Mufin.com jetzt mit Auto-Playlist-Funktion

Donnerstag, 16. Juli 2009

Die Jungs, der  "Musikentdeckungsmaschine" www.Mufin.com haben ein neues, aber wie ich finde, besonders cooles  Feature released. Dabei handelt es sich um eine sogenannte "Auto-Playlist-Funktion", die einem auf Klick auf dem Auto-Playlist-Button des gewünschten Liedes eine Playlist mit passenden Songs zusammenstellt.



Das Gute daran: die Playlist bekommt einen Permalink und ist  somit veröffentlichbar - Prima um Sie mit anderen zu teilen. (Hier ein Beispiel: Berliner Elektroniker).



Es gibt übrigens auch ein iTunes Plugin von Mufin für MAC und PC

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Hast Du heute schon gemufint?

Montag, 23. März 2009

Hast Du heute schon gemufint? Diese Frage können wir in der PR-Abteilung, speziell ich, bejahen. Für die Beschallung in den letzten Arbeitsstunden des Tages, speziell kurz vor dem Wochenende eignet sich der neue mufin player bestens...



Man nehme: Ein Lied, das ruhig genug ist, um nicht zu stören, und rhythmisch genug, um wach zu halten. Dann geht man auf die Rubrik "Ähnlichkeit", wählt dieses Lied als "Ausgangstitel" und schon sortiert der mufin player (von unserer Tochterfirma Mufin) die komplette Musiksammlung auf diesem Rechner nach klanglicher Ähnlichkeit, feinsäuberlich in Prozentzahlen aufgelistet. Natürlich passen die Titel im 90 %-Bereich besser als diejenigen im 50 %-Areal. Aber wenn es uns im Büro musikalisch zu ruhig oder zu krass wird, nehmen wir einfach den nächsten Song und sortieren wieder fröhlich.

Besonders spannend ist es, wenn ich neue MP3s gekauft habe: Welchen Titel wird der Ähnlichkeitssortierer namens "soundsort" wohl als ähnlichsten aussuchen? Und - kenne ich das Stück schon oder nicht? Keine Sorge, der mufin player spannt einen nur kurz auf die Folter, letztendlich dauert die Ähnlichkeitssortierung auch nicht länger als das Ordnen nach Album, Genre oder Dauer.

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Mufin startet Open Beta

Montag, 24. November 2008



Endlich ist es soweit! Das technologische Prunkstück unseres Tochterunternehmen Mufin öffnet seine Pforten, ins Reich der objektiven Musikempfehlung für alle! Den Mufin gibt es nun in der Open Beta!

Mufin ist der erste Musikempfehlungsdienst, der es schafft aufgrund seiner neuartigen und innovativen Fingerprint-Technologie unabhängige Musikempfehlungen zu liefern. Die Empfehlungen sind also aufgrund des rein technsich, analytischen Ansatzes komplett objektiv und frei von Mauern des Mainstreams. Jürgen Jaron Geschäftsführer der Mufin GmbH beschreibt das so:

Der einzigartige Ansatz von mufin ermöglicht es, geografische Grenzen, große Marketingbudgets, und Genraklassifikationen, bei der Entdeckung von Musi, außer Acht zu lassen. Sobald ein Titel in der Datenbank aufgenommen wurde, kann er direkt, auf www.mufin.com empfohlen und somit entdeckt werden - auch wenn der Titel noch nie vorher gehört wurde. Ein unbekannter Künstler kann so direkt neben Coldplay empfohlen werden, wenn die Musik ähnliche Charakteristika hat. Denn bei Musik zählt allein der Klang"

Mit dem Start der Open Beta bietet Mufin auch Facebook sowie Myspace Widgets an, die problemlos in das eigene Profil intergriert werden können. Auch ein iTunes Add-On ist verfügbar. Mufin ist somit also als auch Alternative zu Apple Genius verfügbar und hat den klaren Vorteil, dass keine Internetverbdingung hergestellt werden muss, um Ergebnisse zu bekommen, denn Mufin funktioniert auch in geschlossenen Systemen und muss sich seine Daten nicht von Außen einholen.

