Video zum Spiel FC MAGIX vs. Yorck Kinogruppe

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Hier ist es nun, ein besonderes Schmankerl  für alle Fans und Teilnehmer der Medienliga. Der erste komplette Mitschnitt eines Spieles geht online. Weitere werden sicherlich  folgen. Viel Spass beim gucken !

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FC MAGIX vs. Yorck Kinos - 5.Spieltag in der Medienliga

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Was soll ich sagen außer: desaströs !?! Mehr bleibt mir eigentlich zum Spiel gegen die Jungs von den Yorck Kinos nicht zu sagen.

Alles fing eigentlich ganz gut an, Anstoß erster Angriff gleich nen Schuss von uns. Nur schlecht wenn im direkten Gegenzug die "Yorckies" das Selbe tun bloß, dass Sie im Gegensatz zu uns, ins Tor treffen. 1:0 für Yorck in der 1. Minute , Danke für nichts!

Dieses frühe Gegentor war psychologisch gar nicht mal so gut. Wir spielten dazu undizipliniert in der Abwehr. Der berühmte Hühnerhaufen ist hier glaube ich der passende Begriff.  Unsere Offensivbemühungen wurden oft schon an der Mittelinie, aufgrund individuelle Fehler, abgefangen und in direkte Gegenstöße umgesetzt.  Da wir nur einen Auswechselspieler hatten, wurde dieses ständige hin und her schalten zu einer Tortur für Körper und Geist. Die Beine wurden schwerer und der Kopf langsamer. So kam es dann logischer Weise dazu, dass wir in der zweiten Halbzeit kaum noch etwas, gegen clever spielende "Yorckies" entgegenzusetzen hatten.

Die Yorckies erhöhten, nach  gefühlten 1321 zusätzlichen Aluminiumtreffern bis auf 4:0. Unserem Torwart Olaf darf an dieser Stelle keine Schuld zugewiesen werden, er hielt was es zu halten gab und manchmal sogar mehr.

Was danach kam, war das berühmte Aufblitzen unserer eigentlichen spielerischen Möglichkeiten. Nachdem 4:0 fasste sich Oli ein Herz und sprintete samt Ball an der rechten Außenlinie entlang, umkurvte dabei eins zwei Gegenspieler und spielte einen druckvollen Pass in die Strafraum Mitte zu Andre, der dann nur noch den müden Fuß hinhalten musste. 4:1!

Kurz nach dem Anschlusstreffer schien es so, als wären wir wie frisch aus dem Ei gepellt. Die letzen Minuten des Spiels gehörten sogar uns, wir entwickelten fast so etwas wie Druck. Dass wir kein weiteres Tor geschossen haben, sondern nur Yorck :-) war aber vielleicht gar nicht so schlecht, sonst hätten wir vielleicht noch positives aus diesem Spiel gezogen. Konter Yorck - 5:1 der Endstand !

Ich glaube das sagt alles....nächstes Spiel gehts gegen Jung v. Heimat , da spielen wir besser - Versprochen !


Ein Video zum kompletten Spiel  wird übrigens bald nachgereicht !



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Druckvolle - Gitarren - wie geht das ?

Dienstag, 30. Oktober 2007

In meiner Funktion als Teamleader des Magix Audio Content Departments und Leiter des Magix Tonstudios treffe ich täglich auf viele Musiker.Einige davon sind seit vielen Jahren Profis, andere dagegen fangen gerade erst an sich mit der Materie Musikproduktion zu befassen. Als neuer Author des MAGIX Blogs möchten mein Team und ich, euch gerne ein paar Tipps und Tricks geben,wie wir die ein oder andere Aufgabenstellung im Studio bewerkstelligen oder Euch ein paar Hilfestellungen geben, wie die „alten Hasen“ arbeiten. Unter dem Autorennamen „Audiodepartment“ findet Ihr also in Zukunft immer interessante Artikel zum Thema Studio und Musikproduktion.




(Daniel Zöllner - Dag Reinbott - Michael Rubner - Benjamin Becker - Bernard Geiger)

In der letzten Zeit werde ich immer wieder gefragt, wie man druckvolleund harte Gitarrentracks aufnimmt - und welche Geräte man dafür benötigt.

