Die besten Vocal Mixing Plugins

Dienstag, 8. Dezember 2009



Ganz weit vorne sind für mich die UAD PlugIns für die man allerdings zunächst die PCI Karte UAD der Firma Universal Audio benötigt. Diese Karte berechnet dann bestimmte, speziell dafür entwickelte Effekte. 

Sicherlich ist der "UAD Neve 88RS" Channel Strip oder auch der "UAD 4K Channel Strip" eine ganz hervorragende Wahl. Um das Signal breiter zu bekommen empfielt sich zusätzlich der "UAD Roland Dimension D" Chorus, der sich unauffällig im Mix plaziert und die Vocals sehr professionell und weich erscheinen lässt. Am Ende der Signalkette benötigt man natürlich noch etwas Hall und ein Delay. 

Greift man auf die UAD zurück empfielt sich hier der "UAD Dreamverb" oder wenn man etwas mehr Vintage Sound möchte der "UAD EMT® 250 Classic Electronic Reverberator" 

Natürlich geht das aber auch über einzelne Effekte wie zb. den "Cambridge EQ", den "Neve® 33609/SE Compressor" und andere. Ich denke das ist sogar der bessere Weg, denn diese PlugIns sind speziell für bestimmte Anwendungsgebiete entwickelt. Benützt man einzelne Effekte ist das ganze natürlich rechenintensiver und auch kostspieliger. 

Was man im Grunde immer für die Abmischung von Vocals benötigt sind ein EQ, ein Compressor, evtl. ein De-Esser und ggf. Effekte wie Hall, Delay und Chorus Leider ist die Anschaffung der UAD nicht ganz günstig und auch die Effekte wollen zunächst bezahlt werden so dass man schnell 1000,00 und mehr Euro dafür hinlegen muß. Hat man das gemacht arbeitet man dafür mit den besten PlugIns die selbst in den ganz großen Studios und bei den Top Produzenten dieser Welt zum Einsatz kommen. 

Will man eher im mittleren Preis Segmet bleiben und vielleicht nur um die 100 bis 200Euro dafür investieren aber trotzdem gute Effekte benutzen empfehlen sich als Channelstrip zum Beispiel der Voxengo Voxformer, Prosoniq Voxciter, Izotope Alloy, Sugar Bytes Vogue. Channelstrips gibt es so viele und es ist immer eine Frage des Geschmacks, welchen man bevorzugt. Ich empfehle Euch zunächst einmal die Demoversionen herunter zu laden und ein bißchen damit auszuprobieren.

Wenn man jedoch einzelne PlugIns für die Bearbeitung der Vocals benützt findet man meißt bessere, professionellere Komponenten wie zum Beispiel den Magix Am-Track als Compressor, die Waves Rennaisance EQs oder von apulsoft den apEQ, der besonders schön ist, weil er noch einen Analyser mitbringt. Als Hall empfehle ich zum einen den Arts Acoustic Reverb, oder aus dem Hause Magix den Variverb. Meines Erachtens kann man Beide sehr gut nutzen. Hier sollte man sich überlegen, dass man auch andere Sounds mit Hall bearbeitet und nicht nur die Stimme. Für eher elektronisch angehauchte Musik empfehle ich den Arts Acoustic, für eher akustische Musik den Variverb. Beides sind Top Hall PlugIns. Als Delay kann man meißt auch etwas einfaches nehmen. Die meißten Programme bringen schon werksseitig ein paar Effekte mit, Delay ist in der Regel einer davon. Auch Chorus lässt sich oft schon bei den mitgelieferten Effekten finden. Wer etwas besseres haben möchte sollte mal den Magix Corvex antesten. 

