Gesangsaufnahmen selber machen

Mittwoch, 6. August 2008

Der Gesang ist im Song sicherlich einer der wichtigsten Bestandteile und so sollte man Gesangsaufnahmen auch unter bestmöglichen Bedingungen machen. Da das aber leider nicht immer möglich ist, geben wir Euch hier ein paar Tips, wie Ihr Euer Setup etwas optimieren könnt und das Beste herausholen könnt.



Wichtig ist es, dass Ihr den Raumhall so gut wie möglich minimiert und versucht, Störgeräusche auszublenden. Ihr könnt beispielsweise eine schwere Wolldecke nehmen und an die Decke tackern und Euch so eine Art Vocalkammer bauen. Falls Ihr Parkettboden habt, solltet Ihr mit Teppichen arbeiten, alle glatten Flächen wie Fenster u.a. mit Vorhängen behängen, usw. Wichtig ist es, die Fenster richtig zu verschließen, so dass möglichst kein Straßenlärm oder Vogelgezwitscher zu hören ist.

Wer etwas mehr Aufwand betreiben möchte, kann seinen Computer in den Nachbarraum verbannen.

Bei Aufnahmen ist immer das Handy auszuschalten und Ihr könnt, wenn die Nachbarn mitspielen, auch nachts aufnehmen. Dann ist es insgesamt etwas ruhiger.  Je mehr Ihr in dieser Richtung macht, desto besser wird hinterher die Aufnahme werden. Auch mit einem nicht so tollen Mikrofon lassen sich einigermaßen gute Aufnahmen machen, die man hinterher mit Effekten wie EQ, Compressor, Chorus, Hall und Delay verbessern kann. Versucht auch die Stimme zu doppeln, so klingt sie etwas dicker.

Zum Singen könnt Ihr Euch etwas Hall auf die Stimme legen, das fühlt sich meißtens etwas besser an. Aber seid vorsichtig damit und geht sparsam damit um. Steht man in einer großen Halle, singt man oft nicht mehr richtig sauber.

Haltet Euch immer etwas zu trinken bereit und nehmt ab und an ein kleines Schlückchen. Ist der Mund ausgetrocknet, gibt es oft "Schmatzgeräusche". - Wasser und warmer Tee ist am besten.

Um Poppgeräusche zu vermeiden, besorgt Euch einen Windschutz. Ihr könnt den auch aus einem Drahtkleiderbügel und einem Nylonstrumpf selber basteln. Steht nicht zu weit vom Mikrofon entfernt - man sagt etwa einen Fuß breit vom Mikrofon entfernt.

Das Wichtigste ist aber, dass Ihr Euch oder dem Sänger eine angenehme Atmosphäre schafft in dem sie oder er sich wohlfühlt. Je wohler sich der Sänger fühlt, desto besser kann er singen und aus sich herausgehen.

Und um Euch ein wenig zu motivieren, es gibt einige große Songs und ganze Alben, die im Schlafzimmer aufgenommen wurden. Hier ein paar Beispiele:

Bruce Springsteen - Nebraska - eines der schönsten Springsteen Alben.

Kaiser Chiefs - Oh my God - erreichte in den UK Charts Platz 66

Machine Head - Burn my Eyes - Bestverkauftes Debut Album bei Rodrunner Records allerzeiten

Daftpunk - Homework - millionenfach verkauft 

Amy MacDonald - Demos im Schlafzimmer

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adtunes startet open beta

Mittwoch, 2. Juli 2008

adtunes - der Musik Dienst über den ich bereits ausführlich berichtete, wird heute seine Pforten für 100.000 User öffnen. Ab 16 Uhr sind Invitations nicht mehr notwendig, jedoch eine deutsche IP. ( die ich anscheinend nicht habe ?)



Adtunes erlaubt als erstes Dienst in Deutschland, kostenlos und legal die allerneuste Musik zu hören. Finanziert wird das ganze über Werbung. Zugegebener Maßen, das ganze ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ab einen bestimmten Punkt erkennt man die Vorteile die der Dienst bietet und dann macht es richtig Spaß.

