Die o2 SMS-Flatrate - Business Modell für Twitter

Freitag, 23. Mai 2008

o2 bietet seinen Kunden seit heute eine SMS Flatrate für 5€ im Monat zum testen an. Natürlich sind in der Flatrate nur SMS in das o2 Netz enthalten, aber ich denke doch ein recht gutes Angebot, je nach dem an welches Netz man hauptsächlich SMS schreibt. 





Jetzt stelle ich mir die Frage, ist dieses Angebot einer SMS Flat nicht auch der erste Schritt in Richtung Business-Modell für Twitter. Wenn Twitter es schafft Verträge mit allen gängigen Netzten zu schließen könnte Twitter eine Art online SMS Zentrale werden (ich gehe jetzt von Twitter als ein weitbereitetes Massenmedium aus)

Das hat Vorteile für den User und Twitter. Gehen wir mal davon aus, dass jeder user seine Handynummer bei Twitter einträgt, könnten seine Follower per SMS direct Message Kontakt aufnehmen, sofern sie eine bestimmte Montagsbeitrag (andere Modelle sind denkbar) an Twitter zahlen. Das hat für Twitter den Vorteil, endlich ein smartes Businessmodell anzubieten (die monatliche Fee enthält natürlich eine Gewinn-Marge), was über die übliche Werbevermarktung hinausgeht und zum anderen einen enormen viralen Usergenerator. Denn wenn jemand eine SMS Flat über Twitter nutzt, möchter er natürlich auch seine engste Freunde "direct massegen" (SMS Senden). Er wird also dafür sorgen, dass sich seine Freunde schnellsten bei Twitter registrieren.  Der User kann nun auch seine directen messages mobil empfangen. Hier entsteht dann endlich die wichtige Schnittstelle einer virtuellen Kommunikation mit der RL-Kommunikation.

Will man normale Tweets mobil empfangen braucht man weiterhin eine Internetverbindung mit dem Handy, diesen Daten-Verkehr über SMS zu regeln wäre glaube ich zu mühseelig. Wer jetzt sagt, warum wickelt man denn nicht den ganzen Prozesse über Mobile Internet ab, dem sage ich: 1. weil SMS in naher Zukunft nicht austerben wird 2. Handys mit UMTS noch keine 100%ige Verbreitung haben und 3. weil das Know-How ein Twitter-Client auf sein Handy zu installieren, um die direct Message Empfang akustisch bemerkbar zu machen, noch nicht verbreitet ist.

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Und eine Flatrate wird kommen...

Dienstag, 25. März 2008

Die altbekannten Vermarktungsformen der Musikindustrie scheinen immer mehr der Vergangenheit anzugehören.

So verhandelt Apple derzeit mit der Musikindustrie über ein „radikal neues“ Geschäftsmodell, wonach Nutzer von iPod und iPhone gegen einen Preisaufschlag unbegrenzten Zugang zur Itunes Bibliothek bekommen sollen. Das dieses Modell nicht ganz so radikal neu ist, zeigt die Tatsache, dass Nokia bereits mit Universal einen Vertrag geschlossen hat, wonach für bestimmte Endgeräte 80 US$ gezahlt werden sollen. Im Gegenzug können die Nutzer dieser Telefone unbegrenzt auf die Inhalte des Labels zugreifen. Bei den Finnen bemüht man sich derzeit darum, nun auch die anderen Majors ins Boot zu holen. O2 bietet im Übrigen schon seit einiger Zeit Verträge mit einer Napster-Flatrate an.

In Zeiten der Flatrates für’s Festnetz, den Mobilfunk und das stationäre bzw. mobile Internet scheint das Angebot einer Musikflatrate also schlüssig und überhaupt nicht mehr abwegig. Der Nutzer kann seine Abspiellisten dezentral speichern. Musik wird nur noch im downstream angehört und ist dafür überall verfügbar. Gleichzeitig hat der Kunde einfach und legal Zugriff auf eine sehr große, oder im Idealfall die komplette Auswahl von Musik. Bei den immer „interessanter“ werdenden Vorschlägen für die Bestrafung von Musikpiraterie könnte dies für viele ein zusätzlicher Anreiz sein.

Die Auswirkung dieser Entwicklung auf die Musiklandschaft bleibt abzuwarten. Meiner Meinung nach hat gute Musik hat ihren Preis. Je weniger dazu bereit sind, diesen Preis zu zahlen, desto mehr massenkompatibler Einheitsbrei wird den Kunden serviert werden.

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o2 - Ken Doo

Freitag, 16. November 2007

o2 hat wohl das Werbebudget gekürzt. Sonst hätte man nicht kurzer Hand Testimonials wie Franz Beckenbauer und Veronica Ferres durch zwei Eigenkreationen ersetzt.

Zwei kleine fliegende Roboter mit den Namen, haltet euch fest, KEN und DOO, werden demnächst in den o2 Weihnachtsspots, Plakaten und POS-Displays  zu sehen sein. Was eine kreative Meisterleistung von Grey World Wide Düsseldorf ! Ich lach mich schlapp.



Auf den ersten Anblick finde ich die beiden so langweilig, dass ich mich frage, wo das Merkmal versteckt ist, dass mich Sympathie auf das Image transferieren lassen soll. Ich hoffe die beiden haben tolle innere Werte. - Mal Abwarten !

(via W&V)

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