Sascha Eversmeier stellt MAGIX Vandal Plug-In vor

Donnerstag, 4. Juni 2009

Sascha Eversmeier ist in pro-audio Begeisterten sicherlich bereits bekannt, so verteilt er z.B. unter www.digitalfishphones.com kostenlose audio plug-ins. 

Desweiteren is er vollblut MAGIXianer und geistiger Vater des neuen und einzigartigen MAGIX Audio Plugin  mit dem Namen "VANDAL", welches erstmal in Version 11 unser beinden Audio Flagschiffe Samplitude und Seuqouia zu finden sein wird.

In einem Messe Live-Interview mit Musotalk.TV erklärt er erstmals was es mit dem neuen Gitarren-Amp Plug-In VANDAL auf sich hat.



Das ganze wurde dann auch noch viel ausführlicher im Studio präsentiert, ebenfalls bei Musotalk.tv. (einfach aufs Bild klicken um loszulegen)

Phonehead Music Club im Interview über sein neues Album "Lost And Found"

Mittwoch, 20. Mai 2009

Seit Jahren ist der Phonehead Music Club eine feste Größe für geschmackvollen, relaxten Gitarrenpop. Kein Wunder: haben doch einige Titel wie "King and Queen" oder "Under My Skin" echte Ohrwurmqualitäten und erfreuen sich großer Beliebtheit. 

Das gilt auch für das neue, frisch veröffentlichte Album. Zeit, dem Macher hinter dem Phonehead Music Club, Kai Reininghaus, ein paar Fragen zu stellen:



Kai, von Deinen letzten Alben kennt man ja eher ruhigere Titel, die man unwillkürlich mit einer Abendstimmung und Entspannung in Verbindung bringt. Das neue Album fetzt mit den ersten Titeln richtig los und bietet auch Synthiepop-Perlen wie "My Day". Wie kam es dazu? 

Die Songs sind dieses Mal in Phasen über einen großen Zeitraum entstanden, da herrschen natürlich auch ganz verschiedene Stimmungen, Befindlichkeiten usw. Gerade die Dinge, die um einen herum passieren, haben ja mehr oder weniger Einfluss auf die Songs, die Produktion, den Sound. Man wir von allem möglichen inspiriert, das ist ja kein luftleerer Raum. Letztendlich ist es interessant zu sehen, ob es einen Zusammenhang gibt, eine durchgehende Linie. Ich denke ja immer an ein Album - nicht nur an einzelne Songs. Da bin ich gern ein wenig out ot time. 

Magst Du etwas zum Albumtitel erzählen? 

Wie schon gesagt, der Aufnahmeprozess lief mit Unterbrechungen über drei Jahre. Da sammelt sich eine Menge Material. Songs, Fragmente, Ideen ∑ und so weiter. Manches geht dann auf der Festplatte verloren. Taucht auf einmal wieder auf. Wird wieder gefunden. Passt vielleicht prima in einen anderen Teil. Es gibt natürlich auch noch diese andere Dimension, des Sich-Verlierens und Wiederfindens. Das kennen wir ja alle mehr oder weniger.

Die meisten Stücke verbreiten unweigerlich gute Laune. Doch "Lost and Found" enthält auch einen düsteren Track, "Dead Rain".

Ich mag es nicht immer, wenn man erfährt, worum es genau in einem Song geht. Manchmal verliert er dann sein Geheimnis, seine Mystik. Und das du ihn als bedrohlich empfindest ist doch schon ein Zeichen, oder ein Hinweis. Fast jeder hat Ängste und empfindet Furcht. Das ist Teil des Lebens. Manche Dinge entwickeln natürlich eine ganz andere Dimension an Schrecken. Hier passiert das überwiegend mit musikalischen Mitteln. 



Generell fällt beim Sound Deiner Alben auf, dass diese sehr aufwändig, bis ins kleinste Detail produziert zu sein scheinen. Da Du ja MAGIX Software benutzt: Verrätst Du uns, für welche Schritte in der Produktion Du welches Programm verwendest? Vielleicht verrätst Du uns ja auch Tricks oder Funktionen, die Dir besonders geholfen haben?


