Woran man erkennt, dass man in Berlin Neukölln wohnt

Freitag, 23. Oktober 2009

Wie soviele Menschen dadraußen, habe ich einen dieser kleinen schicken Aufkleber auf meinem Briefkasten, der besagt, dass ich doch bitte keine Werbung bekommen möchte. Dieser Aufkleber ist, soweit ich das weiß, ziemlich weitverbreitet und wird dennoch sehr gerne von den Werbetreibenden missachtet ( Btw: Wenn wir könnten hätten wir diesen Aufkleber auf unserer Stirn, ist es nicht so !?! - Gruß an die Klassische Werbung)

Worauf ich hinaus möchte ist, dass es Unterschiede gibt, wie man mit Menschen umgeht, denen man ungewollt Werbung unterjubelt, obwohl jene ausdrücklich gesagt haben, dass man dies eben nicht wolle. 

Es gibt zwei Wege, die ich bis jetzt kennen gelernt habe: 1. Man ignoriert dies einfach, oder 2. man ist einfach ehrlich. Ehrlich sind die Menschen in Neukölln, da sieht eine Stadard-Einwurfwerbung, wie ich sie gestern im Briefkasten hatte schonmal so aus (Bitte aufs Blid klicken!)

 

Hach! Ich liebe Neukölln!

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Berliner Szenetypen-Bashing - Retro-Cool in Mitte

Dienstag, 1. September 2009



Berlin-Mitte und Prenzlauerberg ist für mich, als Neuköllner der Marke "Made in Berlin", nicht mehr als ein Touri-Zentrum und teure Absteige für Hinzugezogenene Schwaben , die alles können außer zu hause bleiben. Der Stereotyp Berlin-Mitte-Bewohner ist mittlerweile deutschlandweit bekannt und ist zur Karikatur verkommen. 

Genau deswegen macht es auch so unglaublich Spaß sich darüber ein wenig zu amüsieren bzw. dem ganzen ein musikalisches Denkmal zu setzen. 

Wo sich Duo "The Durags" mit dem Titel "Yeah Yeah" sich noch auf Berlin-Mitte und Prenzelberger ("Pregnancy Hill") Klischees im Speziellen bezieht,



geht es bei den "Elektrohoden" und "Hey Hey schöner Szenetyp" um den hinzugezogenen Szenetypen an sich. Viel Spass :-)

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Gute Neuigkeiten: Tempelhof ab Mai 2010 für alle!

Montag, 31. August 2009

Ich als Ur-Berliner und MAGIX als nun schon 10 jahre in Berlin ansässiges Unternehmen, sind an der Entwicklung rund um den alten zentralen Flughafen Berlin Tempelhof natürlich interessiert.

Schön, dass man heute erfahren durfte, dass der Flughafen Tempelhof ab Mai 2010 für alle freizugänglich und als "Park" (das Areal ist wohlbemerkt größer als der Tiergarten) nutzbar sein wird. Es wird weder Einlasskontrollen noch Eintrittsgeld geben.

„Ab Mai beginnt die Eroberung des Tempelhofer Felds für alle", sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) heute. 



Größere Kartenansicht
Und das beste dabei ist, dass das riesige Grundstück bis 2017 für insgesamt 60 Mio. Euro, Stück für Stück in eine riesige wirkliche Parklandschaft umgebaut wird.

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Spreeufer für alle - Der Senat im Interview

Dienstag, 4. August 2009



Auf bln.fm gibt es seit heute ein sehr interessantes Interview mit der Pressesprecherin der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Manuela Damianakis. Das Thema ist die Schließung der allseitsbeliebten bar25 Ende August, die Initiative Megaspree (Hier gibt es ein Video dazu) und der Bürgerentscheid "Spreeufer für alle!" - das Interview liegt schriftlich und als Audiofile vor!



(Photo by Andreas Praefcke)

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The Papergirl - Creative Giveaways

Dienstag, 5. Mai 2009

This is propable one of this coolest ideas ever. It is a bit like social media and creative commons in reality and shows once again the Berlin's flow of creative energy. The Papergirl collects artwork of unknow artists and rolls it into numerous art-packages which she and her helpers give away like american paperboys (by bike) - Let the show begin...



Papergirl #3 from Papergirl on Vimeo.

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Leben in Bildern

Montag, 2. März 2009



Beeindruckende Bilder aus 15 Jahren bewegender Geschichte – noch bis zum 24. Mai können im ehemaligen kaiserlichen Postfuhramt in Berlin Aufnahmen der großen sowie der ganz persönlichen Welt aus Sicht einer der größten Fotografinnen unserer Zeit bewundert werden. „Annie Leibovitz – A Photographer’s Life 1990-2005“ ist eine gelungene Mischung aus Familienalbum, Werkschau und persönlichem Tagebuch. Nahtlos reihen sich großflächige Landschaftsaufnahmen neben privaten Schnappschüssen sowie Portraits der Großen aus Politik und Unterhaltung. Ein sehenswerter Dokumentarfilm, der auf der Ausstellung gezeigt wird, beleuchtet Leben und Schaffen der US-Künstlerin, die mit ihrer Vielzahl von Covertiteln für das „Rolling Stone Magazine“ und „Vanity Fair“ zu den stilprägendsten Fotografen unserer Zeit gehört.

Das Internationale Forum For Visual Dialogues präsentiert „Annie Leibovitz – A Photographer’s Life, 1990 – 2005“, vom 21. Februar bis 24. Mai 2009. Täglich 11 bis 20 Uhr. Adresse: Oranienburger Straße / Tucholsky Straße.

