Falk Grünewald, MAGIX

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Verwirrter Musiker, stets auf künstlerischen Pfaden.
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Öffentliche Verkehrsmittel - Teil 1

Dienstag, 15. Juli 2008

Autofahren ist teuer.

Derzeit liegt der Liter Benzin bei ca. 1,52 Euro. An dieser Stelle übrigens einmal eine kleine Serviceleistung für alle Autofahrer unter den Lesern: Es gibt einen Service der einen auf Postleitzahlangabe die billigste Tankstelle in der Nähe vorschlägt. Einfach mal [hier klicken].

Wo war ich stehen geblieben?

Achja. Das teure Auto. In letzter Zeit fahren viele Leute doch lieber vermehrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Da sitzt dann jung und alt, arm und reich, intelligent und ....und....und von Natur aus eigentlich ganz nette Menschen die einfach eben nicht ganz so schnell.....na, ich vermute der geneigte Leser weiß, was ich meine.

Sollte der geneigte Leser nun auch noch viel U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn, Bus, Zug oder ICE fahren, dann weiß er auch, das man dort die interessantesten Zwischenfälle erleben kann.

Beginnen wir einmal nicht bei den Fahrgästen, sondern bei den Serviceanbietern....also Bahnfahrer, Ansager, Schaffner. Für das, was Fahrgäste so liefern, kann man sich einen ganzen Blog-Eintrag aufheben ;-).

Meine Top 5 der schönsten, je gehörten Ansagen von Service-Personal der DB oder BVG

Platz 1: Der Schluck vor dem Feierabend

Donnerstag, 4.00 Uhr am Morgen. Es ist kalt, ich bin müde und in der Regel gehen mir in diesen Gemütssituationen die Ansagen der Bahn auf die Nerven. Diesmal nicht.

Die Idee, dass man sich im Winter mit Glühwein warmhalten könnte, hatte den Ansager gnädig über den enthaltenden Alkohol hinwegsehen lassen. Und es war SEHR kalt. Viel hilft viel? Die Ansage klang auf jeden Fall in etwa so:

"Mmmmeeeinne.....scher verääährt'n Dam'n un' Herr'n....auf Gleisch eins erhälllt jezzzzt einfahr der versp...versp...spätere Regionalbahn aus Senft'nberg...."

Platz 2: Der furchtlose Kämpfer für Recht und Ordnung.

Das übliche. Das rote Licht der U-Bahn leuchtet, das Signal ertönt und in letzter Sekunde springt jemand rein und drückt mit Gewalt die Tür auf für die anderen 738 Freunde die noch rein wollen.

Irgendwann wurde es einem U-Bahn-Fahrer der Linie U6 zu blöd. Bahn will losfahren, Jugendlicher drückt die Tür auf...Tür schließt....Bahn steht.

Und steht.

Und steht.

Plötzlich eine Ansage:

"Ich fahre nicht los, bevor die beiden die da gerad' die Tür aufgedrückt haben wieder aussteigen!"

Allgemeines Getuschel in der U-Bahn....keiner rührt sich. Bis der Fahrer dann irgendwann nach hinten kam und die beiden kurzer Hand wirklich des Fahrzeuges verwiesen hat.

Bravo!

Platz 3: Der Klassiker

Wer kennt es nicht? Die U-Bahn kommt, die mittleren Wagen sind fast leer und alles drängt sich um den Einstieg im Abteil ganz vorne, oder ganz hinten.

Auch da gibt es gerne Kommentare vom Personal. Mein Liebling:

"Das Ding hat 15 Türen, und Sie werden staunen, die funktionieren alle genau wie die, an der Sie jetzt alle stehen!"

Platz 4: Landung

Ich kenne es leider nur aus Erzählungen, aber auch Stewardessen haben einen schönen Humor. Angeblich soll die Maschine beim Landeaufflug in Rostock sehr, sehr hart aufgesetzt sein.

Der trockene Kommentar der Stewardess: "Meine Damen und Herren, wie Sie sicherlich bemerkt haben, sind wir soeben in Rostock aufgeschlagen...."

Platz 5: Der Patzer

Schön ist auch, wenn man den Kopf für die Zugansage zu spät loslässt. Aber so erfahren wir als Fahrgäste wenigstens, dass auch da vorne im Zug Menschen sitzen.

Es begann alles mit einer etwas verwirrten Aussage.

