verwendet habe, ist Absicht)

"...and I think my spaceship knows which way to goes..." - einfach "David Bowie / Space Oddity" folgen, dem musikalischen Instinkt nach.

"Birds / 5th dimension" - wenn man noch klar im Kopf ist, dann findet man auch heraus, das man sich nur öffnen muss: "I found my senses still working...I open my heart to the whole universe and I found it was lovin´"

"Bob Dylan / Just like a woman" - einfach ein toller Song über DAS Thema in der Popmusik: die ganz besondere Beziehung. "... just like a woman, but she breaks just like a little girl"

"Black / Feel like Change" Ganz klar: die Veränderungen haben alle auf den vergangegen Popkomm-Events gespürt. Aber Musik wird immer mehr zum treibenden, emotionalen und identitätstiftenden Faktor. Deshalb wird es sich letztendlich vor allem für die Ausübenden rentieren, da bin ich mir sicher. "... maybe a hundred songs won´t make it right..." - aber die Musik als ganzes, als Therapie :-). (Anmerkung: Wie der Titel überhaupt auf meine Platte kommt ist mir übrigens schleierhaft, eventuell mit der "Best-of" des Künstlers, wobei ich mit "It´s a wonderful world" zwar mega-traurige Erinnerungen verknüpft habe, aber mir das "Everything coming up roses" damals extrem gut gefallen hat, und ich habe keine Ahnung warum!)

Ende der ersten Playlist, erzeugt aus meinem Archiv* - automatisch und rein technologisch erzeugt an Hand von musikalischer Ähnlichkeit. Wer es selber probieren will -> www.mufin.com - und demnächst mehr Archiv-Reisen inklusive Zwischenstopps, mehr zur Musik als Sprache und natürlich mit der einen oder anderen Anekdote von den vergangenen (Popkomm-)Events ....

* Archiv = ca. 25% meiner tausenden legal erworbenen CDs, ohne die noch nicht digitalisierten mehreren hundert LPs und inklusive aller legaler Downloads (Anmerkung: ich habe noch nie eine Tauschbörse von innen gesehen)

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