15 Jahre MAGIX - Unsere Unternehmensgeschichte

Dienstag, 15. September 2009



MAGIX hat seit dem heutigen Tag 15 Jahre Marktpräsenz, eine wie ich finde absolut bemerkenswerte Leistung, die mich als mittlerweile fast 5-Jährigen MAGIXianer mit Stolz erfüllt. 

Für alle diejenigen die es interessiert und die MAGIX noch nicht seit der ersten Version des MusicMakers kennen, möchte ich noch einmal dieses 15 Jahre revuepassierenlassen. 

Die Gründungsphase:

Den Grundstein für MAGIX haben Jürgen Jaron, Dieter Rein und Erhard Rein im Jahr 1993 mit der Gründung der MAGIX Technologie GmbH in München gelegt. Dabei war es ihr erklärtes Ziel, intuitive und unterhaltsame Lösungen zum Gestalten, Archivieren und Präsentieren von Fotos, Videos und Musik für jedermann zu bieten. Jürgen (unser CEO) sagt dazu:  „Unsere Vision, innovative Multimediatechnologie für den Privatanwender benutzbar zu machen, wurde damals vielleicht noch belächelt. Computer waren reine Rechengeräte und nicht dazu gedacht, den Alltag mit Musik, Videos und Fotos zu verschönern.“

Von dieser Vision getrieben entsteht unter Federführung der Entwickler Tilman Herberger und Titus Tost, die bereits seit 1989 mit ihrer digitalen Audioworkstation Samplitude erfolgreich sind, sozusagen unsere erste Software: Der MAGIX Music Maker machte dann die Samplitude-Technologie erstmals für Privatanwender - Der Knaller, jeder konnte ab diesem Moment ohne große Vorkenntnisse Musik machen. Für mich eigentlich ein Meilenstein! Und übrigens: Die Programmversion des MM, aus dem Jahr 1994, passte auf eine einzige Diskette 

MAGIX ist damit quasi ein Ost-West-Joint Venture der Marketing- und Vertriebsexperten Jürgen Jaron, der Brüder Dieter und Erhard Rein aus Nordrhein-Westfalen mit den Entwicklern Tilman Herberger und Titus Tost aus Sachsen - Das schöne daran: Bis heute arbeitet dieses Fünfer-Gründungsteam zusammen.

Internationalisierung:

Die zunehmende Fokussierung des Unternehmens auf die Herstellung und den Vertrieb von Entertainment-Produkten im Multimediabereich kommt im Jahr 1995 in der Umfirmierung der MAGIX Technologie GmbH zur MAGIX Entertainment Products GmbH zum Ausdruck. Mit den auf dem heimischen Markt erfolgreichen Audioprodukten werden in den Folgejahren neue Absatzmärkte erschlossen. Im Jahr 1997 wird damit begonnen, den Vertrieb sowohl in wichtigen europäischen Staaten als auch in den USA durch vor Ort ansässige Tochtergesellschaften aufzubauen. 

Innovationen:

Worauf wir mit besonderem Stolz zurückblicken, ist die kontinuierlichen Innovationen, die wir durch stetigen und enormen Forschungsaufwand auf den Markt bringen konnten.



Dazu nochmal ein Zitat von Jürgen: "In unserer vom permanenten Wandel geprägten Branche, ist es uns wichtig, als Innovator aufzutreten. Deshalb sind wir bereit, das Risiko einzugehen, dass sich auch eine gute Idee manchmal nicht oder nicht sofort am Markt durchsetzen lässt. Nur wer reichlich sät, kann eine gute Ernte erwarten. Weil wir das verinnerlicht haben, sind wir im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bereit, vermehrt in Forschung und Entwicklung zu investieren“.

Genau, dass kommt uns jetzt in diesen vermeidlich schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zu Gute - Um das deutlich zu machen empfehle ich diesen Artikel hier im Tagesspiegel.

Die hohe Wertschätzung für Forschung und Entwicklung bei MAGIX zeigt sich dann auch in der Gründung der MAGIX Development GmbH & Co. KG – dem Rechtsvorgänger der MAGIX Development GmbH mit Sitz in Dresden – im Jahr 1998. Die relative Eigenständigkeit dieser Konzerntochter sorgt sehr früh für hohe Kostentransparenz und klare Ergebnisorientierung unseres F&E-Bereichs  

>>>> Es geht noch weiter :-)  hier weiterlesen


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Der/Das MAGIX Blog wird 2 Jahre

Montag, 14. Juli 2008

Ja so ist es. Vor genau 2 Jahren hat mein ehemailger Kollege,Piet, den MAGIX Blog mit diesem Artikel gestartet. Ich hab übernahm die Haupt-Arbeit am MAGIX Blog vor 10 Monaten (damals war ich noch junge 21 :-) ) Diese Zeit waren für mich etwas ganz besonders. Ich habe viele durch das Bloggen gelernt und viel Spaß daran. Noch immer muss ich viel lernen. besonders meine Fähigkeiten im Bereich "Texte schreiben" will ich in den nächsten Monaten weiter ausbauen. Sind ja noch etwas dürftig, aber ich lerne immer dazu. 