Bis jetzt ist die Resonanz auf Mufin sehr gut. Techcrunch in den USA oder Netzwertig in Deutschland sind überzeugt und loben Mufin. Auch Massenpublikum sieht in Mufin die Befreiung der Musik.

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Mufin - Die Musikentdeckungsmaschine ist online

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Gestern hat unser Tochterunternehmen "Mufin", nach langer und harter Arbeit "Mufin - Die Musikentdeckungsmaschine" im PrivateBeta Status gelaunched. Der eine oder andere mag es schon hier ,hier, hier ,hier, hier oder hier gelesen haben.



Was genau ist Mufin? Mufin ist, wie der Claim schon beschriebt, eine Serivce zur Musikentdeckung, der dabei ein vollkommen anderen Ansatz als z.B. last.fm und Konsorten verfolgt. Bei Mufin steht die Musik und nur die Musik im Vordergrund, denn Mufin gibt Empfehlungen aufgrund der echten Eigenschaften der Musik aus. Dabei werden Eigenschaften wie z.B Tempo, Instrumentierung, Klangdichte oder Harmonie analysiert und verglichen. Entwickelt wurde diese Technologie zusammen mit dem Frauenhofer Institut.

Mufin schafft es also sich rein auf die  Musik zu beschränken und durchstößt dabei die Grenzen, die druch Geografie, Marketing, Mainstreampopularität oder einfach der Tatsache, das reine Userempfehlungen sich nur in einem bestimmten Horizont bewegen können.

Natürlich kommt es durch diesen Anatz durchaus auch mal zu unerwarteten Empfehlungen, doch das macht gerade den Reiz von Mufin aus - wirklich Musik entdecken anstatt sich in eher festgefahrenen Musikspähren zu bewegen.

Mufin kommt dazu mit Widgets für Myspace und Facebook. Diese machen die Nutzung des Services auch aus den jeweiligen Netzwerken möglich. 



Momentan ist Mufin wie gesagt noch in der Private Beta und das bedeutet auch Private Beta! Es benötigt an vielen Stellen noch ein wenig Feinjustierung, nichtsdestotrotz ist da gestern etwas geboren, was allein schon wegen dem enorm umfangreichen technologischen Hintergrund einen neuen Weg geht. Besonders interessant wird die Sache, wenn Mufin die Upload Funktion für unabhängige Künstler aktiviert hat. Denn dann bietet Mufin eine neue und unabhängige Möglichkeit für unbekannte Bands auf sich aufmerksam zu machen.

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Geräte ausschalten - Rettet Ungarn!

Freitag, 2. November 2007

Wie schlecht fühlt man sich da: alle Standby-LEDs in Europas Haushalt- und Bürogeräten verbrauchen so viel Strom wie das gesamte Land Ungarn in einem Jahr. Jetzt muss ich mich noch mehr rechtfertigen, wenn wir in den Urlaub fahren und der DVD-Recorder auf Stand-By bleibt und meine Mutter hebt beim nächsten Besuch auch wieder den Finger. Dafür konter ich dann wieder nach dem Urlaub auf die Frage "Wieso hat der Recorder denn die Sendung nicht aufgenommen?" mit dem Satz: "Weil du den Stecker gezogen hast." Natürlich ist Stand-By ein (keiner) Luxus, aber auf so ein Ergebnis stürzt sich jeder Abgeordnete und jeder Populist mit Eifer um Konsens und Stimmen zu erreichen, mit dem Ergebnis etwas für den Klimaschutz zu erreichen und dem guten Gefühl etwas getan zu haben - so kurz springt der Hase nun.

