StudiVZ - Is watching Big Brother

Montag, 28. Januar 2008

StudiVZ wird wohl bist zum Untergang nicht aufhören Facebook zu immitieren. So sehe ich zumindest die am Wochenende veröffentlichte Strategie der deutschen Studenten-Community. 

Durch Probleme mit den Usern und dem Umsatz,  hatte die Blogospähre und Experten (Was sich nicht unbedingt ausschließt) dazu bewegt , StudiVZ keine besonders hohen Chancen auf eine erfolgreiche, Holzbrink geführte, Zukuft  zu geben.Vor allem der ständig alles besser könnende große Bruder aus den USA , Facebook, macht den Jungs aus Berlin ordentlich Druck.

Am Wochende, hat StudiVZ Gründer Rieke, einige zukünftige Strategie-Punkte in einem Interview mit der FAZ veröffntlicht. 

Fokussierung auf die deutsche Plattform, Neue Plattform für Nicht-Studenten, enge Vernetzung der Plattformen, API für offene Entwickler, Vorrtaussichtliche Teilnahme an der Open-Scoial Innitiative, Verbesserung bestehender Funktionen, Zeil für Ende 2008 sind 14 Mio. Mitgleider , Der Verkauf an Facebook ist nicht geplant

Was ist zu erkennen? StudiVZ benimmt sich wie der kleine Bruder, der seinem größeren Bruder in allem nacheifert, es aber niemals besser kann und deshalb immer verbissener wird. Alles was verändert wird hat eine Angleichung an Facebook als Ziel. Diese Strategie ist meiner Meinung nach fatal. StudiVZ liegt schon seit geraumer Zeit technologisch auf einem weit tieferen Level als Facebook. Nochdazu fehlt das Geld um geplante Punkte sehr schnell umzusetzten. Da Facebook nicht stehen bleibt, wird der Technologische Rücksprung beibehalten und es ist nichts gewonnen.

Wenn es nach mir gehen würde, hätte man die Chance nutzen sollen aus der Defensive in die Offensive zu wechseln und sich nicht von Facebook diktieren zu lassen. Wie hätten die Medien reagiert, wenn StudiVZ einen komplett anderen Weg eingeschlagen hätte und Funktionalitäten angedacht hätte, die einen echten USP bieten bzw. ihre Zukunft anderes definiert hätten ? Stattdessen ein zweites Facebook für Deutschland zu entwickeln ist meies Erachtens nach hoffnungslos und tötet jegliches Innovationspotenzial innherhalb der Gesellschaft.

Desweiteren lernen Sie ihren Usern auf eine Art den Umgang  von Facebook. Eine der größten Einstiegshürden, die Berliner Mauer des Userwechsels, die Überzahl und daraus reslutierende Unübersichtlichkeitl an Funktionen bei Facebook etc. wird einfach zu nichte gemacht. 





Das StudiVZ eine Plattform bringen wird , die jeden Internetuser anspechen soll, war nur logisch. Wie oft wurde gesagt, dass StudiVZ einen großen strategische Nachteil gegenüber Facebook hat - Den Namen. Wachstumspotenzial sei bei StudiVZ bregrenzt, denn alleine der Name grenz bestimmte Userschafften aus. Das konnte man natürlich nicht  auf sich sitzenlassen und versucht nun  die 2 großen Communities studiVZ und SchuelerVZ auf eine Ebene zu bringen. Ob das alles was helfen wird , werde wir nach der Umsetzung sehen !

Ich persönlich kann mir vorstellen, dass StudiVZ nur noch an der neuen Plattform arbeitet, dann versucht sämtliche User aus StudiVZ und SchuelerVZ dort einzuschreiben (ganz einfach über Single-LogIns) und dann früher oder später StudiVZ und SchuelerVZ sterben lässt.

Vielleicht sind aber auch alle Spekulationen sinnfrei und Facenbook kauft StudiVZ auf bevor auch nur irgendwas passiert ;-) Ich lasse überraschen und mir nicht den Spass nehmen, den Namen der neuen Plattform herauszufinden. :-) Irgendwas mit VZ wirds ja wohl werden....habt ihr Vorschläge ?


Update: Hier gibts weiteres zu diesem Thema
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Bloggen ist anders

Freitag, 25. Januar 2008

Hier und da wird seit kurzem über das Verhalten mancher Blogger hergezogen. Blogger überschätzen sich selbst , Blogger bloggen mit Scheuklappen, Blogger schweigen zu wichtigen Themen (Börsencrash).

Ich kann diese Diskussion bzw. den Deiskussionsansatz nicht verstehen. Da regt sich itha darüber auf, dass keiner der wie die großen deutschen Blogger über  die letzten Geschehnisse an der Börsen berichteten. Die Diskrepanz zwischen Anspruch und Qualität sei zu hoch.

Ich dachte beim Bloggen geht es darum alternativen Journalismus zu erschaffen, Themen differenziert zu beleuchten. Alternativer Journalismus heißt, sich mit anderen Themen auseinandezusetzten und vor allem anders auseinanderzusetzten, als das die Main-Stream-Medien tun. Die Themen-Auswahl ist dabei vollkommen selbstbestimmt und wenn die Blogosphäre keine Lust hatte über den DAX-Absturz zu berichten, dann ist das halt so. Ich glaube auch nicht, dass irgendein Blogger in Deutschland zu diesem Thema hätte mehr beitragen können als jedes x-beliebige Online Magazin zu diese Thema abliefert. Denn ich persönlich kennen keinen bloggenden Bankenchef. 

Blogger haben keine direkten Verpflichtungen jemanden gegenüber. Sie sind nicht öffentlich rechtlich ( Ich bezweifele, dass es Menschen gibt, die sich nur durch Blogs informieren) und berichten natürlich nur ihre eigenen Interessen, Meinungen und Erfahrungen, genauso wie dies alle privaten Medien tun.

Wäre es nicht sinnvoller sich darüber aufzuregen, dass Private-Medien mit ihrem "Qualitätsjournalimus" nicht viel wichtigere Themen behandeln, als das DJ Tomekk aus dem Djungelcamp fliegt etc.? ( Stefan Niggemeier passend dazu )

Ich könnte jetzt genauso gut anfangen zu kritisieren, dass Robert Basic nicht über berühmte Marsmännchen bloggt....soviel dazu.

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