Kym Myles nutzt MAGIX Samples

Montag, 11. August 2008

Was man mit dem MAGIX Music Maker alles für Sachen kreieren kann, habe ich ja bereits in einem Posting erwähnt und dargestellt. Jetzt komme ich zu den Ergebnissen., die die lizenzfreien Sound Samples, die jedem MusicMaker beiliegen ermöglichen.

Die MAGIX Audio-Abteilung wurde Ende letzter Woche auf ein Lied aufmerksam, welches eindeutig MAGIX Samples nutzt. Wie sich soetwas anhören kann zeigt uns eindrucksvoll der Track "Turn of the Lights" von Kym Myles. Einfach mal anhören... 

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Gesangsaufnahmen selber machen

Mittwoch, 6. August 2008

Der Gesang ist im Song sicherlich einer der wichtigsten Bestandteile und so sollte man Gesangsaufnahmen auch unter bestmöglichen Bedingungen machen. Da das aber leider nicht immer möglich ist, geben wir Euch hier ein paar Tips, wie Ihr Euer Setup etwas optimieren könnt und das Beste herausholen könnt.



Wichtig ist es, dass Ihr den Raumhall so gut wie möglich minimiert und versucht, Störgeräusche auszublenden. Ihr könnt beispielsweise eine schwere Wolldecke nehmen und an die Decke tackern und Euch so eine Art Vocalkammer bauen. Falls Ihr Parkettboden habt, solltet Ihr mit Teppichen arbeiten, alle glatten Flächen wie Fenster u.a. mit Vorhängen behängen, usw. Wichtig ist es, die Fenster richtig zu verschließen, so dass möglichst kein Straßenlärm oder Vogelgezwitscher zu hören ist.

Wer etwas mehr Aufwand betreiben möchte, kann seinen Computer in den Nachbarraum verbannen.

Bei Aufnahmen ist immer das Handy auszuschalten und Ihr könnt, wenn die Nachbarn mitspielen, auch nachts aufnehmen. Dann ist es insgesamt etwas ruhiger.  Je mehr Ihr in dieser Richtung macht, desto besser wird hinterher die Aufnahme werden. Auch mit einem nicht so tollen Mikrofon lassen sich einigermaßen gute Aufnahmen machen, die man hinterher mit Effekten wie EQ, Compressor, Chorus, Hall und Delay verbessern kann. Versucht auch die Stimme zu doppeln, so klingt sie etwas dicker.

Zum Singen könnt Ihr Euch etwas Hall auf die Stimme legen, das fühlt sich meißtens etwas besser an. Aber seid vorsichtig damit und geht sparsam damit um. Steht man in einer großen Halle, singt man oft nicht mehr richtig sauber.

Haltet Euch immer etwas zu trinken bereit und nehmt ab und an ein kleines Schlückchen. Ist der Mund ausgetrocknet, gibt es oft "Schmatzgeräusche". - Wasser und warmer Tee ist am besten.

Um Poppgeräusche zu vermeiden, besorgt Euch einen Windschutz. Ihr könnt den auch aus einem Drahtkleiderbügel und einem Nylonstrumpf selber basteln. Steht nicht zu weit vom Mikrofon entfernt - man sagt etwa einen Fuß breit vom Mikrofon entfernt.

Das Wichtigste ist aber, dass Ihr Euch oder dem Sänger eine angenehme Atmosphäre schafft in dem sie oder er sich wohlfühlt. Je wohler sich der Sänger fühlt, desto besser kann er singen und aus sich herausgehen.

Und um Euch ein wenig zu motivieren, es gibt einige große Songs und ganze Alben, die im Schlafzimmer aufgenommen wurden. Hier ein paar Beispiele:

Bruce Springsteen - Nebraska - eines der schönsten Springsteen Alben.