Ich möchte nicht bestreiten, das es sinnvoll wäre diesen Betriebsmodus stromsparender anzuzeigen, aber die Verhältnismäßigkeit kommt hier völlig unter die Räder - ganz abgesehen davon, dass die Erstellung dieses Berichtes sicher auch die Jahresenergie einer ganzen Stadt wie Berlin verbraten hat. Allein der Hunger nach größeren und geileren Bildern aus LCD und Plasma verbrät mehr und mehr Energie. Ganz zu schweigen von kompletten Fabriken welche gestern (2006) für die neuen LCDs aus dem Boden gestampft wurden und deren Produkte heute (2007) als Oldies auf dem Müll oder im Ramsch verschwinden, nur um den Produkten aus der neuerbauten Fabrik Platz zu machen. Ich gebe zu, diese Argumente sind bei weitem nicht so publikumswirksam wie die kleine rote Lampe welche schon lange für Gesprächsstoff im Zusammenleben sorgt.

Oder im kleinen: ich brauche wegen der im Stand-by laufenden Uhrzeit am DVD-Recorder keine zusätzliche Uhr im Wohnzimmer, die vielleicht noch Funkkontakt hat und X-Batterien im Jahr benötigt, allein diese Einsparung macht den Energiebearf sämtlicher stand-by LEDs in unserem Haushalt wett, so schlafe ich weiter gut :-).

Damit die Ungarn hoffentlich auch morgen nicht im dunkeln sitzen, startet die Playliste heute mit einem Titel zum Thema "electric", überraschende Ähnlichkeiten samt erfrischendem Genre-Mix :-):

"Al di Meola / Electric Rendezvous" - eine der Referenzen der elektrischsten Musik überhaupt: Fusion, zwei der Saiten-Protagonisten der 70er deren Künststücke alle Gitarrenschüler drauf haben wollten

"Jeff Beck / Sophie" - seit den 60ern einer der elektrischsten Gitarristen überhaupt, hier im Einklang mit einem anderen Elektriker: Jan "Miami Vice Theme" Hammer himself am ekletischen wie elektrischen Moog

"Burt Bacharach / Promoses, promises" - wieviel Versprechen wird es noch geben, bevor die Elektrik dauerhaft effizienter wird ...

"Blood, Sweat & Tears / I can`t move no mountains" - warum Berge verschieben wenn man Häufchen tragen kann...

"David Bowie / Don´t let me down & down" - David hofft "I know there is something in the wind.."

"Brian Ferry / The ´in´ crowd" - Brian meint, egal, solange das Licht an ist, muss man nur "in" sein: "...show you a real good time .... I don´t care..."

"Cream / Crossroads" - dabei stehen wir nun wirklich am Scheideweg, so wie damals die erste echte Super-Group um Eric, Jack und Ginger

"A-ha / Living daylight" - Das Licht am Ende des Tunnels, dass wir hell erleuchtet auch morgen sauberen Strom sinnvoll verbrauchen (können)!


Zu hören das Ganze wie immer auf >> dem Music Blok
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Google ggn. Facebook oder Socializing der Social Networks?

Donnerstag, 1. November 2007

Unter der Überschrift „Google attackiert Facebook“ verkündet heute das Handelsblatt eine „Allianz“ von verschiedenen Unternehmen, die unter dem Namen „Open Social“ gemeinsame APIs für soziale Netzwerke entwerfen wollen. Über die Schnittstellen sollen Daten wie die Profile der Nutzer, deren Kontakte und Informationen über Aktivitäten auf der Plattform besser ausgetauscht werden.

Mit von der Partie sind neben Google unter anderem das Portal „friendster“, der SaaS-Anbieter salesforce.com, SAP-Konkurrent Oracle und die deutsche Xing AG.

Bislang hatte Facebook als einziges soziales Netzwerk seine Schnittstellen für Drittanwendungen offen gelegt und sich so ein Alleinstellungsmerkmal verschafft. In der Folgezeit entwickelte die Community über 5000 Anwendungen, die allein auf Facebook eingebunden werden konnten.