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Support your Local Heroes

Dienstag, 3. Juni 2008

Vor vielen, vielen Jahren dachte ich, dass Musik, die man auf EmptyV MTV sehen kann - oder die wenigstens durchs Radio dudelt - so ziemlich alles ist, was es im Bereich "Musik" im Leben gibt.

Ein Radio im Zimmer haben war damals Luxus, Internet-Fernsehen (geschweige denn Google) gab es noch nicht mal im Traum, und MTV hat damals sogar noch richtiges Musikfernsehen gemacht.

Doch vor eben diesen vielen, vielen Jahren habe ich auch angefangen, aktiv Musik zu machen. Was mit einer Blockflöte und einer quäkigen Gesangsstimme begonnen hat, mündete bis heute in eine professionelle Rockband (ohne Blockflöte, dafür mit

E-Gitarre - aber ich quäke auch manchmal noch zwecks Zweitstimme ).

Und während man in der Phase seines kreativen Schaffens steckt und sich schon die Garderobe für MTV zurechtlegt, stellt man plötzlich fest: "Hoppla - es gibt ja noch andere Bands und Musiker!"

Ja, die gibt es. Und zwar eine Menge.

Alleine eine Milchmädchenrechnung in einem einzigen Büro ergab, dass 4 von 5 Leuten in diesem Raum musikalisch tätig sind. Neben zwei Gitarristen aus dem Rockgenre gibt es da noch einen ehemaligen Rapper, der mittlerweile zum guten Beatproduzenten avancierte, und einen "Heimproduzenten", der eher in den eigenen vier Wänden mit Musikelementen am Rechner komponiert.

Dieser Eintrag ist eigentlich ein Aufruf:

Leute, seht euch mehr lokale Bands an! Schon alleine, weil man durch diese Bands einmal etwas anderes zu hören bekommt, als den typischen Kram der durch die großen Charts donnert - und im Endeffekt vielleicht sogar dafür sorgt, dass eben diese lokalen Bands exakt jene Charts ein wenig aufmischen könnten.

Aus dem HipHop-Bereich kommt mir da spontan San Franzernsdorf aus den Gefielden meiner alten Heimat Brandenburg in den Sinn, mit denen wir sogar schon einige Auftritte spielen durften.

Wer lieber in Berlin bleiben möchte, dem kann man auf jeden Fall die "Leberschadencrew" aus Berlin-Köpenick empfehlen, die bezüglich Unterhaltungswert auch J.B.O. in die Augen sehen könnten. Textzitat: "Hallo, Hallo, wir machen Party und so". Oder "Ick verkleide mich als Disokugel, geh in'n Lampenladen, danach wieder auf die Bühne nur um Danke zu saajen".

Etwas ernsthafter geht es bei den Berlin-Friedrichshainern "Punch & Patz" zu, die ebenfalls einen gewissen Status in der Berliner Szene genießen dürfen.

Wer jetzt etwas fernab von Berlin lebt, aber Ortsschilder mit dem Namen "Osnabrück" in seiner Nähe sehen kann, der darf auch mal einen Blick auf "Basti MC" werfen.

Wer dachte, dass es derzeit nur gute lokale Bands aus dem Bereich HipHop oder Rock gibt, der hat wohl ganz unseren Soul-Nachwuchs vergessen!

Die junge, begabte "Yvonne Ambrée" aus Berlin ist die Hoffnung im Bereich Sould & R'n'B.

Also liebe Männer, sollten Sie in der Situation sein, dass Ihre Frau Ihnen grundsätzlich Ahnungslosigkeit in diesem Musikbereich vorwirft, können Sie nun mit diesem Geheimtipp auftrumpfen. Aber beeilen Sie sich, denn "geheim" bleibt dieses Talent sicherlich nicht mehr lange!

Wer nun von Rock / Metal / Alternative spricht, der hört von mir sicher auch schnell etwas von Glasscage. Die Jungs aus Brandenburg und Berlin werden in einigen Wochen ihre EP veröffentlichen und spielen unter anderem mit "Die Firma" beim Send a Sign und aktuell am 07. Juni bei "Rock im Spreewald".