Für diejenigen die nicht so viel Geld haben oder erst am Beginn Ihrer Produzenten Karriere stehen gibt es unendlich viele Freeware PlugIns mit denen man oft erstaunlich gute Ergebnisse erziehlt. Schaut einfach mal in unseren Blogposting über Freeware VSTs. dort findet Ihr nütliche Tips und Tricks. Am besten Ihr schaut auch immer auf den Hersteller Seiten. Einige von Ihnen haben kostenlose Angebote. Darunter zum Beispiel Bootsy Vst`s, Audio Damage, Kjaerhus oder De la macha

Fazit: wer etwas wirklich Gutes möchte wird um`s Sparen nicht drumherum kommen um sich auf kurz oder lang professionelle Effekte zu kaufen. Ob dann Euer Song ein Hit wird oder nicht, liegt aber nicht unbedingt an der Qualität der Effekte, sondern immer noch an der Besonderheit Eures Stückes. Den Charme eines Liedes erhält man nicht über einen Megafett produzierten Track, sondern über die Freude der Musiker beim spielen oder an der Stimme und Ausstrahlung Eurer Sängerin oder Eures Sängers. Dann läßt sich auch mit wenig Mitteln viel erreichen.

Unsere erste iPhone App

Montag, 7. Dezember 2009

Dass wir uns dem wachsenden Markt der iPhone-Besitzer und der damit verbunden hohen Affinität zur mobilen Internet nicht entziehen können, ist ja wohl klar. Genau deshalb kann ich hiermit stolz unsere erste iPhone App vorstellen.

Es handelt sich dabei um eine App, die es ermöglich das MAGIX Online Album vom iPhone aus einfach und schnell zu bedienen und zu nutzen. 

Wer das MAGIX Online Album noch nicht kennt, dem sei schnell erklärt, dass es sich hierbei um ein Online Foto/Video Slideshow-Präsenations und Hosting Service handelt. Kernstück dabei ist der Online Medien Manager, eine webbasierte Software, die das Hochladen, Organisieren und Bearbeiten von Fotos online abbildet.

So ein Online Album gibt es übrigens kostenlos incl. 500MB Webspace.

Mit dem iPhone ist also nach Installation der MAGIX Online Album App möglich, sein persönliches Online Album per iPhone upzudaten und gerade geschossene Fotos direkt und schnell, sei es mit EDGE oder UMTS, hochzuladen.







Wer die App ausprobieren möchte: hier gehts zur MAGIX Online Album iPhone App - Viel Spass! :-)

MAGIX #MusicMonday 3 - Kings of Convenience-I'd rather dance with you

Montag, 5. Oktober 2009



Heute geht  es mit dem #MusicMonday in Richtung Norwegen, denn daher kommt die Band dem der heutige MusicMonday gebührt.

Die Kings of Convenience, die mit ihren ruhig anmutenden Musik ein wenig an Simon & Garfunkel erinnern, schafften es mit ihrem Song " I'd rather dance with you" in meine heutige, sehr entspannte, Work-Playlist.  Viel Spass! 



Wem das Lied gefallen hat, der kann direkt bei Mufin erkudnen, welches Lieder und Künstler einen ähnlichen Sound haben.

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FIFA 10 und PES 2010 im Vergleich

Mittwoch, 30. September 2009



Wenn ich etwas auf meiner XBOX 360 Spiele, dann sind es Fussballsimulationen,alles andere ist schlichtweg zu zeitaufwändig. Genau aus diesem Grund bin ich wie jedes Jahr auf die Neuerscheinungen von Pro Evolution Soccerr  und FIFA  gespannt. 

Von PES 5 bis PES2008 war Pro Evolution Soccer für mich ganz einfach die realisitischere Simulation. Die Spielerbewegungen und die Physik waren für mich EA Sport um Welten voraus. Diese Kluft hat EA Sport allerdings spätestens seit Fifa 09 sehr gut wetmachen, wenn nicht sogar übertrumpfen können. Konami hat sich mit PES 2009 einfach zu viele Fehler erlaubt - Mein Weltbild wankt !

Genau aus diesem Grund habe ich mich den beiden Demos von PES 2010 und FIFA 10 genauer gewidment. Hier nun einmal meine Einschätzung zu den beiden Klassikern.

PES 2010: 

Auf den ersten Blick kann gleich eines der Highlights der diesjährigen PES Version erkannt werden - Die Grafik!. Konami hat nocheinmal richtig aufs Gas gedrückt und besonders die Spieltertexturen auf ein neues Level gehoben. Hinzukommt die noch relastischer wirkende Beleuchtung der Spieler und verbesserte Modellierung - Auch das Stadion und die Zuschauer sind hervorragend animiert.