Laut Marc Andreessen, dessen Unternehmen Ning ebenfalls Teil der Open Social-Allianz ist, fällt oft weniger als ein Prozent der Entwicklungsarbeit auf die Schnittstellenanbindung. Anwendungen die für Facebook konzipiert wurden, können also nun mit relativ geringem Entwicklungsaufwand über die Open-Social-APIs bei allen teilnehmenden sozialen Netzwerken eingebunden werden. Zukünftig werden die Anwendungen dann von vorneherein für beide Schnittstellen ausgelegt sein.

Wer glaubt, dass Google mit seiner Allianz lediglich dieses Alleinstellungsmerkmal von Facebook minimieren will, greift meiner Meinung nach jedoch zu kurz.

Das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg wächst zur Zeit derartig schnell (Anfang der Keynote), dass mittlerweile allein die Größe der Community der wichtigste Alleinstellungsfaktor ist. Wer derzeit im angelsächsischen Raum alten Freunde sucht, findet sie bei Facebook. Ob die zusätzlichen Anwendungen, die es dort gibt, exklusiv sind oder nicht, dürfte kaum noch eine Rolle spielen. Darüber hinaus kann FaceBook den Open Social Standard ja jederzeit übernehmen.

Durch diese Allianz gewinnt also niemand einen Vorsprung gegenüber Facebook. Es bietet sich höchstens die Gelegenheit einen Rückstand schnellstmöglich wieder aufzuholen.

Wie Robert Basic , fragt man sich also, worum es Google bei dieser Kooperation aber dann im Kern geht?

Joe Kraus, Google Direktor für das Produktmanagement erklärt das laut Handelsblatt so: Ein Großteil der Nutzer des Internet ignoriere bislang soziale Netzwerke. Hier liege also noch ein erhebliches Wachstumspotential, insbesondere da die Zahl der Internetnutzer ständig steige. Je mehr Anwendungen den Nutzern von sozialen Netzwerken zur Verfügung stünden, um so mehr Zeit würden die Nutzer im Internet verbringen. Das bedeute aber wiederum mehr Reichwerte für die Werbekunden und somit für Google bessere Möglichkeiten, Werbeeinnahmen zu generieren.

Soweit also die offizielle Aussage von Google.

Vielleicht attackiert Google aber Facebook tatsächlich, nur an ganz anderer Stelle als es das Handelsblatt vermutet?

Wie Erick Schonfeld auf TechCrunch am Dienstag berichtete, plane Facebook derzeit einen Dienst der sich SocialAds nennen und der ähnlich wie Google's Adsense Werbung vermarkten soll. Der kleine aber feine Unterschied ist jedoch, dass die Werbung auf das soziale Profil des Nutzers bei Facebook zugeschnitten werde. Über Cookies, die beim Besuch von Facebook auf den Rechnern der Nutzer platziert würden, könnten diese später auf anderen Seiten identifiziert und über SocialAds passgenau mit Werbung gefüttert werden.

Eine überzeugende Idee wie ich finde. Und es wäre meines Erachtens kein Wunder, wenn Google alles versuchen würde, diese heranwachsende Konkurrenz in die Ecke zu drängen. Schließlich geht es um die Haupteinnahmequellen des Konzerns. Einheitliche Schnittstellen für Soziale Netzwerke könnten es Google erleichtern, die Communities zu durchsuchen und Werbung damit ebenfalls effektiver zu platzieren.

Was auch immer am Ende der Grund für die Kooperation dieser Allianz gewesen ist. Sie bringt eine Menge Vorteile mit sich: Den Entwicklern verhilft sie zu einem wesentlich größeren Nutzerkreis. Der Austausch zwischen den sozialen Netzwerken wird leichter, was den Nutzern wiederum ein größeres Dienstleistungsangebot verschafft. Ich gehe davon aus, dass unsere Produkte myGOYA und mufin ebenfalls von dieser Entwicklung profitieren werden.

Einheitliche offene Standards haben die Entwicklung des Computerzeitalters bislang immer beschleunigt. Das wird auch dieses Mal wieder der Fall sein.



