Kleines Glossar

Wer? Wie? Was? Hier gibt's das kleine 1x1 der Blog-Begriffe!

Ist unser Glossar unvollständig? Wenn Sie noch eine Erklärung vermissen, freuen wir uns auf Ihre Benachrichtigung.


Blog (oder auch Weblog):

Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Begriffen "web" und "log" (Logbuch). Er beschreibt eine einfach gestaltete Website, die periodisch neue Artikel (sogenannte "Posts") enthält, wobei der jeweils neueste Artikel an oberster Stelle auf der Seite zu finden ist. Ältere Einträge folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

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Feed (oder auch Newsfeed):

Technisch gesehen ist ein Feed ein Transportmechanismus, um ausgewählte Informationen von einer Website in vereinfachter Form zu transportieren. Praktisch gesehen bleiben Sie über einen abonnierten Feed automatisch immer auf dem neuesten Stand über die Artikel im MAGIX Blog. So verpassen Sie zum Beispiel nie einen neuen Artikel in Ihrer Lieblingskategorie. Mehr Infos rund um das Abonnieren und Verwenden von Feeds gibt's hier.

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Feedreader (oder auch Aggregator):

Ein Feedreader ist sozusagen das Sammelbecken für Ihre abonnierten Feeds. Es gibt diverse Formen und Anbieter von Feedreadern.
Mal als Software für den PC, mal als (meist kostenfreier) Online Service, den Sie von überall abrufen können. Zum Teil verfügen auch Internetbrowser bereits über eingebaute Feedreader. So können Sie in Windeseile die neuesten Inhalte Ihrer Lieblings-Internetseiten auf einen Blick sehen, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Natürlich können sämtliche Feeds auch jederzeit problemlos wieder abbestellt werden.

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RSS:

Abkürzung für „Really Simple Syndication“, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“. Hierunter versteht man eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Website – oder Teiler davon – zu abonnieren.

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ATOM:

ATOM ist –als Weiterentwicklung von RSS– ein weiterer Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen über das Internet.

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Druckvolle - Gitarren - wie geht das ?

Dienstag, 30. Oktober 2007

In meiner Funktion als Teamleader des Magix Audio Content Departments und Leiter des Magix Tonstudios treffe ich täglich auf viele Musiker.Einige davon sind seit vielen Jahren Profis, andere dagegen fangen gerade erst an sich mit der Materie Musikproduktion zu befassen. Als neuer Author des MAGIX Blogs möchten mein Team und ich, euch gerne ein paar Tipps und Tricks geben,wie wir die ein oder andere Aufgabenstellung im Studio bewerkstelligen oder Euch ein paar Hilfestellungen geben, wie die „alten Hasen“ arbeiten. Unter dem Autorennamen „Audiodepartment“ findet Ihr also in Zukunft immer interessante Artikel zum Thema Studio und Musikproduktion.





(Daniel - Dag - Michael  - Benjamin  - Bernard)

In der letzten Zeit werde ich immer wieder gefragt, wie man druckvolleund harte Gitarrentracks aufnimmt - und welche Geräte man dafür benötigt.

Ganz häufig bekomme ich dann zu hören:"Ich habe dieses oder jenes Equipment und damit funktioniert es nicht - was soll ich mir kaufen"

Natürlich ist es toll die Gitarre - z.B. ESP (Rammstein, Soulfly, System of a Dawn oder Metallica benutzen die, um nur einige zu nennen), über einen fetten Marshall Amp abzunehmen. Aber ohne das nötige Know How klingt die Aufnahme hinterher kein bisschen fetter, als wenn man eine Aldi Gitarre und einen Aldi Amp benutzt hätte.

Über den Aufnahme Raum, die passenden Mikrofone, die analoge Konsole und die Studer 2 Zoll Maschine fange ich lieber gar nicht erst an zu sprechen. Ein paar Tipps und Tricks und die richtige Technik beim Bearbeiten bringen einen oft viel weit als ein sündhaft teurer Gerätepark.

Sehr häufig habe ich beispielsweise erlebt, dass unerfahrene- oder Hobby Musiker glaube je mehr Verzerrung sie reindrehen, desto fetter wird die Gitarrenspur im Mix. Das ist leider falsch, denn anstatt fetter wird der Track nur verwaschener, matschiger und undurchsichtiger. Der Druck und die Transparenz gehen verloren.

Hier gilt wirklich - weniger ist mehr.

Der Druck und die Härte kommen tatsächlich nicht über eine exzessive Verzerrung oder übe auf wundersame Art modifizierte Amps zustande. Viel wichtiger ist ein sauberes Einspielen oder eine genaue Nachbearbeitung der Elemente Drums, Bass und Gitarre.Auf den Punkt gespielt muss es sein, damit der Druck entsteht.

Wer nicht so perfekt und timinggenau einspielen kann, der muss eben hinterher in der Nachbearbeitung ran, die Gitarren sauber zerschneiden und neu auf die Drums anlegen. Je genauer und sorgfältiger man das macht, desto besser klingt am Ende auch die Gitarrenspur.

Damit die Gitarren dann auch noch richtig breit und nach "Wall of Sound" klingen ist es wichtig, sie zu doppeln. Dazu muss man die gesamte Gitarrenspur ein zweites Mal einspielen. (Achtung: die Spur einfach zu kopieren funktioniert leider nicht)

Mit dem richtigen LR Panning der beiden Spuren und ein wenig Übung bekommt man dann auch mit einfachem Equipment erstaunliche Resultate hin.

Und wer dann doch mal ein paar Euro investieren möchte, dem empfehle ich den Guitar Rig von Native Instruments. Damit bekommt man sehr schnell tolle Ergebnisse und das Plug In lässt sich ganz einfach in alle gängigen Sequencerprogramme wie Samplitude, MusicStudio, Music Maker, Cubase, Logic und anderen Hosts einbinden.

Hier noch ein paar Tipps:

 



  • - härtere Plektren sorgen für einen aggressiveren Anschlag

  • - kleine bis mittlere Verzerrgrade sorgen für bessere Transparenz,

  • - Präzision im Spiel und eine sorgfältige Nachbearbeitung sorgen für den Druck

  • - gedoppelte Aufnahmen sorgen für die Breite im Mix.


Probiert`s doch einfach mal aus bevor Ihr viel Geld für teures Equipment ausgebt. Und wenn Ihr dann mit Euren Möglichkeiten fette Gitarrenspuren gemacht habt, dann leistet Euch auch mal was schönes - zum Beispiel eine neue Gitarre

Viel Erfolg wünscht Michael Rubner ;-)

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