Kleines Glossar

Wer? Wie? Was? Hier gibt's das kleine 1x1 der Blog-Begriffe!

Ist unser Glossar unvollständig? Wenn Sie noch eine Erklärung vermissen, freuen wir uns auf Ihre Benachrichtigung.


Blog (oder auch Weblog):

Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Begriffen "web" und "log" (Logbuch). Er beschreibt eine einfach gestaltete Website, die periodisch neue Artikel (sogenannte "Posts") enthält, wobei der jeweils neueste Artikel an oberster Stelle auf der Seite zu finden ist. Ältere Einträge folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

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Feed (oder auch Newsfeed):


Technisch gesehen ist ein Feed ein Transportmechanismus, um ausgewählte Informationen von einer Website in vereinfachter Form zu transportieren. Praktisch gesehen bleiben Sie über einen abonnierten Feed automatisch immer auf dem neuesten Stand über die Artikel im MAGIX Blog. So verpassen Sie zum Beispiel nie einen neuen Artikel in Ihrer Lieblingskategorie. Mehr Infos rund um das Abonnieren und Verwenden von Feeds gibt's hier.

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Feedreader (oder auch Aggregator):

Ein Feedreader ist sozusagen das Sammelbecken für Ihre abonnierten Feeds. Es gibt diverse Formen und Anbieter von Feedreadern.
Mal als Software für den PC, mal als (meist kostenfreier) Online Service, den Sie von überall abrufen können. Zum Teil verfügen auch Internetbrowser bereits über eingebaute Feedreader. So können Sie in Windeseile die neuesten Inhalte Ihrer Lieblings-Internetseiten auf einen Blick sehen, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Natürlich können sämtliche Feeds auch jederzeit problemlos wieder abbestellt werden.

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RSS:

Abkürzung für „Really Simple Syndication“, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“. Hierunter versteht man eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Website – oder Teiler davon – zu abonnieren.

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ATOM:

ATOM ist –als Weiterentwicklung von RSS– ein weiterer Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen über das Internet.

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Leistung und Diagnose

In der Fußball-Bundesliga ist spätestens seit der WM 2006 eine starke Tendenz zur „Leistungsdiagnostik“ zu erkennen. Hierbei wird versucht, durch professionelle Beobachtung und Nachbereitung der Spiele sportwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, die helfen sollen, die individuelle Leistung zu optimieren und das Verhalten im Kollektiv zu perfektionieren. Im Leistungssport wird hierbei mit großen Betreuerstäben, Leistungszentren und jeder Menge modernster Technik gearbeitet. Doch was lässt sich jenseits des Profi-Betriebs mit kleinem Budget erreichen? Die beiden Sportwissenschaftler Karsten Görsdorf und Christoph Dreckmann kennen nicht nur die Theorie, sondern spielen selbst seit Jahren aktiv Handball. Sie berichten im Interview von ihren eigenen Erfahrungen, ihrer Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handballbund (DHB) und darüber, wie es man auch ohne großes Geld schafft, moderne Technik zur Verbesserung der Leistung einzusetzen.



Im professionellen Sport werden Unsummen für die so genannte Leistungsdiagnostik ausgegeben – wie kann das für private Video-Nutzer entwickelte MAGIX Video deluxe Amateursportlern helfen?

Grundsätzlich kann aus trainingswissenschaftlicher Perspektive jedes strukturiert eingesetzte Videofeedback einem Sportler und seinem Trainer helfen. Da kommt es auf das Niveau und die Sportart nicht an: Vom Hobbygolfer, über den Nachwuchsschwimmer zum Skateboarder und den Thekenkickern – all jenen kann das Video von Nutzen sein - vom Laien bis zum Olympiasieger können sowohl in technischer als auch taktischer Hinsicht Lernerfolge durch einen strukturierten Videoeinsatz beschleunigt werden. Alleine die Visualisierung eigener Bewegungsmuster erleichtert oftmals schon eine bessere Vorstellung von der technischen Ausführung einer Übung. Vor allem beim Einsatz in der Schule sehen wir da ein enormes Potential.