Was ist so in den Jahren passiert? Der MAGIX Blog hatte seine Auf und Abs. So lag er teilweise in den Rivva Leitmedien auf Platz 68.(was schonn recht beachtlich ist) Dies lag nicht zu letzt an zwei entscheidenen Storys, die ich damals mehr oder weniger investigativ aufdecken konnte. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die MeinVZ-Namensgebung oder die Dr.Stay-Dry-Geschichte !?! 

Leider konnte ich in letzter Zeit durch die vielen anderen Tätigkeiten, die ich bei MAGIX übernehme, nicht mehr so regelmäßig bloggen (auch wegen Twitter :-)). Ich will das ändern versprochen, auch meine mehr oder weniger fleißigen Mit-Authoren (Steffen, das Audio-Department, Sven und Falk)  wollen das ;-)

Immerhin hat das MAGIX Blog mittlerweile durchschnittlich 85 Feedsubscriber (max. 92) bei einer Durchschnittlichen Unique-Visitor Zahl von 350 (MAX 1500) pro Tag. Ich weiß das ist noch nicht viel, aber ich werde mein bestes geben, diese Zahl weiter zu steigern. Aber was sind schon zahlen, im Vergleich mit den vieln netten Web-Bekanntschaften die man durch die tägliche Arbeit machen durfte und wird.

 

Ich hoffe ihr alle bleibt dem MAGIX Blog treu und werdet weiterhin fleißig kommentieren und mitdiskutieren. Ich weiß der MAGIX Blog ist ein mehr oder weniger unüberlicher Corporate Blog, ich hoffe aber er hat gerade deshalb seinen eigenen Charme. 

Übrigens:Außerhalb des Blogs findet man mich hier.  Auf weitere viele Jahre. Danke nochmal!

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Jeder hat mal angefangen: 10 - mein Popkomm Jubiläum

Mittwoch, 26. September 2007

Hallo,

nachdem neben dem Fußball nun auch das Videothema hier im Blog auftauchte, möchte ich gern als Magix-Audioverantwortlicher auch Musik hier zum Thema machen. Eigentlich wollte ich als Kind Trompete lernen, doch da Vater tagsüber nach Nachtschichten schlief, wurde ich von meiner Mutter sanft zur klassischen Gitarre konvertiert. Im Nachhinein sicher ein Glückumstand, denn klingendes Blech ist wesentlich ungeeigneter um Sympathien beim anderen Geschlecht zu erspielen. Nach Konservatorium, Musikstudium und jahrelanger Live-Mugge hatte ich die Seite gewechselt um in Plattenfirmen, im Fachhandel, bei Musikproduktionen und im Werbemusikrecht mein KnowHow zu vermarkten, was mich schließlich 2000 als "Sholly" zu Magix führte.

Letzte Woche hatte ich Jubiläum: meine 10. Popkomm - vielen Dank! Selbstverständlich denkt man da zurück, viele Teilnehmer sicher auch wehmutsvoll an die großen Auftritte von Major Labels und Startups Ende der 90er in Köln-Deutz. Oder an so tolle Aktionen wie "Wir stellen mal einen Mülleimer auf den Stand und schreiben drauf: Für Demos." ... und der Eimer war voll. Oder der "Aufschlag" von HiFind: ein Stand größer als zwei Majorlabel-Auftritte zusammen genommen und cooler als MTV+Viva im Quadrat mit atemberaubenden Hostessen obendrein.

>>> mehr  ///
>>> Musik Blok   

Deren Geschäftszweck kennt man heute von Pandora: dutzende (oder hunderte) Musikexperten beurteilen und bewerten Musik in einem umfangreichen System und an Hand dieser Matrix werden mir als Nutzer Empfehlungen gegeben, damit ich neue Musik entdecken kann. Ich ließ mich damals von allem Schnickschnack nicht blenden und interssierte mich trotzdem sehr dafür, aber meine Hauptfrage blieb leider unbeantwortet: "Wann denkt ihr, das ihr den ganzen heute erhältlichen Katalog im System habt und inklusive der Neuvorstellungen mir Empfehlungen von neuer oder alter Musik geben könnt?" Der offene ökonomische Aspekt, wie teuer es sein muss all diese kenntnisreichen Musikfreaks zu bezahlen hielt später auch die VCs ab - bis Pandora kam, aber mit den gleichen Problemen, bei größerer Titelanzahl und gewohnt zielsicherer Qualität innerhalb dieses Universums.

