Schwarz zu bunt

Freitag, 24. Oktober 2008

Während Peter Fox in seinem Song "Schwarz zu blau" auf dem allerseitsbeliebten Soll-Debüt Album "Stadtaffen" über Berlin bei Nacht, nicht sonderlich postiv singt. Möchte ich nun den Gegenbeweis antreten. Berlin kann auch bei Nacht sehr schön sein. Seht selbst.



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Da ist was faul auf der Oberbaumbrücke

Montag, 28. Juli 2008

Gestern am Sonntag, war es wieder soweit. Die sogenannte und legendäre „Wasserschlacht 2008“ wurde um Punkt 12 Uhr eröffnet. Nunja die Betitelung Wasserschlecht trifft es vielleicht nicht unbedingt. Gemüse-Krieg (sogar BILD Online berichtete), Essensschlacht, oder schlicht „Ein großer Spaß“ passt viel besser. Auf der Oberbaumbrücke treffen sich schon seit 1998 Verfechter aus Friedrichshain und Kreuzberg um den jeweiligen Bezirk symbolisch im Kampf zu übernehmen. 

Das Ziel: Friedrichshain und Kreuzberg sehen dabei den jeweils anderen Stadtteil als abtrünnig an und bezichtigen sich gegenseitig, von dem anderen Bezirk völkerrechtswidrig abgespalten oder okkupiert worden zu sein. Friedrichshain bezeichnet Kreuzberg dabei als “Unterfriedrichshain”, Kreuzberg nennt Friedrichshain “Ostkreuzberg”. Erklärtes Ziel ist es daher immer, die Einheit der beiden Stadtteile – selbstverständlich unter eigener Führung – wiederherzustellen. Zusätzliche Ziele können willkürlich, teilweise auch spontan ergänzt werden. So fordert die Friedrichshainer Seite zusätzlich zum Beispiel die Unabhängigkeit von Berlin und der Bundesrepublik Deutschland sowie den Austritt Groß-Friedrichshains aus der NATO. 

Der Ablauf: Die Teilnehmer der Wasserschlacht versuchen mittels Beschusses mit teilweise faulem Obst und Gemüse die Bewohner des jeweils gegenüberliegenden Bezirks zurückzudrängen und diesen somit zu ‘erobern’. Die Waffen der grundsätzlich friedlich verlaufenden Veranstaltung bestehen u. a. auch aus Eierkatapulten, selbstgebastelten Wasserwerfern, Mehlbomben oder Schaumstoffschlagstöcken. Erlaubt ist alles, was matschig ist, glibbert, wabbelt und stinkt. - Quelle: Friedlichsein-Blog



Ich war dieses Jahr das erste Mal vor Ort und muss sagen, diese Veranstaltung ist der absolute Hammer. Sie macht Spaß, ist friedlich und ist draußen. MAGIX als Berliner Unternehmen stellte natürlich Leute auf beiden Seiten – Kreuzberg sowie Friedrichshain. Ich für meinen Teil kämpfte auf Kreuzberge Seite. Deswegen musste ich auch die knappe Niederlage letztendlich ninnehmen - Schade, denn Kreuzberg sah die ersten 30Min wie der klare Sieger aus. 

Nächstes Jahr kommt der Sieg nach Kreuzberg, denn ich werde meine Neuköllner Kiezfreunde mitbringen, um den Friedrichshainern Simon-Dach Schnöseln zu zeigen wo der Hammer hängt.
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Support your Local Heroes

Dienstag, 3. Juni 2008

Vor vielen, vielen Jahren dachte ich, dass Musik, die man auf EmptyV MTV sehen kann - oder die wenigstens durchs Radio dudelt - so ziemlich alles ist, was es im Bereich "Musik" im Leben gibt.

Ein Radio im Zimmer haben war damals Luxus, Internet-Fernsehen (geschweige denn Google) gab es noch nicht mal im Traum, und MTV hat damals sogar noch richtiges Musikfernsehen gemacht.

Doch vor eben diesen vielen, vielen Jahren habe ich auch angefangen, aktiv Musik zu machen. Was mit einer Blockflöte und einer quäkigen Gesangsstimme begonnen hat, mündete bis heute in eine professionelle Rockband (ohne Blockflöte, dafür mit

E-Gitarre - aber ich quäke auch manchmal noch zwecks Zweitstimme ).

