Fette Drums im "New York Style"
Wer kennt das nicht? Man hat seinen Mix so gut wie fertig, jedoch setzen sich die Drums im Mix nicht wirklich durch - hier hat man oft das Problem, dass bei noch höherer Kompression der Drums diese anfangen, "matschig" zu klingen.
Abhilfe bietet hier das Mischen der Drums im "New York Style". Hierzu bildest du eine Gruppe aus allen Drum-Einzelsignalen (BD, Snare, Toms etc.) Diese Gruppe schickst du dann (pre-Fader) über einen SEND in einen AUX- (Effekt-) Kanal. In diesen Aux-Kanal packst du nun folgende Effekte:
1.) Kompressor mit hoher Ratio (probier mal 6-8:1), niedrigem Threshold (-25 dB), kuzem Attack (5ms) und langer Releasezeit (150ms) - das ganze durch Gain-Makeup kräftig aufholen ![]()
2.) EQ mit (relativ breitbandiger) Betonung im Bassbereich (100Hz) und im Höhenbereich (6kHz) - natürlich aufpassen, dass es nicht in dem Aux-Kanal nicht anfängt zu clippen (also auch nicht zu breitbandig).
Selbstverständlich handelt es sich hierbei nur um Richtwerte, die du nach Belieben deinen Bedürfnissen anpassen kannst. Wichtig: NICHT zusätzlich die Drums-Gruppenspur komprimieren, sonst wird’s schnell wieder matschig!
Über den SEND kannst du nun regeln, inwieweit das stark komprimierte Signal (Aux) zur Drums-Gruppe dazugemischt werden soll.
Das Gute an dieser Methode? Du erhälst einen Drumsound mit sehr viel Druck, ohne dabei an Punch und "Direktheit" zu verlieren.
Einfach mal ausprobieren! ![]()
Lieben Gruß,
Dag




