ELIZA - Reden bis man schwarz wird

Dienstag, 11. März 2008

Wer von euch ELIZA kennt, wird wissen wovon ich jetzt spreche. ELIZA  ist ein, von Computerkrtiker Josef Weizenbaum, entwickeltes Programm. Es handelt sich dabei um eine Software, die einer psychetherapeutischen Methode nachempfunden wurde , der sogenannten "nondirektiven Gesprächspsychotherapie". ELIZA ist sehr simpel programmiert aber zeigt einen wesentlichen Punkt der KI Entwicklung auf. 

Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein paar "Einsen" und "Nullen" sowas von aus der Fassung bringen können. Woran liegt das ?Ganz klar.  Dieser scheiß Codeschnipsel antwortet auf jede Aussage sowas von emotionslos und angriffsflächenlos, dass man sich nach einer Zeit entnervt geschlagen geben muss. 

Interessant ist dabei zu erkenne, dass man sich immer automatisch im Rahmen der Möglichkeiten des Prorgamms bewegt. Natürlich könnte man ELIZA mit ein paar Sätzen aus der Fassung bringen. Der Mensch aber scheint sich stets zu bemühen konstruktiv zu sein. Oder gibt es Menschen, die versuchen ein Navi-System durch destruktive Anweisungen lahm zu legen? Ich kenne nur welche die ans Ziel kommen wollen. 

ELIZA zeigt also ein Mensch-Maschine Dialog in dem sich beide Partner aufeinander einstellen - nur das ELIZA einfach die größere Ausdauer hat ..... Dieser ELIZA Effekt, wird heute übrigens bei einigen Chat-Bots eingesetzt. (Scheiße! Ich dachte "SunshineBiene1252" spricht aus anderen Gründen mit mir ;-))  Probierts einfach mal selber...

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CeBIT - Kevin Turner Herr der Floskeln

Donnerstag, 6. März 2008

Alles in allem war der CeBIT-Besuch dieses Jahr mehr als ernüchternd. Das einzige was ich aus der weltgrößten computerfachmesse mitnehme sind zwei Radiergummis und eine dicke Erkältung - Danke für nichts ! 

Das erste was an meine CeBITS-Besuchstag unternahm, war mein Namensschild für die Global Confereneces abzuholen, um mir den, als Special Guest angekündigten, COO von MIcrosoft Kevin Turner  anzuhören. Nach erledigter Bürokratie musste ich auch direkt in den Hör-Saal, wo ich mich zunächst mit einem Funk-Überzetzungkopfhörer rüstete. Nach einer nicht uninteressanten Diskussion über  "Globale Bedrohungen und deren Auswirkungen auf ITK", an der unter anderem Ramu Damodaran (Mitglied der Vereinten Nationen ), Karl-Heinz Streibich (CEO der Software AG) und Richard Oosterom ( Managing Director der COLT Telecom GmbH) teilnahmen, wurde von der Moderatoring ganz aufgeregt Kevin Turner, mit leichter Verspätung, auf die Bühne geholt. 

Kevin Tuner sollte in seiner Präsentation aufzeigen, wie Microsoft die weltweiten Trends in der Entwicklung von Unternehmen und Informationstechnik interpretiert. Desweiteren sollte er darstellen was für Microsofts Trends, in der heutigen und zukünftigen Innovation, sind. Was bei mir aber ankam, war ein schlecht vorgetragenes (Erinnerungen an meine Schulzeiten blitzten auf) Referat, in dem er 5 ausgedruckte DIN A4 Blätter auf sein Pult ablegte und began diese vorzulesen. Dabei schaute er gefühlte 4 Mal ins Publikum - Ich war faziniert !  Zwischendurch gab es dann noch die üblichen Ami-Floskeln " I like Germany very much, I think the CeBIT in Hannover is very important, its amazing " und gefakte Anekdoten aus seiner Familie, mit Hilfe derer er bestimmte Stories versuchte  zu vermitteln. So speichert die Turner Familie angeblich sämtliche Kalendertermine aller Familienmitglieder in einem zentralen Kalender, der von überall auf der Welt erreichbar ist. So weiß der gute Herr Turner mit seinem Windows Mobile Device natürlich immer, wenn sein Sohn einen wichtigen sportlichen Wettkampf hat oder seine Tochter eine Klausur schreibt. Zudem ist es ihm möglich, noch bevor sein Sohn von der Schule kommt, die Note seiner Klausuren zu erfahren. Dass das nur funktioniert, da Microsoft zufällig die Schule des Sohnes sponsort, glaube ich nicht . Ich glaube aber auch nicht, dass der Sohn jemals ein Problem mit Noten auf dieser Schule haben wird. 