Wo wir aber auch schon beim ersten Negativ-Punkt wären. Die Atmosphäre in einem gutgefüllten Stadion beim Spiel Liverpool vs. Barcelona, gleicht der einer 10-Mann-Kulisse von bsp. Ballfreunde Cuxhaven gegen Kickers Hinterniederbach. Da sollten die Sounddesigner von Konami bis zum offiziellen Release nochmal ne Menge Arbeit investieren.Wobei ich hierbei noch hoffe das Konami in der Demo einfach viele Daten weggelassen hat, um die Demo-Dateigröße nicht unnötige in die Höhe zu treiben.

Das Gameplay wurde im Vergleich zum Vorgänger glücklicherweise wieder ein wenig gepusht. Dennoch muss man wieder aus dem tiefen Graben den PEP 2009 gegraben hat herauskommen. hier sehe ich noch eine Menge Potential nach oben, der Relaismus von PES 5-6 wird auch diesmal nicht erreicht. Die Ballanhame dauert einfach zu lang und auch die Geschindigkeit wurde wieder ein wenig verringert. Ein Lichtblick ist Tor-Schuss-Handling. Das Gefühl, dass einem das Spiel vermitteln wenn man auf das Tor schießt ist klasse, man könnte meinen man spührt die Kraft, die der Spieler in den Schuss legt.

Leider hat es Konami auch dieses jahr nicht geschafft den Torwart mit einer halbwegs aktzeptablen KI auszustatten. Noch immer springt der Torwart auf völlig unnatürliche Art und Weise Bällen  hinterher oder macht Fehler, die man nicht mit dem Argument "Das kann doch jedem echten Torwart auch passieren; Das ist Realismus!" begründen kann.

Die Lizenzen konnten glücklicherweise dieses Jahr ein wenig erweitert werden. So findet man bei PES 2010 z.B. den Sielmodus Champiognsleague oder auch  eine Reihe von Nationalmannschaften mit realistischen Trikots und Spielernamen (auch die Deutsche Nationalelf ist diesmal vertreten). Leider vermisst man wiedereinmal die Bundesliga komplett, was als deutscher PES Spieler schon arg stört. 



Leider ein weiterer Minuspunkt für mich ist das neue Menü, dass Konami PES 2010 verpasst hat. Rosa auf schwarz, gefällt mir grundsätzlich schonmal nicht und auch ein logischer Aufbau lässt sich nicht grüßen bzw. die Usability ist eher grauenhaft. Nungut es ist nicht so, dass man nicht zum Spielstart findet, dennoch es hätte viel besser gelöst werden sollen.

Alles in allem, kann ich aber schon sagen, dass sich Konami mit PES 2010 ins Zeug gelegt hat und besonders durch die Grafik ein hervorragendes Spiel publizieren wird. Nichtsdestotzrotz auch dem Loch von 2009 müssen sie sich erstmal wieder Stück für Stück herausarbeiten.

FIFA 10: 

EA setzt mit Fifa 2010 auf bewährtes Gameplay und Sruktur. Anhänger der Serie fühlen sich sofort wieder zu Hause und können direkt loslegen.



Alles ist soweit ich das beurteilen kann, übersichtlich und durchdacht.

Denoch die Grafik ist im Vergleich zu PES 2010 nur Standard. Auch wenn die Spielerbewegungen eine Art TV-Übertragungsfelig aufkommen lässt, muss sich FIFA in Sachen Grafik ganz klar geschlagen geben. Hizukommt diese mislungene Tiefenunschärfe, die einfach, so nett sie auch gemeint ist, unrealistisch wirkt.

Zum Gameplay: für mich persönlich stellte FIFA 09 den bisherigen Höhepunkt der Serie dar. Die Spieler waren einfach super animiert, die Bewegungsabläufe geschmeidig und realistisch. Da hat  sehr viel gepasst und gestimmt. Dieses hohe Niveau kann im aktuellen Teil, warum auch immer, nicht mehr ganz erreicht, geschweige denn verbessert werden. Der Spielablauf wirkt, alles in allem, nicht mehr so elegant und reibungslos. Nichtsdestrotz ist das Spielniveau noch immer als gut und es als gelungen zu bewerten!

