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Einmal WM und zurück - Deutschland. Ein Sommermärchen - Premierenbericht



Unverhofft kommt oft - und so durfte ich gestern dank dem Berliner 105'5 Spreeradio zur Premieren-Vorstellung des lang erwarteten Sönke Wortmann-Films. Als besonderes Schmankerl gab's einen Eskort-Service zum Kino in einem Original-Bus der deutschen WM-Flotte ...

Eindrücke der Fahrt und eine erste Meinung zum Film im Artikel.

Ganz im Geiste der WM startete der wir-schwelgen-in-Erinnerungen-Abend am Berliner Olympiastadion. Dort wurde die gut gelaunte und (zum Teil) in nationalfarben ausstaffierte Mannschaft von Hörern und Organisatoren des Berliner Radiosenders von einem der original Mannschaftsbusse der deutschen Kicker-Helden abgeholt.

Nach einer Fahrt durch die Innenstadt inklusive sachkundiger Reiseleitung unseres Fahrers (der die wichtigste Frage direkt vorab klärte: "Nein, ich war nicht Fahrer der deutschen Nationalelf."), fuhren wir mit dem Neidobjekt direkt beim Kino vor. Dort wurde das Vehikel sofort von zahlreichen Schaulustigen unter die Lupe und in's Kamera-Visier genommen.

So ging's stolzgeschwellter Brust und bester Dinge rein in's Filmhaus. An der Snackbar gab's von der mürrisch Popcorn schaufelnden Schülerin die frohe Kunde: "Große Becher sind aus, dafür gibt's zwei kleine - is insgesamt mehr!" Aaahhhja! Also doppelt tragen. Im Kino dann die nächste Überraschung, da wir nach Haltern für unsere zig Becher voll Zuckerwasser vergeblich suchten ...

Film ab! In erwarteter Weise (Trailer) erlaubte der Film Einblicke in die Arbeit der deutschen Nationalmannschaft, die in solcher Intimität nie dagewesen sein dürften. Ob man Gerald Asamoah beim Pool-Ringen mit David Odonkor, Christoph Metzelder bei der Blutabnahme oder Oliver Kahn und Jens Lehmann im Hotelzimmer-Interview zur Wahl der Nummer 1 sieht - man fühlt sich unweigerlich als Teil von Klinsi's diszipliniertem Ferienlager. Sehr witzig fand ich auch Oliver Neuville bei der Dopingkontrolle, bei der ein FiFa-Mitglied Zeuge der Urinabgabe sein muss: "Ich kann nicht, wenn der zuguckt."

Was bleibt? Ein einzigartiges Gemeinschaftserlebnis fast wie zu Zeiten der WM selbst (so wurden die gezeigten Tore bejubelt, als wären sie in eben diesem Moment gefallen), die unbedingte Empfehlung, euch den Streifen im Kino anzuschauen (gern auch mit Kriegsbemalung - da seid ihr garantiert nicht allein!) und der Wunsch, dass Sebastian "Schweini" Schweinsteiger und Lukas "Poldi" Podolski in ein paar Jahren eine eigene Talkshow moderieren mögen - wer den Film gesehen hat, wird wissen, warum!

Kommentare

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  1. Rico schreibt:

    Hehe. Sehr schön. Bekräfigt also mein Vorhaben. Ich bin ja eigentlich nicht so der Fussball-Fan. Aber das war wirklich ein gelungenes Sommermärchen. Um alles noch mal in Erinnerung zurufen, geh ich pünktlich zum Film :-O)

    Liebe Grüße aus Berlin nach Berlin
    an den Hamburger Jung vom Ex-Hamburger *gg

  2. Georg schreibt:

    Da kann ich nur zustimmen. Geiler Film. Ein Film wo sogar Männer weinen, zumindest bei der scheiß Stelle mit dem Italienspiel...man man man.....da wär mir doch fast was ins Auge geflogen....

    übrigens der echte Mannschaft Bus stand hinter dem Hyatt Hotel.

    Und ich habe mich auch nicht Lumpen lassen, den guten Ballack und Co aus der dritten Reihe des Roten Teppich zu Fotografieren. Stark!

  3. Revolver schreibt:

    Leider hat man die heroischen Gestalten mit Xavier Naidoo vergewaltigt ... ein JAMMER

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