Das war auch mit das einzige was bei mir an diesem Vortrag hängegeblieben ist, vielleicht noch das Wort "Virtualization", das Keywort bezüglich zukünftige IT-Trends, nach Turner. Es gab da so einen schönen Satz: "Virtualization will be a key technology that saves data centers and CIOs a tremendous amount of money and resources". 



Das Turner es perfekt beherscht, wie Politiker, geschickt um unbequeme Fragen zu navigieren, zeigte er in der darauffolgenden, sehr kurzen, Diskussionsrunde. Beide Fragen aus der Zuhörerschaft, waren wohl eher unbequem ;-) Einer der Fragen kam von einem Arzt aus Bangladesch, einem der wohl ärmsten Länder der Welt. Er fragte Turner, wann Microsoft endlich Lösungen dafür liefern würde, die es möglich machen, Krankenakten von jedem kleinen Dorf in Bangladesch aus zentral zugänglich zu machen und dabei nur geringe Bandbreiten benötigen. Des weiteren fragte er Turner warum bitteschön, des Preis für ein Office Paket in Bangladesch der selbe sei, wie in den USA - Turner solle sich nicht über die Software-Piraterie beschweren. 

Diese beiden Fragen beantwortete Turner zusammengefasst folgendermaßen: Wir bieten bereits Lösungen mit geringer Bandbreite an, sehen sie z.B mein Windows Mobile Device, damit kann ich [.....] aber es ist ein sehr wichtiges Thema das sie ansprechen,wir werden und darum kümmern (Übersetzt: Ich hab keine Ahnung was du von mir willst und es interessiert mich auch nicht! ) und bezüglich des Preises für Office muss ich sagen, dass es unsere Erfahrung ist, dass Piraterie nicht mit dem Preis zusammenhängt. Sie bleibt konstant auch wenn der Preis gering ist. ( Übersetzt: Was weiß ich, was Office in Bangladesh kostet - is mir auch egal, das wir dort eh kein Geld verdienen können ! )

Wer sich das ganze nochmal anschauen möchte, klickt bitte einfach hier

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MeinVZ - Ich hatte recht

Mittwoch, 27. Februar 2008

Jaaa! Eben gerade habe ich es im DenQuer Blog gelesen. Die neue StudiVz Plattform wird meinVZ heißen, so sagt es Marcus Rieke im Handelsblatt.  Ich hatte also recht und meine Recherchen und Aussagen waren berechtigt und alle Spekulationen sind nun endlich beendet. 

Das geht an alle die nur an  FreundeVZ  gedacht und mich beschmunzelt  hatten - ne Rob Green ;-)

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Googles nächstes Standbein - Video Adsense

Freitag, 22. Februar 2008

Wie ich soeben im Adplace-Blog vernehmen konnte, hat sich Google ein weiteres Standbein im Bereich Werbevermarktung wachsen lassen, bzw. anoperiert. Video-Adsense nennt sich das ganze und konnte vor kurzem erfolgreich in die Beta-Phase starten.

