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Woran man erkennt, dass man in Berlin Neukölln wohnt

Freitag, 23. Oktober 2009

Wie soviele Menschen dadraußen, habe ich einen dieser kleinen schicken Aufkleber auf meinem Briefkasten, der besagt, dass ich doch bitte keine Werbung bekommen möchte. Dieser Aufkleber ist, soweit ich das weiß, ziemlich weitverbreitet und wird dennoch sehr gerne von den Werbetreibenden missachtet ( Btw: Wenn wir könnten hätten wir diesen Aufkleber auf unserer Stirn, ist es nicht so !?! - Gruß an die Klassische Werbung)

Worauf ich hinaus möchte ist, dass es Unterschiede gibt, wie man mit Menschen umgeht, denen man ungewollt Werbung unterjubelt, obwohl jene ausdrücklich gesagt haben, dass man dies eben nicht wolle. 

Es gibt zwei Wege, die ich bis jetzt kennen gelernt habe: 1. Man ignoriert dies einfach, oder 2. man ist einfach ehrlich. Ehrlich sind die Menschen in Neukölln, da sieht eine Stadard-Einwurfwerbung, wie ich sie gestern im Briefkasten hatte schonmal so aus (Bitte aufs Blid klicken!)

 

Hach! Ich liebe Neukölln!

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Neukölln.tv - Fernsehen für und mit Neukölln

Mittwoch, 26. September 2007

Nun endlich mal wieder was in der Kategorie "Berlin"!

Eine ziemlich coole Entdeckung habe ich beim gestrigen Lesen der aktuellen Zitty (Berliner Stadtmagazin) gemacht.  Ein kleiner Artikel berichtet über einen neuen Internet TV Sender namens Neukölln-TV.  Ein Sender der auf  interessante und witzige Art und Weise die Geschehnisse in Berlin-Neukölln präsentiert und vielleicht sogar versucht das schlechte Ansehen Neuköllns in und außerhalb Berlins zu verbessern. Besonders hervorzuheben ist hier, der Publikumsliebling  Detektiv Borscht. Ich als Neuköllner finde es klasse und kann auch Leuten außerhalb Neuköllns nur dazu raten, sich die ein oder andere Sendung mal anzuschauen.

Denn Neukölln verdient es je denn mehr der Beobachtung von außen. Immer mehr Studenten integrieren sich in die alte Sub-Kultur Neuköllns ;-). (Ja die Mieten sind einfach mal günstig !) Ich glaube Neukölln ist der einzige Bezirk in denen ich nun in Lokale gehe , in denen Studenten zusammen mit Künstlern, Freaks und Hartz 4-Empfängern ein Bierchen trinken. In anderen Bezirken geht man sich da eher aus dem Weg. Dort gibt es für jedes "Nischen-Klientel" eine andere und eigene Lokalität. In Neukölln ist dies aufgrund des noch geringen Angebots an Örtlichkeiten nicht möglich und bringt so Menschen zusammen, die vorher so wohl eher weniger zusammengekommen wären. Dieser Entwicklung finde ich als alter Neuköllner schön mit anzusehen, würde es aber nicht gut heißen, wenn aus Neukölln ein zweites Kreuzberg, mit einem Überangebot an Cocktail-Bars, Cafes und Kneipen, entsteht. Der momentane familiäre Flair in  den 3 angesagten Lokalen ( Das Ä, Das Freie Neukölln und Silver Future ) hat seinen eigenen Charme, den ich nicht missen möchte.

Es gibt aufjedenfall schon die ersten Bekehrten, die bestimmt auch für Neukölln im "Kampf-der-Bezirke" votiert hätten ;-)

Wäre Neukölln eine Aktie würde ich investieren, soviel ist mal sicher ! Alles Neue erfahrt  ihr im Kreuzkölln-Blog

Links: [ Film des Freien Neuköllns über das "Ä"] [ Film des Freien Neuköllns]

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