Freeware VST PlugIns

Montag, 17. Dezember 2007

Immer wieder stellt sich die Frage – welche PlugIns für welchen Einsatzbereich. Natürlich gibt es einige namhafte Hersteller wie „Waves“, „Arts Acoustic“ „Antares“, „FabFilter“ Magix (AM-Suite / VE-Suite / Variverb) und andere, doch Qualität hat natürlich auch Ihren Preis.

 Für diejenigen, die sich zuerst einmal ein bisschen ausprobieren möchten gibt es aber auch erstaunlich gute Freeware PlugIns die Ihr Euch gratis downloaden könnt. Um euch einen Überblick über wirklich sinnvolle Freeware Plugins zu geben, habe ich mal meine Lieblings-PlugIns inklusive Links aufgelistet.


Kjaerhus Classic Series:

http://www.kjaerhusaudio.com/classic-series.php

Diese Sammlung umfasst eigentlich alle wichtigen Werkzeuge einer ausgewogenen Musik-Produktion:

 Auto Filter: Kreative Effekte wie Filtersweeps und Auto Wah-Wah sind damit möglich

Chorus: Klassisches Chorus PlugIn

Compressor: Knackige und Warme Sounds. Anwendbar auf Vocals und Instrumente

Delay: Klassische Echo/Delay Maschine

EQ: 7 Band Stereo Graphic Equalizer: Tiefen, Mitten und Höhen angleichen

Flanger: Sounds „verwirbeln“, einfach ausprobieren

Master Limiter: um die Lautstärke des Gesamtmixes anzugleichen sprich: LAUTER MACHEN

Phaser: Emuliert die klassischen Phaser aus den 70's und 80's

Reverb: von der Dusche bis zum Konzertsaal, alles ist möglich (Hallgerät)

Aixcoustic Electri-Q: Einer der besten Freeware Equalizer. Ein kleiner aber feiner phase EQ, der auf jedes Audio-Material anwendbar ist. GutePresets. ttp://www.aixcoustic.com/index.php/Electri-Q-posihfopit/30/0/

Camel Audio CamelCrusher: Multi-Effekt-PlugIn, vorallem Distortion (Verzerrung). http://www.camelaudio.com/camelcrusher.php

DaSample Glace Verb: Ein weiteres Hall-PlugIn aber das einzige, das liquid acoustic spaces wie Wasser moduliert. http://www.dasample.com/index.php?show=glaceverb

Dblue Glitch: Einer meiner Lieblingseffekte. Zerhackt in Echtzeit dein Audiomaterial und kommt mit einer Reihe von Effekten:Tapestop, Modulator, Retrigger, Shuffler, Reverser, Crusher, Gater, Delay und Stretcher. Unbedingt ausprobieren.http://illformed.org/glitch/?page=downloads

Frettedsynth Audio FreeAmp 2: Guitar-Amp Simualtion mit vielen Effekten und Presets http://asseca.com/frettedsynth/index.html

 Luxonix LFX-1310: Sehr gutes Multi-FX PlugIn. Beinhaltet folgende Effekte: Filter und 3 Band EQ, Kompressor, Overdrive und Distortion,Crusher und Stereo Imager, Chorus, Flanger, Phaser und Tremolo Delay und Reverb http://www.luxonix.com/home/en/products.html?id=lfx1310

Digital Fishphones The Fish Fillets: Eine Sammlung von sehr empfehlenswerten PlugIns.http://www.digitalfishphones.com/main.php?item=2&subItem=5

Blockfish: Ein gut klingender Kompressor

Spitfish: Ein Deeser zum entfernen von „S-“ und „Zisch-“ lauten

Floorfish: Expander/Gate Effekt

Es gibt noch weitere empfehlenswerte PlugIns, die Ihr aber selber ausprobieren solltet. Auflistungen findet Ihr z.B. bei „KVR“ http://www.kvraudio.com/  oder bei „rekkerd.org“ http://rekkerd.org/

Viel Spass! 

