MeinVZ - Ich hatte recht

Mittwoch, 27. Februar 2008

Jaaa! Eben gerade habe ich es im DenQuer Blog gelesen. Die neue StudiVz Plattform wird meinVZ heißen, so sagt es Marcus Rieke im Handelsblatt.  Ich hatte also recht und meine Recherchen und Aussagen waren berechtigt und alle Spekulationen sind nun endlich beendet. 

Das geht an alle die nur an  FreundeVZ  gedacht und mich beschmunzelt  hatten - ne Rob Green ;-)

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12. Spieltag der Medienliga - FC MAGIX vs. I-D Media

Mittwoch, 27. Februar 2008

Ja, es war eines dieser Spiele die man eigentlich gewinnen muss,  wenn man sich als Ziel setzt unter den TOP 8 die Vorrunde abzuschließen.

Der FC MAGIX war vor diesem Spiel auf Platz 5 und die Jungens von i-D Media auf Platz Platz 12. Auf dem Papier eine lösbarer Aufgabe !

Es ging dann also los - 20:15 hießt es Anpfiff. Wir hatten uns vorgenommen von Anfang an Druck zu entwickeln, das hätten wir aber  lieber lassen sollen, da Druck entwickeln anscheinend bei uns so etwas wie,  "komm wir rennen alle nach vorne  und schießen Tore" bedeutet ;-). So war es dann auch, dass wir das gegnerische Team sofort nach Anpfiff am Strafraum festnagelten, aber den Ball verloren und man uns schön auskontern konnte. Auch wenn Olaf, nicht gerade seinen besten Tag hatte und den Schuss, der aus dem konter resultierte, mehr oder weniger durch die Finger gleiten ließ, darf so ein taktische Fehlverhalten nicht noch einmal passieren. 0:1 für I-D Media.

Das zweite Tor, der ID-Media-Kicker, resultierte aus einem schönen steilen Pass in den Strafraum, wiedermal durch die Nummer 5, den Olaf eigentlich abgefangen hatte, aber dennoch nicht in den Händen halten konnten (wie gesagt es war nicht sein bester Tag). Der Gegner brauchte dann nur noch den Ball ins Tor schieben. 0:2 I-D Media

Nach einem gut gespielten Angriff unsererseits konnte dann unser Goalgetter André mit einem platzierten Schuss unter die Latte, nach einem Pass von Calle, den Anschlusstreffer erzielen. 1:2 Anschlusstreffer

Wir machten das Spiel, durchgehend, waren drückend überlegen, konnte jedoch zu keiner Zeit etwas gegen die taktisch klug stehenden ID-Media Jungs ausrichten und liefen in den ein oder anderen gut gespielten Konter. Dass wir dann nach einem Gewusel im gegnerischen Strafraum, durch Calle, der den Ball mit der Pike ins Tor spitzelte, zum 2:2 Ausgleich kamen, war zu diesem Zeitpunkt auch sicherlich verdient, dennoch liest danach die Konzentration vollkommen zu Wünschen übrig.

Die Tore zum 2:3, 2:4 und 2:5 für ID-Media waren alle samt gut herausgespielt und dennoch die Schuld unserer fehlenden Konzentration in der Rückwärtsbewegung und mangelnden Kraft zum Ende hin. - Mental war zu  jenem  Zeitpunkt das Spiel mental gelaufen -auch für I-D-Media

Schade eigentlich, denn richtig an ein Unentschieden glauben, bzw an einen Sieg, taten wir erst, als wir klammheimlich zum 3:5 und schließlich 4:5 Anschlusstreffer kamen. Beide waren schön mit anzusehen, man konnte sagen "eiskalt verwandelt" , vielleicht lag es daran, dass wir nichts mehr zur verlieren hatten. Keiner wusste so recht mit dieser Aufholjagd anzufangen. Die ID-Media Jungs waren schon gefühlt in der Kabine und musste für die letzten 5Minuten nochmal auf den Platz , denn wir rannten jetzt mit jedem Fuss, den wie zur Verfügung hatten an. Leider reichte es nich mehr für einen Ausgleich, den wir uns bis zum Ende des Spiels sicher verdient hätten.

