Kleines Glossar

Wer? Wie? Was? Hier gibt's das kleine 1x1 der Blog-Begriffe!

Ist unser Glossar unvollständig? Wenn Sie noch eine Erklärung vermissen, freuen wir uns auf Ihre Benachrichtigung.


Blog (oder auch Weblog):

Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Begriffen "web" und "log" (Logbuch). Er beschreibt eine einfach gestaltete Website, die periodisch neue Artikel (sogenannte "Posts") enthält, wobei der jeweils neueste Artikel an oberster Stelle auf der Seite zu finden ist. Ältere Einträge folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

Zurück zu den Begriffen


Feed (oder auch Newsfeed):


Technisch gesehen ist ein Feed ein Transportmechanismus, um ausgewählte Informationen von einer Website in vereinfachter Form zu transportieren. Praktisch gesehen bleiben Sie über einen abonnierten Feed automatisch immer auf dem neuesten Stand über die Artikel im MAGIX Blog. So verpassen Sie zum Beispiel nie einen neuen Artikel in Ihrer Lieblingskategorie. Mehr Infos rund um das Abonnieren und Verwenden von Feeds gibt's hier.

Zurück zu den Begriffen


Feedreader (oder auch Aggregator):

Ein Feedreader ist sozusagen das Sammelbecken für Ihre abonnierten Feeds. Es gibt diverse Formen und Anbieter von Feedreadern.
Mal als Software für den PC, mal als (meist kostenfreier) Online Service, den Sie von überall abrufen können. Zum Teil verfügen auch Internetbrowser bereits über eingebaute Feedreader. So können Sie in Windeseile die neuesten Inhalte Ihrer Lieblings-Internetseiten auf einen Blick sehen, ohne jede Seite einzeln besuchen zu müssen. Natürlich können sämtliche Feeds auch jederzeit problemlos wieder abbestellt werden.

Zurück zu den Begriffen


RSS:

Abkürzung für „Really Simple Syndication“, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“. Hierunter versteht man eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Website – oder Teiler davon – zu abonnieren.

Zurück zu den Begriffen


ATOM:

ATOM ist –als Weiterentwicklung von RSS– ein weiterer Standard zum plattformunabhängigen Austausch von Informationen über das Internet.

Zurück zu den Begriffen

CeBIT - Kevin Turner Herr der Floskeln

Donnerstag, 6. März 2008

Alles in allem war der CeBIT-Besuch dieses Jahr mehr als ernüchternd. Das einzige was ich aus der weltgrößten computerfachmesse mitnehme sind zwei Radiergummis und eine dicke Erkältung - Danke für nichts ! 

Das erste was an meine CeBITS-Besuchstag unternahm, war mein Namensschild für die Global Confereneces abzuholen, um mir den, als Special Guest angekündigten, COO von MIcrosoft Kevin Turner  anzuhören. Nach erledigter Bürokratie musste ich auch direkt in den Hör-Saal, wo ich mich zunächst mit einem Funk-Überzetzungkopfhörer rüstete. Nach einer nicht uninteressanten Diskussion über  "Globale Bedrohungen und deren Auswirkungen auf ITK", an der unter anderem Ramu Damodaran (Mitglied der Vereinten Nationen ), Karl-Heinz Streibich (CEO der Software AG) und Richard Oosterom ( Managing Director der COLT Telecom GmbH) teilnahmen, wurde von der Moderatoring ganz aufgeregt Kevin Turner, mit leichter Verspätung, auf die Bühne geholt. 

Kevin Tuner sollte in seiner Präsentation aufzeigen, wie Microsoft die weltweiten Trends in der Entwicklung von Unternehmen und Informationstechnik interpretiert. Desweiteren sollte er darstellen was für Microsofts Trends, in der heutigen und zukünftigen Innovation, sind. Was bei mir aber ankam, war ein schlecht vorgetragenes (Erinnerungen an meine Schulzeiten blitzten auf) Referat, in dem er 5 ausgedruckte DIN A4 Blätter auf sein Pult ablegte und began diese vorzulesen. Dabei schaute er gefühlte 4 Mal ins Publikum - Ich war faziniert !  Zwischendurch gab es dann noch die üblichen Ami-Floskeln " I like Germany very much, I think the CeBIT in Hannover is very important, its amazing " und gefakte Anekdoten aus seiner Familie, mit Hilfe derer er bestimmte Stories versuchte  zu vermitteln. So speichert die Turner Familie angeblich sämtliche Kalendertermine aller Familienmitglieder in einem zentralen Kalender, der von überall auf der Welt erreichbar ist. So weiß der gute Herr Turner mit seinem Windows Mobile Device natürlich immer, wenn sein Sohn einen wichtigen sportlichen Wettkampf hat oder seine Tochter eine Klausur schreibt. Zudem ist es ihm möglich, noch bevor sein Sohn von der Schule kommt, die Note seiner Klausuren zu erfahren. Dass das nur funktioniert, da Microsoft zufällig die Schule des Sohnes sponsort, glaube ich nicht . Ich glaube aber auch nicht, dass der Sohn jemals ein Problem mit Noten auf dieser Schule haben wird. 

Das war auch mit das einzige was bei mir an diesem Vortrag hängegeblieben ist, vielleicht noch das Wort "Virtualization", das Keywort bezüglich zukünftige IT-Trends, nach Turner. Es gab da so einen schönen Satz: "Virtualization will be a key technology that saves data centers and CIOs a tremendous amount of money and resources". 



Das Turner es perfekt beherscht, wie Politiker, geschickt um unbequeme Fragen zu navigieren, zeigte er in der darauffolgenden, sehr kurzen, Diskussionsrunde. Beide Fragen aus der Zuhörerschaft, waren wohl eher unbequem ;-) Einer der Fragen kam von einem Arzt aus Bangladesch, einem der wohl ärmsten Länder der Welt. Er fragte Turner, wann Microsoft endlich Lösungen dafür liefern würde, die es möglich machen, Krankenakten von jedem kleinen Dorf in Bangladesch aus zentral zugänglich zu machen und dabei nur geringe Bandbreiten benötigen. Des weiteren fragte er Turner warum bitteschön, des Preis für ein Office Paket in Bangladesch der selbe sei, wie in den USA - Turner solle sich nicht über die Software-Piraterie beschweren. 

Diese beiden Fragen beantwortete Turner zusammengefasst folgendermaßen: Wir bieten bereits Lösungen mit geringer Bandbreite an, sehen sie z.B mein Windows Mobile Device, damit kann ich [.....] aber es ist ein sehr wichtiges Thema das sie ansprechen,wir werden und darum kümmern (Übersetzt: Ich hab keine Ahnung was du von mir willst und es interessiert mich auch nicht! ) und bezüglich des Preises für Office muss ich sagen, dass es unsere Erfahrung ist, dass Piraterie nicht mit dem Preis zusammenhängt. Sie bleibt konstant auch wenn der Preis gering ist. ( Übersetzt: Was weiß ich, was Office in Bangladesh kostet - is mir auch egal, das wir dort eh kein Geld verdienen können ! )

Wer sich das ganze nochmal anschauen möchte, klickt bitte einfach hier

Tags für diesen Artikel: , , , , ,