Glasscage

Dienstag, 10. März 2009

Was tun, wenn die Arbeit vorbei ist und der Feierabend ruft? Und was tun, wenn Wochenende ist und man plötzlich Freizeit hat? Wie wäre es mit Lesen, ins Kino gehen oder noch besser - Eine Band gründen?

Das dachte sich auch unser lieber Kollege Falk Grünewald und gründete im Jahre 2004 mit drei Freunden die Band Glasscage. Glaskäfig? Das schreit doch nach Interpretation. Falk,du als Mitgründer, Gitarrist und Backgroundsänger, begründe uns doch mal, nachdem wir uns das Video angeschaut haben, warum ihr diesen Namen gewählt habt:

Tolles Video! Doch nun erzähl doch mal Falk: Warum Glasscage (zu deutsch Glaskäfig „Wieso Glasscage? Naja, wir haben einen Namen gesucht, der den Menschen einen gewissen Interpretationsfreiraum lässt. Es geht um das Paradoxon zwischen Freiheit und Gefangenschaft. Haben wir nicht so viele Möglichkeiten im Leben, dass wir unmöglich alle wahrnehmen können? Bringt somit die Freiheit nicht auch eine Einschränkung mit sich? Oder aber, beschränken wir uns nur selbst durch unsere Ängste und hätten eigentlich die Freiheit, alles zu tun? Oder sitzen wir in einem Glaskäfig, isoliert von allen Anderen - aber alle Anderen können uns beobachten? Ich denke, jeder kann für sich selbst entscheiden, wie er den Namen deuten möchte."

Doch wie kann man noch mehr Leute mit seinem, wie die Band es nennt,  „melodischen Rock mit starken Metaleinflüssen“ erreichen? Da muss doch noch mehr zu machen sein. Gesagt, getan: Im letzten Jahr bewarben sie sich für den Wettbewerb Emergenza, den wohl größten Contest für Bands ohne Plattenvertrag. Im Januar dieses Jahres haben sie sich für das Halbfinale qualifiziert und sich gegen sechs weitere Bands durchgesetzt. Im Mai findet dann das Halbfinale statt, bei dem ich natürlich live dabei sein und hier berichten werde. Doch nicht nur größere Auftritte und ein großer Wettbewerb stehen bevor, sondern auch der Dreh ihres ersten richtigen Storyvideos zu ihrer Single „Superman“. 

Florian Kaltenbach, der unter anderem das Video von Polakreis 18 zum Hit „Allein allein“ geschnitten hat, drehte drehte mit Unterstützung der Produzenten Boris Reichmuth & Dirk Moritz und der Ambulance Film GmbH & Co. KG als Vorgeschmack den Auftritt auf der Emergenza ab und bearbeitete diesen. Das Resultat konntet ihr euch eben oben ansehen.

Ihr wollt mehr? Dann bekommt ihr mehr:

Homepage der Band: http://www.glasscage.de/ IIIII Die Band auf mySpace: http://www.myspace.com/glasscageband


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Thüringer Waldzitter zu Gast in Potsdam

Freitag, 27. Februar 2009

Eines schönen Morgens steht Janina total übermüdet auf und schaltet obligatorisch das Radio an, in dem obligatorisch der Sender Fritz einprogrammiert ist. Zwischen toller Musik und informativen Nachrichten trällert der Jinglesprecher und informiert die nun langsam wachwerdene und Marmeladenstulle mampfende Janina über ein Radiokonzert der deutschen Rockband Klez.e. Der etwas spezielle Name der Band kommt angeblich von einem Computerwurm. 



Erfreut über diese Nachricht schreitet Janina zur Arbeit, woraufhin eure Lieblings-PR-Frau gleich ihren Kollegen Ulrich informiert, der die Band ebenfalls mag. Schnell eine Mail an die Potsdamer Rundfunkanstalt geschickt und dann aufgeregt wie vorm ersten Topmodel Casting ein paar Tage gewartet. Am Dienstag Mittag klingelt das Ulrich-Telefon, woraufhin sich eine nette Stimme meldet: „You're the winner!“ Kurz darauf vibriert auch das handliche Telefon der PR-Tante Janina. Erfreut springen beide durch den Raum und schmeißen sofort den Hit „Wir ziehen die Zeit“ auf den digitalen Plattenteller. Am darauf folgenden Tag fahren die beiden glücklichen Gewinner mitsamt Begleitung nach Potsdam zu den Fritz-Studios.