Mit Hilfe dieser Technologie wird es ermöglicht Videos mit Werbung anzureichern., was natürlich enormes Potential in sich birgt. Allein auf Youtube werden täglich ca. 65.000 neue Videos veröffentlicht und über 100 Millionen Videos angesehen und es werden nicht weniger. Und da die größte Videoplattform "Youtube" nunmal Google gehört, dürften die Etablierung und schnelle Umsätze nicht lange auf sich warten lassen. Zwar beginnt die Startphase nur mit 20 US-Partnern, doch ist schnelle Erweiterung geplant. Google kommt also endlich  an den Punkt, an dem sich der 1.65 Millarden Deal bzgl. Youtube richtig zu lohnen beginnt. 

Eine genauere Erklärung der Thematik bekommt ihr im folgenden Video



Seitzeichen - Bookmarken einfach gemacht

Dienstag, 29. Januar 2008

Ich bin seit heute neuer Beta-Tester , des Bookmark Widgets "Seitzeichen" , der Active Value GmbH ( bekannt vom Web2Null-Blog). Das ganze ist vergleichbar mit dem bekannten AddThis Widget. 

Ich empfinde Seitzeichen eine echte Alternative, wenn nicht sogar besser. Zu Probezwecken habe ich es hier im Blog eingebunden (siehe unten am Artikel). Das Plugin lässt sich im Aussehen nach Wunsch verändern, leider fehlen mir da noch einige Farbvarianten und Möglichkeiten, aber ich hoffe da wird noch etwas nachgeliefert.



Ansonsten ein sehr komfortables Tool, welches, seit ein MAGIX Kollege den Code für das selbstgeschriebene AddThis PlugIn in Serendipity zur Verfügung gestellt hat, auch ein PlugIn für  Serendipity anbietet. Ein klarer Mehrwert zu AddThis und Konsorten.

Das ganze sollte sich gut verbreiten...  

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AddThis-Plugin für Serendipity

Donnerstag, 24. Januar 2008

Für alle, die Probleme damit haben, das AddThis - Bookmark Widget in ihren Serendipity Blog einzubinden , möchten wir das fertige PlugIn bereitstellen, welches extra für den MAGIX Blog geschrieben wurde. Möge es euch helfen. !!!

Hier gehts zum Download....Dran denken: In Zeile 96 muss die URL geändert werden.

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MacBook Air - Der Butterkeks

Mittwoch, 16. Januar 2008

Jetzt soll mir doch mal einer erklären, was sich Apple dabei gedacht hat. Sie bringen mit dem MacBook Air das "dünnste" Notebook der Welt auf den Markt  ( Sie nennen es "Thinnovation" - Wie Passend, denn die Innovation ist wirklich dünn ). 

Ich verstehe hierbei nicht, wieso man nicht die echte Innovation "Flash-Speicher" dazu beutzt hat, ein besonders kleines MacBook zu produzieren. Meiner Meinung nach sind solche Notebooks monentan, siehe ASUS EEE PC, sehr gefragt. 

Dieses dünne Notebook erinnert mich irgendwie an einen Butterkeks mit all seinen Eigenschaften. Daher wahrscheinlich auch mein sofortiger Zweifel an der Robustheit.. Außerdem hat diese MacBook genauso viele Schnittstellen und Features wie ein Butterkeks ( 1 USB port, Kein Ethernet, Kein FireWire, Kein Audio-In, Kein Austauschbarer Akku ).Werbeslogan wäre dementsprechend - "Nur echt mit einem USB Port " . Da passt es dann auch wieder , wenn ich an der Kasse meine 1.600€ hinblätter und sage: "Danke für nichts !"





Essen kann man  es nur leider nicht :-(

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iPhone, gPhone oder Goople?

Dienstag, 13. November 2007

Google hat die SDK für das Linux-basierte Betriebssystem Android vorgestellt. Neben berechtigten Anmerkungen zur Frisur von Sergei Brin führte dies zu ausgiebigen Diskussionen und Gedankenspielen darüber, ob dieses System denn nun ein Schlag gegen Apple gewesen sei. Auch die üblichen „Apple ist aber viel besser! – Näh, ist es gar nicht!“ Kindereien blieben natürlich nicht aus.