Daniel

 
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Schlechter Ton - schlechtes Video

Donnerstag, 1. November 2007

Aus gegebenem Anlass möchte ich ein paar Worte zu der Wichtigkeit von Ton in Videofilmen verlieren. Gestern erst musste ich ein Hochzeitsvideo über mich ergehen lassen, wo man außer Rauschen, Geschepper und zu leise aufgenommener Festtagsrede eigentlich nur die Hintergrundmusik erkannt hat. Die Kameraführung und der Schnitt waren in Ordnung, der Rest eine Tortour für Ohren und Nerven...





Ein Blick auf die Einsteigermodelle der großen Kamerahersteller beweist es. Aus Design- oder Platzgründen werden die eingebauten Mikrofone in der Oberseite des Gehäuses versenkt. Zu Recht fragt man sich, wie so eine überzeugende Audioaufnahme gelingen soll - wohlmöglich sogar in 5.1-Surroundsound. Die eingebauten Mikrofone reichen in den seltensten Fällen aus, um dem hohen Standard der digitalen Aufzeichnungstechnik gerecht zu werden. Sie enttäuschen durch äußerst bescheidene Qualität und bannen zudem auch mehr oder weniger starke Zoom- und Laufwerksgeräusche mit aufs Band. Das ist offensichtlich der Preis, den man für immer kleiner werdende Camcorder bezahlen muss. SD-Camcorder sind übrigens nur vermeindlich leiser: Viele haben einen Lüfter eingebaut. Ganz ohne Motor scheinen selbst die fortschrittlichsten Geräte nicht auszukommen. Also sollte - zumindest bei anspruchsvollen Aufnahmen - ein externes Mikrofon her. Das kann sich aber als ziemlich schwierig erweisen. Die Auswahl ist riesig, die Preisspannen auch. Selbst bei große Marken ist man nicht vor Ausfällen gefeit. Letztendlich ist die Qualität eines Mikros wie bei Lautsprechern nicht selten auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der selbstgesetzten Ansprüche.

Sind die Filmaufnahmen erst einmal im Kasten, ist die Audiobearbeitung noch nicht abgeschlossen - auch wenn viele Videoschnittprogramme uns das glauben machen wollen. Während viele Einsteigeranwendungen fast immer vollständig auf eine nennenswerte Tonkorrektur verzichten, haben wir bei MAGIX Video deluxe den Anspruch, Bild und Ton gleichwertig zu behandeln. Was jedoch kann man am Ton nachträglich noch verbessern? Gerade bei Sprachaufnahmen erweist sich eine Korrektur besonders schwierig. Verändert man einzelne Frequenzbereiche, kommt es schnell zu Verfremdungen. Daher gilt auch hier, schon bei der Aufnahme für das bestmögliche Signal zu sorgen. Fehler, die man gar nicht erst begeht, muss man hinterher auch nicht wieder korrigieren. Wenn man einen Film aus unterschiedlichen Quellen zusammenschneidet, kommt es häufig zu erheblichen Lautstärkesprüngen. Mit der Normalisierungs-Funktion bringt man die einzelnen Clips auf ein einheitliches Niveau und kann dann sehr viel effizienter die Lautstärkeanpassung innerhalb des Videoprojekts vornehmen. Zudem verfügen dedizierte Tonbearbeitungsprogramme wie Samplitude über ausgezeichnete Rauschverminderungstechniken mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Eine anspruchsvolle Audioaufnahme kann also durchaus einige Anstrengungen kosten. Das Ergebnis lohnt sich jedoch allemal. Die Filme können sich dann nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Das Publikum wird sehr dankbar sein.


 

Druckvolle - Gitarren - wie geht das ?

Dienstag, 30. Oktober 2007

In meiner Funktion als Teamleader des Magix Audio Content Departments und Leiter des Magix Tonstudios treffe ich täglich auf viele Musiker.Einige davon sind seit vielen Jahren Profis, andere dagegen fangen gerade erst an sich mit der Materie Musikproduktion zu befassen. Als neuer Author des MAGIX Blogs möchten mein Team und ich, euch gerne ein paar Tipps und Tricks geben,wie wir die ein oder andere Aufgabenstellung im Studio bewerkstelligen oder Euch ein paar Hilfestellungen geben, wie die „alten Hasen“ arbeiten. Unter dem Autorennamen „Audiodepartment“ findet Ihr also in Zukunft immer interessante Artikel zum Thema Studio und Musikproduktion.