"Meine Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Berlin Ostbahn.....entschuldigen Sie. Meine Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Berlin Alexanderplatz, planmäßige Abfahrtzeit ist dreizehn....ääääh.....vierzehn Uhr zwei."

Soweit, so gut. Menschlich und sowas kann man verzeihen. Aber der Hammer kam zum Schluß. Wir setzen also bei der Zeitangabe aus oben gegebenem Zitat ein und hören, womit die Ansage, wenn auch etwas leiser da der Mund sich sicherlich vom Mikrofon entfernte, was da noch kam:

"(....) ist dreizehn.....ääääh....vierzehn Zhr zwei. Man, verdammte schei *KLICK*"

So kann es gehen.

Im zweiten Teil werde ich dann auf die Geschichten eingehen, für welche die Fahrgäste verantwortlich sind.

Zum Abschluss noch einige Bilder aus dem Alltag der Öffentlichen Verkehrsmittel

Ich versteh nur Bahnhof:



Eindeutige Ansage:



Deswegen kommt der Bus so spät - wo soll er auch lang:



OK, kein öffentliches....aber nett eingeparkt:



Wem wurde nicht schonmal ein Keks am Bahnhof geklaut? (Man achte auf den Hinweis und dessen Schreibweise):



Bus zu hoch, Brücke zu tief, das ist der Grund wieso's so verlief:



Mit dem Navi das der Busfahrer hat käme ich auch nirgendwo an:



Schwarzfahren für Forteschrittene:



Schreibfehler:



Der Mann hat Recht:



Die Bahn ist eben zeitlos:



Wenn die BVG jemanden hat, der passende Werbung für Busse auswählt - hier hat sich der Mann vertan:



Ja, auch die Bahn läuft jetzt unter Windows Vista:



Morgens, 8:30 Uhr, Berliner Ringbahn...sieht genauso aus:



Umweg gefahren:







Support your Local Heroes

Dienstag, 3. Juni 2008

Vor vielen, vielen Jahren dachte ich, dass Musik, die man auf EmptyV MTV sehen kann - oder die wenigstens durchs Radio dudelt - so ziemlich alles ist, was es im Bereich "Musik" im Leben gibt.

Ein Radio im Zimmer haben war damals Luxus, Internet-Fernsehen (geschweige denn Google) gab es noch nicht mal im Traum, und MTV hat damals sogar noch richtiges Musikfernsehen gemacht.

Doch vor eben diesen vielen, vielen Jahren habe ich auch angefangen, aktiv Musik zu machen. Was mit einer Blockflöte und einer quäkigen Gesangsstimme begonnen hat, mündete bis heute in eine professionelle Rockband (ohne Blockflöte, dafür mit

E-Gitarre - aber ich quäke auch manchmal noch zwecks Zweitstimme ).

Und während man in der Phase seines kreativen Schaffens steckt und sich schon die Garderobe für MTV zurechtlegt, stellt man plötzlich fest: "Hoppla - es gibt ja noch andere Bands und Musiker!"

Ja, die gibt es. Und zwar eine Menge.

Alleine eine Milchmädchenrechnung in einem einzigen Büro ergab, dass 4 von 5 Leuten in diesem Raum musikalisch tätig sind. Neben zwei Gitarristen aus dem Rockgenre gibt es da noch einen ehemaligen Rapper, der mittlerweile zum guten Beatproduzenten avancierte, und einen "Heimproduzenten", der eher in den eigenen vier Wänden mit Musikelementen am Rechner komponiert.

Dieser Eintrag ist eigentlich ein Aufruf:

Leute, seht euch mehr lokale Bands an! Schon alleine, weil man durch diese Bands einmal etwas anderes zu hören bekommt, als den typischen Kram der durch die großen Charts donnert - und im Endeffekt vielleicht sogar dafür sorgt, dass eben diese lokalen Bands exakt jene Charts ein wenig aufmischen könnten.

Aus dem HipHop-Bereich kommt mir da spontan San Franzernsdorf aus den Gefielden meiner alten Heimat Brandenburg in den Sinn, mit denen wir sogar schon einige Auftritte spielen durften.

Wer lieber in Berlin bleiben möchte, dem kann man auf jeden Fall die "Leberschadencrew" aus Berlin-Köpenick empfehlen, die bezüglich Unterhaltungswert auch J.B.O. in die Augen sehen könnten. Textzitat: "Hallo, Hallo, wir machen Party und so". Oder "Ick verkleide mich als Disokugel, geh in'n Lampenladen, danach wieder auf die Bühne nur um Danke zu saajen".

