Mit mufin gibt es nur noch Lieblingssongs!
Kennt ihr das auch: Die Qual der Wahl bei der Bestückung des MP3 Players? Die Evolution der Speichermedien macht es uns inzwischen möglich, tausende Songs unterwegs dabeizuhaben. Super Sache!
Bei aber ebenfalls immer umfangreicher werdenden Musiksammlungen auf der Festplatte, verliert man, ähnlich wie im Falle der heimischen CD-Sammlung, irgendwann die Übersicht.
Wie häufig ertappe ich mich selbst dabei, dass ich aus reiner Verlegenheit relativ wahllos einfach komplette Alben auf meinen Player schaufle und dann unterwegs feststelle, dass ich auf die Hälfte der Songs eigentlich in dem Moment keinen Nerv habe?
Und wie häufig finden über die „Player zufällig befüllen“-Funktion fast vergessene Lieblingstitel von Anno dunnemals den Weg an mein Ohr und versüßen mir ganz unerwartet den Tag?
Kenn ihr das auch?
Falls ja, dann möchte ich euch meinen neuen besten Freund in Sachen Musikempfehlung vorstellen: mufin MusicFinder. 

| Was macht mufin? |
Kurzum: du gibst mufin einen Song vor, der deiner momentanen Laune entspricht (funktioniert auch mit einer Auswahl mehrerer Songs) und er stellt dir blitzschnell eine komplette Liste passender Songs zusammen. Dabei berücksichtigt mufin Tempo, Stil, Stimmung, Instrumentierung u.v.m.
Kein "Expertenwissen", keine Gewohnheiten anderer Nutzer, keine Charts spielen eine Rolle. Nur die Eigenschaften des Klangs werden für die Erzeugung der Playlisten herangezogen...
Das Ergebnis ist wirklich verblüffend und bringt einem Kombinationen, auf die man selbst möglicherweise niemals gekommen wäre.
| 1. Import |
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Praktisch: per AudioID lassen sich fehlende Titelinformationen importierter Songs automatisch ergänzen. Achtung: je nach Größe deiner Musiksammlung kann der Import ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.
| 2. Momentane(n) Lieblingstitel auswählen |

| 3. Playliste exportieren |

Quasi also ein "Pandora" für den eigenen PC, mit 2 entscheidenden Unterschieden:
- Die Analyse der Songs, für welche Pandora nach wie vor menschliche (subjektive) Mitarbeiter einsetzt, funktioniert bei mufin mittels einer revolutionären „Fingerprint“-Technologie, die wir zusammen mit dem Fraunhofer®-Institut entwickelt haben.
- Der Umfang der Pandora-Datenbank umfasst aktuell ca. 400.000 Titel. Wer über die Grenzen des eigenen PCs hinausmöchte, greift mit mufin auf eine Online-Datenbank mit über 4 Mio. Titeln zurück, die für seine Empfehlung alle in Relation zueinander gesetzt werden.
Wer möchte, kann sich über diese stetig wachsende Online-Datenbank auch Songs außerhalb der eigenen Festplatte vorschlagen lassen, online probehören und (ihr werdet es erahnen) bei Gefallen in seine heimische Musiksammlung einkaufen.
Für alle, die jetzt neugierig geworden sind und mal den Test mit der eigenen Festplatte machen möchten, kann sich den Mufin MusicFinder

Vielleicht machen wir im MAGIX Blog dann ja mal einen Playlisten-Contest („Schickt eure absolute Lieblingsliste“ oder so ...), wenn ihr das Teil alle ausprobiert habt. Da erfährt man doch gleich ein bisschen mehr über die Leute, die hier so mitlesen ...

PS: Ich hoffe, das bringt ein wenig Licht in das Dunkel, welches ich hier und da (und da und da auch) erzeugt habe.



endlich endlich.. donut öh mufin lies ja lange auf sich warten.. ich bin gespannt
Nice. Bin gespannt und hoffe das taugt auch was und hält was es verspricht.
Kann ich denn wie beim zitierten Pandora auch Musik hören - und zwar komplett und in guter Qualität - die nicht von meinem PC kommt, also quasi Radio nach meinem Geschmack? Oder isses es eher so, daß das Mufin nur meine MP3-Sammlung entsprechend umsortiert abspielt? Das wäre zwar nett aber nicht soo der Oberhammer...
Dennoch glaube ich, dass Mufin das beste ist, was man machen kann, ohne mit der GEMA oder den großen Musikkonzernen in konflikt zu geraten.
Pandora war schon sehr cool, in der Form jedoch in Deutschland nicht ganz legal.
Habe es vor ein paar Stunden runtergeladen und muss sagen - wirklich top.
Darauf habe ich seit langem gewartet, schließlich war ich immer nur so aktiv wie nötig beim Playlisten basteln.
Das Programm ist natürlich nicht 100% treffsicher
- aber ganz ehrlich muss es das auch nicht sein -
solange die Vorauswahl gut genug ist.
Wow, das Ding ist wirklich nicht schlecht. Also er brauch lange um die Titel zu analysieren, aber arbeitet ja auch nebenbei. Ein schickes Spielzeug.
Problem ist nur, dass er aac (m4a) Songs nicht richtig ausliest und dann oft der Künstler fehlt.
Aber diese Kinderkrankheiten....
Toll.