Web2.0 - großer Körper kleines Hirn
Laut einer von Nextpractice durchgeführten Studie, scheint das Web2.0 für die Deutschen deutlich an Reiz verloren zu haben. Viele der 150 Testpersonen schilderten den Haufen an nutzergenerierten Inhalten "als oberflächlich und nicht förderlich für die eigene Entwicklung".
Wirklich erfolgreich sind laut Geschäftsführer von Nextpractice, nur Angebote in denen die "Inhalte redaktionell geprüft und überarbeitet werden". Ohne diese redaktionelle Arbeit "erstick das Netz" irgendwann an den eigen Erschaffenen Informationen. (Eine bildliche Metapher habe ich mir jetzt gespart).
"Je mehr Menschen sich aktiv daran beteiligen, das Netz mit Inhalten zu fluten, desto wichtiger und gleichzeitig schwieriger wird es, etwas zu finden, dass man brauchen kann"

Diese Studie spricht mir einerseits aus dem Herzen andererseit macht sie mir Angst. Ich bin zwar auch der Meinung, dass unzählige Blogs und SNs einen großen unnötigen Wust an Informationen produzieren, die das auffinden, der eigentlich gewünschten Information, zu einer "Wühlerei im Kothaufen" werden lassen, dennoch finde ich es erstrebenswert eine Plattform zu besitzen, auf der sich jeder Mensch Gehör, egal mit welchem Thema, verschaffen kann. Kapitalunabhängige Informationen sind vielleicht nicht immer tiefsinnig dafür aber direkt und ungefiltert !?!
Wie dem auch sei, laut der Studie sind vorzeige Angebote wie Youtube, SecondLife und Blogs zwar generell interessant, da mann sich selbst kreativ einbringen kann, doch schon jetzt zu einer Art "Trash-TV" konvertiert. Die User wünschen sich laut der Studie also eine Verknüpfung der Vorteile des Web2.0 und professionellem Journalismus" Der Hunger nach Qualität steigt !". Lieber eine gutes Stück-Lachs anstatt 3000 Portionen Pommes
Was meint ihr ?
(via ibusiness)




