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Street Art (in Berlin und anderswo)


Installation am Berliner U-Bahnhof Firedrichstraße

Regelmäßige Besucher des MAGIX Blog haben vielleicht den Artikel über die Little People gelesen. Um das Thema nochmal aufzurollen: diese Form der Kunst im öffentlichen Raum nennt sich Street Art und umfasst neben den vielerseits geächteten Graffitis immer häufiger auch Sticker, kleine Installationen oder Figuren, die an Hauswände, in U-Bahn-Schächte oder an Parkbänke montiert werden.

Einige Dokumentationen solcher Kunst vereint zum Beispiel die Gruppe Street Art in der MAGIX Community.

Ich hatte kurz nach Veröffentlichung des besagten Artikels das Vergnügen, mich von einem Berliner Street Art Künstler ein wenig über die Philosophie seines Schaffens aufkären zu lassen. Als Stick-A-Thing montiert er hier und da selbstgebastelte Monster im Hauptstadtbild und lichtet diese ab.


Stick-A-Thing erklärte mir, das das Schöne an seiner Kunstform sei, dass man dabei nichts kaputt macht! Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen freuen sich viele Passanten über die kreative Bereicherung der sonst schnöden Großstadtumgebung. Er betonte auch, dass es überhaupt kein Problem sei, wenn sich die Eigentümer der verzierten Flächen letztendlich gegen die kleinen Gesellen entschieden. Eine Entfernung ist jederzeit problem- und spurlos möglich.


Sie sind unter uns ...

Besonders stolz zeigte sich der Monster-Papa hinsichtlich dieser Anbringung am Berliner ADIDAS-Store. Da der Kamerad dort nun schon eine ganze Weile hänge, störe es die Betreiber offenbar nicht besonders (der tut ja auch nix).

Also, Augen offen halten lohnt sich! Kurzentschlossene Berliner, denen das Suchen im öffentlichen Raum zu anstrengend ist, können sich auch die Ausstellung des polnischen Street Art Künstlers Adam X. anschauen, die noch bis heute im zero project gezeigt wird.
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Kommentare

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  1. Eveline schreibt:

    Die tun nix, die wollen bloß spielen? Wohl eher eine kleine Abwechslung für diejenigen, die mit offenen Augen durch die Welt laufen. Herzlichen Glückwunsch dem Künstler für den Coup mit dem adidas-Store. Andernorts wird mit Kunst nicht so rücksichtsvoll umgegangen. Beweis:
    http://nordnews.wordpress.com/2007/02/15/kunst-gef...

Verweise


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