Und während man in der Phase seines kreativen Schaffens steckt und sich schon die Garderobe für MTV zurechtlegt, stellt man plötzlich fest: "Hoppla - es gibt ja noch andere Bands und Musiker!"

Ja, die gibt es. Und zwar eine Menge.

Alleine eine Milchmädchenrechnung in einem einzigen Büro ergab, dass 4 von 5 Leuten in diesem Raum musikalisch tätig sind. Neben zwei Gitarristen aus dem Rockgenre gibt es da noch einen ehemaligen Rapper, der mittlerweile zum guten Beatproduzenten avancierte, und einen "Heimproduzenten", der eher in den eigenen vier Wänden mit Musikelementen am Rechner komponiert.

Dieser Eintrag ist eigentlich ein Aufruf:

Leute, seht euch mehr lokale Bands an! Schon alleine, weil man durch diese Bands einmal etwas anderes zu hören bekommt, als den typischen Kram der durch die großen Charts donnert - und im Endeffekt vielleicht sogar dafür sorgt, dass eben diese lokalen Bands exakt jene Charts ein wenig aufmischen könnten.

Aus dem HipHop-Bereich kommt mir da spontan San Franzernsdorf aus den Gefielden meiner alten Heimat Brandenburg in den Sinn, mit denen wir sogar schon einige Auftritte spielen durften.

Wer lieber in Berlin bleiben möchte, dem kann man auf jeden Fall die "Leberschadencrew" aus Berlin-Köpenick empfehlen, die bezüglich Unterhaltungswert auch J.B.O. in die Augen sehen könnten. Textzitat: "Hallo, Hallo, wir machen Party und so". Oder "Ick verkleide mich als Disokugel, geh in'n Lampenladen, danach wieder auf die Bühne nur um Danke zu saajen".

Etwas ernsthafter geht es bei den Berlin-Friedrichshainern "Punch & Patz" zu, die ebenfalls einen gewissen Status in der Berliner Szene genießen dürfen.

Wer jetzt etwas fernab von Berlin lebt, aber Ortsschilder mit dem Namen "Osnabrück" in seiner Nähe sehen kann, der darf auch mal einen Blick auf "Basti MC" werfen.

Wer dachte, dass es derzeit nur gute lokale Bands aus dem Bereich HipHop oder Rock gibt, der hat wohl ganz unseren Soul-Nachwuchs vergessen!

Die junge, begabte "Yvonne Ambrée" aus Berlin ist die Hoffnung im Bereich Sould & R'n'B.

Also liebe Männer, sollten Sie in der Situation sein, dass Ihre Frau Ihnen grundsätzlich Ahnungslosigkeit in diesem Musikbereich vorwirft, können Sie nun mit diesem Geheimtipp auftrumpfen. Aber beeilen Sie sich, denn "geheim" bleibt dieses Talent sicherlich nicht mehr lange!

Wer nun von Rock / Metal / Alternative spricht, der hört von mir sicher auch schnell etwas von Glasscage. Die Jungs aus Brandenburg und Berlin werden in einigen Wochen ihre EP veröffentlichen und spielen unter anderem mit "Die Firma" beim Send a Sign und aktuell am 07. Juni bei "Rock im Spreewald".

Ihre EP bereits sehr erfolgreich hinter sich haben auch die Berliner-Jungs von "Consin". Derzeit rasen die Rocker kreuz- und quer durch Berlin und rocken sämtliche Clubs in Grund und Boden, nicht zuletzt mit dem Song "Blaze & Burn".

Nicht kleckern sondern klotzen dachten sich die Jungs von den Rough Roostars, denn die haben statt einer EP sogar ein gesamtes Album auf den Markt geschmissen und dazu das Video zu Mr. & Mrs. Jones gedreht, während die Jungs von Samavayo bereits mehrere Alben unter ihren Fans verteilen können und dieses Jahr tatsächlich bei Rock am Ring zu Gast sein dürfen. (Beide Bands stammen aus Berlin).

Wer ein Fable für die Band "Muse" hat, sollte unbedingt mal nach Rostock fahren (für alle die dort Leben: Ihr seid schon da! ) und sich die Werke der "DeadStars" anhören. Und wer es lieber im harten Stil von "As I lay Dying" oder "Killswitch Engage" mag, der darf mal einen Blick zurück nach Berlin auf die Hardcore-Meister von Sullen Eyes Sore werfen.

Es gibt noch unzählige weitere, nennenswerte loakle Bands.

