Die o2 SMS-Flatrate - Business Modell für Twitter
o2 bietet seinen Kunden seit heute eine SMS Flatrate für 5€ im Monat zum testen an. Natürlich sind in der Flatrate nur SMS in das o2 Netz enthalten, aber ich denke doch ein recht gutes Angebot, je nach dem an welches Netz man hauptsächlich SMS schreibt.

![]()
Jetzt stelle ich mir die Frage, ist dieses Angebot einer SMS Flat nicht auch der erste Schritt in Richtung Business-Modell für Twitter. Wenn Twitter es schafft Verträge mit allen gängigen Netzten zu schließen könnte Twitter eine Art online SMS Zentrale werden (ich gehe jetzt von Twitter als ein weitbereitetes Massenmedium aus)
Das hat Vorteile für den User und Twitter. Gehen wir mal davon aus, dass jeder user seine Handynummer bei Twitter einträgt, könnten seine Follower per SMS direct Message Kontakt aufnehmen, sofern sie eine bestimmte Montagsbeitrag (andere Modelle sind denkbar) an Twitter zahlen. Das hat für Twitter den Vorteil, endlich ein smartes Businessmodell anzubieten (die monatliche Fee enthält natürlich eine Gewinn-Marge), was über die übliche Werbevermarktung hinausgeht und zum anderen einen enormen viralen Usergenerator. Denn wenn jemand eine SMS Flat über Twitter nutzt, möchter er natürlich auch seine engste Freunde "direct massegen" (SMS Senden). Er wird also dafür sorgen, dass sich seine Freunde schnellsten bei Twitter registrieren. Der User kann nun auch seine directen messages mobil empfangen. Hier entsteht dann endlich die wichtige Schnittstelle einer virtuellen Kommunikation mit der RL-Kommunikation.
Will man normale Tweets mobil empfangen braucht man weiterhin eine Internetverbindung mit dem Handy, diesen Daten-Verkehr über SMS zu regeln wäre glaube ich zu mühseelig. Wer jetzt sagt, warum wickelt man denn nicht den ganzen Prozesse über Mobile Internet ab, dem sage ich: 1. weil SMS in naher Zukunft nicht austerben wird 2. Handys mit UMTS noch keine 100%ige Verbreitung haben und 3. weil das Know-How ein Twitter-Client auf sein Handy zu installieren, um die direct Message Empfang akustisch bemerkbar zu machen, noch nicht verbreitet ist.




