Chemie?? Neee...

Donnerstag, 5. März 2009



Jetzt wird es wohl auch für mich mal Zeit sich vorzustellen (habe ja schon ein paar Einträge geschrieben). Ich bin also Julian Caspari und 21 Jahre alt. Seit August letzten Jahres mache ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation in der MAGIX PR-Abteilung.

Nach meinem Abitur in Charlottenburg  kam mir der etwas merkwürdige Gedanke: Warum nicht, sich nach den Anstrengungen der Schule den Rest geben und Chemie sowie Biologie auf Lehramt an der FU Berlin studieren? Ich meine: Wer träumt nicht davon Chemie- und Biologielehrer zu werden?! Gedacht, getan.

Nach zwei Semestern war das Maß aber schon voll und der Wille, sich aktiv einzubringen und kreativ zu sein, überwog gegenüber dem Bedürfnis sich molaren Massen, integrativen Zeitgesetzen und Polaritäten hinzugeben. Auch die Aussicht auf ein dunkles Labor oder schlimmer ein lautes Klassenzimmer konnten mich von meiner Entscheidung nicht mehr abbringen. Also machte ich mich auf die Suche nach einer interessanteren Ausbildung im Medienbereich und wurde prompt fündig. Der Rest ist Geschichte.

In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich aktiv und viel mit Freunden unterwegs. Ach ja, Poker finde ich auch ganz interessant… Andreas und ich werden wohl ein Turnier ausrichten müssen. Das wird mir (hoffentlich) die Chance geben hier ein wenig anzugeben (Ja, Andreas, das war eine Herausforderung).

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Sie sind der Meinung, das war spitze? Dann aber Dalli Dalli in die WEBciety

Donnerstag, 5. März 2009



In unserer kleinen, dreiteiligen Serie berichtet Ulrich Hepp direkt aus Hannover - in Teil 2 geht es um das Messe-Motto: WebCiety


Was ist eine CeBIT-Neuheit? Auf diese Frage erntete ich von meinen Pressekontakten Achselzucken – egal, ob CHIP, c’t, Computerbild oder PC-Praxis. Auf das CeBIT-Thema brachte mich unsere Kanzlerin, die in ihrer Eröffnungsrede die DSL’isierung der Gesellschaft forderte. Wie sieht sie aber aus, die vom Web geprägte Gesellschaft – die „WEBciety“? Antworten darauf versucht der gleichnamige Bereich in Halle 6 zu liefern. Im fröhlichen Wabendesign (siehe Bild), die an die 70er-Show Dalli Dalli erinnern, weist das Banner auf ebenso geformte Stände. 



Ein Bestandteil der WEBciety (ist übrigens eine Wortschöpfung aus web und society) scheint Nichtanwesenheit zu sein – per Beamer stand groß an einem Stand: „Wir haben mehr Aufträge als erwartet. Deshalb ist leider keiner persönlich hier. Nutzen sie doch einfach unsere Hotline zum Geschäftsführer.“ Darunter lag ein altes Handy, wohl noch aus den Neunzigern stammend – voll retro. Ein weiterer Bestandteil ist Optimismus. Das vermittelt jedenfalls teilweise die Namen der vertretenen Firmen, wie beispielsweise die „Hallo Welt! GmbH“. Doch richtige Infos zum Thema erhielt ich nicht, deshalb ging es weiter zum Info-Counter. Doch hier war mit „Info“ wohl nicht die Information für den Messegast, sondern über selbigen gemeint. Daher stellte ich mich freundlich für eine Besucherumfrage zum Stand zur Verfügung. Den eigentlich interessanten Teil, eine Talkshow zum Thema sollte ich danach kennen lernen. Doch dazu mehr morgen.

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