Ich arbeite schon seit einigen Jahren mit Samplitude bei den Aufnahmen, und natürlich beim Mastering. Das läuft reibungslos, egal wie viele Spuren ich belegt habe. Für Soundspielereien und Vorabrecordings verwende ich aber auch gern den Musik-Maker. Gerade die Sythie-und Drum-Tools haben einiges zu bieten. Genauso die Effecteinheiten. Man muss nur ein wenig probieren. Manchmal kommen so die erstaunlichsten Sounds zu Tage. Gern auch mal im Rückwärtsgang, wenn es passt. Ich arbeite ja auch gern mit Geräuschen, Soundschnipseln usw. Aber am wichtigsten ist natürlich eine gute Grundidee, das Skelett des Songs. Man muss einfach offen sein und bleiben. Immer wieder probieren, um seinen eigenen Sound zu bekommen. 

Hast Du für den musikalischen Anfänger, der sich gerade seine erste Musiksoftware gekauft hat, einen Tipp, worauf er achten sollte, wenn er seinen ersten Song schreibt?


Ich komme ja noch aus einer Zeit, wo man nicht digital gedacht hat. Mitte der Achtziger hatte ich meine ersten Bands. Das lief über die klassische Schiene, Gitarre, Bass, Schlagzeug ... Und dann die erste analoge Vierspurmaschiene 1989... Wie auch immer. Wichtig ist der Rhythmus-Part. Drums und Bass als Herz und Seele halten alles zusammen. Ich kann mich nicht mehr an den ersten eigenen Song erinnern, aber diese Dinge passieren. Unsere Welt ist voller Töne. Musik liegt wirklich in der Luft. Und manchmal fügen sich die Teile zu etwas zusammen, was uns neu erscheint. Worte kommen meist von selbst dazu, es ist, als wenn der Song genau weiß, was zu ihm passt. 

Die Gefahr besteht natürlich, gerade am Anfang, dass man den Keim erstickt. Die ungeheuren digitalen Möglichkeiten können leicht verleiten, mit dem Pinsel zu dick aufzutragen. Das passiert aber Profis genau so wie blutigen Anfängern. Und ein Song wird von zu vielen Zutaten nicht besser. Aber das sind Erfahrungen, die man einfach macht. 

Mehr Musik und Infos zu Kai und seinem Phonehead Music Club gibt es hier:  Myspace Profil

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Tweet Tweet oder im Dschungel der Digital Natives

Freitag, 6. März 2009



Heute berichtet Ulrich Hepp von Showmastern 2.0 und "zwitschernden" Königinnen, direkt aus der Messestadt Hannover - Teil 3 unserer CeBIT Reihe

Die Stars des Web 2.0 sollte ich in der WEBciety kennen lernen. Rob Vegas und Martina Pickhardt sind nicht „bekannt aus Film und Fernsehen", sondern erarbeiteten sich ihren Ruhm über das Internet. Rob Vegas als „Showmaster 2.0", wie er sich selbst bezeichnet, und Pickhardt als Twitter-Queen. Rob, der auf sevenload die Mindtime Show, eine Art Late Night Show, moderiert, interviewte die Twitter-Königin, die ein besonders großes Gefolge, also zahlreiche „Followers" ihr eigen nennen konnte. 



Martina Pickhardt, eine Frau um die 30 schafft es also, durch ihre auf die SMS-Größe von 140 Zeichen beschränkten Beiträge über das, was sie gerade macht, Menschen zu begeistern. Sie selbst hat aber auch analoge Freunde, wie sie betont. Die Twitter-Königin spricht zwar nicht „vom zweifelhaften Wert digitaler Beziehungen", wie es in seiner aktuellen Ausgabe der „Spiegel" macht. Sie scheint dennoch etwas Web 2.0 müde zu sein, denn das ganze Twittern (übrigens Englisch für „Zwitschern") koste doch ganz schön viel Zeit, ebenso die Lektüre von Einträgen à la „ich öffne die Haustür und betrete die kritische Masse". 