Kaiser Chiefs - Oh my God - erreichte in den UK Charts Platz 66

Machine Head - Burn my Eyes - Bestverkauftes Debut Album bei Rodrunner Records allerzeiten

Daftpunk - Homework - millionenfach verkauft 

Amy MacDonald - Demos im Schlafzimmer

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Made with MAGIX Music Maker

Montag, 23. Juni 2008

Einer des wohl bekanntesten Softwareprodukte unseres Hauses ist der Music Maker. Wenn man Leute auf der Straße auf MAGIX anspricht erntent man oft die Antwort: "Ah - Die haben doch den MusicMaker gemacht oder sowas ne?!?". Das liegt wahrschienlich zum einen daran, dass der MAGIX Music Maker der Vorreiter in Sachen loopbasierte music-creation war (" Er hats erfunden!") und zum anderen, dass er damals perfekt  den Zeitgeist getroffen hat. Elektronische Musik, im Zusammenhang mit Massenphänomenen wie der Love Parade, war schwer angesagt und zu jener Zeit noch auf relativ simple Beatkonstruktionen basierend. Mit dem Music Maker konnte jeder Coputerbesitzer schnell und mit viel Spaß seine eigenes Lied erstellen oder einfach ein bischen "jammen". 

Die Musik hat sich jedoch weiterentwickelt und verändert und so auch der Music Maker. Heute kann der Music Maker Rock, Pop, Electro, House, Raggae, , Ambient unvm. Der Music Maker ist mittlerweile viel universaler anwendbar als noch zu seinen Geburtstunden 1998. Doch wichtig ist zu sehen, das auch noch  heute beispielslos einfach per Drag and Drop eigene gut klingende Musik erstellt werden kann. Aber es ist durchaus einiges an proffesioneller Qualität hinzugekommen, die es ermöglich seine ersten musikalischen Gehversuche ,über  "Loop-Jamming" hinaus, weiterzuentwickeln. 

Was aber wirklich so alles mit dem Music Maker gemacht werden kann zeigen so einige User im Netz (darunter auch Malte von Spreeblick). Hier mal ein paar Beispiele: 

DaColdFlash nennt sich der Youtube User, der mit Music Maker wohlklingende Hip-Hop Tracks zaubert 



Der Youtube User ViperDragoon21 z.B. macht Trance-Musik mit dem Music Maker und das gar nicht mal so übel - hört selbst:

User ronnecke1968 unterlegt die selbsterstellen Fotoshows seiner beiden Lieblinge, Sandra Bullock und Fergie, mit eigenerstellter und liezensfreier Music Maker Musik



Man kann den Music Maker aber auch dafür nutzen, seine stimmlichen Qualiäten mithilfe der mitgelieferten professionellen Audiobearbeitungstools aufzupolieren bzw. zu verändern. Der User White00Haare hat das auf Youtube mal vorgemacht



Auch für die Raggaeton Fans ist was dabei...



Für alle die jetzt Lust bekommen haben, sollten sich das Video anschauen "Alurath" zeigt wie es geht



So das war  nur ein kleiner Ausschnitt von dem was alles so möglich ist bzw. im Netz davon zu finden ist. Wer sich selber mal am Music Maker ausprobieren will kann ihr z.B. hier sofort und kostenlos in einer Trail Version downloaden.

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Support your Local Heroes

Dienstag, 3. Juni 2008

Vor vielen, vielen Jahren dachte ich, dass Musik, die man auf EmptyV MTV sehen kann - oder die wenigstens durchs Radio dudelt - so ziemlich alles ist, was es im Bereich "Musik" im Leben gibt.

Ein Radio im Zimmer haben war damals Luxus, Internet-Fernsehen (geschweige denn Google) gab es noch nicht mal im Traum, und MTV hat damals sogar noch richtiges Musikfernsehen gemacht.

Doch vor eben diesen vielen, vielen Jahren habe ich auch angefangen, aktiv Musik zu machen. Was mit einer Blockflöte und einer quäkigen Gesangsstimme begonnen hat, mündete bis heute in eine professionelle Rockband (ohne Blockflöte, dafür mit

E-Gitarre - aber ich quäke auch manchmal noch zwecks Zweitstimme ).