Im Gegensatz zu PES 2010 ist die Soundkulisse wesentlich satter und passender. Gepaart mit weiteren Vorteilen wie die obligatorischen Lizenzen sämtlicher relevanter Ligen und Verbände ( Ich möchte hier vor allem hervorheben, dass man dieses Jahr mal wieder den FC Union Berlin spielen kann :-) ) und der wesentlich besseren KI der Torhüter hat EA noch eine, wenn auch kleine Schippe zu Fifa 09 draufgelegt. 

Fazit: 

Betrachtet man die beiden Spiele objektiv, so muss zugestehen, dass EA Sports auch dieses Jahr die bessere Fussballsimulation releasen wird. Ob es sich lohnt den neuen Titel zu kaufen, wenn man schon 09 besitzt ist jedem selbst überlassen. 

Ich selber werde wohl immer PES Spieler bleiben, da ich einfach auf andere Sachen wertlege und starker Anhänger der Konami-Serie bin. Dennoch konnte Fifa 10 bei mir punkten und weiter Vorurteile abbauen - Strengt euch an Konami!

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Sascha Eversmeier stellt MAGIX Vandal Plug-In vor

Donnerstag, 4. Juni 2009

Sascha Eversmeier ist in pro-audio Begeisterten sicherlich bereits bekannt, so verteilt er z.B. unter www.digitalfishphones.com kostenlose audio plug-ins. 

Desweiteren is er vollblut MAGIXianer und geistiger Vater des neuen und einzigartigen MAGIX Audio Plugin  mit dem Namen "VANDAL", welches erstmal in Version 11 unser beinden Audio Flagschiffe Samplitude und Seuqouia zu finden sein wird.

In einem Messe Live-Interview mit Musotalk.TV erklärt er erstmals was es mit dem neuen Gitarren-Amp Plug-In VANDAL auf sich hat.



Das ganze wurde dann auch noch viel ausführlicher im Studio präsentiert, ebenfalls bei Musotalk.tv. (einfach aufs Bild klicken um loszulegen)

Phonehead Music Club im Interview über sein neues Album "Lost And Found"

Mittwoch, 20. Mai 2009

Seit Jahren ist der Phonehead Music Club eine feste Größe für geschmackvollen, relaxten Gitarrenpop. Kein Wunder: haben doch einige Titel wie "King and Queen" oder "Under My Skin" echte Ohrwurmqualitäten und erfreuen sich großer Beliebtheit. 

Das gilt auch für das neue, frisch veröffentlichte Album. Zeit, dem Macher hinter dem Phonehead Music Club, Kai Reininghaus, ein paar Fragen zu stellen:



Kai, von Deinen letzten Alben kennt man ja eher ruhigere Titel, die man unwillkürlich mit einer Abendstimmung und Entspannung in Verbindung bringt. Das neue Album fetzt mit den ersten Titeln richtig los und bietet auch Synthiepop-Perlen wie "My Day". Wie kam es dazu? 

Die Songs sind dieses Mal in Phasen über einen großen Zeitraum entstanden, da herrschen natürlich auch ganz verschiedene Stimmungen, Befindlichkeiten usw. Gerade die Dinge, die um einen herum passieren, haben ja mehr oder weniger Einfluss auf die Songs, die Produktion, den Sound. Man wir von allem möglichen inspiriert, das ist ja kein luftleerer Raum. Letztendlich ist es interessant zu sehen, ob es einen Zusammenhang gibt, eine durchgehende Linie. Ich denke ja immer an ein Album - nicht nur an einzelne Songs. Da bin ich gern ein wenig out ot time. 

Magst Du etwas zum Albumtitel erzählen? 

Wie schon gesagt, der Aufnahmeprozess lief mit Unterbrechungen über drei Jahre. Da sammelt sich eine Menge Material. Songs, Fragmente, Ideen ∑ und so weiter. Manches geht dann auf der Festplatte verloren. Taucht auf einmal wieder auf. Wird wieder gefunden. Passt vielleicht prima in einen anderen Teil. Es gibt natürlich auch noch diese andere Dimension, des Sich-Verlierens und Wiederfindens. Das kennen wir ja alle mehr oder weniger.

Die meisten Stücke verbreiten unweigerlich gute Laune. Doch "Lost and Found" enthält auch einen düsteren Track, "Dead Rain".