(Daniel Zöllner - Dag Reinbott - Michael Rubner - Benjamin Becker - Bernard Geiger)

In der letzten Zeit werde ich immer wieder gefragt, wie man druckvolleund harte Gitarrentracks aufnimmt - und welche Geräte man dafür benötigt.

Ganz häufig bekomme ich dann zu hören:"Ich habe dieses oder jenes Equipment und damit funktioniert es nicht - was soll ich mir kaufen"

Natürlich ist es toll die Gitarre - z.B. ESP (Rammstein, Soulfly, System of a Dawn oder Metallica benutzen die, um nur einige zu nennen), über einen fetten Marshall Amp abzunehmen. Aber ohne das nötige Know How klingt die Aufnahme hinterher kein bisschen fetter, als wenn man eine Aldi Gitarre und einen Aldi Amp benutzt hätte.

Über den Aufnahme Raum, die passenden Mikrofone, die analoge Konsole und die Studer 2 Zoll Maschine fange ich lieber gar nicht erst an zu sprechen. Ein paar Tipps und Tricks und die richtige Technik beim Bearbeiten bringen einen oft viel weit als ein sündhaft teurer Gerätepark.

Sehr häufig habe ich beispielsweise erlebt, dass unerfahrene- oder Hobby Musiker glaube je mehr Verzerrung sie reindrehen, desto fetter wird die Gitarrenspur im Mix. Das ist leider falsch, denn anstatt fetter wird der Track nur verwaschener, matschiger und undurchsichtiger. Der Druck und die Transparenz gehen verloren.

Hier gilt wirklich - weniger ist mehr.

Der Druck und die Härte kommen tatsächlich nicht über eine exzessive Verzerrung oder übe auf wundersame Art modifizierte Amps zustande. Viel wichtiger ist ein sauberes Einspielen oder eine genaue Nachbearbeitung der Elemente Drums, Bass und Gitarre.Auf den Punkt gespielt muss es sein, damit der Druck entsteht.

Wer nicht so perfekt und timinggenau einspielen kann, der muss eben hinterher in der Nachbearbeitung ran, die Gitarren sauber zerschneiden und neu auf die Drums anlegen. Je genauer und sorgfältiger man das macht, desto besser klingt am Ende auch die Gitarrenspur.

Damit die Gitarren dann auch noch richtig breit und nach "Wall of Sound" klingen ist es wichtig, sie zu doppeln. Dazu muss man die gesamte Gitarrenspur ein zweites Mal einspielen. (Achtung: die Spur einfach zu kopieren funktioniert leider nicht)

Mit dem richtigen LR Panning der beiden Spuren und ein wenig Übung bekommt man dann auch mit einfachem Equipment erstaunliche Resultate hin.

Und wer dann doch mal ein paar Euro investieren möchte, dem empfehle ich den Guitar Rig von Native Instruments. Damit bekommt man sehr schnell tolle Ergebnisse und das Plug In lässt sich ganz einfach in alle gängigen Sequencerprogramme wie Samplitude, MusicStudio, Music Maker, Cubase, Logic und anderen Hosts einbinden.

Hier noch ein paar Tipps:



  • - härtere Plektren sorgen für einen aggressiveren Anschlag

  • - kleine bis mittlere Verzerrgrade sorgen für bessere Transparenz,

  • - Präzision im Spiel und eine sorgfältige Nachbearbeitung sorgen für den Druck

  • - gedoppelte Aufnahmen sorgen für die Breite im Mix.


Probiert`s doch einfach mal aus bevor Ihr viel Geld für teures Equipment ausgebt. Und wenn Ihr dann mit Euren Möglichkeiten fette Gitarrenspuren gemacht habt, dann leistet Euch auch mal was schönes - zum Beispiel eine neue Gitarre

Viel Erfolg wünscht Michael Rubner ;-)

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Es geht voran !

Mittwoch, 26. September 2007

Man das läuft ja wie am Schnürchen! Jetzt habe ich schon den 2ten Helfer an Board. Und wieder ist es "Starbesetzung" !!! Unser Audio-Productmanager  Steffen Holly alias "Sholly" , wird uns nächster Zeit mit Einträgen rund um das Thema Musik erfreuen.



Ich bin gespannt !!! Denn der erste Beitrag dürfte bald folgen....

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