Offene Standards bringen, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, eine Dynamik, mit der ein einzelnes Unternehmen mit proprietärer Software nur schwerlich wird schritthalten können. Befürchtungen, Apple könne den gleichen Fehler machen, wie in den Achtziger Jahren, scheinen daher nicht unberechtigt zu sein.

Ob nun iPhone oder GPhone (das es ja eigentlich gar nicht gibt) das bessere mobile Internet bieten, könnte allerdings schnell vollkommen egal werden. Dann nämlich, wenn die beiden Konzerne, denen die gesamte Medienbranche zur Zeit aus der Hand zu fressen scheint, gemeinsame Sache machen. Bereits vor einiger Zeit wurde von niemand geringerem als Nick Carr der gemeinsame Computer von Apple und Google vorausgesagt, der Goople. Ein Gerät, das letztlich nur als eine Art Terminal fungiert und den Zugang zu den SaaS-Lösungen von Google’s Internetuniversum liefert. So ein Terminal ließe sich natürlich auch perfekt als mobiles Geräte entwickeln.

Schaut man sich die institutionellen Verflechtungen der beiden Unternehmen an, und zieht man in Betracht, dass sowohl beim iPhone (google maps, youtube) als auch bei der Android-Demo (web-kit) bereits eine intensive Zusammenarbeit stattfindet, klingt das für mich äußerst einleuchtend.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich das Verhältnis der beiden Unternehmen zu einander in Zukunft entwickeln wird.

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PES 2008 - Zwischen Genie und Wahnsinn

Donnerstag, 8. November 2007

Am 25. Oktober kam Pro Evolution Soccer 2008 auf den Markt. Seit ca. 1 Woche bin ich nun auch stolzer Besitzer der neuen Fussball-Simulation für den PC. Nachdem ich in PES 6 bereits 10 Meisterliga-Saisons und ca. 500 1on1-Spiele gegen Freunde gezoggt hatte musste auch langsam was Neues her.

 

Ich bin allerdings, nach einer Woche Spielzeit, mit PES 2008 nicht wirklich zufrieden.Das liegt eindeutig am Herzstück der Neuwentwicklung, der KI (Küsntlichen Intelligenz) der Computerkicker.

Ich weiß nicht, was sich die Programmierer von Konami hierbei gedacht haben. Ich stelle mir mittlerweile die Frage, ob man den virtuellen Fussballern, nicht sogar eine Künstliche Dummheit eingepflanzt hat, oder sie einfach so mit Intelligenz  vollgestopft hat, dass der Grad zwischen Genie und Wahnsinn sehr dünn ist.

Dieses Problem betrifft besonders die Computer-Torwarte. Ein von mir in ca. 30 Spielen statistisch ermittelter Wert zeigt , dass ca. 25% der gefallen Tore auf Torwartfehler zurückgehen. Rechnet man die unzähligen Eigentore der Computer-Spieler mit ein, kommen wir auf unfassbare ca. 35% , die durch Fehler der computerprogrammierten Spieler geschehen.

Schüsse jeder Art, werden zu 70% vom Torwart abprallen gelassen. So dass es meistens zu folgenden Situationen kommt. Entweder der Computer-Spieler schafft es den abgeprallten Ball abzustauben oder ein eigener Computer gesteuerte Spieler schießt den Ball ins eigene Tor. Wenn man Glück hat schafft man es mit dem Spieler den man mit echter Intelligenz steuert, den Ball vorher zu erreichen.



Doch das ist nicht alles. Der Torwart nimmt auch mal gerne Bälle vom eigenen Spieler auf, oder man läuft auch gerne mal, während sich der Ball mit vollem Umfang im Aus befindet die Außenlinie entlang, aber das ist zum Glück  weniger frustrierend.

Auf der anderen Seite haben wir den Wahnsinn. So treffen die Computer-Freistoßschützen aus guten Positionen zu 60% ins Tor, das man selber auf einen Wert von höchstens 1% kommt, mag am eigenen Können liegen, ist aber trotzdem frustrierend.

