Kein Bock mehr auf Fairness
So denkt zumindest der spanische Premiera Division verein, Espanyol Barcelona (Quelle: Radio - noch keine Web-Quelle gefunden). Der Verein will ab sofort damit aufhören, den Ball ins Aus zuschießen,wenn ein gegnerischer Spieler aufgrund einer Verletzung auf dem Boden liegen bleibt.
Grund für diese Entscheidung ist die Einstellung der Katalanen, dass dieses leidende Liegenbleiben oft auf schauspielerisches können, anstatt auf wirkliche Schmerzen zurückzuführen ist.

Kann mir jetzt jemand sagen, warum Espanyol sich absichtlich ein Menge Feinde unter Fussballfreunden dazuholt? Ich meine , ich glaub es weiß jeder der Fussball guckt, dass viele der "Weinereien" nur gespielt sind. Doch gleicht sich das nicht aus ? Ich finde die momentane Lösung ist die bessere, natürlich nur das bessere Übel, aber nunja. Immernoch besser als einfach schnurstraks weiterzuspielen, wenn ein Spieler wirklich verletzt am Boden liegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Espanyol gut finden würde, wenn z.B durch einen eigenen am bodenliegenden Spieler, das eigentliche Abseitsspiel eines Konters des Gegners, aufgehoben wird (Übrigens: gesehen gestern bei Spiel Gladbach gegen Mainz ). Hab dazu keine Quelle im Netz gefunden - hab es nur Radio gehört
Was ist eure Meinung ?





Sekunde mal. Auch wenn ich Espanyol nicht mag, muss ich die explizit in Schutz nehmen. Seit Neuestem nämlich gibt es eine Regel, wonach Mannschaften nicht mehr den Ball ins Aus spielen sollen, wenn ein Spieler verletzt am Boden liegt. Vielmehr muss nun der Schiedsrichter die Partie unterbrechen. Das Ganze widerspricht zwar dem Gedanken des Fair Play, aber so geht doch die FIFA sicher, dass es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt.
komisch, warum wird dann explizit was von Barcelona erzählt ?
Ich weiß es nicht. Vielleicht weil der Erzfeind FC Barcelona die Meldung lanciert hat? Vielleicht weil Espanyol als einer der ersten Verein die Regeländerung umsetzen will? Vielleicht lag ein Übersetzungsfehler vor? Welcher Radiosender berichtete denn?