Ganz häufig bekomme ich dann zu hören:"Ich habe dieses oder jenes Equipment und damit funktioniert es nicht - was soll ich mir kaufen"

Natürlich ist es toll die Gitarre - z.B. ESP (Rammstein, Soulfly, System of a Dawn oder Metallica benutzen die, um nur einige zu nennen), über einen fetten Marshall Amp abzunehmen. Aber ohne das nötige Know How klingt die Aufnahme hinterher kein bisschen fetter, als wenn man eine Aldi Gitarre und einen Aldi Amp benutzt hätte.

Über den Aufnahme Raum, die passenden Mikrofone, die analoge Konsole und die Studer 2 Zoll Maschine fange ich lieber gar nicht erst an zu sprechen. Ein paar Tipps und Tricks und die richtige Technik beim Bearbeiten bringen einen oft viel weit als ein sündhaft teurer Gerätepark.

Sehr häufig habe ich beispielsweise erlebt, dass unerfahrene- oder Hobby Musiker glaube je mehr Verzerrung sie reindrehen, desto fetter wird die Gitarrenspur im Mix. Das ist leider falsch, denn anstatt fetter wird der Track nur verwaschener, matschiger und undurchsichtiger. Der Druck und die Transparenz gehen verloren.

Hier gilt wirklich - weniger ist mehr.

Der Druck und die Härte kommen tatsächlich nicht über eine exzessive Verzerrung oder übe auf wundersame Art modifizierte Amps zustande. Viel wichtiger ist ein sauberes Einspielen oder eine genaue Nachbearbeitung der Elemente Drums, Bass und Gitarre.Auf den Punkt gespielt muss es sein, damit der Druck entsteht.

Wer nicht so perfekt und timinggenau einspielen kann, der muss eben hinterher in der Nachbearbeitung ran, die Gitarren sauber zerschneiden und neu auf die Drums anlegen. Je genauer und sorgfältiger man das macht, desto besser klingt am Ende auch die Gitarrenspur.

Damit die Gitarren dann auch noch richtig breit und nach "Wall of Sound" klingen ist es wichtig, sie zu doppeln. Dazu muss man die gesamte Gitarrenspur ein zweites Mal einspielen. (Achtung: die Spur einfach zu kopieren funktioniert leider nicht)

Mit dem richtigen LR Panning der beiden Spuren und ein wenig Übung bekommt man dann auch mit einfachem Equipment erstaunliche Resultate hin.

Und wer dann doch mal ein paar Euro investieren möchte, dem empfehle ich den Guitar Rig von Native Instruments. Damit bekommt man sehr schnell tolle Ergebnisse und das Plug In lässt sich ganz einfach in alle gängigen Sequencerprogramme wie Samplitude, MusicStudio, Music Maker, Cubase, Logic und anderen Hosts einbinden.

Hier noch ein paar Tipps:



  • - härtere Plektren sorgen für einen aggressiveren Anschlag

  • - kleine bis mittlere Verzerrgrade sorgen für bessere Transparenz,

  • - Präzision im Spiel und eine sorgfältige Nachbearbeitung sorgen für den Druck

  • - gedoppelte Aufnahmen sorgen für die Breite im Mix.


Probiert`s doch einfach mal aus bevor Ihr viel Geld für teures Equipment ausgebt. Und wenn Ihr dann mit Euren Möglichkeiten fette Gitarrenspuren gemacht habt, dann leistet Euch auch mal was schönes - zum Beispiel eine neue Gitarre

Viel Erfolg wünscht Michael Rubner ;-)

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Microsoft will ins Internet

Montag, 29. Oktober 2007

Nachdem Microsoft bereits vergangene Woche mit dem Erwerb von Anteilen an dem sozialen Netzwerk Facebook für Furore gesorgt hatte, kündigte der Bill-Gates-Konzern gestern den nächsten Schritt zur Eroberung des Internet an. Jeff Raikes, Leiter der Business und Serversparte, sagte im Gespräch mit dem Handelsblatt, dass Microsoft in den kommenden Monaten insbesondere das Angebot für Software as a Service (SaaS) ausbauen wolle. Da man für das Massengeschäft bereits die "Live"-Dienste gestartet habe, sollten bei den SaaS-Angeboten insbesondere die Geschäftskunden im Mittelpunkt stehen.