Zudem ist natürlich, wie in der Frage angesprochen, die praktische Leistungsdiagnostik vor allem im Profi-Bereich der Spielsportarten ein großes Thema. Auch wenn aus unserer Sicht da nicht immer mit wissenschaftlichen Methoden, sondern mit bloßen Servicedienstleistungen gearbeitet wird. Die Grenze der Videoanalyse wird hier oftmals nicht kundgegeben: Sie kann keine Tore schießen oder werfen, keine Meisterschaften erringen oder Pokale gewinnen. Sie kann die Arbeit des Trainers unterstützen. Genauso wie andere Bereiche auch: Konditionstraining, Physiotherapie, Sportpsychologie.

Wir, Christoph Dreckmann und Karsten Görsdorf [Redaktion: rechts und links auf dem Bild zu finden], haben unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Lames an der Universität Augsburg die Methode der Qualitativen Spielbeobachtung (QSB) mit- und weiterentwickelt, um eine wissenschaftlich fundierte, effektive Kopplung zwischen Training und Wettkampf von Spielsportmannschaften zu realisieren. Zudem kann die Methode auch eingesetzt werden, um die Kommunikationsbedingungen zwischen Trainer und Spieler in Hinsicht auf die Vermittlung von taktischen Informationen zu verbessern.

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Wobei genau ist eine Videoschnitt-Software in der Nachbereitung eines Spieles hilfreich? Wie wird sie eingesetzt?

Wenn von Nachbereitung gesprochen wird, dann meint man damit die Eigenanalyse. Also Fragen zu beantworten, wie: Wo lagen unsere Schwächen im letzten Spiel und was haben wir auch schon richtig gut gemacht? Hierfür kann eine Software wie MAGIX Video Deluxe oder MAGIX Video Pro X natürlich den technischen Support liefern, um Szenen zu den gerade genannten Themen zu finden, zu schneiden, zu arrangieren und dann auch zu verwalten sowie auszugeben. Zudem kann man auch schon während des Spiels dem Trainer und den Spielern Rückmeldung geben, zum Beispiel in einer Halbzeitanalyse. Die qualitative Beurteilung von Videobildern und „stats“ obliegt dann aber immer dem Domain-spezifischen Experten, der einerseits praktische Erfahrungen in der Sportart haben sollte und zudem über das wissenschaftliche Know-How verfügt, die Informationen in optimaler Art und Weise an Trainer und Spieler zu vermitteln. Diese Aufgabe übernehmen wir bei unseren Kooperationspartnern wie dem Deutschen Handballbund sowie Fußball-Erst- und Zweitligisten als Spielbeobachter. In den Amateurvereinen obliegt diese Aufgabe stets dem Trainer, in der Schule dem Lehrer. 

Die Videoschnittsoftware ist natürlich auch von großem Interesse bei der Gegnervorbereitung, dem so genannten Scouting. Also beim Herausstellen von Stärken und Schwächen des Gegners, um eine Strategie entwerfen zu können, die dann zum Erfolg führen kann. Zudem ist die Software für das Spielerscouting wichtig, um Talente zu sichten und Transfers von Profispielern für die Entscheidungsträger transparenter zu gestalten. Man sieht: Ein großes Einsatzgebiet. Deshalb wäre es auch wünschenswert, wenn es eine sportspezifische Version von MAGIX Video Deluxe oder MAGIX Pro X gäbe.

Wie wichtig ist das Ausgangs-Videomaterial? Reicht es, einfach die Aufnahmen einiger Zuschauer zu sammeln oder sollte man schon selbst spezielles Material für die Nachlese herstellen?

Es wäre sicher mal eine Erfahrung wert, eine Analyse der Handyvideos, die während eines Bundesligaspiels gefilmt werden, zu machen. Da hätte man zumindest genügend unterschiedliche Blickwinkel. Für ein Motivationsvideo haben wir allerdings auch schon mal die Aufnahme eines Spielervaters genutzt.