Doch das Grundbedürfnis unbekannte oder neue Songs & Künstler automatisch auf Basis der Musik innerhalb eines Kataloges von Millionen von Titeln zu entdecken ließ auch die Forscher u.a. bei Fraunhofer nicht ruhen. Und genau Teil dieses Suchprozesses innerhalb der letzten Monate und Jahre gewesen zu sein, das war für mich mehr als spannend & nervenaufreibend - im positiven wie auch stressigen Sinne. Neue Musik finden oder in neuem Kontext zu hören, das ist mein neues Hobby, für musikalische Reisen um Genre-Mauern und Vorbehalte aufzuweichen - demonstriert mit beispielhaften Playlists im "Musik Blok".

Der "Musik Blok" startet heute aus Anlass meines Jubiläums mit einem Alptraumthema für alle Musik-Macher, -Hörer &-Vermarkter als Ausgangs-Song:

"The Doors / When the music`s over" - das wird niemals passieren, wenn auch die Modelle für Geschäfte, die Sternchen & Styles alle im Fluß hin zu unbekannten Ufern sind, die Musik geht nur aus wenn der letzte das Licht ausmacht, da bin ich mir absolut sicher, denn "...music is your only friend until the end."

Den Dreh in der Playlist hin zu "The Verve / All in Mind" hätte ich "per Hand" nicht hinbekommen, und textlich passt es auch prima: keep "all in mind" - alle Optionen müssen auf den Tisch um das Tal des Jammerns zu verlassen, neue Alianzen müssen geschmiedet werden wie "You´ve got the money I`ve got the time" - jeder wirft seine Beiträge in die Waagschale.

Danish Dynamite "D.A.D. / Sleeping my day away" macht es klar: man kann am Tag schlafen wenn man in der Nacht losgeht, wäre schon schlimm wenn alle die Nacht nach dem verschlafenen Tag auch noch verschlafen. (Anmerkung: das hier ist übrigens eine Liveaufnahme aus Osaka, da haben die Jungs öfter als in Deutschland gespielt)

"Deep Purple / You fool no one" von der meiner Meinung nach viel zu wenig beachteten "Burn"-LP kann zum Thema beitragen"When you tell me lies I can see by the look in your eyes", also bei allem was man vorhat: keine Taschen vollhauen. (Anmerkung: dass ich die Strophe wo Bassis Glenn Hughes singt verwendet habe, ist Absicht)

"...and I think my spaceship knows which way to goes..." - einfach "David Bowie / Space Oddity" folgen, dem musikalischen Instinkt nach.

"Birds / 5th dimension" - wenn man noch klar im Kopf ist, dann findet man auch heraus, das man sich nur öffnen muss: "I found my senses still working...I open my heart to the whole universe and I found it was lovin´"

"Bob Dylan / Just like a woman" - einfach ein toller Song über DAS Thema in der Popmusik: die ganz besondere Beziehung. "... just like a woman, but she breaks just like a little girl"

"Black / Feel like Change" Ganz klar: die Veränderungen haben alle auf den vergangegen Popkomm-Events gespürt. Aber Musik wird immer mehr zum treibenden, emotionalen und identitätstiftenden Faktor. Deshalb wird es sich letztendlich vor allem für die Ausübenden rentieren, da bin ich mir sicher. "... maybe a hundred songs won´t make it right..." - aber die Musik als ganzes, als Therapie :-). (Anmerkung: Wie der Titel überhaupt auf meine Platte kommt ist mir übrigens schleierhaft, eventuell mit der "Best-of" des Künstlers, wobei ich mit "It´s a wonderful world" zwar mega-traurige Erinnerungen verknüpft habe, aber mir das "Everything coming up roses" damals extrem gut gefallen hat, und ich habe keine Ahnung warum!)

Ende der ersten Playlist, erzeugt aus meinem Archiv* - automatisch und rein technologisch erzeugt an Hand von musikalischer Ähnlichkeit. Wer es selber probieren will -> www.mufin.com - und demnächst mehr Archiv-Reisen inklusive Zwischenstopps, mehr zur Musik als Sprache und natürlich mit der einen oder anderen Anekdote von den vergangenen (Popkomm-)Events ....

* Archiv = ca. 25% meiner tausenden legal erworbenen CDs, ohne die noch nicht digitalisierten mehreren hundert LPs und inklusive aller legaler Downloads (Anmerkung: ich habe noch nie eine Tauschbörse von innen gesehen)

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