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – Microsoft derzeit Rekordergebnisse erzielt, muss der Konzern seine Präsenz im Internet ausbauen. Im Vergleich zum Internetdienstleister Google gehört Microsoft mit seiner grundsätzlichen Ausrichtung auf stationär installierte Software ja praktisch zur Old Economy des Computerzeitalters. Da zukünftig aber immer mehr Funktionen dezentral über das Internet verfügbar sein werden, droht mittelfristig eine der Haupteinnahmequellen von MS zu versiegen. Mit webtops wie myGOYA lassen sich ja bereits heute die wichtigsten Funktionen eines Betriebssystems über das Internet abdecken.

Es bleibt abzuwarten, was den vollmundigen Versprechungen folgen wird. Auch wenn Jeff Raikes es als ein solches vorstellt: Ich finde, Live stellt derzeit noch kein ernst gemeintes Angebot für den Massenmarkt dar.

Insofern ist es meiner Meinung nach richtig, das Microsoft seine Bemühungen bei den Internetdiensten zunächst auf die Geschäftskunden ausrichten will. Sie setzen auf Kontinuität und sind nicht so leicht zu einem Wechsel des Dienstleisters zu bewegen. Anders als die Konkurrenz kann Microsoft seinen Kunden in diesem Bereich viele verschiedene Dienstleistungen aus einer Hand bieten. Schon allein aufgrund der vorhandenen direkten Kundenkontakte hat das Unternehmen aus Redmond hier einen enormen Vorteil gegenüber den meisten Wettbewerbern.

Facebook, YouTube, StudiVZ – Eine neue Internetblase?

Freitag, 26. Oktober 2007

Im Zuge der Berichterstattung über die Beteiligung von Microsoft an Facebook laß ich heute einen Artikel in der Süddeutschen, wonach sich nach dem großen Crash 2001 eine neue Internetblase abzeichne:

1,8 Mrd.
US$ für YouTube, 240 Mio. US$ für eine Beteiligung von 1,6% an Facebook und ein wohl dreistelliger Millionenbetrag in Euro für das deutsche StudiVZ. Auf den ersten Blick lässt einen das vielleicht mit dem Kopf schütteln. Die gezahlten Preise ergeben für ein Unternehmen wie Facebook bspw. eine Bewertung von 15 Mrd. EUR, was in etwa dem Unternehmenswert der Lufthansa entspricht. Während diese aber jährlich 20 Mrd. EUR Umsatz einfährt, ist bei Facebook noch nicht einmal sicher, ob im aktuellen und vierten Geschäftsjahr der Break-Even erreicht wird.

Also alles rausgeschmissenes Geld? Ein Hirngespinnst übermütiger Manager, die wie die Lemminge gemeinsam die nächste Internetblase aufpusten und ohne Sinn und Verstand Unmengen von Geld zum Fenster rausschmeißen?

Ich finde, dass der Vergleich mit der Lufthansa genauso hinkt, wie der Vergleich mit der Internetblase zu Beginn des Jahrhunderts.

Damals war die kommerzielle Nutzung des Internet noch etwas verhältnismäßig neues. Jeder hatte tolle Ideen, wie man damit Geld verdienen könnte, aber keiner wusste, ob sie auch wirklich funktionieren. Trotzdem steckte die Börse bereitwillig Geld in alles und jeden der halbwegs einen geraden Satz mit dem Wort Internet herausbringen konnte, ohne dass diese Start-ups jemals irgendetwas auf die Reihe gebracht hatten

Jetzt machen die YouTubes dieser Welt immer noch keine nennenswerten Umsätze, das ist richtig. Aber heute sind es Firmen wie Google, Yahoo oder Microsoft, die ihr Geld in diese Projekte stecken. Bei allen handelt es sich um Firmen, die meiner Meinung nach sehr deutlich bewiesen haben, dass sie wissen, wie man mit dem Internet Geld verdient.

Nämlich über Reichweite. Im Internet kann jeder gehen, wohin er will, aber am meisten Spaß macht es den Leuten dann doch immer da, wo alle anderen auch sind. Deswegen wird heute auch nicht – anders als 2001 – jedes x-beliebige Internet Start-up für Milliarden verkauft, sondern nur die mit einer millionenschweren Community. Das sind aber genau die Projekte, die schon gezeigt haben, dass ihr Modell funktioniert. Nur gibt es davon auch nicht unbegrenzt viele und gerade diese Kombination macht die Beteiligungen so teuer. Wie gezeigt, arbeitet Google bereits daran YouTube zu Geld zu machen und ist dabei trotz noch bestehender Hürden auch äußerst einfallsreich.