Natürlich möchte ich jetzt nicht alles schlecht reden, es ist halt schade ein Spiel mit solch einem Potenzial, nur halb fertig auf den Markt zu werfen, weil irgendwelche Deadlines eingehalten werden mussten. Das Gameplay ansich ist trotzdem klasse, sehr detailreich und vor allem spaßbringend.

Da man um die gemachte Fehler weiß, wird jetzt schon auf PES 2009 hingewiesen, welches der absoulte NexGen-Fussball renner werden soll :-D Ein Patch ist momentan leider nur für die Online-Probleme veröffentlicht worden. Ich hoffe es wird auch ein KI-Patch released, denn in der momentanen Version ist PES kaum spielbar.

Pro Evolution Soccer 2008 ist dennoch allemal besser als sein direkter Konkurrent Fifa 2008 und das bei einem 80% fertigem Spiel - Meine Meinung !

Laptops bald überflüssig? Etwa jeder 2. kauft dieses Jahr ein Mobiltelefon

Dienstag, 23. Oktober 2007

Nach Schätzungen des BitKom werden bis Ende 2007 in Deutschland wahrscheinlich 36,5 Mio. Mobiltelefone verkauft.

Eine enorme Zahl. Bei einer Bevölkerung von etwa 80 Mio. hat damit theoretisch etwa jeder zweite allein in diesem Jahr ein neues Gerät erworben. Erklären lässt sich dies wohl nur durch die Zunahme des Funktionsumfangs und damit des Anwendungsbereichs für Mobiltelefone. Nicht umsonst nennt Nokia einige seiner Geräte mittlerweile Multimediacomputer. 26,4% der Deutschen versenden über ihr Mobiltelefon mittlerweile auch Fotos, 12,2% hören darüber Musik und 36% interessieren sich für das mobile Internet.

Dazu passt eine Aussage von Phil McKinney, Technikchef der PC-Sparte von Hewlett-Packard, bei Welt Online wonach Laptops bald überflüssig würden. Denn wenn die kleinen mobilen Endgeräte immer mehr Funktionen in sich vereinen, wird für einen Großteil der Bevölkerung unter Umständen gar kein Bedarf mehr für weitere Hardware bestehen. McKinney bezieht sich dabei sehr auf die Arbeitswelt. Für den privaten Gebrauch gilt das aber genauso:

Hinsichtlich der mobilen Musicplayer ist der Speicherplatz bei vielen Mobiltelefonen jetzt schon ausreichend. In Zukunft werden die Kapazitäten weiter zunehmen und die Klangqualität wird sich (hoffentlich) verbessern.

Die Foto-/Videokameras besitzen jetzt schon zu einem Großteil 3 Megapixel und mehr. Auch hier wird sich die Bildqualität sicher in Zukunft weiter verbessern. Der Fokus sollte hier meiner Meinung nach allerdings auf Funktionen wie optischer Zoom, Blitzlicht und Verwacklungsschutz gelegt werden.

Die Bildschirmgröße hat bei einigen Geräten bereits ebenfalls ein Niveau erreicht, das für den Genuss von Videos oder Filmen unterwegs vollkommen ausreichend ist.

Ein richtiger Schub für die – dann wirklich – Multimediacomputer im Taschenformat
wird aber mit der Durchsetzung des mobilen Internet kommen. Zusammen mit SaaS-Lösungen wie einem Online Desktop werden Nutzer dann Zugriff auf ihre kompletten persönlichen Mails, Medien und Textdokumente haben. Selbstverständlich können diese dann auch online bearbeitet, abgespeichert, getauscht oder versandt werden. Wozu also noch einen 1 - 2 Kilo schweres Gerät mit sich herumtragen, dass dazu auch noch sehr stoßempfindlich ist?

Nur hinsichtlich der Tastatur existiert meiner Meinung nach noch keine perfekte Lösung. Touchscreens wie bei dem ein oder anderen Hype-Phone sind meiner Meinung nach für die intensive Nutzung im Internet jedenfalls ungeeignet.