Also liebe Leser: Wenn hier jemand Ihrer Meinung nach fehlt, dann bitte in den Kommentaren ergänzen!

Allen Pessimisten, die nun sagen, dass man in Deutschland in der Musikszene eh nichts erreichen kann und dafür andere Länder aufsuchen muss, denen sei gesagt, dass es in anderen Ländern ähnlich auf die Menschen wirkt:

Schauen wir mal rüber zum Buckingham Palace und ein Stück nach rechts, dann sehen wir dass die begabte "Emy Lou" ebenfalls noch auf den Durchbruch wartet, obwohl sie Sängerinnen wie Kelly Clarkson oder Avril Lavigne in nichts nachsteht.

Also bitte, besucht Konzerte von Leuten, die Ihr nicht kennt und helft diesen Leuten, mit Ihrer Musik etwas zu erreichen! Support your Local Heroes!

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Traurig aber wahr

Freitag, 1. Februar 2008

auf nem Weg zur Arbeit konnte ich sie beobachten. Menschen die sich trotz des realtiv medienpräsenten (und teilweise beliebten) BVG-Streiks an den U-Bahn- und Bus-Stationen tummeln und warten.  

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Wo kein Kläger da kein Richter

Donnerstag, 31. Januar 2008

Immer wieder fällt es mir auf, dass es Web2.0 Startups gibt, die sich in rechtlichen Graunzonen bewegen. Passieren tut zunächst wenig, da sich Juristen nicht genötigt fühlen, Rechtsbrüche zur Anklage zu bringen und außerdem das Problem insgesamt schwer auseinander zufrimeln ist. Solange das Startup kein anderes Unternehmen in irgendeiner Art und Weise Schaden zufügt, werden keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Da Startups zumeist ein geringe Userzahl beherbergen fühlt sich keiner zuständig.

Nehmen wir das Beispiel Simfy.com , ein wie ich denke höchst interessantes Startup, das zufälligerweise ein paar Häuserbläcke neben unserem MAGIX Büro in der Friedrichstraße sitzt. Simfy ist ein kostenloser Web2.0 Dienst (mehr) der den Usern ermöglicht eigene Musik Dateien auf die Plattform zu laden und dort ortsunabhängig zu hören und  Freunden zugänglich zu machen. Ich kann also die Musikdateien meiner Simfy-Freunde mitnutzen, komplett und unbegrenz.- Downloaden ist nicht möglich . 

Ich könnte mir also theoretisch ein Album in meinem Leben kaufen, es bei simfy hochladen und dann 100.000 Freunde adden (jeder wird die Anfrage annehmen, weil er auch deine Musik hören will) und kostenlos Musik hören. Da sind doch rechtliche Streitigkeiten vorprogrammiert.



Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Simfy Gründer diese Problem einfach ausgeblendet haben. Die Idee könnte folgende sein.  Man bietet ein StartUp mit absoluten Mehrwert  an. User kommen danke viraler Verbreitung rasant schnell. Jetzt kommt es irgendwann sozusagen, "Break Even-Point" . Der Punkt an denen die Anzahl der User im SN und die damit verbundenen Möglichkeiten, die Geschäftsschädigung (durch Rechtsbrüche) für die Betroffenen (Musik-Industrie) egalisieren. Es entstehe eine Art  " Noch ein Schritt weiter und ich bring ihn um " -Situation. Rechtliche Schritte werden oft nicht mehr getätigt, viel lieber freundet man sich mit "Feind" an, um in eine "Win-Win-Situation" zu wechseln. 

Es gibt also meiner Meinung nach , sehr wohl die Möglichkeit mit völlig abstrusen und risikoreichen Startups loszulegen, die schon beim ersten Blick jedem Rechtsanwalt die Nackenhaare zu Berge stehen lassen, um dann mit der Flucht nach vorne den benannten Punkt zu überschreiten. Denn wo kein Kläger da kein Richter.

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Vorfreude

Freitag, 18. Januar 2008

Ich.......Heute.......Da!!!.....JAAAAAA!!!! Your Music is Calling !!!!!



FC MAGIX vs. RBB Abendschau - 9.Spieltag in der Medienliga

Mittwoch, 16. Januar 2008

Am Montag Abend war es wieder soweit. Nach kurzer Jahreswechsel bzw. Weihnachtspause gab es um 19:15 den Anstoß für die 2.Hälfte der Medienliga Berlin-Brandenburg. 