Was den Vergleich von Facebook mit der Lufthansa angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass es Microsoft herzlich egal gewesen sein wird, welchen Unternehmenswert der Preis der 1,6%igen Beteiligung für das gesamte Unternehmen ausmacht. Diesen Preis müssen sie ja nicht bezahlen. Für Microsoft war es aber strategisch ungemein wichtig, an die über 45 Millionen Nutzer auf diesem Portal exklusiv Werbung vermarkten zu können. Hätte Google sich dieses Portal auch noch geschnappt, wäre für Microsoft kaum noch eine interessante Community übrig gewesen. Das hätte es dem Unternehmen ungemein schwer gemacht, sich auf dem Markt für Online-Werbung neue Anteile zu erkämpfen. Da sind 240 Mio. US$ für ein Unternehmen, das im abgelaufenen Quartal mehr als 4 Mrd. Dollar Gewinn gemacht hat, eine absolut richtige Investition. Insbesondere wenn man bedenkt, dass Google mit Online-Werbung pro Quartal etwa eine Milliarde Gewinn einstreicht.

Natürlich wird für das ein oder andere Unternehmen eventuell zu viel bezahlt und es werden auch Wetten auf die Zukunft eingegangen, deren Ausgang ungewiss ist (siehe Ebay und Skype). Aber wo ist das anders?

In einem Markt, in dem viel Geld vorhanden ist, wird auch schneller viel Geld gezahlt. Sollten sich diese Investitionen nicht rentieren, werden die Preise wieder geringer ausfallen. Ich vermute einmal, dass alle bisher für Web 2.0-Communities gezahlten Preise zusammen nicht die Verluste aufwiegen können, die nach 2001 eingefahren wurden. Man könnte also überlegen, ob der Markt vielleicht Gefahr läuft, zu überhitzen. Die Internetblase bedeutet jedoch für mich das kollektive über-Bord-werfen jeglicher wirtschaftlicher Vernunft durch die Anleger. Und meiner Meinung nach sind wir davon heute meilenweit entfernt.

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Übernachtungstipp: Das Dresdener Holiday Inn

Donnerstag, 25. Oktober 2007

In den letzten beiden Tagen machte ein Hotel in Dresden durch, man möge sagen Unternehmens-Courage, positiv auf sich aufmerksam. Das Hotel lies Mitglieder der NPD-Landtagsfraktion , die per Online-Buchung auf hotel.de, eine Zimmerreservierung , im eben diesen Hotel, tätigten, nicht bei sich übernachten.

Dies erklärten sie der NPD-Landsfraktion per folgendem, in unzähligen Blogs zitierten, Brief:

Dresden, 18. Oktober 2007

Ihre Zimmerreservierung im Holiday Inn Dresden

Sehr geehrter Herr Apfel,

sehr geehrter Herr Delle,

wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.

Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.

Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.

Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter.

In der Hoffung, daß Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir

mit freundlichen Grüssen

MACRANDER HOTELS GmbH & Co. KG

Johannes H. Lohmeyer (Geschäftsführer)

Ein sehr gute Sache wie ich finde, da passt es doch ganz gut, dass MAGIX in Dresden am Freitag zu einer Firmenfeier einlädt und wir Berliner alle eine Unterkunft suchen ;-)

Ja solchen Idealismus beweist heutzutage wohl kaum noch jemand. Für Geld lässt doch so manches Unternehmen jegliche Ideale sausen.Hoffen wir jetzt einfach mal , dass dies wirklich mit Unternehmens-Courage zu tun hatte und nicht wieder eine dieser klugen Marketing-Ideen (wie grausam das wär) war. Ich glaube einfach mal an das Gute im Menschen und bedanke mich bei Herrn Lohmeyer !

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Laptops bald überflüssig? Etwa jeder 2. kauft dieses Jahr ein Mobiltelefon

Dienstag, 23. Oktober 2007

Nach Schätzungen des BitKom werden bis Ende 2007 in Deutschland wahrscheinlich 36,5 Mio. Mobiltelefone verkauft.