Mufin und der Drachen von Vangelis

Dienstag, 23. Oktober 2007

Während meinem alltäglichen Streifzug durch die Blogosphäre(n)  habe ich ein sehr schönen Artikel gefunden.  S.i.T vom  vault-13 Blog hat den vieldiskutierten Mufin Music Finder mal ausführlich getestet und auch Bezug auf Mitbewerber  der rein semantischen Musikempfehlung genommen. Ein wie ich finde gelungener Artikel, der durch die vielen Quellenangaben, Screenshots und Vorhörstücke  sicherlich viel Arbeit und Zeit in Anspruch genommen hat. 

Danke S.i.T für diesen Artikel!

Update: Leider hat er nicht bemerkt hat, dass man die Playlsiten auch ins m3u Format exportieren kann. Wir nehmen das zur Kenntnis, vielleicht müssen wir da was deutlicher machen.

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Das Ministerium bejubelt Zune 2

Freitag, 5. Oktober 2007

Hoppla - Microsofts neuer MP3-Player und iPod-Killer Zune in der Zweitauflage schon im öffentlichen Bereich? Keine Angst, erstmal hat Ministerpräsident Bill Gates das Ding mit seinem Ressortchef J. Allard vorgestellt. Und die ersten Lobpreisungen sind auch schon da, u.a. von Matt Rosoff (Marktforschungsfirma "Directions on Microsoft") welcher der US-Tageszeitung Seattle Post-Intelligencer verriet: "Das ist ein tolles Gerät - für das Jahr 2006." Soviel Häme positiv verpackt? Einen iPod Touch in der Hand zu halten und einem schier übermächtigen Marktteilnehmer ständig vollmundig hinterherzurennen ist kein Zuckerschlecken. Aber ich vermisse seit Jahren, das es endlich mal einer richtig macht und einen Player herausbringt, der eine echte Alternative bietet, und das kann gar nicht so schwer sein:

- stabiles, langlebiges Gerät inklusive einfachem Auswechseln von Akkus

- Standardschnittstellen zum Überall-Aufladen und für den Anschluss an heimische Stereoanlagen

- Super-Klang und einen perfekten Kopfhörer inklusive, das "hineinpopeln" von Ohr-Hörern ist furchtbar, wir reden hier immerhin über Musikgenuss

- simples betanken der Player mit allen Formaten inkl. FLAC oder AAC lossless mit Standardtools unter allen Betriebssystemen

- WLAN/WIFI/Blutooth aber ohne verschlüsseln von Files die später unbrauchbar werden, oder wo ich gezwungen werde bestimmte Musicshops zu nutzen oder überteuerten Kaffee konsumieren muss

- FM-Radio und Mikrophon-Aufnahme in wirklich guter Qualität

- komfortable Möglichkeiten um volle Kameraspeicherkarten o.ä. zwischenzuspeichern

UND ENDLICH einen Knopf, mit dem ich sofort zum laufenden oder ausgewählten Titel eine musikalisch passende komplette Playliste für die nächste(n) Stunden(n) erzeugen kann, denn anders wird doch keiner mehr den Gigabytes an MP3s Herr oder?

>>> mehr    >>> Musik Blok 02 als Nonstopmix                

Ich verlange ja gar nicht, das Apple aus der Schmollecke herauskommt und morgen uns ein offenes System vorstellt, die sollen ihren proprietären Kram machen. Aber wann nutzt jemand konsequent die Chancen die diese Beschränkungen bieten, inklusive sinnvoller Funktionen die auf der hand liegen und gepaart mit einem ansprechenden Design und guter Benutzerführung? Von den jährlich 30-40 MP3 Playern die über unsere Tische für Testzwecke laufen, kralle ich mir persönlich immer wieder den einen oder anderen vielversprechenden Kandidaten um diesen tagelang zu testen. Am Ende nutze ich dann wieder mein Handy zum Musikhören - aber nur damit ich nicht zwei unvollkommene Geräte mit mir herumschleppen muss und weil das Handy immer am Mann ist. Ich hatte vor Jahren viel Geld für die erste 20 GB Creative Jukebox ausgegeben, deren Sound & Aufnahmefunktion heute noch zu Spitzenplätzen führen würde. Die gehört schon länger zum alten Eisen und irgendwie will sonst keiner mehr dieses Budget. Und wenn ich eine Alternative gefunden hätte, ich würde das herausschreien. Allein diese Verbreitung würde einem potentiellen Marktteilnehmer ca. 1,5 % bringen ...