Ihre EP bereits sehr erfolgreich hinter sich haben auch die Berliner-Jungs von "Consin". Derzeit rasen die Rocker kreuz- und quer durch Berlin und rocken sämtliche Clubs in Grund und Boden, nicht zuletzt mit dem Song "Blaze & Burn".

Nicht kleckern sondern klotzen dachten sich die Jungs von den Rough Roostars, denn die haben statt einer EP sogar ein gesamtes Album auf den Markt geschmissen und dazu das Video zu Mr. & Mrs. Jones gedreht, während die Jungs von Samavayo bereits mehrere Alben unter ihren Fans verteilen können und dieses Jahr tatsächlich bei Rock am Ring zu Gast sein dürfen. (Beide Bands stammen aus Berlin).

Wer ein Fable für die Band "Muse" hat, sollte unbedingt mal nach Rostock fahren (für alle die dort Leben: Ihr seid schon da! ) und sich die Werke der "DeadStars" anhören. Und wer es lieber im harten Stil von "As I lay Dying" oder "Killswitch Engage" mag, der darf mal einen Blick zurück nach Berlin auf die Hardcore-Meister von Sullen Eyes Sore werfen.

Es gibt noch unzählige weitere, nennenswerte loakle Bands.

Also liebe Leser: Wenn hier jemand Ihrer Meinung nach fehlt, dann bitte in den Kommentaren ergänzen!

Allen Pessimisten, die nun sagen, dass man in Deutschland in der Musikszene eh nichts erreichen kann und dafür andere Länder aufsuchen muss, denen sei gesagt, dass es in anderen Ländern ähnlich auf die Menschen wirkt:

Schauen wir mal rüber zum Buckingham Palace und ein Stück nach rechts, dann sehen wir dass die begabte "Emy Lou" ebenfalls noch auf den Durchbruch wartet, obwohl sie Sängerinnen wie Kelly Clarkson oder Avril Lavigne in nichts nachsteht.

Also bitte, besucht Konzerte von Leuten, die Ihr nicht kennt und helft diesen Leuten, mit Ihrer Musik etwas zu erreichen! Support your Local Heroes!

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Top 10 - Wie man bessere Musik macht

Freitag, 9. Mai 2008

Viele Musiker dadraußen haben ihren eigen Stil. Vor allem aber haben sie auch ihre eigenen Tipps,Tricks und Kniffe, wie sie am besten Musik aufnehmen, Musik entwickeln und Kreativ sind. "Digital Listening" hat mal, angeregt durch "Music Thing", eine eigene  Top 10  zur Frage: What's the best piece of advice about making music that you've ever heard?" zusammengestellt. Eine sehr gute Idee die durchaus auch lustige Tipps mit sich bringt ;-)

Unsere Jungs aus der Audio Content Abteilung sind auch sehr erfahrene Musik-Produzenten und haben direkt auch ihre persönliche TOP 10 zusammengefasst. Los gehts !


1. Mischen niemals Abends Deine Songs. Nach einem Tag voll Lärm und Hektik sind die Ohren nicht mehr frisch.

2.Der Sänger ist immer so gut wie er sich fühlt. Schaffe den Musikern immer eine angenehme Atmosphäre.

3. Versuch nicht jemanden zu kopieren und mach Deinen eigenen Sound. Sei Du selbst.


4. Wenn Du mal nicht weiter kommst, mach `ne kleine Pause, mache etwas anderes und setze Dich dan wieder dran.
Man kann nichts erzwingen.

5. "I can fix it in the Mix" ist ein Mythos. Mache es gleich richtig, das erspart viel Arbeit.


6. Spiele anderen Deine Musik vor und nimm Kritik an.


7. Nimm nicht gleich mit Effekten auf um spätere Eingriffe in den Sound vornehmen zu können.


8. Breaks und Pausen lockern ein Arrangement auf.


9. Habe immer ein Referenzstück parat um gegenhören zu können.


10. Vergiss nicht regelmäßig zu speichern ;-)

Ihr seit herzlichst dazu eingeladen diese Liste und Idee weiterzuführen....
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Und eine Flatrate wird kommen...

Dienstag, 25. März 2008

Die altbekannten Vermarktungsformen der Musikindustrie scheinen immer mehr der Vergangenheit anzugehören.