Eine enorme Zahl. Bei einer Bevölkerung von etwa 80 Mio. hat damit theoretisch etwa jeder zweite allein in diesem Jahr ein neues Gerät erworben. Erklären lässt sich dies wohl nur durch die Zunahme des Funktionsumfangs und damit des Anwendungsbereichs für Mobiltelefone. Nicht umsonst nennt Nokia einige seiner Geräte mittlerweile Multimediacomputer. 26,4% der Deutschen versenden über ihr Mobiltelefon mittlerweile auch Fotos, 12,2% hören darüber Musik und 36% interessieren sich für das mobile Internet.

Dazu passt eine Aussage von Phil McKinney, Technikchef der PC-Sparte von Hewlett-Packard, bei Welt Online wonach Laptops bald überflüssig würden. Denn wenn die kleinen mobilen Endgeräte immer mehr Funktionen in sich vereinen, wird für einen Großteil der Bevölkerung unter Umständen gar kein Bedarf mehr für weitere Hardware bestehen. McKinney bezieht sich dabei sehr auf die Arbeitswelt. Für den privaten Gebrauch gilt das aber genauso:

Hinsichtlich der mobilen Musicplayer ist der Speicherplatz bei vielen Mobiltelefonen jetzt schon ausreichend. In Zukunft werden die Kapazitäten weiter zunehmen und die Klangqualität wird sich (hoffentlich) verbessern.

Die Foto-/Videokameras besitzen jetzt schon zu einem Großteil 3 Megapixel und mehr. Auch hier wird sich die Bildqualität sicher in Zukunft weiter verbessern. Der Fokus sollte hier meiner Meinung nach allerdings auf Funktionen wie optischer Zoom, Blitzlicht und Verwacklungsschutz gelegt werden.

Die Bildschirmgröße hat bei einigen Geräten bereits ebenfalls ein Niveau erreicht, das für den Genuss von Videos oder Filmen unterwegs vollkommen ausreichend ist.

Ein richtiger Schub für die – dann wirklich – Multimediacomputer im Taschenformat
wird aber mit der Durchsetzung des mobilen Internet kommen. Zusammen mit SaaS-Lösungen wie einem Online Desktop werden Nutzer dann Zugriff auf ihre kompletten persönlichen Mails, Medien und Textdokumente haben. Selbstverständlich können diese dann auch online bearbeitet, abgespeichert, getauscht oder versandt werden. Wozu also noch einen 1 - 2 Kilo schweres Gerät mit sich herumtragen, dass dazu auch noch sehr stoßempfindlich ist?

Nur hinsichtlich der Tastatur existiert meiner Meinung nach noch keine perfekte Lösung. Touchscreens wie bei dem ein oder anderen Hype-Phone sind meiner Meinung nach für die intensive Nutzung im Internet jedenfalls ungeeignet.

Mufin und der Drachen von Vangelis

Dienstag, 23. Oktober 2007

Während meinem alltäglichen Streifzug durch die Blogosphäre(n)  habe ich ein sehr schönen Artikel gefunden.  S.i.T vom  vault-13 Blog hat den vieldiskutierten Mufin Music Finder mal ausführlich getestet und auch Bezug auf Mitbewerber  der rein semantischen Musikempfehlung genommen. Ein wie ich finde gelungener Artikel, der durch die vielen Quellenangaben, Screenshots und Vorhörstücke  sicherlich viel Arbeit und Zeit in Anspruch genommen hat. 

Danke S.i.T für diesen Artikel!

Update: Leider hat er nicht bemerkt hat, dass man die Playlsiten auch ins m3u Format exportieren kann. Wir nehmen das zur Kenntnis, vielleicht müssen wir da was deutlicher machen.

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E wie einfach Congstar

Montag, 22. Oktober 2007

Also, ich bin jetzt mittlerweile zum X-ten Male über den sehr ähnlich wirkenden Werbeauftritt des Tochterunternehmens von E.On  "E-Wie einfach" und der Telekom Tochter "Congstar" gestolpert. Anscheinend hatte beide unternehmen die Idee mit einer sehr prägnanten Farbkomibation die Blicke auf sich zu ziehen, leider schien keiner von beiden zu wissen, dass jemand anders zeitgleich mit der ähnlichen Farbkombination  wirbt. 