Rob Vegas, etwas jünger und durchaus als „digital native"( also jemand, der mit dem Internet in der Muttermilch aufgewachsen ist) weiß die Bedeutung von Twitter und Internet-TV auch durchaus kritisch einzuschätzen. Das bestätigte er auch noch in einem späteren persönlichen Gespräch im CeBIT-Café mit dem klangvollen Namen „Lord Nelson". Die Anzahl der aktiven Twitter-User sei derzeit noch mit einer Kleinstadt vergleichbar, die kritische Masse noch nicht erreicht. Internet-TV sei zwar groß im Sinne von originell, jedoch nicht vergleichbar mit großen TV-Produktionen. Derzeit erhalten noch „echte" TV-Beiträge der klassischen Sender, die fürs Internet gestreamt werden, die höchsten Klickraten. Für Internetproduktionen werde längst nicht so viel Geld in die Hand genommen wie für große Samstagabend–Shows. Dennoch kann sich Rob Vegas nicht beklagen: 4 Millionen Leute schauen sich schon seine Sendung im Internet an, Tendenz steigend. 

Und hier nun das dogma-wackelige Video auf dem Weg zu Rob Vegas' Talk. Man beachte am Anfang wieder die Dalli-Dalli-Waben....

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Sie sind der Meinung, das war spitze? Dann aber Dalli Dalli in die WEBciety

Donnerstag, 5. März 2009



In unserer kleinen, dreiteiligen Serie berichtet Ulrich Hepp direkt aus Hannover - in Teil 2 geht es um das Messe-Motto: WebCiety


Was ist eine CeBIT-Neuheit? Auf diese Frage erntete ich von meinen Pressekontakten Achselzucken – egal, ob CHIP, c’t, Computerbild oder PC-Praxis. Auf das CeBIT-Thema brachte mich unsere Kanzlerin, die in ihrer Eröffnungsrede die DSL’isierung der Gesellschaft forderte. Wie sieht sie aber aus, die vom Web geprägte Gesellschaft – die „WEBciety“? Antworten darauf versucht der gleichnamige Bereich in Halle 6 zu liefern. Im fröhlichen Wabendesign (siehe Bild), die an die 70er-Show Dalli Dalli erinnern, weist das Banner auf ebenso geformte Stände. 



Ein Bestandteil der WEBciety (ist übrigens eine Wortschöpfung aus web und society) scheint Nichtanwesenheit zu sein – per Beamer stand groß an einem Stand: „Wir haben mehr Aufträge als erwartet. Deshalb ist leider keiner persönlich hier. Nutzen sie doch einfach unsere Hotline zum Geschäftsführer.“ Darunter lag ein altes Handy, wohl noch aus den Neunzigern stammend – voll retro. Ein weiterer Bestandteil ist Optimismus. Das vermittelt jedenfalls teilweise die Namen der vertretenen Firmen, wie beispielsweise die „Hallo Welt! GmbH“. Doch richtige Infos zum Thema erhielt ich nicht, deshalb ging es weiter zum Info-Counter. Doch hier war mit „Info“ wohl nicht die Information für den Messegast, sondern über selbigen gemeint. Daher stellte ich mich freundlich für eine Besucherumfrage zum Stand zur Verfügung. Den eigentlich interessanten Teil, eine Talkshow zum Thema sollte ich danach kennen lernen. Doch dazu mehr morgen.

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I’ll be back – Angie trifft Arnie auf der CeBIT 2009

Mittwoch, 4. März 2009



Direkt von der Messe aus Hannover berichtet unserer MAGIX-Man, Ulrich Hepp

„I’ll be back“ - dieser Satz war natürlich heute wieder in allen Schlagzeilen zu finden, die etwas mit der CeBIT zu tun haben. Kein Wunder, denn der prominenteste Gast der diesjährigen Computermesse ist Arnold Schwarzenegger.  Weniger prominent, dafür mit MAGIX-speziellen Infos bin ich für Euch auf dem Messegelände unterwegs und werde von meinen persönlichen Eindrücken berichten. Und dazu gehört auch „Arnie“, der mir entgegengrinste, gemeinsam mit Bundeskanzlerin „Angie“. In der örtlichen Zeitung stand dazu: „Der Gouverneur von Kalifornien und ehemalige Bodybuilder stemmt den ersten CeBIT-Tag“. "Back from the Wortspielhölle" erhielt ich von meiner guten Freundin, bei der ich als „Messegast“ untergekommen bin, die Info, dass Schwarzenegger als offizieller Vertreter des Partnerlandes Kalifornien hier vertreten ist.  