Ich mag es nicht immer, wenn man erfährt, worum es genau in einem Song geht. Manchmal verliert er dann sein Geheimnis, seine Mystik. Und das du ihn als bedrohlich empfindest ist doch schon ein Zeichen, oder ein Hinweis. Fast jeder hat Ängste und empfindet Furcht. Das ist Teil des Lebens. Manche Dinge entwickeln natürlich eine ganz andere Dimension an Schrecken. Hier passiert das überwiegend mit musikalischen Mitteln. 



Generell fällt beim Sound Deiner Alben auf, dass diese sehr aufwändig, bis ins kleinste Detail produziert zu sein scheinen. Da Du ja MAGIX Software benutzt: Verrätst Du uns, für welche Schritte in der Produktion Du welches Programm verwendest? Vielleicht verrätst Du uns ja auch Tricks oder Funktionen, die Dir besonders geholfen haben?


Ich arbeite schon seit einigen Jahren mit Samplitude bei den Aufnahmen, und natürlich beim Mastering. Das läuft reibungslos, egal wie viele Spuren ich belegt habe. Für Soundspielereien und Vorabrecordings verwende ich aber auch gern den Musik-Maker. Gerade die Sythie-und Drum-Tools haben einiges zu bieten. Genauso die Effecteinheiten. Man muss nur ein wenig probieren. Manchmal kommen so die erstaunlichsten Sounds zu Tage. Gern auch mal im Rückwärtsgang, wenn es passt. Ich arbeite ja auch gern mit Geräuschen, Soundschnipseln usw. Aber am wichtigsten ist natürlich eine gute Grundidee, das Skelett des Songs. Man muss einfach offen sein und bleiben. Immer wieder probieren, um seinen eigenen Sound zu bekommen. 

Hast Du für den musikalischen Anfänger, der sich gerade seine erste Musiksoftware gekauft hat, einen Tipp, worauf er achten sollte, wenn er seinen ersten Song schreibt?


Ich komme ja noch aus einer Zeit, wo man nicht digital gedacht hat. Mitte der Achtziger hatte ich meine ersten Bands. Das lief über die klassische Schiene, Gitarre, Bass, Schlagzeug ... Und dann die erste analoge Vierspurmaschiene 1989... Wie auch immer. Wichtig ist der Rhythmus-Part. Drums und Bass als Herz und Seele halten alles zusammen. Ich kann mich nicht mehr an den ersten eigenen Song erinnern, aber diese Dinge passieren. Unsere Welt ist voller Töne. Musik liegt wirklich in der Luft. Und manchmal fügen sich die Teile zu etwas zusammen, was uns neu erscheint. Worte kommen meist von selbst dazu, es ist, als wenn der Song genau weiß, was zu ihm passt. 

Die Gefahr besteht natürlich, gerade am Anfang, dass man den Keim erstickt. Die ungeheuren digitalen Möglichkeiten können leicht verleiten, mit dem Pinsel zu dick aufzutragen. Das passiert aber Profis genau so wie blutigen Anfängern. Und ein Song wird von zu vielen Zutaten nicht besser. Aber das sind Erfahrungen, die man einfach macht. 

Mehr Musik und Infos zu Kai und seinem Phonehead Music Club gibt es hier:  Myspace Profil

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Tweet Tweet oder im Dschungel der Digital Natives

Freitag, 6. März 2009



Heute berichtet Ulrich Hepp von Showmastern 2.0 und "zwitschernden" Königinnen, direkt aus der Messestadt Hannover - Teil 3 unserer CeBIT Reihe

Die Stars des Web 2.0 sollte ich in der WEBciety kennen lernen. Rob Vegas und Martina Pickhardt sind nicht „bekannt aus Film und Fernsehen", sondern erarbeiteten sich ihren Ruhm über das Internet. Rob Vegas als „Showmaster 2.0", wie er sich selbst bezeichnet, und Pickhardt als Twitter-Queen. Rob, der auf sevenload die Mindtime Show, eine Art Late Night Show, moderiert, interviewte die Twitter-Königin, die ein besonders großes Gefolge, also zahlreiche „Followers" ihr eigen nennen konnte. 