Um 19.00 Uhr geht's los. Alle freuen sich und schweben im Takt der Musik. Tolle Klänge und berauschende Stimmen der Musiker bezaubern das Publikum. Ob mit einem Drumstick auf der E-Gitarre oder auf Thüringer Waldzitter und Hackbrett – alles klingt einwandfrei und originell.  Trotz Blitzverbot kann Janina ein paar tolle Schnappschüsse ergattern, die im Folgenden gezeigt werden. Viel Spaß dabei wünschen die beiden Gewinner

Ulrich und Janina

P.S.: Weitere Bilder findet ihr unter "Kompletten Artikel anzeigen..."


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Evolution of Music Maker Teil 2

Donnerstag, 19. Februar 2009

Wir überspringen drei Jahre Entwicklungszeit und begeben uns direkt ins Jahr 1998. Die neue Versionsnummer des MAGIX Music Maker ändert sich von V3 auf V2000, das ist aber der kleinste und unbedeutendste Unterschied.

Der Funktionsumfang und die Usability wurden verbessert. Auch das Layout ist kaum wieder zu erkennen. Wie man sehen kann, zeigt der Music Maker inzwischen ein paar mehr Farben und Knöpfe. Die Ähnlichkeit zur heutigen Version ist aber immer noch nicht wirklich gegeben. Allerdings gibt es jetzt, wie in der neuen Version, auch die Möglichkeit, ein eigenes Musikvideo zum selbstgemachten Song zu erstellen und Loops direkt im Programm neu aufzunehmen. Ob die eigene Stimme, Instrumente oder andere Samples: man wird in der Soundvielfalt nur noch durch die eigene Kreativität begrenzt.

Anstatt auf vier Stereospuren können wir uns endlich auf 16 Audiospuren austoben und mehrstimmige Projekte sehr viel einfacher gestalten, als noch vor einigen Jahren. Neu ist auch der Auto-Song-Arranger, ein Tool mit dem die Software automatisch ein Lied aus den vorhandenen Soundloops zusammenstellt und dabei sogar nur Loops benutzt, die auch zueinander passen. So entstehen Lieder, ohne dass man auch nur ein Loop angehört oder angeklickt haben muss. Auch das Browsen durch die Soundpools und den PC wurde vereinfacht und gestaltet sich jetzt übersichtlicher als zuvor. Aber von einem wirklichen Media-Pool im heutigen Sinne ist noch nichts zu sehen. Der Music Maker V2000 ist jedoch die erste Version, die Effekte wie Hall und Echo direkt in der Taskleiste zur Verfügung stellt und bei Benutzung in Echtzeit berechnet. Hier also der visuelle Einblick in die Vergangenheit unserer beliebten Musik Software MAGIX Music Maker. 



Für ein Sound- und Videobeispiel habe ich ein kurzes Video hochgeladen, über das wir uns in der PR-Abteilung schon köstlich amüsiert haben. Einfach auf das Bild klicken und genießen. Zu der Zeit war Techno noch die wichtigste Musikrichtung für digital erstellte Musik, aber es waren auch schon sehr viele andere Genres möglich, wie Hip Hop, Rock usw. Das Video entspricht dem Geschmack der damaligen Zeit - schaut Euch mal alte Videos von Marusha oder Marc O an....


Für einen Vergleich zur neuen Version gibt es, wenn man auf das Bild unten klick, ein Video vom aktuellen Music Maker. Ich würde sagen, die Unterschiede und Verbesserungen allein des Sounds sind klar wie Kloßbrühe.  Außerdem sind Musikrichtungen wie Rock, Filmmusik und Pop viel wichtiger geworden.



Nächste Woche folgt eine weitere Version und die Annäherung an das heutige Design wird mit etwas Fantasie langsam ersichtlich.
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Weihnachten feiern mit kreativen Kollegen

Dienstag, 10. Februar 2009

Weihnachtsfeiern sind an sich ja schon mal interessant: Wer schaut zu tief ins Glas? Wer kann seine Hände nicht für sich behalten? Wer tanzt nachher auf dem Tisch und wer ist schon wieder vor Mitternacht zu Hause? Hinzu kommen häufig noch die Ergüsse der lieben Kollegen, die selbst der Weihnachtsstress nicht davon abhalten kann, zusammen kreativ zu werden. 