Der FC MAGIX musste gegen die Jungs von der RBB Abendschau antreten.  Besonders wichtig war dieses Spiel wegen der Ausgangsituation in der Tabelle. 4 Punkte Vorsprung hatten die RBB-Kicker (Platz 5. in der Tabelle) vor dem FC MAGIX (Platz 10). Um also die durch dein letzten Sieg entstanden Chancen auf einen Platz unter den ersten 8 Playoff-Plätzen weiter zu halten, musste ein Sieg her. 

Die ersten 10 Minuten des Spiels plättscherten so vor sich hin. Beide Mannschaften kamen mit dem rutschigen und schnellen Boden nicht zu recht. Vorteile kristallisierten sich für keiner der beiden Teams heraus.

Aber ab der 25Minute musste man sich eingestehen, dass alles andere als ein Sieg heute eine Niederlage gewesen wäre. Wir hatten gute 65% Ballbesitz und ließen die gegnerische Mannschaft kaum gefährlich an die eigene Strafraumgrenze. Nur stand es immernoch 0:0 , unsere sonst so treffsicheren Stürmerstars hatten wohl Ladehemmungen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild. Wir dominierten doch waren unfähig den Abschluss zu finden, geschweige denn das Tor zu treffen. Bis zur 41 Minute - und wer sollte es anderes an diesem Tage sein, als der Chancen-Tod Nummer 1, Dennis, der normalerwise aus 1 Meter Entfernung den Außenpfosten trifft. An der linken Außenseite wurde er durch einen schönen Pass von Peter in Szene gesetzt und schloss skrupelos mit einem flachen Schuss in die rechte untere Ecke ab. 1:0 für MAGIX !!!

Jetzt war der Knoten geplatz, innerhalb von 8Min erhöhten wir auf 3:0, dank zweier Tore von André. Auch hinten ließen wir so gut wie nichts mehr anbrennen. Ich glaube ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass wir diesmal einfach besser waren. 

Das Beste zum Schluss: Der FC MAGIX steht dank dem Sieg, zum erstemal seit seiner Medienliga-Geschichte auf einem TOP 8 Platz (Platz 8.). So kann's weitergehen !!! Hier nun das geniale Video zum Spiel mit Kommetar

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Neue Knüppel braucht das Land

Mittwoch, 16. Januar 2008

Zu der ganzen Jugengewalt-Debatte habe ich auch noch was zu sagen. Am besten wir rüsten die Polizisten mit besseren und schmerzhafteren Schlagstöcken aus, das bringt zwar niemanden weiter, aber man kann im Notfall nochmal stärker auf am bodenliegende Personen schlagen.  

Mist die Idee hatte schon jemand anderes.



(Via Beatpunk)

Filmdreharbeiten - GSG9 und taube Ohren

Freitag, 30. November 2007

Seit nun schon 4 Tagen, dreht das Team der Sat.1 Action-Serie GSG9  vor meinem und anderer MAGIX Kollegen Bürofenster,die Bilder zur neuen Folge  "Terrorzelle". Ganz spannend mit anzuschauen (natürlich nur während der Pausenzeit),aber auf Dauer ein wenig nervend. 



Ständig hört man schreinende Leute und selbstverständlich musste es Szenen geben, in denen die GSG-9 Actionhelden per *Megafon*, den Entführer bitten ans Telefon zu gehen - Danke für nichts!

Am meisten bedanken muss ich mich aber für meinen gefühlten Tinitus, als ich mit offenen Fester und herausgestreckten Kopf NICHTSAHNEND, das hier mit anschauen/anhören musste:

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Take That - Konzertbericht

Montag, 5. November 2007

Gute acht Monate habe ich gewartet. Acht Monate in denen meine Take That Karte wertlos an der Pinnwand ausharren musste.  Am 09.03 diesen Jahres war nämlich Vorverkaufsbeginn, für die Take That Beautiful World Europa Tour . An diesem Tag war ich in der Schule und musste mich von einer Klassenkameradin darauf aufmerksam machen lassen, dass  Take That  im November nach 13 Jahren wieder nach Berlin kommt und heute der Vorverkauf beginnt.

Die Bedenkzeit  betrug geschätzte 2 Sekunden und schon hatte ich  mein Handy am Ohr, um bei Eventim 2 Konzertkarten á 67€ zu bestellen. Das konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Ich bin vielleicht noch 3-4 Jahre zu jung als, dass ich von mir behaupten könnte, ich wäre ein Fan der ersten Stunde etc. Aber allein "Back for good" und "Never forget" waren mir 67€ wert. Schließlich waren die 90er meine Jugend.