Naja, Ministerpräsident Bill hielt Hof, anschließend hat er und sein Ministerium bestimmt gefeiert. Ich habe mir überlegt was sie wohl auf der Aftershowparty an Musik gehört haben. Bei diesen Überlegungen fiel mein Blick auf meine MOS-Sammlung (Ministry of Sound) mit den kompletten "Annuals" und nach der Auswahl von "Let rain down love" von 2006 (Zune 1.0) ergab ein Klick auf den Knopf "Finde ähnliche Titel" folgende Playliste für den Musik Blok 02:


"Let it rain down love / Freemasons"
- das dürfte wohl Steve Balmer, Bill Gates & Co. auch als ersten Track gehört haben: "Lass´ genug Liebe auf dieses Gadget regnen!"

"Head over heels / Blue Lipstick" - die Beschwörungsformeln für das Salesteam: "maybe together .... I know this is a miracle .... believe in our self" und dann kopfüber uns Verklaufs- & Marketing-Gewimmel.

"Superfreak / BeatFreakz" - klar wird es Freaks geben die das Teil lieben werden, es gibt genug die Apfel-Hasser.

"Make a move / Joey Negro" - ja, wenn es diesen "Move forward" nicht gibt, dann war es der letzte Zune und wird Europa nie erreichen, also "come on make a move on me"

"Once in a lifetime / Groove Cats" - einmal im Leben gibt es vielleicht eine Nische ohne Windows und Co.? Die Welt der MP3 Player?

"Ay no Corrida / Uniting Nations" - tanzen, tanzen, tanzen, es wird schon nicht so schlimm Bill, auch mit nur drei Elementen wie Erde, Wind & Feuer lässt sich genug erobern, das Wasser hat jemanmd anders...

"Clothes off / Digital Dog" - Steigerung: ausziehen, Party, die ganze Nacht!

"Money talks / MInd Electric" - "...dirty cash I want you...", klar geht es um unser Geld was anderer Geld mehren soll, doch dafür verlangen wir mehr als nur eine Party oder? Ein geniales Gerät bitte!

"Boogie 2nite / Booty luv boogie" - "I found a place where we can boogie all night....", ich glaube die Batterien vom Zune reichen für 12 Stunden Musik, wenn man keine Videos schaut.

"Every little time / Onyz" - "...sometimes I wonder, seems I´m all alone...", die Katerstimmung nach dem Tanzen, allein mit nur 1 Millionen verkaufter Zune 2.0 in einem Jahr?

(Anmerkung: nachdem die letzte Auswahl eher "alte Herren" war, bewegen wir uns hier in eine andere Liga, und das wird nicht die letzte musikalische Kehrtwendung gewesen sein - versprochen :-))

 

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Jeder hat mal angefangen: 10 - mein Popkomm Jubiläum

Mittwoch, 26. September 2007

Hallo,

nachdem neben dem Fußball nun auch das Videothema hier im Blog auftauchte, möchte ich gern als Magix-Audioverantwortlicher auch Musik hier zum Thema machen. Eigentlich wollte ich als Kind Trompete lernen, doch da Vater tagsüber nach Nachtschichten schlief, wurde ich von meiner Mutter sanft zur klassischen Gitarre konvertiert. Im Nachhinein sicher ein Glückumstand, denn klingendes Blech ist wesentlich ungeeigneter um Sympathien beim anderen Geschlecht zu erspielen. Nach Konservatorium, Musikstudium und jahrelanger Live-Mugge hatte ich die Seite gewechselt um in Plattenfirmen, im Fachhandel, bei Musikproduktionen und im Werbemusikrecht mein KnowHow zu vermarkten, was mich schließlich 2000 als "Sholly" zu Magix führte.

