Phonehead Music Club im Interview über sein neues Album "Lost And Found"

Mittwoch, 20. Mai 2009

Seit Jahren ist der Phonehead Music Club eine feste Größe für geschmackvollen, relaxten Gitarrenpop. Kein Wunder: haben doch einige Titel wie "King and Queen" oder "Under My Skin" echte Ohrwurmqualitäten und erfreuen sich großer Beliebtheit. 

Das gilt auch für das neue, frisch veröffentlichte Album. Zeit, dem Macher hinter dem Phonehead Music Club, Kai Reininghaus, ein paar Fragen zu stellen:



Kai, von Deinen letzten Alben kennt man ja eher ruhigere Titel, die man unwillkürlich mit einer Abendstimmung und Entspannung in Verbindung bringt. Das neue Album fetzt mit den ersten Titeln richtig los und bietet auch Synthiepop-Perlen wie "My Day". Wie kam es dazu? 

Die Songs sind dieses Mal in Phasen über einen großen Zeitraum entstanden, da herrschen natürlich auch ganz verschiedene Stimmungen, Befindlichkeiten usw. Gerade die Dinge, die um einen herum passieren, haben ja mehr oder weniger Einfluss auf die Songs, die Produktion, den Sound. Man wir von allem möglichen inspiriert, das ist ja kein luftleerer Raum. Letztendlich ist es interessant zu sehen, ob es einen Zusammenhang gibt, eine durchgehende Linie. Ich denke ja immer an ein Album - nicht nur an einzelne Songs. Da bin ich gern ein wenig out ot time. 

Magst Du etwas zum Albumtitel erzählen? 

Wie schon gesagt, der Aufnahmeprozess lief mit Unterbrechungen über drei Jahre. Da sammelt sich eine Menge Material. Songs, Fragmente, Ideen ∑ und so weiter. Manches geht dann auf der Festplatte verloren. Taucht auf einmal wieder auf. Wird wieder gefunden. Passt vielleicht prima in einen anderen Teil. Es gibt natürlich auch noch diese andere Dimension, des Sich-Verlierens und Wiederfindens. Das kennen wir ja alle mehr oder weniger.

Die meisten Stücke verbreiten unweigerlich gute Laune. Doch "Lost and Found" enthält auch einen düsteren Track, "Dead Rain".

Ich mag es nicht immer, wenn man erfährt, worum es genau in einem Song geht. Manchmal verliert er dann sein Geheimnis, seine Mystik. Und das du ihn als bedrohlich empfindest ist doch schon ein Zeichen, oder ein Hinweis. Fast jeder hat Ängste und empfindet Furcht. Das ist Teil des Lebens. Manche Dinge entwickeln natürlich eine ganz andere Dimension an Schrecken. Hier passiert das überwiegend mit musikalischen Mitteln. 



Generell fällt beim Sound Deiner Alben auf, dass diese sehr aufwändig, bis ins kleinste Detail produziert zu sein scheinen. Da Du ja MAGIX Software benutzt: Verrätst Du uns, für welche Schritte in der Produktion Du welches Programm verwendest? Vielleicht verrätst Du uns ja auch Tricks oder Funktionen, die Dir besonders geholfen haben?


Ich arbeite schon seit einigen Jahren mit Samplitude bei den Aufnahmen, und natürlich beim Mastering. Das läuft reibungslos, egal wie viele Spuren ich belegt habe. Für Soundspielereien und Vorabrecordings verwende ich aber auch gern den Musik-Maker. Gerade die Sythie-und Drum-Tools haben einiges zu bieten. Genauso die Effecteinheiten. Man muss nur ein wenig probieren. Manchmal kommen so die erstaunlichsten Sounds zu Tage. Gern auch mal im Rückwärtsgang, wenn es passt. Ich arbeite ja auch gern mit Geräuschen, Soundschnipseln usw. Aber am wichtigsten ist natürlich eine gute Grundidee, das Skelett des Songs. Man muss einfach offen sein und bleiben. Immer wieder probieren, um seinen eigenen Sound zu bekommen. 

Hast Du für den musikalischen Anfänger, der sich gerade seine erste Musiksoftware gekauft hat, einen Tipp, worauf er achten sollte, wenn er seinen ersten Song schreibt?


Ich komme ja noch aus einer Zeit, wo man nicht digital gedacht hat. Mitte der Achtziger hatte ich meine ersten Bands. Das lief über die klassische Schiene, Gitarre, Bass, Schlagzeug ... Und dann die erste analoge Vierspurmaschiene 1989... Wie auch immer. Wichtig ist der Rhythmus-Part. Drums und Bass als Herz und Seele halten alles zusammen. Ich kann mich nicht mehr an den ersten eigenen Song erinnern, aber diese Dinge passieren. Unsere Welt ist voller Töne. Musik liegt wirklich in der Luft. Und manchmal fügen sich die Teile zu etwas zusammen, was uns neu erscheint. Worte kommen meist von selbst dazu, es ist, als wenn der Song genau weiß, was zu ihm passt. 