Martina Pickhardt, eine Frau um die 30 schafft es also, durch ihre auf die SMS-Größe von 140 Zeichen beschränkten Beiträge über das, was sie gerade macht, Menschen zu begeistern. Sie selbst hat aber auch analoge Freunde, wie sie betont. Die Twitter-Königin spricht zwar nicht „vom zweifelhaften Wert digitaler Beziehungen", wie es in seiner aktuellen Ausgabe der „Spiegel" macht. Sie scheint dennoch etwas Web 2.0 müde zu sein, denn das ganze Twittern (übrigens Englisch für „Zwitschern") koste doch ganz schön viel Zeit, ebenso die Lektüre von Einträgen à la „ich öffne die Haustür und betrete die kritische Masse". 

Rob Vegas, etwas jünger und durchaus als „digital native"( also jemand, der mit dem Internet in der Muttermilch aufgewachsen ist) weiß die Bedeutung von Twitter und Internet-TV auch durchaus kritisch einzuschätzen. Das bestätigte er auch noch in einem späteren persönlichen Gespräch im CeBIT-Café mit dem klangvollen Namen „Lord Nelson". Die Anzahl der aktiven Twitter-User sei derzeit noch mit einer Kleinstadt vergleichbar, die kritische Masse noch nicht erreicht. Internet-TV sei zwar groß im Sinne von originell, jedoch nicht vergleichbar mit großen TV-Produktionen. Derzeit erhalten noch „echte" TV-Beiträge der klassischen Sender, die fürs Internet gestreamt werden, die höchsten Klickraten. Für Internetproduktionen werde längst nicht so viel Geld in die Hand genommen wie für große Samstagabend–Shows. Dennoch kann sich Rob Vegas nicht beklagen: 4 Millionen Leute schauen sich schon seine Sendung im Internet an, Tendenz steigend. 

Und hier nun das dogma-wackelige Video auf dem Weg zu Rob Vegas' Talk. Man beachte am Anfang wieder die Dalli-Dalli-Waben....

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Sie sind der Meinung, das war spitze? Dann aber Dalli Dalli in die WEBciety

Donnerstag, 5. März 2009



In unserer kleinen, dreiteiligen Serie berichtet Ulrich Hepp direkt aus Hannover - in Teil 2 geht es um das Messe-Motto: WebCiety


Was ist eine CeBIT-Neuheit? Auf diese Frage erntete ich von meinen Pressekontakten Achselzucken – egal, ob CHIP, c’t, Computerbild oder PC-Praxis. Auf das CeBIT-Thema brachte mich unsere Kanzlerin, die in ihrer Eröffnungsrede die DSL’isierung der Gesellschaft forderte. Wie sieht sie aber aus, die vom Web geprägte Gesellschaft – die „WEBciety“? Antworten darauf versucht der gleichnamige Bereich in Halle 6 zu liefern. Im fröhlichen Wabendesign (siehe Bild), die an die 70er-Show Dalli Dalli erinnern, weist das Banner auf ebenso geformte Stände. 



Ein Bestandteil der WEBciety (ist übrigens eine Wortschöpfung aus web und society) scheint Nichtanwesenheit zu sein – per Beamer stand groß an einem Stand: „Wir haben mehr Aufträge als erwartet. Deshalb ist leider keiner persönlich hier. Nutzen sie doch einfach unsere Hotline zum Geschäftsführer.“ Darunter lag ein altes Handy, wohl noch aus den Neunzigern stammend – voll retro. Ein weiterer Bestandteil ist Optimismus. Das vermittelt jedenfalls teilweise die Namen der vertretenen Firmen, wie beispielsweise die „Hallo Welt! GmbH“. Doch richtige Infos zum Thema erhielt ich nicht, deshalb ging es weiter zum Info-Counter. Doch hier war mit „Info“ wohl nicht die Information für den Messegast, sondern über selbigen gemeint. Daher stellte ich mich freundlich für eine Besucherumfrage zum Stand zur Verfügung. Den eigentlich interessanten Teil, eine Talkshow zum Thema sollte ich danach kennen lernen. Doch dazu mehr morgen.

