Top 10 der Social Networks in den USA 2007

Freitag, 18. Januar 2008

hitwise.com veröffentlichte vor ein paar Tagen, die 10 meistbesuchten SNs der USA. Klar zu erkennen, dass myspace.com noch immer fast dreiviertel der gesamten Visits für sich verbucht. Klar wird aber auch, dass Facebook sehr wohl auf deren Fersen ist und seinen Rückstand Stück für Stück und Jahr für Jahr reduziert. 

Besonders auffällig auch das realativ neue SN namens myyearbook.com , das satte 407% zulegen konnte. Und direkt auf Platz 7 gesprungen ist. Größter Verlierer der Auszählung ist Yahoo mit dem SN  Yahoo360. Hier wurden 40% zum Vorjahr abgegeben. 

Auffällig für mich persönlich noch  das SN, BlackPlanet. Ich weiß ja nicht, aber würde es ein SN mit dem namen WhitePlanet  geben,würden sich wahrscheinlich mehr darüber aufregen. Ich meine es sollte sicherlich Networks für bestimmte Hobbygruppen und Interessensgebiete geben, das ist klar, nur SNs für Hautfarben, ich weiß nicht so recht. 

 

Bündnis gegen Urheberrechtsverletzungen - ohne Google

Freitag, 19. Oktober 2007

Mehrere US-Konzerne, darunter Viacom, Disney, Microsoft und myspace.com haben heute gemeinsame Richtlinien zum Umgang mit nutzergenerierten Inhalten verabschiedet.

Damit wollen sie gegen Urheberrechtsverstöße vorgehen, die Anwender durch die unkontrollierte Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Inhalten im Internet begehen. Während sich die beteiligten Internetunternehmen verpflichten, wirksame Filter gegen die Verwendung proprietärer Inhalte einzusetzen, verpflichten sich die Medienunternehmen im Gegenzug, auf Klagen zu verzichten, sofern dennoch geschütztes Material im Netz auftauchen sollte.

Google hatte erst am Dienstag ein Filtersystem zur Verhinderung von Urheberrechtsverletzungen vorgestellt. Obwohl der Konzern mit YouTube das derzeit größte Internetportal für nutzergenerierte Inhalte betreibt, gehört er nicht zu den unterzeichnenden Unternehmen. Nach einem Bericht des Wall Street Journal habe Google allerdings sehr wohl mit den anderen Beteiligten über einen Beitritt verhandelt.

Über den Grund, warum Google trotz eines bereits vorhandenen Filtersystems außen vor blieb, lässt sich nur spekulieren. So besteht die Möglichkeit, dass das Vertrauen in das von Google verwendete Schutzprogramm nicht groß genug war. Vielleicht sahen die Rechteinhaber auch lukrative Klagen gegen Google gefährdet, hätte man heute dem YouTube-Betreiber einen zukünftigen Klageverzicht zugesichert. Derzeit führt der Vermarkter für Online-Werbung mit Viacom einen Rechtsstreit über 1 Mrd. US$ wegen Urheberrechtsverletzungen auf seinem Videoportal. Mit NBS Universal und CBS, die heute beide ebenfalls die Richtlinien verabschiedet haben, hatte Google hingegen bereits Lizenzierungsabkommen geschlossen.

Sollen Portale wie myspace oder YouTube in Zukunft aber weiterhin solche Publikumsmagneten bleiben, können deren Betreiber auf die geschützten Inhalte nicht verzichten. Sicherlich ist das ein oder andere Privatvideo auch mal ganz nett anzusehen. Attraktiv ist YouTube für mich
aber, weil ich dort jedes Musikvideo, jeden Trailer und jeden TV-Ausschnitt sehen kann. Und zwar immer genau wann ich will.  Wenn Filtersysteme dies in Zukunft verhindern, werden die Betreiber die entsprechenden Inhalte lizenzieren müssen, oder die Nutzer werden abwandern.