So , jetzt das ganze nochmal multimedial zusammenfasst...Viel Spaß beim gucken!

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Sidechaining für Einsteiger

Mittwoch, 27. Februar 2008

Fast jeder hat schon davon gehört, doch nur die wenigsten trauen sich wirklich an dieses mächtige Mittel der Dynamikbearbeitung.Dabei kann man mit wenigen, einfachen Schritten für mehr Klarheit im Mix sorgen, Peaks vermeiden oder auch spannende Effekte erzielen.Hier eine kleine Step-by-Step-Anleitung wie man mit der Basedrum die Lautstärke des Basses steuert. 

1. Lade Dir das Freewaretool Sidekick V3 herunter und entpacke die Zipdatei in Deinen VST-Ordner. 

2. Lege die erste Instanz (alpha) von Sidekick in den Insert Deiner Basedrum-Spur und nimm diese Einstellungen vor: 

-use virtual channel alle deaktiviren 

-invert the effect auf ducking 

-Bypass ausschalten 

-Attack, Release und Threshold sind egal 

 

3. Lege die zweite Instanz(beta) von Sidekick in den Insert Deiner Bass-Spur. Hier stellst Du Folgendes ein:    

-use virtual channel auf alpha (das sagt dem Plug-in woher es das Steuersignal beziehen soll)

-invert the effect auf ducking

-bypass ausschalten

-Attack relativ kurz (1-20ms)

-Release auf ca (10-100ms)

-Threshold hängt von der Lautstärke der Basedrum ab, normal wären Einstellungen zwischen -5 und -20dB 



4. Et voilà: Nun wird der Bass jedesmal kurz abgesenkt, sobald die Basedrum schlägt. Die Überlagerung von Frequenzen wird vermieden, wodurch wiederum weniger Peaks entstehen. Der Mix klingt klarer und man kann die Gesamtlautstärke noch erhöhen, ohne daß es zum Clipping kommt. Um das Ergebniss zu optimieren kannst du mit den Attack-, Release- und Threshold-Werten experimentieren



(zum vergrößern, bitte aufs Bild klicken)

Hier noch einige alternative Anwendungsmöglichkeiten, die man mal ausprobieren sollte: 

-Ducking eines Pads für pumpende Effekte. Hier bietet es sich an eine extra Steuerspur anzulegen, zb. mit einer Hihat, deren Volumeregler komplett runtergezogen wird. So erhält man das Steuersignal, auch wenn beispielsweise mal keine Basedrum spielt. Dieser Effekt wird in sehr vielen modernen Elekronic-Tracks verwendet.

-Ein Sprecher steuert den restlichen Mix (der auf einer Subgruppe liegen sollte, da im Master ja sonst auch der Sprecher sich selbst mit absenkt) 

Dies ist z.B. üblich bei Reportagen, im Radio und in der Werbung, um die Sprachverständlichkeit zu erhöhen. Musik und Geräusche sind dem Sprecher dadurch quasi aus dem Weg. Aufwendige manuelle Lautstärke-Automationen entfallen.

-Schaltet man im Sidekick bei invert the effect auf "keying", so wird das gesteuerte Signal nur hörbar, wenn ein Triggersignal anliegt. Man könnte zb. mit der Basedrum einen sehr tiefen Sinuston triggern, um sie untenrum anzufetten. Oder versuche mal mit der Snare ein weißes Rauschen zu triggern: Dadurch kannst du nachträglich noch etwas mehr "Snare-Teppich" hinzufügen..

-Sei kreativ! Einmal gelernt und verstanden wird man dieses Werkzeug nicht mehr missen wollen! 

Viel Spass beim Ausprobieren!  Viele Grüße, Bernard G.

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