Und während man in der Phase seines kreativen Schaffens steckt und sich schon die Garderobe für MTV zurechtlegt, stellt man plötzlich fest: "Hoppla - es gibt ja noch andere Bands und Musiker!"

Ja, die gibt es. Und zwar eine Menge.

Alleine eine Milchmädchenrechnung in einem einzigen Büro ergab, dass 4 von 5 Leuten in diesem Raum musikalisch tätig sind. Neben zwei Gitarristen aus dem Rockgenre gibt es da noch einen ehemaligen Rapper, der mittlerweile zum guten Beatproduzenten avancierte, und einen "Heimproduzenten", der eher in den eigenen vier Wänden mit Musikelementen am Rechner komponiert.

Dieser Eintrag ist eigentlich ein Aufruf:

Leute, seht euch mehr lokale Bands an! Schon alleine, weil man durch diese Bands einmal etwas anderes zu hören bekommt, als den typischen Kram der durch die großen Charts donnert - und im Endeffekt vielleicht sogar dafür sorgt, dass eben diese lokalen Bands exakt jene Charts ein wenig aufmischen könnten.

Aus dem HipHop-Bereich kommt mir da spontan San Franzernsdorf aus den Gefielden meiner alten Heimat Brandenburg in den Sinn, mit denen wir sogar schon einige Auftritte spielen durften.

Wer lieber in Berlin bleiben möchte, dem kann man auf jeden Fall die "Leberschadencrew" aus Berlin-Köpenick empfehlen, die bezüglich Unterhaltungswert auch J.B.O. in die Augen sehen könnten. Textzitat: "Hallo, Hallo, wir machen Party und so". Oder "Ick verkleide mich als Disokugel, geh in'n Lampenladen, danach wieder auf die Bühne nur um Danke zu saajen".

Etwas ernsthafter geht es bei den Berlin-Friedrichshainern "Punch & Patz" zu, die ebenfalls einen gewissen Status in der Berliner Szene genießen dürfen.

Wer jetzt etwas fernab von Berlin lebt, aber Ortsschilder mit dem Namen "Osnabrück" in seiner Nähe sehen kann, der darf auch mal einen Blick auf "Basti MC" werfen.

Wer dachte, dass es derzeit nur gute lokale Bands aus dem Bereich HipHop oder Rock gibt, der hat wohl ganz unseren Soul-Nachwuchs vergessen!

Die junge, begabte "Yvonne Ambrée" aus Berlin ist die Hoffnung im Bereich Sould & R'n'B.

Also liebe Männer, sollten Sie in der Situation sein, dass Ihre Frau Ihnen grundsätzlich Ahnungslosigkeit in diesem Musikbereich vorwirft, können Sie nun mit diesem Geheimtipp auftrumpfen. Aber beeilen Sie sich, denn "geheim" bleibt dieses Talent sicherlich nicht mehr lange!

Wer nun von Rock / Metal / Alternative spricht, der hört von mir sicher auch schnell etwas von Glasscage. Die Jungs aus Brandenburg und Berlin werden in einigen Wochen ihre EP veröffentlichen und spielen unter anderem mit "Die Firma" beim Send a Sign und aktuell am 07. Juni bei "Rock im Spreewald".

Ihre EP bereits sehr erfolgreich hinter sich haben auch die Berliner-Jungs von "Consin". Derzeit rasen die Rocker kreuz- und quer durch Berlin und rocken sämtliche Clubs in Grund und Boden, nicht zuletzt mit dem Song "Blaze & Burn".

Nicht kleckern sondern klotzen dachten sich die Jungs von den Rough Roostars, denn die haben statt einer EP sogar ein gesamtes Album auf den Markt geschmissen und dazu das Video zu Mr. & Mrs. Jones gedreht, während die Jungs von Samavayo bereits mehrere Alben unter ihren Fans verteilen können und dieses Jahr tatsächlich bei Rock am Ring zu Gast sein dürfen. (Beide Bands stammen aus Berlin).