So verhandelt Apple derzeit mit der Musikindustrie über ein „radikal neues“ Geschäftsmodell, wonach Nutzer von iPod und iPhone gegen einen Preisaufschlag unbegrenzten Zugang zur Itunes Bibliothek bekommen sollen. Das dieses Modell nicht ganz so radikal neu ist, zeigt die Tatsache, dass Nokia bereits mit Universal einen Vertrag geschlossen hat, wonach für bestimmte Endgeräte 80 US$ gezahlt werden sollen. Im Gegenzug können die Nutzer dieser Telefone unbegrenzt auf die Inhalte des Labels zugreifen. Bei den Finnen bemüht man sich derzeit darum, nun auch die anderen Majors ins Boot zu holen. O2 bietet im Übrigen schon seit einiger Zeit Verträge mit einer Napster-Flatrate an.

In Zeiten der Flatrates für’s Festnetz, den Mobilfunk und das stationäre bzw. mobile Internet scheint das Angebot einer Musikflatrate also schlüssig und überhaupt nicht mehr abwegig. Der Nutzer kann seine Abspiellisten dezentral speichern. Musik wird nur noch im downstream angehört und ist dafür überall verfügbar. Gleichzeitig hat der Kunde einfach und legal Zugriff auf eine sehr große, oder im Idealfall die komplette Auswahl von Musik. Bei den immer „interessanter“ werdenden Vorschlägen für die Bestrafung von Musikpiraterie könnte dies für viele ein zusätzlicher Anreiz sein.

Die Auswirkung dieser Entwicklung auf die Musiklandschaft bleibt abzuwarten. Meiner Meinung nach hat gute Musik hat ihren Preis. Je weniger dazu bereit sind, diesen Preis zu zahlen, desto mehr massenkompatibler Einheitsbrei wird den Kunden serviert werden.

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Dr.StayDry eine AXE Kampagne ?

Dienstag, 25. März 2008

Ich bin vorgestern auf ein sehr interessantes Video aufmerksam geworden, das Video ist nicht nur höchst interessant weil ein Freund von mir darin mitspielt, sondern auch weil ich hinter diesem Video mehr vermute als die reine Musik. Das ganze "stinkt" gewaltig nach eine von AXE inizeierten Kampagne. 

Alleine der Name des Künstlers und der dazugehörige Trackname machten mich zunächst nicht stutzig: "Dr.StayDry - Don't sweat that". Doch wenn man sich das Video genauer anschaut erkennt man ganz klare Paraleelen zur bestimmten AXE Werbespots.  Vielleicht versucht sich der Künster durch eben diese Paraleelen Gehör zu verschaffen, vielleicht ist das ganze aber auch nur eine gute AXE Kampagne, in der versucht wird ein sozusagen "branded-artist" ,unbemerkt in die Charts zu bringen.  Weiß jemand mehr ? 





Dr. Staydry feat. Lumidee - don´t sweat that - MyVideo

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Freeware VST PlugIns

Montag, 17. Dezember 2007

Immer wieder stellt sich die Frage – welche PlugIns für welchen Einsatzbereich. Natürlich gibt es einige namhafte Hersteller wie „Waves“, „Arts Acoustic“ „Antares“, „FabFilter“ Magix (AM-Suite / VE-Suite / Variverb) und andere, doch Qualität hat natürlich auch Ihren Preis.

 Für diejenigen, die sich zuerst einmal ein bisschen ausprobieren möchten gibt es aber auch erstaunlich gute Freeware PlugIns die Ihr Euch gratis downloaden könnt. Um euch einen Überblick über wirklich sinnvolle Freeware Plugins zu geben, habe ich mal meine Lieblings-PlugIns inklusive Links aufgelistet.