Was bei anderen Firmen häufig in höchstpeinlichen Auftritten von Betrunkenen (Stichwort: Mut antrinken) für Betrunkene (Stichwort: Weihnachtsfeier) endet, wurde bei MAGIX im letzten Jahr zu einem Highlight auf der alljährlichen vorweihnachtlichen Festivität: PR Mann Ulrich Hepp und Video PM  Sven Kardelke überzeugten nicht nur durch ihre Bühnenpräsenz, sondern auch und gerade das Vortragen der eigenen Kompositionen riss die Anwesenden mit. 

Wer den Auftritt im Dezember verpasst haben sollte, hier noch mal ein Video:


 

Den Mut der beiden, sich vor der versammelten Kollegenschar mit ihrer Leidenschaft zur Musik zu präsentieren, findet hoffentlich Nachahmer – das Potenzial an Kreativität hat MAGIX in seiner Belegschaft auf jeden Fall und es gibt definitiv schlimmere Arten, die Weihnachtsfeier zu gestalten.
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Universal schützt Youtube-Videos clever

Dienstag, 16. September 2008

Youtube dient ja mittlerweile bei so ziemlich jedemn Internet User als kostenfreie Jukebox. Denn mittlerweile gibt es so ziemliche jedes Lied auf Youtube vertreten. Das ist für Youtube dank Verträgen mit GEMA und den Labels nicht einmal strafbar. Um sich die Musik dann auch noch transportabel zu machen, benutzt der ein oder andere sogenanne Youtube-MP3-Ripper und wandelt die Audio-Spur des Musikvideos ganz einfach in eine DRM-freie MP3 um.

Dagegen hat UniversalMusic jetzt einen cleveren Schutz entwickelt. Die aktuellen Musik-Videos, die auf dem offiziellen Account des Labels upgeloaded werden, bekommen eine Audio-Spur verpasst, die wortwörtlich, so ihre "Höhen und Tiefen" hat. Die Lautsträke des Videos ändert sich jede 2 Sekunden und macht somit das Rippen bzw. das Brennen auf CD äußerst unattraktiv.

Gute Idee von Universal, die zeigt dass man nicht immer mit dem Vorschlaghammer handeln muss, denn das Angebot auf Youtube bleibt für potentielle Kunden trotz Schutzmaßnahme erhalten.

Hier nun ein paar aktuelle Beispiele (Das Einbetten der Videos wurde auch deaktiviert) :

http://de.youtube.com/watch?v=a6zdhHLvT7k (Rihanna- Disturbia)

http://de.youtube.com/watch?v=dKtZF-Mxv2I (Lil Wayne - Got Money)

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Gesangsaufnahmen selber machen

Mittwoch, 6. August 2008

Der Gesang ist im Song sicherlich einer der wichtigsten Bestandteile und so sollte man Gesangsaufnahmen auch unter bestmöglichen Bedingungen machen. Da das aber leider nicht immer möglich ist, geben wir Euch hier ein paar Tips, wie Ihr Euer Setup etwas optimieren könnt und das Beste herausholen könnt.



Wichtig ist es, dass Ihr den Raumhall so gut wie möglich minimiert und versucht, Störgeräusche auszublenden. Ihr könnt beispielsweise eine schwere Wolldecke nehmen und an die Decke tackern und Euch so eine Art Vocalkammer bauen. Falls Ihr Parkettboden habt, solltet Ihr mit Teppichen arbeiten, alle glatten Flächen wie Fenster u.a. mit Vorhängen behängen, usw. Wichtig ist es, die Fenster richtig zu verschließen, so dass möglichst kein Straßenlärm oder Vogelgezwitscher zu hören ist.

Wer etwas mehr Aufwand betreiben möchte, kann seinen Computer in den Nachbarraum verbannen.

Bei Aufnahmen ist immer das Handy auszuschalten und Ihr könnt, wenn die Nachbarn mitspielen, auch nachts aufnehmen. Dann ist es insgesamt etwas ruhiger.  Je mehr Ihr in dieser Richtung macht, desto besser wird hinterher die Aufnahme werden. Auch mit einem nicht so tollen Mikrofon lassen sich einigermaßen gute Aufnahmen machen, die man hinterher mit Effekten wie EQ, Compressor, Chorus, Hall und Delay verbessern kann. Versucht auch die Stimme zu doppeln, so klingt sie etwas dicker.