Wer ein Fable für die Band "Muse" hat, sollte unbedingt mal nach Rostock fahren (für alle die dort Leben: Ihr seid schon da! ) und sich die Werke der "DeadStars" anhören. Und wer es lieber im harten Stil von "As I lay Dying" oder "Killswitch Engage" mag, der darf mal einen Blick zurück nach Berlin auf die Hardcore-Meister von Sullen Eyes Sore werfen.

Es gibt noch unzählige weitere, nennenswerte loakle Bands.

Also liebe Leser: Wenn hier jemand Ihrer Meinung nach fehlt, dann bitte in den Kommentaren ergänzen!

Allen Pessimisten, die nun sagen, dass man in Deutschland in der Musikszene eh nichts erreichen kann und dafür andere Länder aufsuchen muss, denen sei gesagt, dass es in anderen Ländern ähnlich auf die Menschen wirkt:

Schauen wir mal rüber zum Buckingham Palace und ein Stück nach rechts, dann sehen wir dass die begabte "Emy Lou" ebenfalls noch auf den Durchbruch wartet, obwohl sie Sängerinnen wie Kelly Clarkson oder Avril Lavigne in nichts nachsteht.

Also bitte, besucht Konzerte von Leuten, die Ihr nicht kennt und helft diesen Leuten, mit Ihrer Musik etwas zu erreichen! Support your Local Heroes!

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Bill von Tokio Hotel ein Early Adopter

Freitag, 23. Mai 2008

oder warum schreibt er im Video zur englischen Fassung von "Durch den Monsun" auf der legendären "Tastaturhose" ?



Hier der Link zum Youtube-Video





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Gewinnen kostet

Dienstag, 20. Mai 2008

Heutzutage gibt es viele Shows, Events und Preisverleihungen die ihren Sieger per Telefon-Voting oder Online Voting küren. Aktuellstes Beispiel ist der DSDS Teilnehmer Thomas Godoj, der am Samstag mehr Anrufer für sich gewinnen  und somit die 5. Staffel DSDS als Sieger beendet konnte. Desweiteren gibts als aktuelles Beispiel vielleicht noch Big Brother, was momentan in der, so glaube ich schon 8 Staffel läuft. Auch dort wird per Voting entschieden, wer das Haus verlässt oder wer etc. 



Der MTV Europe Music Award 2007 z.B hat in der Kategorie "New Sounds of Europe" auch länderweise zum Webvoting aufgerufen. Jedes Land hat unter 5 Nominierten, einen per Voting ausgewählt, der für die Kategorie "New Sounds of Europe" ins Rennen geschickt werden soll. Für Deutschland waren nominiert: Culcha Candela, Chakuza, Die Ohrbooten, Itchy Poopzkid, K.I.Z. und Madsen. Gewonnen hat letzendlich Chakuza, einer nach meiner Meinung nach eher sehr schlechter Rapper aus dem Hause "Bushido". Wohl eine dürftige Representanz für Deutschland im Pool der Nominierten für den Neuen Sound aus Europa, aber nunja. 

Warum Chakuza allerdingds gewonnen hat, erklärte mir DJ Craft, DJ der Rap-Punk-Truppe K.I.Z.. Wie es ausschaut scheint es normal zu sein, dass nominierte Künstler Agenturen anheuern, die damit beuaftragt werden, den ganzen Tag nichts anderes zu machen, als für den Künstler, die Person zu voten, bzw. zum Sieg zu verhelfen. K.I.Z. hatte eine solche Agentur nicht angeheuert und war somit anscheinend chancenlos. Beim Telfon-Voting sollte das ganze dann übrigens etwas teurer werden (50ct/Anruf)

Snickers jetzt auch mit Branded Entertainment

Dienstag, 20. Mai 2008

Nach Axe hat sich jetzt auch Snickers (Mars Inc.) anscheinden dazu entschlossen Branded Entertainment mit in die "Allemann-Kampagne" zu intergrieren. Pünktlich zum Start der EM 08, bringt Snickers eine Single mit Elton feat. Allemann auf den Markt. Vorweg ist zu sagen, dass diese Kampagne zwar transparenter abläuft als die von Axe, letzendlich aber doch das selbe Ziel hat - Einen Hit erschaffen, der die Kampagne auf jeden MP3 Player, auf Radiostationen und TV Sender bringt ohne dafür exra Media-Budget zu blechen. 