Kjaerhus Classic Series:

http://www.kjaerhusaudio.com/classic-series.php

Diese Sammlung umfasst eigentlich alle wichtigen Werkzeuge einer ausgewogenen Musik-Produktion:

 Auto Filter: Kreative Effekte wie Filtersweeps und Auto Wah-Wah sind damit möglich

Chorus: Klassisches Chorus PlugIn

Compressor: Knackige und Warme Sounds. Anwendbar auf Vocals und Instrumente

Delay: Klassische Echo/Delay Maschine

EQ: 7 Band Stereo Graphic Equalizer: Tiefen, Mitten und Höhen angleichen

Flanger: Sounds „verwirbeln“, einfach ausprobieren

Master Limiter: um die Lautstärke des Gesamtmixes anzugleichen sprich: LAUTER MACHEN

Phaser: Emuliert die klassischen Phaser aus den 70's und 80's

Reverb: von der Dusche bis zum Konzertsaal, alles ist möglich (Hallgerät)

Aixcoustic Electri-Q: Einer der besten Freeware Equalizer. Ein kleiner aber feiner phase EQ, der auf jedes Audio-Material anwendbar ist. GutePresets. ttp://www.aixcoustic.com/index.php/Electri-Q-posihfopit/30/0/

Camel Audio CamelCrusher: Multi-Effekt-PlugIn, vorallem Distortion (Verzerrung). http://www.camelaudio.com/camelcrusher.php

DaSample Glace Verb: Ein weiteres Hall-PlugIn aber das einzige, das liquid acoustic spaces wie Wasser moduliert. http://www.dasample.com/index.php?show=glaceverb

Dblue Glitch: Einer meiner Lieblingseffekte. Zerhackt in Echtzeit dein Audiomaterial und kommt mit einer Reihe von Effekten:Tapestop, Modulator, Retrigger, Shuffler, Reverser, Crusher, Gater, Delay und Stretcher. Unbedingt ausprobieren.http://illformed.org/glitch/?page=downloads

Frettedsynth Audio FreeAmp 2: Guitar-Amp Simualtion mit vielen Effekten und Presets http://asseca.com/frettedsynth/index.html

 Luxonix LFX-1310: Sehr gutes Multi-FX PlugIn. Beinhaltet folgende Effekte: Filter und 3 Band EQ, Kompressor, Overdrive und Distortion,Crusher und Stereo Imager, Chorus, Flanger, Phaser und Tremolo Delay und Reverb http://www.luxonix.com/home/en/products.html?id=lfx1310

Digital Fishphones The Fish Fillets: Eine Sammlung von sehr empfehlenswerten PlugIns.http://www.digitalfishphones.com/main.php?item=2&subItem=5

Blockfish: Ein gut klingender Kompressor

Spitfish: Ein Deeser zum entfernen von „S-“ und „Zisch-“ lauten

Floorfish: Expander/Gate Effekt

Es gibt noch weitere empfehlenswerte PlugIns, die Ihr aber selber ausprobieren solltet. Auflistungen findet Ihr z.B. bei „KVR“ http://www.kvraudio.com/  oder bei „rekkerd.org“ http://rekkerd.org/

Viel Spass! 

Daniel

 
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Take That - Konzertbericht

Montag, 5. November 2007

Gute acht Monate habe ich gewartet. Acht Monate in denen meine Take That Karte wertlos an der Pinnwand ausharren musste.  Am 09.03 diesen Jahres war nämlich Vorverkaufsbeginn, für die Take That Beautiful World Europa Tour . An diesem Tag war ich in der Schule und musste mich von einer Klassenkameradin darauf aufmerksam machen lassen, dass  Take That  im November nach 13 Jahren wieder nach Berlin kommt und heute der Vorverkauf beginnt.

Die Bedenkzeit  betrug geschätzte 2 Sekunden und schon hatte ich  mein Handy am Ohr, um bei Eventim 2 Konzertkarten á 67€ zu bestellen. Das konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Ich bin vielleicht noch 3-4 Jahre zu jung als, dass ich von mir behaupten könnte, ich wäre ein Fan der ersten Stunde etc. Aber allein "Back for good" und "Never forget" waren mir 67€ wert. Schließlich waren die 90er meine Jugend.

So kam es also zum gestrigen Abend, der mir ein unvergessliches Konzert bescheren sollten. An der Halle angekommen stieß ich auf eine riesige Schlange, die vor dem Berliner Velodrom ,geballt wie eine Horde Pinguine die sich gegenseitig wärmen, stand und um Einlass bettelte.