Etwas ernsthafter geht es bei den Berlin-Friedrichshainern "Punch & Patz" zu, die ebenfalls einen gewissen Status in der Berliner Szene genießen dürfen.

Wer jetzt etwas fernab von Berlin lebt, aber Ortsschilder mit dem Namen "Osnabrück" in seiner Nähe sehen kann, der darf auch mal einen Blick auf "Basti MC" werfen.

Wer dachte, dass es derzeit nur gute lokale Bands aus dem Bereich HipHop oder Rock gibt, der hat wohl ganz unseren Soul-Nachwuchs vergessen!

Die junge, begabte "Yvonne Ambrée" aus Berlin ist die Hoffnung im Bereich Sould & R'n'B.

Also liebe Männer, sollten Sie in der Situation sein, dass Ihre Frau Ihnen grundsätzlich Ahnungslosigkeit in diesem Musikbereich vorwirft, können Sie nun mit diesem Geheimtipp auftrumpfen. Aber beeilen Sie sich, denn "geheim" bleibt dieses Talent sicherlich nicht mehr lange!

Wer nun von Rock / Metal / Alternative spricht, der hört von mir sicher auch schnell etwas von Glasscage. Die Jungs aus Brandenburg und Berlin werden in einigen Wochen ihre EP veröffentlichen und spielen unter anderem mit "Die Firma" beim Send a Sign und aktuell am 07. Juni bei "Rock im Spreewald".

Ihre EP bereits sehr erfolgreich hinter sich haben auch die Berliner-Jungs von "Consin". Derzeit rasen die Rocker kreuz- und quer durch Berlin und rocken sämtliche Clubs in Grund und Boden, nicht zuletzt mit dem Song "Blaze & Burn".

Nicht kleckern sondern klotzen dachten sich die Jungs von den Rough Roostars, denn die haben statt einer EP sogar ein gesamtes Album auf den Markt geschmissen und dazu das Video zu Mr. & Mrs. Jones gedreht, während die Jungs von Samavayo bereits mehrere Alben unter ihren Fans verteilen können und dieses Jahr tatsächlich bei Rock am Ring zu Gast sein dürfen. (Beide Bands stammen aus Berlin).

Wer ein Fable für die Band "Muse" hat, sollte unbedingt mal nach Rostock fahren (für alle die dort Leben: Ihr seid schon da! ) und sich die Werke der "DeadStars" anhören. Und wer es lieber im harten Stil von "As I lay Dying" oder "Killswitch Engage" mag, der darf mal einen Blick zurück nach Berlin auf die Hardcore-Meister von Sullen Eyes Sore werfen.

Es gibt noch unzählige weitere, nennenswerte loakle Bands.

Also liebe Leser: Wenn hier jemand Ihrer Meinung nach fehlt, dann bitte in den Kommentaren ergänzen!

Allen Pessimisten, die nun sagen, dass man in Deutschland in der Musikszene eh nichts erreichen kann und dafür andere Länder aufsuchen muss, denen sei gesagt, dass es in anderen Ländern ähnlich auf die Menschen wirkt:

Schauen wir mal rüber zum Buckingham Palace und ein Stück nach rechts, dann sehen wir dass die begabte "Emy Lou" ebenfalls noch auf den Durchbruch wartet, obwohl sie Sängerinnen wie Kelly Clarkson oder Avril Lavigne in nichts nachsteht.

Also bitte, besucht Konzerte von Leuten, die Ihr nicht kennt und helft diesen Leuten, mit Ihrer Musik etwas zu erreichen! Support your Local Heroes!

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Fragen die wir uns nicht stellen...

Dienstag, 22. August 2006

Es gibt sie wirklich - Fragen die uns das Leben stellen könnte - die es uns aber zum Glück nie stellen wird. Wer also stellt sich diese Fragen im völligen Wahn, alles begreifen und verstehen zu müssen - und seien die Fragen noch so sinnlos? Richtig, es sind....


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Die Sprachgewohnheiten der Menschen

Dienstag, 1. August 2006

Vermutlich kann niemand von uns behaupten, immer zur richtigen Zeit die angemessenen Worte zu finden, oder immer in der gewollten Tonlage zu sprechen. Allerdings gibt es Experten, bei denen muss man sich in der Tat fragen: Ist das Absicht, möchte der mich jetzt ärgern? Und die Antwort lautet.....


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