So kam es also zum gestrigen Abend, der mir ein unvergessliches Konzert bescheren sollten. An der Halle angekommen stieß ich auf eine riesige Schlange, die vor dem Berliner Velodrom ,geballt wie eine Horde Pinguine die sich gegenseitig wärmen, stand und um Einlass bettelte.

Um 18:30 war es dann endlich soweit. Einen langen Gang entlag, vorbei an unzähligen Decken und Schlafsäcken der echten Hardcore-Fans, ging es in die Halle. Kleiner Tipp von mir: Jacken etc. im Auto lassen, so kann man locker 2 Stunden warten einsparen und ist schön weit vorne an der Bühne ;-)

Nach 2 nüchternen, über die Hallen-Lautsprecher vorgetragenen, Hinweisnachrichen, dass Howard, der übrigens später als Krankenschwester verkleidet die Bühne betrat, beim heutigen Konzert aufgrund einer Lungenverletzung fehlt, ging es dann endlich los. Der Support  Act "Jamie Scott and the Town" betrat die Bühne. Ich hatte von dem Herren vorher nichts gehört, doch weiß seit gestern, dass dieser etwas undeutlich sprechende Engländer ;-), musikalisch sowie stimmlich auf hohem Niveau performt und sich bei mir in das Gedächtnis gesungen hat. Ziel erreicht!

Die nächsten 20min Wartezeit verkürzte sich das Publikum mit unzähligen "Laola-Wellen" und ungeduldigem Geschrei. Doch dann war es endlich soweit, die Show begann. Das 8 Monate Warten wurde endlich belohnt.



Take That lieferte von Beginn bis zum Ende des 1h 30min langen Konzert eine musikalisch sowie technische hochprofessionelle und atemberaubenden Show ab. Das sage ich nicht, um mir persönlich die 67€ Ausgaben zu rechtfertigen, sondern weil es so war und im das Konzert im Vergleich zu anderen irgendwelcher Übersee-Künstler, einfach um Klassen besser war. Dies lag nicht zuletzt auch daran, dass man den, leider nur 3, jungen Herren anmerkte, dass sie Spass und Freude an der Sache hatten. Das Glitzern in den Augen, beim Anblick voller Konzerthallen, scheint die Jungs wohl immernoch zu überkommen. Diese Freude und Energie spürt natürlich auch das Publikum.

Die Playlist des Konzertes war clever gewählt, natürlich wusste man, dass viele Konzertbesucher nur wegen den alten Hits in die Konzerthallen kommen würden. So schaffte man es in einem guten Mix, das neue Album gut in ein Arrangement aus Klassikern zu integrieren und somit jeden Besucher zu bedienen.

Playlist: 1. Reach Out /// 2. It only takes a minute /// 3. Beautiful World /// 4. Patience /// 5. Hold on /// 6.I'd wait for life /// 7. Relight my fire /// 8.Rule the World /// 9. Could it by magix ;-) /// 10. Back for good /// 11. Everything changes /// 12. Give good feeling /// 13. Wooden Boat /// 14. Sure /// 15. Never Forget /// 16. Shine /// 17. Pray

Gut wurde auch die Situation, dass ein Teil des Publikums weit hinten auf Rängen sitze (stand ;-)) gelöst. Bei "Rule the World" wurde ein riesiger Laufsteg von der Decke geseilt, der die Jungs auf eine runde Plattform in die Mitte der Halle wandern und 33% des Konzerts performen lies. Somit kamen auch die weiter hinten stehenden Fans auf ihre Kosten. besonders lustig war mit anzusehen, dass die vorher "so harten und krassen" Jungen, die ihre Freundinnen mit auf das Konzert begleiteten, spätestens bei "Relight my Fire" mehr abgingen als die Freundinnen selber :-)

Kleiner Konzertmitschnitt  in 2 Teilen:





Dass ich mir bei "Back for good" und "Never Forget" gefühlte 10 Lungen aus dem Hals gesungen habe soll nur am Rande erwähnt sein. Insgesamt ein toller Abend in den ich ohne Erwartungen gegangen bin und mich nochmal davon überzeugt hat, das Take That allein von der musikalischen Qualität her, nicht mit irgendwelchen Standard-Pop-Boygroups zu vergleichen ist. Ich höre übrigens eigentlich andere Musik, aber Take That musste sein :-D

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