Letzte Woche hatte ich Jubiläum: meine 10. Popkomm - vielen Dank! Selbstverständlich denkt man da zurück, viele Teilnehmer sicher auch wehmutsvoll an die großen Auftritte von Major Labels und Startups Ende der 90er in Köln-Deutz. Oder an so tolle Aktionen wie "Wir stellen mal einen Mülleimer auf den Stand und schreiben drauf: Für Demos." ... und der Eimer war voll. Oder der "Aufschlag" von HiFind: ein Stand größer als zwei Majorlabel-Auftritte zusammen genommen und cooler als MTV+Viva im Quadrat mit atemberaubenden Hostessen obendrein.

>>> mehr  ///
>>> Musik Blok   

Deren Geschäftszweck kennt man heute von Pandora: dutzende (oder hunderte) Musikexperten beurteilen und bewerten Musik in einem umfangreichen System und an Hand dieser Matrix werden mir als Nutzer Empfehlungen gegeben, damit ich neue Musik entdecken kann. Ich ließ mich damals von allem Schnickschnack nicht blenden und interssierte mich trotzdem sehr dafür, aber meine Hauptfrage blieb leider unbeantwortet: "Wann denkt ihr, das ihr den ganzen heute erhältlichen Katalog im System habt und inklusive der Neuvorstellungen mir Empfehlungen von neuer oder alter Musik geben könnt?" Der offene ökonomische Aspekt, wie teuer es sein muss all diese kenntnisreichen Musikfreaks zu bezahlen hielt später auch die VCs ab - bis Pandora kam, aber mit den gleichen Problemen, bei größerer Titelanzahl und gewohnt zielsicherer Qualität innerhalb dieses Universums.

Doch das Grundbedürfnis unbekannte oder neue Songs & Künstler automatisch auf Basis der Musik innerhalb eines Kataloges von Millionen von Titeln zu entdecken ließ auch die Forscher u.a. bei Fraunhofer nicht ruhen. Und genau Teil dieses Suchprozesses innerhalb der letzten Monate und Jahre gewesen zu sein, das war für mich mehr als spannend & nervenaufreibend - im positiven wie auch stressigen Sinne. Neue Musik finden oder in neuem Kontext zu hören, das ist mein neues Hobby, für musikalische Reisen um Genre-Mauern und Vorbehalte aufzuweichen - demonstriert mit beispielhaften Playlists im "Musik Blok".

Der "Musik Blok" startet heute aus Anlass meines Jubiläums mit einem Alptraumthema für alle Musik-Macher, -Hörer &-Vermarkter als Ausgangs-Song:

"The Doors / When the music`s over" - das wird niemals passieren, wenn auch die Modelle für Geschäfte, die Sternchen & Styles alle im Fluß hin zu unbekannten Ufern sind, die Musik geht nur aus wenn der letzte das Licht ausmacht, da bin ich mir absolut sicher, denn "...music is your only friend until the end."

Den Dreh in der Playlist hin zu "The Verve / All in Mind" hätte ich "per Hand" nicht hinbekommen, und textlich passt es auch prima: keep "all in mind" - alle Optionen müssen auf den Tisch um das Tal des Jammerns zu verlassen, neue Alianzen müssen geschmiedet werden wie "You´ve got the money I`ve got the time" - jeder wirft seine Beiträge in die Waagschale.