Wusstet Ihr, dass auch MAGIX mal ein Office in Kalifornien, direkt in L.A. hatte? Besser arbeiten und leben, versichern unsere kürzliche umgezogenen Kollegen, lässt es sich in Toronto / Kanada – Ihr kennt ja bereits die Einträge von Georg, der das Land gerade erkundet. Jedenfalls bin ich gespannt auf die „Messeneuheit“. Ich werde dazu auch mal die Journalisten befragen, die ich während der drei Tage, die ich auf der Messe weile, treffen werde. Letztes Jahr war das ja ein grüner Roboter, der so aussah wie der Lurch aus dem Schuhgeschäft. 

Zuvor aber noch ein paar Impressionen von der Anreise mit Maschsee und neuem Rathaus, die erkennen lassen, dass Hannover nicht nur aus Messe und Beton besteht (siehe Video, unten).Vielmehr finden sich so einige schöne Altbauviertel, mit ebensolchen Wohnungen, wie sie auch der Berliner an sich zu schätzen weiß. 



Weitere Bilder vom Messegelände findet ihr unter "Kompletten Artikel anzeigen" ...


Kompletten Artikel anzeigen...

Die Leserreporter-Kamera von BILD.DE bei LIDL

Donnerstag, 4. Dezember 2008



Ab heute  ist die Creative Vado Hosentaschen-Videokamera von BILD.de , exclusiv bei LIDL Erhältlich. Das gute Stück wird nur 69€ kosten und liefert somit den ersten Grund warum sich die Kamera  meiner Meinung sehr gut verkaufen wird.

Die Kamera kommt mit einer Auflösung von 640x480 . Die Qualität kann sich also wirklich sehen lassen. Zudem kommt der integrierte 2GB Speicher, der bis zu 2 Stunden Videoaufnahmen zulässt. Der Akku ist austauschbar und hält bis zu 2,5 stunden, als lange genug um den interen Speicher vollzubekommen. Per intergieren USB Stecker, können die Videos und Photos dann direkt auf den Computer übertragen werden. Dort können sie dann bearbeitet werden oder, wer das nicht möchte, kann die Videos/Fotos auch direkt per integrierten Programm zu Bild.de, Youtube.de oder Photobucket senden. (Wir haben das Gerät bereits auf dem Filmcamp08, danke der Anwesenheit von Stefan Henz ausgiebig testen können - Testfazit: Ich überlege sie mir zu holen :-) )



Jetzt mag es Leute geben, die Sagen " Cool. Was soll ich damit, was kann das ding was mein Handy nicht auch kann". Die Antwort ist: Nichts! Nur hat der kleine Camcorder einen entscheidenden Vorteil. Er beschränkt sich auf einen Usecase. Es gibt einen großen Aufnahmeknopf und dann geht's los - man filmt, und das sehr flüssig und in einer guten Qualität.

Das ist eine Message die verständlich ist. Mit Bild.de als kommunikativen Zugpferd bekommt das Gerät also eine neue Story verpasst, die das Gerät in ein neues Setting stellt und somit von andren Geräten unabhängig macht. Das Gerät schreibt sich also den "Leserreporter" auf die Fahne und wird damit auch künftig in Verbindung gebracht. Manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden, es reicht wenn man es neu benennt bzw. positioniert. Oder? Was meint ihr?

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Techcrunch will 200$ Web-Tablet bauen

Dienstag, 22. Juli 2008

Michael Arrington einer der wohl bekanntesten Blogger der Online Welt, hat heute folgendes Anliegen verkündet.

Er sucht seit geraumer Zeit nach einem einfachen Web-Tablet. Welches max. 200$ kosten soll, und nichts weiter macht, als per Touchscreen ,WiFi Anbindung Firefox und Skype das Internet komfortabel tragbar zur machen. USB Ports für UMTS Sticks wäre natürlich auch sinnvoll.



Da ihm dieser Traum noch von keinem Hersteller erfüllt wurde, ist ihm anscheinend der Geduldsfaden gerissen. Heute rief er also seine Leser-Gemeinde dazu auf, dieses Web-Tablet kurzerhand selbst zu erschaffen. Ja richtig gehört. Er möchte eine Arbeitsgruppe, die sowohl Marketing, die technischen Spezifikationen sowie die Software Entwicklung übernimmt bilden – alles Open Source.Sollte diese Projekt klappen, wäre das genial und ich würde meine Hut ziehen. 

