Mal wieder Musik machen...

Montag, 20. April 2009

Langsam aus dem Winterschlaf erwachend, sollte man sich wieder mal den Künsten widmen, ein Bild malen oder Musik machen. Letzteres erfreut sich insbesondere auf der heimischen Spielekonsole immer größerer Beliebtheit. Denn ist die Welt noch in der winterlichen Kälte erstarrte, greift man gern auf ein Unterhaltungsmedium zurück, für das man nicht das Haus verlassen muss. Doch bald waren alle Lieder gesungen oder nachgespielt und man sieht sich in der Stimmung, Erlebtes als Inspiration zu nutzen und eigene Musik machen zu wollen. Dafür funktioniert der Music Maker RockStar die PlayStation®2 zu einem Tonstudio um, in dem man mit dem Gitarren-Controller seine eigenen Songs digital spielen kann. Die Gitarren-Sounds werden durch den Anschlag der „Saiten“ bestimmt und arrangiert. Zu guter Letzt kann man die Feinheiten noch bearbeiten und sich an seinem eigens geschaffenen Werk erfreuen.



Gerade wenn es um eine eigene musikalische Leistung geht, bietet es sich an, einen Wettbewerb unter Freunden auszurichten. Es ist nicht ratsam, sich im Singen zu messen, wenn man dafür nicht die richtigen stimmlichen Voraussetzungen besitzt. Ein Ausbleiben des Erfolges ist dann nämlich logische Konsequenz. Aus diesem Grund ist der Music Maker RockStar für PlayStation®2 eine Erlösung insbesondere für Leute mit Rhythmus im Blut und untrainierten Stimmbändern, die endlich mit ihrem musikalischen Talent überzeugen wollen. Dass man dabei nicht an altbewährte Lieder gebunden ist, sondern seine Kreativität frei entfalten kann, kommt wohl jedem zugute. Die fehlende Beschränkung auf bestimmte Lieder hebt nicht nur dem Spielspaß jedes einzelnen, sondern lässt auch Raum für die Interpretation der Lieder eigener Lieblingskünstler. Es lässt sich also nicht nur die Musik machen, die bei der breiten Masse ankommt, sondern auch die der persönlich favorisierten Kellerband aus dem kleinen Nachbarort.


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Englands Finest

Montag, 20. April 2009



Der zweite Teil meines kurzen UK-Reiseberichts soll von den Ansehnlichkeiten Englands handeln. Obwohl das Wetter während meiner Pressetour letzte Woche nur als „typisch Britisch“ bezeichnet werden kann (eine Verniedlichung für viel, viel Regen), sind die grünen saftigen Hügel unter grauem Himmel wohl das Sinnbild für die Landschaft Englands. Genau diese Landschaft konnte ich auf meinem Weg von London nach Bath bewundern. In Bath befindet sich ein großer Verlag mit einigen für uns wichtige Publikationen, weswegen es mich eigentlich auf jeder UK Pressetour auch hierhin verschlägt. Und bei jedem Besuch denke ich: Hier würde ich gerne mal etwas länger bleiben als nur ein paar Stunden! 

   

Mitten durch die von Römern gegründete Stadt fließt der Fluss „Avon“. Die kleinen Häuser und die Tatsache, dass Bath am Ende der Hügelkette „Cotswolds“ liegt, die in England für ihre landschaftliche Schönheit bekannt ist, machen es immer einfach, die einstündige Zugfahrt von London Richtung Westen auf sich zu nehmen. Zu den bekanntesten Kindern der Stadt gehört die englische Schriftstellerin Jane Austen, die vor allem durch neuere Verfilmungen ihrer Werke wie „Stolz und Vorurteil“ auch einem jüngeren Publikum wieder bekannt ist. Die „Jane Austen Society“ ist natürlich dementsprechend in Bath angesiedelt.



Nach sehr vielen Fahrten durch die nasse und saftige Landschaft Englands war dann am Freitag wieder London angesagt. Ich muss sagen: Wir hier in Berlin haben schon ein echt tolles Büro, wo einige Kollegen den Blick auf Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Friedrichstraße oder Checkpoint Charlie direkt vom Arbeitsplatz genießen können. Aber den Ausblick über London, den ich am Freitag aus dem 10. Stock des englischen Verlags „IPC Media“ genießen konnte, war schon ziemlich einmalig. Gleichzeitig muss ich aber zugeben, dass es mir wahrscheinlich schwer fallen würde, mich im Alltag auf so profane Dinge wie meinen Monitor zu konzentrieren, wenn mir die Schönheit einer Großstadt so zu Füßen liegt ... aber so hat halt alles irgendwie seine zwei Seiten: Pressetouren sind einerseits anstrengend, andererseits verschlägt es einen in Gegenden bzw. man bekommt Ausblicke, die man so sonst nicht erhält

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