Danish Dynamite "D.A.D. / Sleeping my day away" macht es klar: man kann am Tag schlafen wenn man in der Nacht losgeht, wäre schon schlimm wenn alle die Nacht nach dem verschlafenen Tag auch noch verschlafen. (Anmerkung: das hier ist übrigens eine Liveaufnahme aus Osaka, da haben die Jungs öfter als in Deutschland gespielt)

"Deep Purple / You fool no one" von der meiner Meinung nach viel zu wenig beachteten "Burn"-LP kann zum Thema beitragen"When you tell me lies I can see by the look in your eyes", also bei allem was man vorhat: keine Taschen vollhauen. (Anmerkung: dass ich die Strophe wo Bassis Glenn Hughes singt verwendet habe, ist Absicht)

"...and I think my spaceship knows which way to goes..." - einfach "David Bowie / Space Oddity" folgen, dem musikalischen Instinkt nach.

"Birds / 5th dimension" - wenn man noch klar im Kopf ist, dann findet man auch heraus, das man sich nur öffnen muss: "I found my senses still working...I open my heart to the whole universe and I found it was lovin´"

"Bob Dylan / Just like a woman" - einfach ein toller Song über DAS Thema in der Popmusik: die ganz besondere Beziehung. "... just like a woman, but she breaks just like a little girl"

"Black / Feel like Change" Ganz klar: die Veränderungen haben alle auf den vergangegen Popkomm-Events gespürt. Aber Musik wird immer mehr zum treibenden, emotionalen und identitätstiftenden Faktor. Deshalb wird es sich letztendlich vor allem für die Ausübenden rentieren, da bin ich mir sicher. "... maybe a hundred songs won´t make it right..." - aber die Musik als ganzes, als Therapie :-). (Anmerkung: Wie der Titel überhaupt auf meine Platte kommt ist mir übrigens schleierhaft, eventuell mit der "Best-of" des Künstlers, wobei ich mit "It´s a wonderful world" zwar mega-traurige Erinnerungen verknüpft habe, aber mir das "Everything coming up roses" damals extrem gut gefallen hat, und ich habe keine Ahnung warum!)

Ende der ersten Playlist, erzeugt aus meinem Archiv* - automatisch und rein technologisch erzeugt an Hand von musikalischer Ähnlichkeit. Wer es selber probieren will -> www.mufin.com - und demnächst mehr Archiv-Reisen inklusive Zwischenstopps, mehr zur Musik als Sprache und natürlich mit der einen oder anderen Anekdote von den vergangenen (Popkomm-)Events ....

* Archiv = ca. 25% meiner tausenden legal erworbenen CDs, ohne die noch nicht digitalisierten mehreren hundert LPs und inklusive aller legaler Downloads (Anmerkung: ich habe noch nie eine Tauschbörse von innen gesehen)

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Die Pop Conference 2007 - Wag the long tail

Donnerstag, 13. September 2007

Ja und wie sollte es anders kommen. Hier haben ich nun den 2ten Teil, der Deutschland-Tour vom MAGIX-Vorstand Jürgen Jaron.

Diesmal steht hinter dem Rednerpult der c/o Pop Conference mit dem Thema "Wag the long tail - Medienkonzepte für Heute und Morgen" in Köln.

Zur Konferenz:Die gravierenden Veränderungen im Mediensektor gehen mit unverminderter Geschwindigkeit weiter. Musik und andere Multimediaangebote können über neue vernetzte Distributionswege selbst kleine und kleinste Nutzergruppen erreichen und damit gewinnbringend neue Märkte erschließen. Dieser hoch individualisierte, nur dem ganz eigenen Geschmack verpflichtete Nachfrage braucht aber neue Navigatoren in der Angebotsflut digitaler Programmbouquets und dem World Wide Web. Innovative Technologien und Servicekonzepte sind auf dem Weg, das Spannungsfeld von Individualisierung, Digitalisierung und Globalisierung neu zu vermessen. Die c/o pop Gastkonferenz "Wag the Long Tail " zeigt die neuen Wege "Raus aus der Nische, rein in die Nische"! (Quelle: www.c-o-pop.de )

Die Aufnahmen kommen diesmal von 1live. Ich hab das ganze mal in einem kleinem Video zusammengefasst. Seht selbst !