Zum Singen könnt Ihr Euch etwas Hall auf die Stimme legen, das fühlt sich meißtens etwas besser an. Aber seid vorsichtig damit und geht sparsam damit um. Steht man in einer großen Halle, singt man oft nicht mehr richtig sauber.

Haltet Euch immer etwas zu trinken bereit und nehmt ab und an ein kleines Schlückchen. Ist der Mund ausgetrocknet, gibt es oft "Schmatzgeräusche". - Wasser und warmer Tee ist am besten.

Um Poppgeräusche zu vermeiden, besorgt Euch einen Windschutz. Ihr könnt den auch aus einem Drahtkleiderbügel und einem Nylonstrumpf selber basteln. Steht nicht zu weit vom Mikrofon entfernt - man sagt etwa einen Fuß breit vom Mikrofon entfernt.

Das Wichtigste ist aber, dass Ihr Euch oder dem Sänger eine angenehme Atmosphäre schafft in dem sie oder er sich wohlfühlt. Je wohler sich der Sänger fühlt, desto besser kann er singen und aus sich herausgehen.

Und um Euch ein wenig zu motivieren, es gibt einige große Songs und ganze Alben, die im Schlafzimmer aufgenommen wurden. Hier ein paar Beispiele:

Bruce Springsteen - Nebraska - eines der schönsten Springsteen Alben.

Kaiser Chiefs - Oh my God - erreichte in den UK Charts Platz 66

Machine Head - Burn my Eyes - Bestverkauftes Debut Album bei Rodrunner Records allerzeiten

Daftpunk - Homework - millionenfach verkauft 

Amy MacDonald - Demos im Schlafzimmer

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adtunes startet open beta

Mittwoch, 2. Juli 2008

adtunes - der Musik Dienst über den ich bereits ausführlich berichtete, wird heute seine Pforten für 100.000 User öffnen. Ab 16 Uhr sind Invitations nicht mehr notwendig, jedoch eine deutsche IP. ( die ich anscheinend nicht habe ?)



Adtunes erlaubt als erstes Dienst in Deutschland, kostenlos und legal die allerneuste Musik zu hören. Finanziert wird das ganze über Werbung. Zugegebener Maßen, das ganze ist anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, aber ab einen bestimmten Punkt erkennt man die Vorteile die der Dienst bietet und dann macht es richtig Spaß.

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Support your Local Heroes

Dienstag, 3. Juni 2008

Vor vielen, vielen Jahren dachte ich, dass Musik, die man auf EmptyV MTV sehen kann - oder die wenigstens durchs Radio dudelt - so ziemlich alles ist, was es im Bereich "Musik" im Leben gibt.

Ein Radio im Zimmer haben war damals Luxus, Internet-Fernsehen (geschweige denn Google) gab es noch nicht mal im Traum, und MTV hat damals sogar noch richtiges Musikfernsehen gemacht.

Doch vor eben diesen vielen, vielen Jahren habe ich auch angefangen, aktiv Musik zu machen. Was mit einer Blockflöte und einer quäkigen Gesangsstimme begonnen hat, mündete bis heute in eine professionelle Rockband (ohne Blockflöte, dafür mit

E-Gitarre - aber ich quäke auch manchmal noch zwecks Zweitstimme ).

Und während man in der Phase seines kreativen Schaffens steckt und sich schon die Garderobe für MTV zurechtlegt, stellt man plötzlich fest: "Hoppla - es gibt ja noch andere Bands und Musiker!"

Ja, die gibt es. Und zwar eine Menge.

Alleine eine Milchmädchenrechnung in einem einzigen Büro ergab, dass 4 von 5 Leuten in diesem Raum musikalisch tätig sind. Neben zwei Gitarristen aus dem Rockgenre gibt es da noch einen ehemaligen Rapper, der mittlerweile zum guten Beatproduzenten avancierte, und einen "Heimproduzenten", der eher in den eigenen vier Wänden mit Musikelementen am Rechner komponiert.