Um 18:30 war es dann endlich soweit. Einen langen Gang entlag, vorbei an unzähligen Decken und Schlafsäcken der echten Hardcore-Fans, ging es in die Halle. Kleiner Tipp von mir: Jacken etc. im Auto lassen, so kann man locker 2 Stunden warten einsparen und ist schön weit vorne an der Bühne ;-)

Nach 2 nüchternen, über die Hallen-Lautsprecher vorgetragenen, Hinweisnachrichen, dass Howard, der übrigens später als Krankenschwester verkleidet die Bühne betrat, beim heutigen Konzert aufgrund einer Lungenverletzung fehlt, ging es dann endlich los. Der Support  Act "Jamie Scott and the Town" betrat die Bühne. Ich hatte von dem Herren vorher nichts gehört, doch weiß seit gestern, dass dieser etwas undeutlich sprechende Engländer ;-), musikalisch sowie stimmlich auf hohem Niveau performt und sich bei mir in das Gedächtnis gesungen hat. Ziel erreicht!

Die nächsten 20min Wartezeit verkürzte sich das Publikum mit unzähligen "Laola-Wellen" und ungeduldigem Geschrei. Doch dann war es endlich soweit, die Show begann. Das 8 Monate Warten wurde endlich belohnt.



Take That lieferte von Beginn bis zum Ende des 1h 30min langen Konzert eine musikalisch sowie technische hochprofessionelle und atemberaubenden Show ab. Das sage ich nicht, um mir persönlich die 67€ Ausgaben zu rechtfertigen, sondern weil es so war und im das Konzert im Vergleich zu anderen irgendwelcher Übersee-Künstler, einfach um Klassen besser war. Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass man den, leider nur 3, jungen Herren anmerkte, dass sie Spass und Freude an der Sache hatten. Das Glitzern in den Augen, beim Anblick voller Konzerthallen, scheint die Jungs wohl immernoch zu überkommen. Diese Freude und Energie spürt natürlich auch das Publikum.

Die Playlist des Konzertes war clever gewählt, natürlich wusste man, dass viele Konzertbesucher nur wegen den alten Hits in die Konzerthallen kommen würden. So schaffte man es in einem guten Mix, das neue Album gut in ein Arrangement aus Klassikern zu integrieren und somit jeden Besucher zu bedienen.

Playlist: 1. Reach Out /// 2. It only takes a minute /// 3. Beautiful World /// 4. Patience /// 5. Hold on /// 6.I'd wait for life /// 7. Relight my fire /// 8.Rule the World /// 9. Could it by magix ;-) /// 10. Back for good /// 11. Everything changes /// 12. Give good feeling /// 13. Wooden Boat /// 14. Sure /// 15. Never Forget /// 16. Shine /// 17. Pray

Gut wurde auch die Situation, dass ein Teil des Publikums weit hinten auf Rängen sitze (stand ;-)) gelöst. Bei "Rule the World" wurde ein riesiger Laufsteg von der Decke geseilt, der die Jungs auf eine runde Plattform in die Mitte der Halle wandern und 33% des Konzerts performen lies. Somit kamen auch die weiter hinten stehenden Fans auf ihre Kosten. besonders lustig war mit anzusehen, dass die vorher "so harten und krassen" Jungen, die ihre Freundinnen mit auf das Konzert begleiteten, spätestens bei "Relight my Fire" mehr abgingen als die Freundinnen selber :-)

Kleiner Konzertmitschnitt  in 2 Teilen:





Dass ich mir bei "Back for good" und "Never Forget" gefühlte 10 Lungen aus dem Hals gesungen habe soll nur am Rande erwähnt sein. Insgesamt ein toller Abend in den ich ohne Erwartungen gegangen bin und mich nochmal davon überzeugt hat, das Take That allein von der musikalischen Qualität her, nicht mit irgendwelchen Standard-Pop-Boygroups zu vergleichen ist. Ich höre übrigens eigentlich andere Musik, aber Take That musste sein :-D

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Die Musikindustrie diskutiert ihre eigene Zukunft - digital music forum west, LA

Dienstag, 16. Oktober 2007

Nachdem ich ja schon bereits in der vergangenen Woche darüber berichtet hatte, wie die Veröffentlichung des neuen Radiohead Albums im Internet alte Strukturen der Musikbranche auf den Kopf stellt, hatte ich heute morgen die Gelegenheit mit unserem Vorstandsvorsitzenden, Jürgen Jaron, über einen Kongress zu sprechen, den er Anfang Oktober in Los Angeles besucht hat.