Wobei man natürlich sagen muss, dass es schwer sein wird schneller zu arbeiten also große Hersteller, wenn diese Wind davon bekommen, dass der Markt gerade zu nach so einem Tablet schreit, werden sie sicherlich schnell nachlegen. Es wird also für Michael zunächst einmal wichtig sein, ein Partner zu finden, der sich der Hardware-Entwicklung bzw. Bereitstellung annimmt. An Helfern wir es ihm nicht mangeln, wenn ich die 517 Kommentare richtig deute. 

Als kleine Idee; Vielleicht sogar einen SIM-Karten Slot einbauen  und ein auf LINUX basierendes Tool entwickeln (OpenSource) welches vorinstalliert ist (Treiber Installationen unter Linux sind ein Krampf) und dann die UMTS Verbindung aufbaut. Ich meine davon hätten Netzbetreiber sowie die User was von.  

 

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Youtube Videos ohne Wasserzeichen

Donnerstag, 13. März 2008

Seit heute, werden Youtube Videos, die auf externen Websiten eingebunden werden, ohne das typischen Wasserzeichen ab rechten-unteren Rand, gezeigt. stattdessen wird das Youtube-Logo direkt in den Embedded Player intergriert. Es befindet sich nun auf einem "Youtube-Button" der per Klick, den Embedded-Code und Direct-Link zeigt. 





Schade eigentlich, denn jetzt kann man nicht mehr, aus dem Embedded-Video ,per Klick auf das Wasserzeichen, auf die videospezifische Youtubeseite kommen. Ob diese Designänderung mit der kommenden , beinahme White-Label-Lösung von Youtube zusammenhängt ? Hat jemand eine Antwort ?

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ELIZA - Reden bis man schwarz wird

Dienstag, 11. März 2008

Wer von euch ELIZA kennt, wird wissen wovon ich jetzt spreche. ELIZA  ist ein, von Computerkrtiker Josef Weizenbaum, entwickeltes Programm. Es handelt sich dabei um eine Software, die einer psychetherapeutischen Methode nachempfunden wurde , der sogenannten "nondirektiven Gesprächspsychotherapie". ELIZA ist sehr simpel programmiert aber zeigt einen wesentlichen Punkt der KI Entwicklung auf. 

Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein paar "Einsen" und "Nullen" sowas von aus der Fassung bringen können. Woran liegt das ?Ganz klar.  Dieser scheiß Codeschnipsel antwortet auf jede Aussage sowas von emotionslos und angriffsflächenlos, dass man sich nach einer Zeit entnervt geschlagen geben muss. 

Interessant ist dabei zu erkenne, dass man sich immer automatisch im Rahmen der Möglichkeiten des Prorgamms bewegt. Natürlich könnte man ELIZA mit ein paar Sätzen aus der Fassung bringen. Der Mensch aber scheint sich stets zu bemühen konstruktiv zu sein. Oder gibt es Menschen, die versuchen ein Navi-System durch destruktive Anweisungen lahm zu legen? Ich kenne nur welche die ans Ziel kommen wollen. 

ELIZA zeigt also ein Mensch-Maschine Dialog in dem sich beide Partner aufeinander einstellen - nur das ELIZA einfach die größere Ausdauer hat ..... Dieser ELIZA Effekt, wird heute übrigens bei einigen Chat-Bots eingesetzt. (Scheiße! Ich dachte "SunshineBiene1252" spricht aus anderen Gründen mit mir ;-))  Probierts einfach mal selber...

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CeBIT - Kevin Turner Herr der Floskeln

Donnerstag, 6. März 2008

Alles in allem war der CeBIT-Besuch dieses Jahr mehr als ernüchternd. Das einzige was ich aus der weltgrößten computerfachmesse mitnehme sind zwei Radiergummis und eine dicke Erkältung - Danke für nichts ! 