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I’ll be back – Angie trifft Arnie auf der CeBIT 2009

Mittwoch, 4. März 2009



Direkt von der Messe aus Hannover berichtet unserer MAGIX-Man, Ulrich Hepp

„I’ll be back“ - dieser Satz war natürlich heute wieder in allen Schlagzeilen zu finden, die etwas mit der CeBIT zu tun haben. Kein Wunder, denn der prominenteste Gast der diesjährigen Computermesse ist Arnold Schwarzenegger.  Weniger prominent, dafür mit MAGIX-speziellen Infos bin ich für Euch auf dem Messegelände unterwegs und werde von meinen persönlichen Eindrücken berichten. Und dazu gehört auch „Arnie“, der mir entgegengrinste, gemeinsam mit Bundeskanzlerin „Angie“. In der örtlichen Zeitung stand dazu: „Der Gouverneur von Kalifornien und ehemalige Bodybuilder stemmt den ersten CeBIT-Tag“. "Back from the Wortspielhölle" erhielt ich von meiner guten Freundin, bei der ich als „Messegast“ untergekommen bin, die Info, dass Schwarzenegger als offizieller Vertreter des Partnerlandes Kalifornien hier vertreten ist.  

Wusstet Ihr, dass auch MAGIX mal ein Office in Kalifornien, direkt in L.A. hatte? Besser arbeiten und leben, versichern unsere kürzliche umgezogenen Kollegen, lässt es sich in Toronto / Kanada – Ihr kennt ja bereits die Einträge von Georg, der das Land gerade erkundet. Jedenfalls bin ich gespannt auf die „Messeneuheit“. Ich werde dazu auch mal die Journalisten befragen, die ich während der drei Tage, die ich auf der Messe weile, treffen werde. Letztes Jahr war das ja ein grüner Roboter, der so aussah wie der Lurch aus dem Schuhgeschäft. 

Zuvor aber noch ein paar Impressionen von der Anreise mit Maschsee und neuem Rathaus, die erkennen lassen, dass Hannover nicht nur aus Messe und Beton besteht (siehe Video, unten).Vielmehr finden sich so einige schöne Altbauviertel, mit ebensolchen Wohnungen, wie sie auch der Berliner an sich zu schätzen weiß. 



Weitere Bilder vom Messegelände findet ihr unter "Kompletten Artikel anzeigen" ...


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Die Leserreporter-Kamera von BILD.DE bei LIDL

Donnerstag, 4. Dezember 2008



Ab heute  ist die Creative Vado Hosentaschen-Videokamera von BILD.de , exclusiv bei LIDL Erhältlich. Das gute Stück wird nur 69€ kosten und liefert somit den ersten Grund warum sich die Kamera  meiner Meinung sehr gut verkaufen wird.

Die Kamera kommt mit einer Auflösung von 640x480 . Die Qualität kann sich also wirklich sehen lassen. Zudem kommt der integrierte 2GB Speicher, der bis zu 2 Stunden Videoaufnahmen zulässt. Der Akku ist austauschbar und hält bis zu 2,5 stunden, als lange genug um den interen Speicher vollzubekommen. Per intergieren USB Stecker, können die Videos und Photos dann direkt auf den Computer übertragen werden. Dort können sie dann bearbeitet werden oder, wer das nicht möchte, kann die Videos/Fotos auch direkt per integrierten Programm zu Bild.de, Youtube.de oder Photobucket senden. (Wir haben das Gerät bereits auf dem Filmcamp08, danke der Anwesenheit von Stefan Henz ausgiebig testen können - Testfazit: Ich überlege sie mir zu holen :-) )



Jetzt mag es Leute geben, die Sagen " Cool. Was soll ich damit, was kann das ding was mein Handy nicht auch kann". Die Antwort ist: Nichts! Nur hat der kleine Camcorder einen entscheidenden Vorteil. Er beschränkt sich auf einen Usecase. Es gibt einen großen Aufnahmeknopf und dann geht's los - man filmt, und das sehr flüssig und in einer guten Qualität.

Das ist eine Message die verständlich ist. Mit Bild.de als kommunikativen Zugpferd bekommt das Gerät also eine neue Story verpasst, die das Gerät in ein neues Setting stellt und somit von andren Geräten unabhängig macht. Das Gerät schreibt sich also den "Leserreporter" auf die Fahne und wird damit auch künftig in Verbindung gebracht. Manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden, es reicht wenn man es neu benennt bzw. positioniert. Oder? Was meint ihr?

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