Auf dem digital music forum west diskutierte die Musikindustrie (bspw. Sony BMG Music, Universal Music, Epic Music) mit verschiedenen Vertretern musiknaher Branchen (bspw. MySpace, Microsoft/Zune, Apple/iTunes, Amazon.com, Motorola, Pandora, iLike, Yahoo!, ZING, AOL, eMusic, imeem, SNOCAP, RealNetworks) über die Zukunft der kommerziellen Musikvermarktung.

Da ich nicht selber anwesend war und auch nicht alle Statements von Jürgen eins zu eins wieder geben kann, werde ich wichtige Aussagen zusammenfassen und nur bei bestimmten Aussagen auf die einzelnen Personen verweisen. Ich bitte aber zu beachten, dass es sich auch dabei nur um sinngemäße Zusammenfassungen handeln kann.

Eingangs des Kongresses wurde zunächst festgestellt, dass der digitale Musikvertrieb wächst. Man sei sich einig darüber, dass er die Zukunft der kommerziellen Musik sei. Derzeit seien die Umsätze im Vertrieb über das Internet aber bei weitem noch nicht in der Lage, die Umsatzrückgänge beim herkömmlichen CD-Verkauf zu kompensieren. Insgesamt sieht sich die Musikindustrie also auch weiterhin mit rückläufigen Umsätzen konfrontiert. Insoweit also erst mal nichts neues.

Bei der Podiumsdiskussion "top digital media trends" wurde dann aber eine erstaunlich deutliche Einschätzung abgegeben. So sagte David Goldberg von Benchmark Capital, dass man sich ein für alle Mal für von den klassischen Modellen des Musikvertriebs verabschieden müsse. In Zeiten von P2P-Netzwerken und Festplattensharing könne der althergebrachte Vertrieb von CDs in absehbarer Zeit nicht mehr funktionieren. Im übrigen werde insbesondere auch das DRM-Format keine Zukunft mehr haben. Die Erfahrungen zeigten einfach, dass diese vom Kunden nicht angenommen würden. In das gleiche Horn stieß auch Scott A. Reilly. Er berichtete über den neuen Amazon-Musikshop, der ausschließlich DRM-freie Musik vertreibt. Seiner Meinung nach könne nur zählen, was der Kunde will und das seien eben DRM-freie MP3s. Alle Diskussionsteilnehmer, waren sich insoweit einig, dass selbst die Major Labels, die derzeit noch an DRM festhalten, diese Haltung schon sehr bald aufgeben würden.

Weiterhin bestand weitestgehend Einigkeit darüber, dass Musik alleine in Zukunft nicht mehr dazu reichen würde, nennenswerte Umsätze zu generieren. Dies brachte bei einigen Teilnehmern die Frage auf, inwiefern die Musikindustrie in ihrer jetzigen Form überhaupt noch eine Daseinsberechtigung habe.

Die Antwort hierauf versuchte Thomas Hesse von Sony/BMG in seiner Keynote zu geben. Er führte aus, dass beim digitalen Vertrieb über ein effizientes CRM in Zukunft wesentlich stärker auf die einzelnen Bedürfnisse der Kunden eingegangen werden könnte.  Es müssten Pakete geschnürt werden, bei denen Musik bspw. mit Ringtones, Wallpapers oder Konzerttickets kombiniert wird. Hier stehe man erst am Anfang und es gebe noch viele neue Vermarkungsmöglichkeiten zu entdecken.  Um die Vielzahl der verschiedenen Businessmodelle zu erarbeiten und zu wissen, was man welchen Kunden wann und wie anbieten könne, werde ein professioneller Vermarktungsapparat benötigt. Zu diesem werde sich die Musikindustrie entwickeln, auch wenn dieser Prozess erst noch erlernt werden müsse.

