Kleines Glossar

Wer? Wie? Was? Hier gibt's das kleine 1x1 der Blog-Begriffe!

Ist unser Glossar unvollständig? Wenn Sie noch eine Erklärung vermissen, freuen wir uns auf Ihre Benachrichtigung.


Blog (oder auch Weblog):

Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Begriffen "web" und "log" (Logbuch). Er beschreibt eine einfach gestaltete Website, die periodisch neue Artikel (sogenannte "Posts") enthält, wobei der jeweils neueste Artikel an oberster Stelle auf der Seite zu finden ist. Ältere Einträge folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

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Feed (oder auch Newsfeed):

Technisch gesehen ist ein Feed ein Transportmechanismus, um ausgewählte Informationen von einer Website in vereinfachter Form zu transportieren. Praktisch gesehen bleiben Sie über einen abonnierten Feed automatisch immer auf dem neuesten Stand über die Artikel im MAGIX Blog. So verpassen Sie zum Beispiel nie einen neuen Artikel in Ihrer Lieblingskategorie. Mehr Infos rund um das Abonnieren und Verwenden von Feeds gibt's hier.

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Feedreader (oder auch Aggregator):

Ein Feedreader ist sozusagen das Sammelbecken für Ihre abonnierten Feeds. Es gibt diverse Formen und Anbieter von Feedreadern.
Mal als Software für den PC, mal als (meist kostenfreier) Online Service, den Sie von überall abrufen können. Zum Teil verfügen auch Internetbrowser bereits über eingebaute Feedreader. So können Sie in Windeseile die neuesten Inhalte Ihrer Lieblings-Internetseiten auf einen Blick sehen, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Natürlich können sämtliche Feeds auch jederzeit problemlos wieder abbestellt werden.

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RSS:

Abkürzung für „Really Simple Syndication“, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“. Hierunter versteht man eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Website – oder Teiler davon – zu abonnieren.

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ATOM:

ATOM ist –als Weiterentwicklung von RSS– ein weiterer Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen über das Internet.

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Videos und Werbung: Google will YouTube zur Cash-Cow machen

Einen innovativen Internetdienst zu akquirieren ist die eine Sache. In gewinnbringend einzusetzen eine andere. Das musste jüngst erst Ebay schmerzlich erfahren. Wie das Online-Auktionshaus letzte Woche meldete, fährt es mit dem kostenlosen Telefondienst Skype bei immensen Kosten kaum nennenswerte Umsätze ein. Jetzt soll es ein neuer Geschäftsführer richten,der den Skype-Mitbegründer Niklas Zennstrom ersetzt.

Auch Google möchte endlich anfangen, die 1,8 Milliarden Dollar Kaufpreis für YouTube zu refinanzieren. Deshalb wird Google Adsense nun um Filme des meistgenutzten Videoportals erweitert.

Ein Film über eine Radtour könnte so bspw. mit Werbung für eine bestimmte Fahrradmarke versehen werden. Ein Betreiber einer Internetseite über Radtouren meldet sich bei Adsense an, über die Erkennung von Schlüsselworten wird ihm das Video zugeteilt. Klickt der Nutzer auf das Video verdienen der Ersteller des Films, der Betreiber der Internetseite und natürlich Google.

Der Markt für Videos als Werbeträger steckt noch in den Kinderschuhen, aber das Potenzial erscheint enorm. Die meist lustigen Beiträge auf YouTube sind geeignet, den Nutzer in eine positive Stimmung zu bringen. Sie könnte entsprechend auf das beworbene Produkt abfärben.

Doch gerade die emotionalen Reaktionen auf die Videos könnten kurzfristig das größte Hindernis für ihre Kommerzialisierung werden. Denn die Zuweisung von Anzeige und Video ist automatisiert und erfolgt allein anhand von Tags.

Der werbende Kunde hat also keinen Einfluss darauf, mit welchem Film seine Produkte in Verbindung gebracht werden, sondern ist auf die treffende Beschreibung durch den Urheber angewiesen. Gerade bei einem so starken Medium wie bewegten Bildern ist es aber für den Auftraggeber enorm wichtig, kontrollieren zu können, dass die Bilder der Werbebotschaft nicht zuwider laufen. Dabei können die geringsten Kleinigkeiten eine Rolle spielen, die sich durch das Tagging gar nicht erfassen lassen.

Gleiches gilt für die Betreiber größerer Internetseiten. Auch sie werden sich damit schwer tun, auf ihrer Seite Filme anzubieten, deren Inhalt sie nicht kontrollieren können.

Nach Aussage des Handelsblatts wird Goolge deshalb zunächst nur die Filme von etwa 100 ausgesuchten Kooperationspartnern mit Werbung versehen. Damit läuft aber das Momentum des Internetportals ins Leere, derzeit Anlaufpunkt für alles und jeden zu sein, der ein Video ins Netz stellen will. Geeignete Kooperationspartner hätte man sicherlich auch ohne den Erwerb von YouTube finden können.

Bis sich die Akquisition als echte Cash-Cow erweisen wird, dürfte also noch einige Zeit ins Land gehen. Ich bin gespannt darauf, wie Google diese Herausforderung meistern wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass der Branchenprimus in Sachen Online-Werbung auch hierfür eine passende Lösung entwickeln wird.

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Kommentare

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  1. Trackback: MAGIX Blog

    Im Zuge der Berichterstattung über die Beteiligung von Microsoft an Facebook laß ich heute einen Artikel in der Süddeutschen, wonach sich nach dem großen Crash 2001 eine neue Internetblase abzeichne:
    1,8 Mrd. US$ für YouTube,

Verweise

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