Natürlich hat Snickers das Ziel mit der Single, der EM-Hit 2008 zu werden ( siehe Sportfruende Stiller zur WM 2006) , doch das versucht nicht nur Snickers, sondern auch Olli Pocher, Rednex, Revolverheld, Rokko Rubin und Chritina Stürmer (Für Österreich) und der offzizieller EM Song von Shaggy,  Danke an Sachar für den Tipp per Mail

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Top 10 - Wie man bessere Musik macht

Freitag, 9. Mai 2008

Viele Musiker dadraußen haben ihren eigen Stil. Vor allem aber haben sie auch ihre eigenen Tipps,Tricks und Kniffe, wie sie am besten Musik aufnehmen, Musik entwickeln und Kreativ sind. "Digital Listening" hat mal, angeregt durch "Music Thing", eine eigene  Top 10  zur Frage: What's the best piece of advice about making music that you've ever heard?" zusammengestellt. Eine sehr gute Idee die durchaus auch lustige Tipps mit sich bringt ;-)

Unsere Jungs aus der Audio Content Abteilung sind auch sehr erfahrene Musik-Produzenten und haben direkt auch ihre persönliche TOP 10 zusammengefasst. Los gehts !


1. Mischen niemals Abends Deine Songs. Nach einem Tag voll Lärm und Hektik sind die Ohren nicht mehr frisch.

2.Der Sänger ist immer so gut wie er sich fühlt. Schaffe den Musikern immer eine angenehme Atmosphäre.

3. Versuch nicht jemanden zu kopieren und mach Deinen eigenen Sound. Sei Du selbst.


4. Wenn Du mal nicht weiter kommst, mach `ne kleine Pause, mache etwas anderes und setze Dich dan wieder dran.
Man kann nichts erzwingen.

5. "I can fix it in the Mix" ist ein Mythos. Mache es gleich richtig, das erspart viel Arbeit.


6. Spiele anderen Deine Musik vor und nimm Kritik an.


7. Nimm nicht gleich mit Effekten auf um spätere Eingriffe in den Sound vornehmen zu können.


8. Breaks und Pausen lockern ein Arrangement auf.


9. Habe immer ein Referenzstück parat um gegenhören zu können.


10. Vergiss nicht regelmäßig zu speichern ;-)

Ihr seit herzlichst dazu eingeladen diese Liste und Idee weiterzuführen....
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Dr. Stay Dry - Das finale Ende

Mittwoch, 7. Mai 2008

Wie ich bereits erwähnt hatte, ist Axe-Rapper "Dr. Stay Dry" diese Wochende bei der Bravo Supershow 2008 aufgetreten. Wohl das Finale der Kampagne "Dr.Stay Dry". Als Partyknaller hat sich der Song nach meien Beobachtungen jedenfalls beim adressierten Publikum, geschweige denn den Charts, nicht durchsetzen können. Deshalb bezweifle ich, dass Axe dort jetzt noch mehr Budget investieren wird. Wäre aufjedefall die richtige Entscheidung, denn sowas wie Live-Auftritte bzw. Playback-Auftritte liegen "Dr Stay Dry" anscheinend gar nicht. Ein schöner Abschluss einer doch irgendwie amüsanten Kampagne. Und zugleich Startschuss einer neuen, wie ich beim Werbeblogger lesen durfte



Und nun nochmal alle zusammen :When I Say "STAY you say "DRY".........."STAY..........

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adtunes - Die Zukunft der Musik ?