Viele der hier geschilderten Standpunkte sind sicherlich aus einschlägigen Foren und Blogs bekannt. Ich finde es nur interessant, dass die Industrie die Dinge mittlerweile wohl ähnlich sieht und versucht entsprechend zu reagieren. Schließlich schien noch bis vor kurzem nur die bedingungslose Pirateriebekämpfung das einzige Allheilmittel zu sein.

Die kommerzielle Vermarktung von Musik steht vor einem gewaltigen Umbruch. Ob deswegen aber auch das baldige Ende der Musikindustrie bevorsteht, wie einige es immer wieder propagieren, wage ich zu bezweifeln. Meiner Meinung nach wird auch in Zukunft weiterhin ein Bedürfniss für eine professionelle Vorauswahl bestehen, die aus dem riesigen Angebot die Künstler herausfiltert, die etwas besonderes zu bieten haben. Um diesen Musikern die Möglichkeit einer Vermarktung über die Grenzen des Internet hinaus zu bieten, bedarf es einer gewissen wirtschaftlichen Stärke, die sich wiederum nur aus professionellen Geschäftsmodellen ergeben kann. Ob die jetzigen Majors diese Funktion erfüllen werden oder ob andere die digitale Vermarktung von Musik besser ausfüllen werden und an ihre Stelle treten, steht auf einem ganz anderen Blatt.  Wer derartig vermarktete Musik - aus welchen Gründen auch immer - nicht  hören will, wird es aber in Zukunft immer einfacher haben, im Internet genügend nicht-kommerzielle Alternativen finden.

MAGIX ist Partner der INTERFACE 2007 – festival for music and related arts

Freitag, 14. September 2007

Coole News, die ich gerade von meiner reizenden Kollegin Katja bekommen habe ;-).

MAGIX ist Partner des INTERFACE 2007 - Ein Musik - und Filmkunstfestival ( Infos zum Festival in dieser PDF)

Zum Festival: "Interface 2007 - 40 Years of Speed and Space: Los Angeles-Berlin" spiegelt vom 14. bis zum 30. September 2007 das Schaffen von Künstlern aus Berlin und Los Angeles wider, die Grenzbereiche zwischen den Disziplinen Musik, Sound-Design und Visual Arts ausloten."

Anlässlich dieses Festivals wird in der MAGIX Multimedia Gallery nun erstmalig eine rückblickende Werkschau auf den audio-visuellen Werkskorpus der Los Angeles Free Music Society präsentiert. Bislang unveröffentlichtes Archivmaterial aus experimentellen Kurzfilmen, Performance-Dokumentationen, Slideshows und Animationen geben einen einmaligen Einblick in das filmische und musikalische Oeuvre des Künstlernetzwerks.

Außerdem stellt die MAGIX Multimedia Gallery die Videoinstallationen "Circular Roots" und "Cancoes dos Olhos" des vielbeachteten Komponisten, Theoretikers und Forschers der Musiktechnologie Professor Paulo C. Chagas ( Kurz-Biografie als PDF) aus. Die 15-minütige Sound- und Image-Komposition "Circular Roots" erhielt beim Film Festival Flor 2005 in Porto-Alegre, Brasilien, einen Preis als bestes Sound-Experiment.



Eckdaten:

Was: INTERFACE 2007 - Sound - und Videoinstallationen der Los Angeles Free Music Society und Paulo C. Chagas

Wo:   MAGIX Multimedia Gallery - Friedrichstraße 200 /// 10117 Berlin

Wann:  14. - 30.09.07 /// Montags bis Freitags 11, 13, 15, 17 Uhr   -   Samstags 13, 14, 15, 16 Uhr

Die aktuellen Spielzeiten werden aber jeweils immer in und vor der Galerie mitgeteilt, falls es Änderungen gibt.



Also ich werde sicherlich das ein oder andere Mal vorbeischauen, das ist sicher ;-)Hör sich spannend an. Ich hoffe ihr schaut auch mal vorbei. Kost ja nix ;-) .................. Ohhhh das hätte ich nicht sagen sollen, jetzt gibt es Verletzte und gebrochene Glastüren :-D

Update: PDF zum kompletten Programm der Los Angeles Free Music Society