Das erste was an meine CeBITS-Besuchstag unternahm, war mein Namensschild für die Global Confereneces abzuholen, um mir den, als Special Guest angekündigten, COO von MIcrosoft Kevin Turner  anzuhören. Nach erledigter Bürokratie musste ich auch direkt in den Hör-Saal, wo ich mich zunächst mit einem Funk-Überzetzungkopfhörer rüstete. Nach einer nicht uninteressanten Diskussion über  "Globale Bedrohungen und deren Auswirkungen auf ITK", an der unter anderem Ramu Damodaran (Mitglied der Vereinten Nationen ), Karl-Heinz Streibich (CEO der Software AG) und Richard Oosterom ( Managing Director der COLT Telecom GmbH) teilnahmen, wurde von der Moderatoring ganz aufgeregt Kevin Turner, mit leichter Verspätung, auf die Bühne geholt. 

Kevin Tuner sollte in seiner Präsentation aufzeigen, wie Microsoft die weltweiten Trends in der Entwicklung von Unternehmen und Informationstechnik interpretiert. Desweiteren sollte er darstellen was für Microsofts Trends, in der heutigen und zukünftigen Innovation, sind. Was bei mir aber ankam, war ein schlecht vorgetragenes (Erinnerungen an meine Schulzeiten blitzten auf) Referat, in dem er 5 ausgedruckte DIN A4 Blätter auf sein Pult ablegte und began diese vorzulesen. Dabei schaute er gefühlte 4 Mal ins Publikum - Ich war faziniert !  Zwischendurch gab es dann noch die üblichen Ami-Floskeln " I like Germany very much, I think the CeBIT in Hannover is very important, its amazing " und gefakte Anekdoten aus seiner Familie, mit Hilfe derer er bestimmte Stories versuchte  zu vermitteln. So speichert die Turner Familie angeblich sämtliche Kalendertermine aller Familienmitglieder in einem zentralen Kalender, der von überall auf der Welt erreichbar ist. So weiß der gute Herr Turner mit seinem Windows Mobile Device natürlich immer, wenn sein Sohn einen wichtigen sportlichen Wettkampf hat oder seine Tochter eine Klausur schreibt. Zudem ist es ihm möglich, noch bevor sein Sohn von der Schule kommt, die Note seiner Klausuren zu erfahren. Dass das nur funktioniert, da Microsoft zufällig die Schule des Sohnes sponsort, glaube ich nicht . Ich glaube aber auch nicht, dass der Sohn jemals ein Problem mit Noten auf dieser Schule haben wird. 

Das war auch mit das einzige was bei mir an diesem Vortrag hängegeblieben ist, vielleicht noch das Wort "Virtualization", das Keywort bezüglich zukünftige IT-Trends, nach Turner. Es gab da so einen schönen Satz: "Virtualization will be a key technology that saves data centers and CIOs a tremendous amount of money and resources". 



Das Turner es perfekt beherscht, wie Politiker, geschickt um unbequeme Fragen zu navigieren, zeigte er in der darauffolgenden, sehr kurzen, Diskussionsrunde. Beide Fragen aus der Zuhörerschaft, waren wohl eher unbequem ;-) Einer der Fragen kam von einem Arzt aus Bangladesch, einem der wohl ärmsten Länder der Welt. Er fragte Turner, wann Microsoft endlich Lösungen dafür liefern würde, die es möglich machen, Krankenakten von jedem kleinen Dorf in Bangladesch aus zentral zugänglich zu machen und dabei nur geringe Bandbreiten benötigen. Des weiteren fragte er Turner warum bitteschön, des Preis für ein Office Paket in Bangladesch der selbe sei, wie in den USA - Turner solle sich nicht über die Software-Piraterie beschweren. 

Diese beiden Fragen beantwortete Turner zusammengefasst folgendermaßen: Wir bieten bereits Lösungen mit geringer Bandbreite an, sehen sie z.B mein Windows Mobile Device, damit kann ich [.....] aber es ist ein sehr wichtiges Thema das sie ansprechen,wir werden und darum kümmern (Übersetzt: Ich hab keine Ahnung was du von mir willst und es interessiert mich auch nicht! ) und bezüglich des Preises für Office muss ich sagen, dass es unsere Erfahrung ist, dass Piraterie nicht mit dem Preis zusammenhängt. Sie bleibt konstant auch wenn der Preis gering ist. ( Übersetzt: Was weiß ich, was Office in Bangladesh kostet - is mir auch egal, das wir dort eh kein Geld verdienen können ! )

Wer sich das ganze nochmal anschauen möchte, klickt bitte einfach hier

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