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MAGIX Winter Wonder Land

Donnerstag, 19. Februar 2009

Das Hauptquartier von MAGIX liegt bekanntermaßen im Herzen Berlins. Bisher war die deutschen Hauptstadt im neuen Jahr fest im eisigen Griff des Winters: Frostige Temperaturen, schneidender Wind und urbanes Schneegestöber gehören zum Alltag der letzten Wochen. Hier nun einige Impressionen aus dem Stadtzentrum, ein MAGIX Winter Wonder Land.

Alle Bilder wurden in Berlins Friedrichstraße aufgenommen – in der Nähe des Checkpoint Charlie, wo die Büros von MAGIX und seine Multimedia Galerie liegen. Nachbearbeitet wurden die Photos mit dem Xtreme Photo & Graphic Designer 2 (ebenfalls empfehlenswert ist der Workshop „Schneefotografie“ zum Thema). Die Bilderrahmen sind Templates aus dem gleichen Programmpaket. 


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Sylvester Erlebnisse

Montag, 5. Januar 2009

Aufgrund der gut platzierten Brückentage :-) ist hier bei MAGIX erst heute so richtig die Arbeit losgegangen. Voll erholt und geblendet von der herrlichen Winter-Sonne in Berlin starten wir ins Arbeits-Jahr 2009

So wird auch der MAGIX Blog wieder mit frischem Content gefüttert - ENDLICH! Möchte man sagen, denn 2 Wochen ohne Bloggen kommt gefühlsmäßig einem Nikotin-Enzug gleich :-)

Eine allgemeine Frage zum Start ins Blog-Jahr 2009 habe ich aber noch. Ist das das Alter, oder was das Sylvester 2008 allgemein etwas ruhiger, gesitteter als sonst? Was sind eure Eindrücke und Erlebnisse? Meine sind mit diesem Video zu 90% identisch (War 2 Dächer weiter links)




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Schwarz zu bunt

Freitag, 24. Oktober 2008

Während Peter Fox in seinem Song "Schwarz zu blau" auf dem allerseitsbeliebten Soll-Debüt Album "Stadtaffen" über Berlin bei Nacht, nicht sonderlich postiv singt. Möchte ich nun den Gegenbeweis antreten. Berlin kann auch bei Nacht sehr schön sein. Seht selbst.



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Da ist was faul auf der Oberbaumbrücke

Montag, 28. Juli 2008

Gestern am Sonntag, war es wieder soweit. Die sogenannte und legendäre „Wasserschlacht 2008“ wurde um Punkt 12 Uhr eröffnet. Nunja die Betitelung Wasserschlecht trifft es vielleicht nicht unbedingt. Gemüse-Krieg (sogar BILD Online berichtete), Essensschlacht, oder schlicht „Ein großer Spaß“ passt viel besser. Auf der Oberbaumbrücke treffen sich schon seit 1998 Verfechter aus Friedrichshain und Kreuzberg um den jeweiligen Bezirk symbolisch im Kampf zu übernehmen. 

Das Ziel: Friedrichshain und Kreuzberg sehen dabei den jeweils anderen Stadtteil als abtrünnig an und bezichtigen sich gegenseitig, von dem anderen Bezirk völkerrechtswidrig abgespalten oder okkupiert worden zu sein. Friedrichshain bezeichnet Kreuzberg dabei als “Unterfriedrichshain”, Kreuzberg nennt Friedrichshain “Ostkreuzberg”. Erklärtes Ziel ist es daher immer, die Einheit der beiden Stadtteile – selbstverständlich unter eigener Führung – wiederherzustellen. Zusätzliche Ziele können willkürlich, teilweise auch spontan ergänzt werden. So fordert die Friedrichshainer Seite zusätzlich zum Beispiel die Unabhängigkeit von Berlin und der Bundesrepublik Deutschland sowie den Austritt Groß-Friedrichshains aus der NATO. 

Der Ablauf: Die Teilnehmer der Wasserschlacht versuchen mittels Beschusses mit teilweise faulem Obst und Gemüse die Bewohner des jeweils gegenüberliegenden Bezirks zurückzudrängen und diesen somit zu ‘erobern’. Die Waffen der grundsätzlich friedlich verlaufenden Veranstaltung bestehen u. a. auch aus Eierkatapulten, selbstgebastelten Wasserwerfern, Mehlbomben oder Schaumstoffschlagstöcken. Erlaubt ist alles, was matschig ist, glibbert, wabbelt und stinkt. - Quelle: Friedlichsein-Blog



Ich war dieses Jahr das erste Mal vor Ort und muss sagen, diese Veranstaltung ist der absolute Hammer. Sie macht Spaß, ist friedlich und ist draußen. MAGIX als Berliner Unternehmen stellte natürlich Leute auf beiden Seiten – Kreuzberg sowie Friedrichshain. Ich für meinen Teil kämpfte auf Kreuzberge Seite. Deswegen musste ich auch die knappe Niederlage letztendlich ninnehmen - Schade, denn Kreuzberg sah die ersten 30Min wie der klare Sieger aus. 

Nächstes Jahr kommt der Sieg nach Kreuzberg, denn ich werde meine Neuköllner Kiezfreunde mitbringen, um den Friedrichshainern Simon-Dach Schnöseln zu zeigen wo der Hammer hängt.
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