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Jetzt bloggen auch die Schwergewichte: Der/Das Daimler Blog

Seit gestern verfügt nun auch die Daimler AG über einen Unternehmensblog. Laut Christian Fachat von Daimler, sollen die Mitarbeiter den Konzern durch Ihre Beiträge transparenter machen. Kommunikation sei keine Einbahnstraße und lebe vom Austausch. Deswegen wurden alle Leser auch gleich eingeladen, sich mit Ihren Beiträgen intensiv an dem Blog zu beteiligen.

Interessante Feststellung am Rande: Die grammatikalische Gretchenfrage, ob es nun „der“ oder „das“ Blog heißen soll (der Duden erlaubt beide Formen), hat Daimler mit einer geschickten Mouse-over Lösung umgangen. Einfach mal oben rechts auf „Der Daimler Blog“ gehen.

Der Start des Blogs hatte im Vorfeld für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt.

Zu große Transparenz macht in den Augen vieler Unternehmen wohl immer noch angreifbar. Das Risiko sich dabei die Finger zu verbrennen, wollen die meisten Unternehmer hierzulande offenbar vermeiden. Im angelsächsischen Raum ist man da bereits viel weiter. Die Tatsache, dass sich nun ein deutsches Schwergewicht der Weltwirtschaft dazu entschieden hat, einen solchen Blog zu starten, könnte vielleicht den Beginn eines Stimmungswechsels hin zu mehr Kommunikation mit dem Nutzer bedeuten.

Warum eigentlich auch nicht? Schließlich geht es bei einem Unternehmens-Blog nicht darum, Interna über das Internet auszuplaudern. Vielmehr sollen Einblicke in das Leben eines Unternehmens gegeben werden, indem die Nutzer aus erster Hand erfahren, womit sich die Mitarbeiter beschäftigen. So werden die Menschen hinter der Marke oder dem Produkt sichtbar und der Konzern verliert ein Stück seiner Anonymität. Gleichzeitig können die Ausführungen der Mitarbeiter direkt kommentiert werden, was dem Unternehmen hilft, seine Kunden besser zu verstehen.

Wie Christian Fachat richtig sagt: Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Vielleicht ziehen in Zukunft ja auch noch andere Konzerne nach.
   

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