Die Gefahr besteht natürlich, gerade am Anfang, dass man den Keim erstickt. Die ungeheuren digitalen Möglichkeiten können leicht verleiten, mit dem Pinsel zu dick aufzutragen. Das passiert aber Profis genau so wie blutigen Anfängern. Und ein Song wird von zu vielen Zutaten nicht besser. Aber das sind Erfahrungen, die man einfach macht. 

Mehr Musik und Infos zu Kai und seinem Phonehead Music Club gibt es hier:  Myspace Profil

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Interview with Patrick Peeters

Dienstag, 19. Mai 2009

The On.Software Blog from softtonic. de realeased an very interessting  interview (german)  with our new Executive Vice President (Marketing & Sales) Patrick Peeters. 

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Interview #1 beim Blogtrainer

Mittwoch, 10. September 2008

Karsten Wenzlaff, Sohn des sog. "Blogtrainer", hat gestern ein Interview mit mir auf  Blog seines Vaters veröffentlicht. Kurz und Knackig, das Thema ist logischer Weise: "Corporate Blogs"


 
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MeinVZ ist online - Und jetzt ?

Donnerstag, 28. Februar 2008

Nach langen Spakulationen um den Namen des neuen StudiVZ Netzwerkes und langer Geheimniskrämerei und Rumeierei, ist es nun online - MeinVZ. Nicht wie groß angekündigt um 8:00 sondern mit 67 Minuten Verspätung, um exakt 9:07.

Ich hab mich natürlich direkt für einen Umzug beworben um das neue Netzwerk zu begutachten und euch über die Änderungen und Neuerungen zu informieren. 



Das was ich bei Martin im Blog in den Pre-Sreenshots gesehen habe, war ja nicht mehr als eine Exakte Kopie von StudiVZ in einem anderen Farbvariante - Mehr als enttäuschend ! Wenn das, was sich in den Screenshots angedeutet wurde,erschreckende Realtität ist, muss ich mich doch ernsthaft fragen, was sich studiVZ-Jungs dabei gedacht haben. Machen unglaublich Wirbel, um dann wieder direkt ein PR-Uppercut der übersten Sorte verpasst zu bekommen. Ich hätte gedacht man hat aus seinen Fehler gelernt. 



Weshalb man von studiVZ zu meinVZ wechseln sollte, überleg ich mir jetzt schon ne Weile, kann aber keinen Grund finden. Es gibt  keinerlei Mehrwert, zumal die beiden Plattform eh miteinander vernetzt sind und ich aus beiden Nutzerschaften Freunde finden kann. Ich kann mir dennoch vorstellen, dass sich eine nicht unerhebliche Masse an Usern wechseln wird, allein um sagen zu können "Isch bin MeinVZ - StudiVZ ist nicht mehr cool !"  

Aber irgendwie verstehe ich die StudiVZ-Jungs auch. Weshalb sollte man mit einem neuem Netzwerk live gehen, was einen klaren Mehrwert bietet. Denn dann dauert es nicht lange und schon ist das StudiVZ leer. MeinVZ bietet ja allein durch den Namen kein Hindernis, für einen Studenten, zu wechseln. StudiVZ geht es allein darum, für jeden Internetuser das passende Netzwerk zu bieten - natürlich nur namentlich. So siebt man bereits vorher, für zielgerichtete Werbung, aus und deckt die komplette Bandbreite ab ( RenterVZ ist sicher in Planung). Funktionale Neuerungen werden dann für alle Vzs zugänglich gemacht und 1 Jahr vorher mit einem weiteren Ei angekündigt...ich freu mich einfach schonmal im Voraus!

Was und wie meinVZ nun wirklich sein soll erklären Michael Brehm und Dennis Benmann im Interview mit Marko Krause vom Gründerszene Blog 



Link: sevenload.com

Schade finde ich, dass nachdem Heise.de eine Meldung über MeinVZ geschrieben hat, ich beim Google Suchergebnis zu "meinVZ" nicht mehr auf Platz 1 bin...aber es gibt sicher schlimmeres ;-)   

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Interview mit Sascha Eversmeier - Samplitude PlugIn Entwickler

Donnerstag, 17. Januar 2008

Viele werden Sascha Eversmeier bereits kennen, denn in einschlägigen Kreisen, genießt er, dank seiner Free VST-Plugin-Entwicklungen auf digitalfishphones.com, ein legendären Ruf. 

Markus Dollinger führte Ende des letzten jahres ein sehr interssantes Interview, mit dem MAGIX Samplitude Plugin (Magix Analogue Modelling Suite und des Magix Variverb ) Entwickler.

Bitte hier entlang ...



(Quelle: digitalfishphones.com)
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MAGIX Podcast Maker: Exklusives Interview zum Podcast Open Air

Dienstag, 19. Juni 2007



 

Ein Klick auf den Play-Button startet den Podcast | Download als MP3 (15,4 MB)

Sponsoring verpflichtet! Im allerersten MAGIX Podcast zu Ehren des Podcast Open Air steht Produktmanager Steffen Rede und Antwort zum MAGIX Podcast Maker.

 


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