Dieser Eintrag ist eigentlich ein Aufruf:

Leute, seht euch mehr lokale Bands an! Schon alleine, weil man durch diese Bands einmal etwas anderes zu hören bekommt, als den typischen Kram der durch die großen Charts donnert - und im Endeffekt vielleicht sogar dafür sorgt, dass eben diese lokalen Bands exakt jene Charts ein wenig aufmischen könnten.

Aus dem HipHop-Bereich kommt mir da spontan San Franzernsdorf aus den Gefielden meiner alten Heimat Brandenburg in den Sinn, mit denen wir sogar schon einige Auftritte spielen durften.

Wer lieber in Berlin bleiben möchte, dem kann man auf jeden Fall die "Leberschadencrew" aus Berlin-Köpenick empfehlen, die bezüglich Unterhaltungswert auch J.B.O. in die Augen sehen könnten. Textzitat: "Hallo, Hallo, wir machen Party und so". Oder "Ick verkleide mich als Disokugel, geh in'n Lampenladen, danach wieder auf die Bühne nur um Danke zu saajen".

Etwas ernsthafter geht es bei den Berlin-Friedrichshainern "Punch & Patz" zu, die ebenfalls einen gewissen Status in der Berliner Szene genießen dürfen.

Wer jetzt etwas fernab von Berlin lebt, aber Ortsschilder mit dem Namen "Osnabrück" in seiner Nähe sehen kann, der darf auch mal einen Blick auf "Basti MC" werfen.

Wer dachte, dass es derzeit nur gute lokale Bands aus dem Bereich HipHop oder Rock gibt, der hat wohl ganz unseren Soul-Nachwuchs vergessen!

Die junge, begabte "Yvonne Ambrée" aus Berlin ist die Hoffnung im Bereich Sould & R'n'B.

Also liebe Männer, sollten Sie in der Situation sein, dass Ihre Frau Ihnen grundsätzlich Ahnungslosigkeit in diesem Musikbereich vorwirft, können Sie nun mit diesem Geheimtipp auftrumpfen. Aber beeilen Sie sich, denn "geheim" bleibt dieses Talent sicherlich nicht mehr lange!

Wer nun von Rock / Metal / Alternative spricht, der hört von mir sicher auch schnell etwas von Glasscage. Die Jungs aus Brandenburg und Berlin werden in einigen Wochen ihre EP veröffentlichen und spielen unter anderem mit "Die Firma" beim Send a Sign und aktuell am 07. Juni bei "Rock im Spreewald".

Ihre EP bereits sehr erfolgreich hinter sich haben auch die Berliner-Jungs von "Consin". Derzeit rasen die Rocker kreuz- und quer durch Berlin und rocken sämtliche Clubs in Grund und Boden, nicht zuletzt mit dem Song "Blaze & Burn".

Nicht kleckern sondern klotzen dachten sich die Jungs von den Rough Roostars, denn die haben statt einer EP sogar ein gesamtes Album auf den Markt geschmissen und dazu das Video zu Mr. & Mrs. Jones gedreht, während die Jungs von Samavayo bereits mehrere Alben unter ihren Fans verteilen können und dieses Jahr tatsächlich bei Rock am Ring zu Gast sein dürfen. (Beide Bands stammen aus Berlin).

Wer ein Fable für die Band "Muse" hat, sollte unbedingt mal nach Rostock fahren (für alle die dort Leben: Ihr seid schon da! ) und sich die Werke der "DeadStars" anhören. Und wer es lieber im harten Stil von "As I lay Dying" oder "Killswitch Engage" mag, der darf mal einen Blick zurück nach Berlin auf die Hardcore-Meister von Sullen Eyes Sore werfen.

Es gibt noch unzählige weitere, nennenswerte loakle Bands.

Also liebe Leser: Wenn hier jemand Ihrer Meinung nach fehlt, dann bitte in den Kommentaren ergänzen!

Allen Pessimisten, die nun sagen, dass man in Deutschland in der Musikszene eh nichts erreichen kann und dafür andere Länder aufsuchen muss, denen sei gesagt, dass es in anderen Ländern ähnlich auf die Menschen wirkt:

Schauen wir mal rüber zum Buckingham Palace und ein Stück nach rechts, dann sehen wir dass die begabte "Emy Lou" ebenfalls noch auf den Durchbruch wartet, obwohl sie Sängerinnen wie Kelly Clarkson oder Avril Lavigne in nichts nachsteht.