    

Die blau, gelb und rot/rosa Töne kommen in beiden  Kampagnen Designs ( wenn auch in etwas unterschiedlichen Farbtönen) vor und addieren oder subtrahieren, je nach dem, die Werbewirkung, wenn man sich nicht genau mit der Print-Werbung beschäftigt und genau hinguckt, aber welcher "Otto Normalverbraucher" macht das schon. Kann auch gut sein das ich der Einzige bin dem das aufgefallen ist, aber ich gehe mal davon aus, dass sich viele Leute diese knalligen Farbtöne, aufgrund des hohen Werbedrucks beider Unternehmen, eingeprägt haben und jetzt jedesmal wenn sie diese Kombination wahrnehmen, sich an eine der beiden Unternehmen erinnern. Ein weiterer "Verwechselungsfaktor" ist, dass es sich bei beiden Werbetreibenden um ein Tochterunternehmen handelt und beide mit dem UAP " Wir sind günstiger als andere" werben und somit auch die Message, die auf den Plakaten transportiert wird, eine ähnlich ist.

Ich verrate jetzt einfach mal , dass ich mich jedesmal an Congstar erinnert habe :D  Als ich mal genau hingeschaut habe ist auch mir zusätzlich noch aufgefallen, dass das Logo von "e wie einfach", sehr dem von Evonik ähnelt ;-) Naja vielleicht liegt das daran, dass das Vorstandmitglied von E.ON, Dr. Wulf H. Bernotat,  ebenfalls ein Aufsichtsrat-Mitglied bei Evonik ist. Aber man sieht ja da auch nicht mehr wirklich durch, wer da bei wem Einfluss hat.

     

Bündnis gegen Urheberrechtsverletzungen - ohne Google

Freitag, 19. Oktober 2007

Mehrere US-Konzerne, darunter Viacom, Disney, Microsoft und myspace.com haben heute gemeinsame Richtlinien zum Umgang mit nutzergenerierten Inhalten verabschiedet.

Damit wollen sie gegen Urheberrechtsverstöße vorgehen, die Anwender durch die unkontrollierte Veröffentlichung von urheberrechtlich geschützten Inhalten im Internet begehen. Während sich die beteiligten Internetunternehmen verpflichten, wirksame Filter gegen die Verwendung proprietärer Inhalte einzusetzen, verpflichten sich die Medienunternehmen im Gegenzug, auf Klagen zu verzichten, sofern dennoch geschütztes Material im Netz auftauchen sollte.

Google hatte erst am Dienstag ein Filtersystem zur Verhinderung von Urheberrechtsverletzungen vorgestellt. Obwohl der Konzern mit YouTube das derzeit größte Internetportal für nutzergenerierte Inhalte betreibt, gehört er nicht zu den unterzeichnenden Unternehmen. Nach einem Bericht des Wall Street Journal habe Google allerdings sehr wohl mit den anderen Beteiligten über einen Beitritt verhandelt.

Über den Grund, warum Google trotz eines bereits vorhandenen Filtersystems außen vor blieb, lässt sich nur spekulieren. So besteht die Möglichkeit, dass das Vertrauen in das von Google verwendete Schutzprogramm nicht groß genug war. Vielleicht sahen die Rechteinhaber auch lukrative Klagen gegen Google gefährdet, hätte man heute dem YouTube-Betreiber einen zukünftigen Klageverzicht zugesichert. Derzeit führt der Vermarkter für Online-Werbung mit Viacom einen Rechtsstreit über 1 Mrd. US$ wegen Urheberrechtsverletzungen auf seinem Videoportal. Mit NBS Universal und CBS, die heute beide ebenfalls die Richtlinien verabschiedet haben, hatte Google hingegen bereits Lizenzierungsabkommen geschlossen.

Sollen Portale wie myspace oder YouTube in Zukunft aber weiterhin solche Publikumsmagneten bleiben, können deren Betreiber auf die geschützten Inhalte nicht verzichten. Sicherlich ist das ein oder andere Privatvideo auch mal ganz nett anzusehen. Attraktiv ist YouTube für mich
aber, weil ich dort jedes Musikvideo, jeden Trailer und jeden TV-Ausschnitt sehen kann. Und zwar immer genau wann ich will.  Wenn Filtersysteme dies in Zukunft verhindern, werden die Betreiber die entsprechenden Inhalte lizenzieren müssen, oder die Nutzer werden abwandern.