Montag, 28. April 2008

Gerade aufgrund der momentanen Diskussionen um die offenen Breif an Frau Merkel bezgl. Musik-Piraterie, kam mir der Gedanke mal über einen Musik Service zu berichten, der wie Sachar meint die Zukunft der Musik ist - adtunes. Der Service befindet sich momentan noch in der private Beta, doch dank Sachar konnte ich schnell einen Zugang für adtunes bekommen.

Natürlich war ich zunächst echt gespannt, was sich hinter diesem Service verbirgt. Nun ja ich konnte mir denken, das ganze hat was mit Werbung (ad) und Musik (tunes) zu tun - wie und in welcher Form das allerdings umgesetzt wurde, konnt ich mir noch nicht so ganz zusammenreimen.

Aber ersteinmal noch etwas zu adtunes. Wie ich erfahren konnte ist Adtunes 2007 gegründet worden und hat sich auf die Fahne geschrieben weltweit der erste Anbieter von legaler und dennoch kostenfreier Musik zu sein. Umsetzten wollen die Jungs das mit Hilfe eines werbefinanzierten Modells, das durch Verträge in enger Abstimmung mit den Majors und Indies passiert. . Ziel ist es ein Katalog von ca. 1.000.000 Titel kostenfrei und in voller Länge anbieten zu können, zunächst sind es "nur" 100.000 Titel. Nun gut, auch aufgrund der Entwicklung, dass immer weniger Music illegal gedownloaded wird , hingegen mehr digitale Musik verkauft wird, sehe ich durchaus Chancen für adtunes sich zu etablieren.

Ich hab mich wie anfangs erwähnt nun also auch mal als User der Plattform getestet und muss sagen: "so wird das noch nichts !" Die Idee ist sicher zukunftsweisend und wird seinen Platz finden, aber an der Umsetzung hapert es momentan , zum Glück in der "Beta-Version", noch etwas bis ziemlich. Der Dienst ist fast komplett aus Flash Elementen zusammengestzt, was den Vorteil einer grafisch ansprechenden Umsetzung bietet, allerdings auch Performance-Einbußen mitsichbringt. Ich muss sagen, die grafische Umsetzung und Usablitiy ist mir momentan der größte Dorn im Auge und die Performance lässt auch noch zu wünschen übrig. Aber ey, das ist private Beta und alles noch änderbar ! Jungs ich gebe euch den Tipp guckt mal auf www.simfy.com, das ist usability- und designtechnisch klasse gelöst.



Natürlich sind einem aufgrund der verpflichtenden Werbeeinbindung grafisch ein wenig die Hände gebunden. Banner sind immer störend und verunstalten, sofern zentral eingebunden, oft das Gesamtbild. Da wird man von Seiten von adtunes wenig machen können. Ich würde mir dennoch wünschen, dass man versucht, die nicht unbedingt dezenten Werbebanner - Layer und sonstigen Einblendungen etwas geschickter zu intergrieren um den User die Benutzung der Plattform zu erträglich wie möglich zu machen. Denn man möchte dem Kunden ja sicherlich den bestmöglichsten Preis machen - in dem Fall ist halt der Preis Werbekonsum en masse. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich ernsthaft frage, inwiefern diese wirklich nicht so übertriebene Werbeeinbindung diesen Service finanzieren soll. Natürlich wird die Plattform wachsen und mehr Einnahmen generieren, aber natürlich werden damit auch die Traffic-Kosten überproportional wachsen - Gerade bei einer Streaming Qualität von 320 kbit/s.

Ob dieser Service die Zukunft der Musik werden wird, kann ich nicht  sagen. Meine Meinung ist, dass dieser Service höchstens ein Teil der Zukunft der Musik werden kann, denn der Mensch möchte auch noch in 10 Jahren Musik besitzen, auch wenn sie körperlos ist. Einer reiner Flatrate Stream wird den meisten nicht genügen, auch wenn dieser irgendwann für die gängigen MP3 Player via UMTS (oder so) portabel wird.