Also bitte, besucht Konzerte von Leuten, die Ihr nicht kennt und helft diesen Leuten, mit Ihrer Musik etwas zu erreichen! Support your Local Heroes!

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Top 10 - Wie man bessere Musik macht

Freitag, 9. Mai 2008

Viele Musiker dadraußen haben ihren eigen Stil. Vor allem aber haben sie auch ihre eigenen Tipps,Tricks und Kniffe, wie sie am besten Musik aufnehmen, Musik entwickeln und Kreativ sind. "Digital Listening" hat mal, angeregt durch "Music Thing", eine eigene  Top 10  zur Frage: What's the best piece of advice about making music that you've ever heard?" zusammengestellt. Eine sehr gute Idee die durchaus auch lustige Tipps mit sich bringt ;-)

Unsere Jungs aus der Audio Content Abteilung sind auch sehr erfahrene Musik-Produzenten und haben direkt auch ihre persönliche TOP 10 zusammengefasst. Los gehts !


1. Mischen niemals Abends Deine Songs. Nach einem Tag voll Lärm und Hektik sind die Ohren nicht mehr frisch.

2.Der Sänger ist immer so gut wie er sich fühlt. Schaffe den Musikern immer eine angenehme Atmosphäre.

3. Versuch nicht jemanden zu kopieren und mach Deinen eigenen Sound. Sei Du selbst.


4. Wenn Du mal nicht weiter kommst, mach `ne kleine Pause, mache etwas anderes und setze Dich dan wieder dran.
Man kann nichts erzwingen.

5. "I can fix it in the Mix" ist ein Mythos. Mache es gleich richtig, das erspart viel Arbeit.


6. Spiele anderen Deine Musik vor und nimm Kritik an.


7. Nimm nicht gleich mit Effekten auf um spätere Eingriffe in den Sound vornehmen zu können.


8. Breaks und Pausen lockern ein Arrangement auf.


9. Habe immer ein Referenzstück parat um gegenhören zu können.


10. Vergiss nicht regelmäßig zu speichern ;-)

Ihr seit herzlichst dazu eingeladen diese Liste und Idee weiterzuführen....
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Und eine Flatrate wird kommen...

Dienstag, 25. März 2008

Die altbekannten Vermarktungsformen der Musikindustrie scheinen immer mehr der Vergangenheit anzugehören.

So verhandelt Apple derzeit mit der Musikindustrie über ein „radikal neues“ Geschäftsmodell, wonach Nutzer von iPod und iPhone gegen einen Preisaufschlag unbegrenzten Zugang zur Itunes Bibliothek bekommen sollen. Das dieses Modell nicht ganz so radikal neu ist, zeigt die Tatsache, dass Nokia bereits mit Universal einen Vertrag geschlossen hat, wonach für bestimmte Endgeräte 80 US$ gezahlt werden sollen. Im Gegenzug können die Nutzer dieser Telefone unbegrenzt auf die Inhalte des Labels zugreifen. Bei den Finnen bemüht man sich derzeit darum, nun auch die anderen Majors ins Boot zu holen. O2 bietet im Übrigen schon seit einiger Zeit Verträge mit einer Napster-Flatrate an.

In Zeiten der Flatrates für’s Festnetz, den Mobilfunk und das stationäre bzw. mobile Internet scheint das Angebot einer Musikflatrate also schlüssig und überhaupt nicht mehr abwegig. Der Nutzer kann seine Abspiellisten dezentral speichern. Musik wird nur noch im downstream angehört und ist dafür überall verfügbar. Gleichzeitig hat der Kunde einfach und legal Zugriff auf eine sehr große, oder im Idealfall die komplette Auswahl von Musik. Bei den immer „interessanter“ werdenden Vorschlägen für die Bestrafung von Musikpiraterie könnte dies für viele ein zusätzlicher Anreiz sein.

Die Auswirkung dieser Entwicklung auf die Musiklandschaft bleibt abzuwarten. Meiner Meinung nach hat gute Musik hat ihren Preis. Je weniger dazu bereit sind, diesen Preis zu zahlen, desto mehr massenkompatibler Einheitsbrei wird den Kunden serviert werden.

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