Normalerweise empfiehlt es sich, zumindest bei der Sportart Handball von einer erhöhten, spielfeldmittigen Position das Spiel mit der Videokamera aufzuzeichnen. Ein Stativ, die Kamera (wir nutzen eine H-DV-Kamera), ein Fire-Wire-Kabel und MAGIX Video Deluxe auf einem Notebook reichen völlig aus. Wenn es die Bedingungen nicht zu lassen, kann man die Videos auch nachträglich zu Hause einlesen. Wir arbeiten bei manchen Spielen auch mit zwei oder drei Kameras, um bestimmte Aspekte des Spiels genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Lassen sich Erfahrungen aus der Video-Nachbearbeitung beim Handball auch auf andere Sportarten übertragen? 

Ursprünglich wurde die Methode der Qualitativen Spielbeobachtung im Beachvolleyball von Gunnar Hansen ab dem Jahr 1999 eingesetzt. Dieser gewann mit seinem Team bei den Olympischen Spielen in Sydney auch die Bronzemedaille. Wir haben dann die Methode auf den Handballsport übertragen und betreuen seit mehr als drei Jahren den Deutschen Handballbund. Letztes Jahr gewannen wir mit den Jungs und den Trainern die Jugend-Europameisterschaft in Tschechien. Dieses Jahr wollen wir in Tunesien eine gewichtige Rolle bei der Jugend-Weltmeisterschaft spielen. Durch die praktischen Erfahrungen und die flexible theoretische Fundierung ist es möglich, die QSB auf alle Spielsportarten unter jeweiligen spezifischen Bedingungen anzuwenden. So betreuen wir derzeit auch drei Fußballmannschaften aus dem Profibereich. Zu beachten sind die jeweiligen sozialen Rahmenbedingungen. Eine Mannschaft in der Bundesliga steht unter anderen Druckbedingungen als die Jugend-Nationalmannschaft, die sich auf einem Ausbildungsweg befindet. Einen Golfspieler interessieren andere Aspekte als ein Wasserballteam.

Zudem arbeiten wir gerade im ASPOGAMO-Projekt (Automatic Sports Game Analysis Model) zusammen mit der TU München daran, Spiele in Echtzeit per automatischer Positionserkennung auszuwerten. Damit wird der Spielbeobachter in die Lage versetzt, quasi von der Bank aus, dem Trainer wichtige Informationen während des Spiels zu liefern. Das ist dann die Zukunft der Spielbeobachtung.

Welche Hinweise oder Ratschläge gibt es bei der Nachbearbeitung der Spiele für andere Sportler bzw. andere Sportarten? Worauf sollte man achten?

Da gibt es viele Dinge, an die gedacht werden muss. Man sollte sich zumindest stets auf neuartige technische Probleme einstellen, die es zu lösen gilt und die die Arbeit mit technischen Geräten um zusätzliche Stunden bereichern können.

Alle Ratschläge für eine effiziente Videoanalyse aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, aber einige Knackpunkte sind:

· Videositzungen nicht länger als 20 Minuten (was im Schnitt 8 Minuten Videomaterial sind) gestalten, weil danach die Konzentration der Spieler rapide abnimmt

· empfohlen haben sich eine Echtzeitszene und eine Zeitlupe

· die Szenen sollten in Kategorien geordnet sein (z.B. Abwehr, Tempogegenstoß, Angriff)

· nicht ausschließlich negative Szenen zeigen, sondern auch gelungene Aktionen

· die Videositzungen sollten zu regelmäßigen Terminen stattfinden

Ansonsten sind der Kreativität bei der Videoanalyse keine Grenzen gesetzt. Ebenso wie im Spiel.

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Kommentare

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  1. Self Defense Products schreibt:

    Nice post......

Verweise

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